IM RANKING DER PRESSEFREIHEIT DER REPORTER OHNE GRENZEN STÜRZT MALI NOCHMALS UM 22 PLÄTZE AB – RSF: La liberté de la presse recule en Afrique et ailleurs

Carte du monde indiquant la situation de la presse par pays avec classement des 3 premiers et des 3
Weltkarte Pressefreiheit
Carte du monde indiquant la situation de la presse par pays avec classement des 3 premiers et des 3 derniers
afp.com – S. Ramis/P. Defosseux

Einschränkung der Pressefreiheit nimmt auch im Westen zu
Berlin (AFP, 12.02.2014) – Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich besorgt über Einschränkungen der Pressefreiheit auch in traditionellen Demokratien geäußert. In Konfliktstaaten wie Mali oder Zentralafrika geht die Pressefreiheit zurück, aber selbst Staaten wie die USA und Großbritannien rückten „investigative Journalisten und ihre Hinweisgeber mittlerweile in die Nähe des Terrorismus“, kritisierte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske anlässlich der Vorstellung der jüngsten „Rangliste der Pressefreiheit“ in Berlin.

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La liberté de la presse recule au Mali, en Centrafrique ou aux Etats-Unis
Paris (AFP) – 12.02.2014 08:26
La liberté de la presse a reculé dans des pays en conflit comme le Mali ou la Centrafrique, mais aussi dans des démocraties qui „utilisent abusivement l’argument sécuritaire“ comme les Etats-Unis, selon une étude annuelle publiée mercredi par Reporters sans frontières (RSF).

Des habitants regardent des Une de journaux à Bamako, au Mali
Foto (c) AFP/Issouf Sanogo:
Des habitants regardent des Une de journaux à Bamako, au Mali
Bamako in Mali: Einwohner betrachten die Titelseiten der Zeitungen

„Le classement de certains pays, y compris des démocraties, est largement affecté cette année par une interprétation trop large et abusive du concept de la protection de la sécurité nationale. Par ailleurs, le classement reflète l’impact négatif des conflits armés sur la liberté de l’information et ses acteurs”, a indiqué Lucie Morillon, directrice de la recherche de RSF, à l’occasion de la publication de ce classement annuel sur la liberté de la presse dans 180 pays.
L’indice annuel du classement, qui synthétise les atteintes à la liberté de l’information, indique une „légère dégradation globale“ dans le monde depuis l’an dernier, souligne l’association.
A la même place que l’an dernier, la Syrie est classée 177ème sur 180, juste devant le trio inchangé: Turkménistan (178e), Corée du Nord (179e) et Erythrée (180e).
Comme l’an dernier également, le pays le plus vertueux est la Finlande, suivie par les Pays-Bas et la Norvège.
En Afrique, le Mali chute de 22 places à la 122e place, tandis que la République centrafricaine en perd 43 à la 109e.
Loin de ces pays en conflit, certaines démocraties sont aussi pointées du doigt par RSF qui juge que „l’argument sécuritaire y est utilisé abusivement pour restreindre la liberté de l’information“.
C’est le cas des Etats-Unis, qui reculent de 13 places à la 43e, et où l’association dénonce „la chasse aux sources et aux lanceurs d’alerte“. Le Royaume-Uni perd trois places pour se classer à la 33e.
La France perd une place à la 39e.
Ce classement s’articule autour de sept indicateurs: niveau des exactions, étendue du pluralisme, indépendance des médias, environnement et autocensure, cadre légal, transparence et infrastructures.
© 2014 AFP

Un kiosque à journaux à Khartoum, au Soudan
Zeitungskiosk im Sudan
Un kiosque à journaux à Khartoum, au Soudan
afp.com – Ashraf Shazly

Einschränkung der Pressefreiheit nimmt auch im Westen zu
Berlin (AFP, 12.02.2014) – Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich besorgt über Einschränkungen der Pressefreiheit auch in traditionellen Demokratien geäußert. In Konfliktstaaten wie Mali oder Zentralafrika geht die Pressefreiheit zurück, aber selbst Staaten wie die USA und Großbritannien rückten „investigative Journalisten und ihre Hinweisgeber mittlerweile in die Nähe des Terrorismus“, kritisierte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske anlässlich der Vorstellung der jüngsten „Rangliste der Pressefreiheit“ in Berlin.
Die Liste vergleicht die Situation der Medien in 180 Staaten und Regionen in der Zeit von Dezember 2012 bis Mitte Oktober 2013. Die besten Bedingungen finden demnach Journalisten in Finnland, es folgen die Niederlande und Norwegen. Die Schlusslichter bilden wie seit Jahren Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan. Deutschland konnte seine Stellung gegenüber der vorhergegangenen Bestandsaufnahme um drei Plätze verbessern und liegt nun auf Rang 14.
Deutlich verschlechtert hat sich die Pressefreiheit laut ROG in den USA. Dort habe die staatliche Verfolgung von investigativen Journalisten und ihren Informanten aus den Sicherheitsbehörden ein „nie gekanntes Ausmaß erreicht“, erklärte die Organisation. Der Umgang mit dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden solle Nachahmer offenkundig davon abschrecken, Journalisten brisante Informationen zuzuspielen. Ein anderes Beispiel sei das Ausspähen von Telefonanschlüssen der Nachrichtenagentur Associated Press (AP).
In Afrika fällt Mali um 22 auf den122. Platz, die Zentralafrikanishe Republik um 43 auf den 109. Rang.
Großbritannien verschlechterte sein Ranking um drei Punkte und liegt nun auf Platz 33. Als Beispiel für den zunehmenden Druck auf britische Medien zitiert ROG den Fall der Zeitung „The Guardian“. Sie wurde gezwungen, Festplatten mit Informationen von Snowden zu zerstören.
Deutschland liege zwar weiter im oberen Mittelfeld, heißt es in der Bilanz. Doch auch in der Bundesrepublik sei im vergangenen Jahr deutlich geworden, wie sehr Journalisten im Visier in- und ausländischer Sicherheitsbehörden stünden. So habe der US-Geheimdienst versucht, beim Bundesverfassungsschutz Auskunft über einen deutschen Reporter zu erhalten. Zudem habe der niedersächsische Verfassungsschutz mehrere Journalisten über Jahre hinweg überwacht.
Massiv verschlechtert hat sich der Organisation zufolge auch die Lage der Journalisten in Griechenland, das binnen fünf Jahren um 50 Plätze abgerutscht ist und nun auf Rang 99 liegt. Medienvertreter würden regelmäßig von Anhängern der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte bedroht und verprügelt.
Die Türkei liegt weiter im hinteren Feld (Rang 154). Der Bericht verweist auf die Festnahme von 153 Journalisten während der regierungskritischen Proteste von Mai bis September vergangenen Jahres. Zudem habe die Regierung zehntausende Internetseiten gesperrt und bereits neue Einschränkungen angekündigt.
Düster sieht es für die Pressefreiheit laut ROG auch in Russland aus (Rang 148). Seit 2013 sei es den Medien verboten, Schimpfwörter zu benutzen, religiöse Werte zu beleidigen oder für „nichttraditionelle sexuelle Beziehungen“ zu werben. Das Fernsehen sei fast flächendeckend staatlich kontrolliert. Unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi habe das unabhängige Nachrichtenportal Rosbalt seine Lizenz verloren. Vor allem in den nach Unabhängigkeit von Moskau strebenden Kaukasus-Republiken würden immer wieder Journalisten ermordet, die Täter blieben meist unbestraft.
© 2014 AFP

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