PROTESTE GEGEN FAST UNPASSIERBARE STRASSEN IN MALI GEHEN WEITER – Des routes nationales impraticables causent l’isolement des populations de plusieurs grandes villes

1. Straßen, Straßen, Straßen! Der Norden Malis fordert ein Ende der Isolation
AFP – 11.09.2019 um 21:00
Ousmane Maïga, genannt „Rougeot“, reiste oft zwischen Gao, einer Großstadt im Norden Malis, und Bamako hin und her. „Es dauerte 48 Stunden, manchmal nur 24 Stunden.“ Aber seit Ende 2018 ist er nicht mehr unterwegs: zu teuer, zu lange und vor allem zu gefährlich.
2. Mali sieht sich einem „Strassenfrühling“ gegenüber
Deutsche Welle – 12.09.2019
Von Eric Topona
Nach dem Südwesten Malis, in der Region Kayes, setzt sich die soziale Bewegung für die Straßeninstandsetzung im Norden des Landes fort.
Das Kollektiv „Timbuktu behauptet seine Rechte“ beschloss, die Demonstrationen am Tag nach der Unterzeichnung einer „Absichtserklärung“ mit einer Regierungsdelegation einzustellen.
Aber in Gao, im Nordosten, gehen die Demonstrationen weiter, um die Schädigung der Achse Gao-Sévaré anzuprangern.
…. Präsident Ibrahim Boubacar Keita hat wiederholt versprochen, die Straßen zu sanieren. Diese Versprechungen wurden jedoch nie eingehalten, was zum Teil auf den Mangel an staatlichen Ressourcen zurückzuführen ist.
3. Straßensanierung, zentrale Herausforderung für den sozialen Frieden in Mali
Interview mit Fatoumata Maiga, Präsidentin der Frauenvereinigung für Friedensinitiativen (AFIP) (nur franzôsisch)

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1. Des routes, des routes, des routes! Le nord du Mali réclame la fin de l’isolement
AFP – 11.09.2019 à 21:00
Par Maïmouna MORO
Ousmane Maïga, dit „Rougeot“, faisait souvent l’aller-retour entre Gao, grande ville du nord du Mali, et Bamako. „Ça prenait 48 heures, parfois même seulement 24 heures“. Mais depuis fin 2018, il ne prend plus la route: trop chère, trop longue, et surtout trop dangereuse.

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Une voiture vue d’avion sur la route entre Bamako et Kayes, dans l’ouest du Mali, le 27 août 2019. – Ein Auto aus der Vogelperspektive auf der Strasse zwischen Bamako und Kayes (Westen), im August 2019

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ALLES WIRD TRANSFORMIERT: DIE MALIERIN, DIE IHRE REIFEN IM WOHNZIMMER VERSTAUT – Tout se transforme: la Malienne qui range ses pneus au salon

By’recycl est une innovation environnementale conçue et développée par une femme volontaire et soucieuse de l’avenir de la planète.
By’recycl ist eine Umweltinnovation, von einer eigenwilligen Frau entworfen und entwickelt, die besorgt über die Zukunft des Planeten ist.

Coumba Diakité, die Malierin, die alte Reifen zu ihrem Rohstoff macht.
LeMondeAfrique – 03. August 2019 um 19.17
Mit By’Recycl transformiert Coumba Diakité gebrauchte Reifen. Eine vielversprechende Idee, denn der alte Kautschuk belastet die Straßen von Bamako.
Nichts geht verloren, nichts wird geschaffen, alles wird transformiert.

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Coumba Diakité, la Malienne qui fait des pneus sa matière première
LeMondeAfrique – 03 août 2019 à 19h17
Par Maryline Baumard
Avec By’Recycl, Coumba Diakité transforme les pneus usagés. Une idée prometteuse, tant le vieux caoutchouc pollue les rues de Bamako.
Rien ne se perd, rien ne se crée, tout se transforme… Depuis dix-huit mois, Coumba Diakité a fait sienne cette phrase attribuée au chimiste Laurent Lavoisier. Une sentence que la jeune Malienne n’applique pas aux solutions des éprouvettes, mais aux pneus usagés dont elle a fait sa matière première, notamment pour la fabrication de canapés et de fauteuils.

Foto (c) maliennemoi.org: Coumba Diakité, entrepreneuse soucieuse de l’avenir de la planète – Coumba Diakité, die Unternehmerin, die sich um unseren Planeten sorgt

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AUFGEHOBENE STRASSENSPERREN MIT DER HOFFNUNG AUF ABHILFE – Barricades levées: 5 jours de blocus de Diboly à Kati

Ob die Einwohner von Kati hinter dem Kollektiv der jungen Leute stehen, ist nicht sicher – die Versprechen können auch nur Luft sein, denn das Geld für die Sanierung ist nicht da. Oder wird an anderer, wichtiger Stelle eingespart. Aber es ist gut, wenn die unhaltbare Situation in den Blickpunkt gerückt wird – wie beim Klimawandel -, und es ist ja auch nicht das erste Mal (siehe Artikel vom letzten Jahr im Kommentar).
On ne sait pas si les populations de Kati soutiennent pleinement l’action de SIRAKO. Les promesses peuvent être des paroles en l’air, car les moyens financiers manquent carrément. Ou bien l’Etat les compense par des économies en d’autres domaines aussi bien importants. Mais il faut bien focaliser la situation intenable – comme pour le changement climatique -, et ce n’est pas la première fois (voir l’article de l’année dernière au commentaire).

1. Mali: Mehr als 1.000 LKWs auf dem Weg nach Bamako blockiert.
AFP – 28.08.2019 um 00:00
Mehr als 1.000 Lastwagen mit Waren beladen wurden am Dienstag am Eingang zur malischen Hauptstadt Bamako blockiert, am vierten Tag der Protestaktionen gegen die schlechten Straßenverhältnisse im Land.
2. Ende der Straßenblockierung Bamako/Kayes: „Ich habe gehandelt, weil die Staatssicherheit bedroht war“, sagt General Moussa Diawara, Leiter der SE.
Koulouba.com – 29/08/2019
Am Freitag, den 23. August 2019, um 00:00 Uhr, begann die Blockade der Nationalstraße (RN°3), die Diboli (an der senegalesischen Grenze) mit Bamako über Kayes, Diéma, Didiéni, Kolokani und Kati verbindet, und endete am Dienstag, den 27. August, nach fünf Tagen der Unterbrechung jeglichen Verkehrs auf dieser Strecke.
3. Die Barrikaden wurden diesen Mittwoch in Kati abgebaut
Kati (jdm)- 28. August um 15:16
… General Moussa DIAWARA … versprach den Vertretern des Kollektivs, dass die Asphaltierungsarbeiten auf der Straße am 20. September 2019 beginnen werden.

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1. Mali: plus de 1.000 camions bloqués à l’entrée de Bamako
AFP – 28.08.2019 à 00:00
Plus de 1.000 camions chargés de marchandises étaient bloqués mardi à l’entrée de la capitale malienne, Bamako, au quatrième jour d’actions de protestation contre le mauvais état des routes dans le pays, ont rapporté des correspondants de l’AFP.
L’énorme bouchon s’étendait sur une dizaine de kilomètres depuis le poste de péage de Kati, à 15 km de la capitale, sur la route menant vers l’ouest du pays et, au-delà, vers le Sénégal et la Mauritanie.

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Une barricade érigée sur la route relayant Bamako à Kayes, pour protester contre le mauvais état des routes au Mali, le 27 août 2019 – Eine Strassensperre auf der Achse zwischen Bamako und Kayes, um gegen den unerträglichen Zustand der Fernstrassen in Mali zu protestieren, am 27.August 2019

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DIE KÖNIGIN DER SÄFTE WERTET DIE ARBEIT DER MALISCHEN BÄUERINNEN AUF – Aïssata Diakité, femme influente qui valorise le travail des paysannes maliennes

Aïssata Diakité, die den Geschmack von Mali als Getränk liefert
maliennemoi – 10. August 2019
Die in Bamako ansässige Marke Zabbaan, die hochwertige Säfte produziert, belohnt die Arbeit der ländlichen Bevölkerung im Zentrum des Landes.
Zabbaan, sie behielt lange Zeit diesen Geschmack auf ihren Lippen, sie, das kleine Mädchen aus Mopti, das an schulfreien Tagen über die Märkte lief, auf der Suche nach dem Duft dieser wilden Pflanzen.

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Von den Anfangsschwierigkeiten / Des écueils qu’il fallait contourner : TAFFE JUNGUNTERNEHMERIN PRODUZIERT FRUCHTSÄFTE – Bel exemple d’une femme entrepreneure dans les jus de fruits , 04.06.2017 in MALI-INFOS
& ZABBAAN, DAS STARTUP, DAS MALI IN FLASCHEN ABFÜLLT – Zabbaan, la formule pour commercialiser les fruits du Mali en bouteille, 28.01.2018 in MALI-INFOS

Aïssata Diakité, celle qui donne à boire le goût du Mali
maliennemoi – 10 août 2019
Installée à Bamako, la marque Zabbaan, qui produit des jus haut de gamme, rémunère le travail des populations rurales du centre du pays.

Foto (c) RFI/Sébastien Bonijol: Aïssata Diakité, créatrice malienne de jus de fruits naturels, aux antennes de RFI, le 13 mars 2017 : «C’est tout un challenge!» – Aïssata Diakité, malische Gründerin des Start-Ups Zabban, am 13. März 2017 zu Gast auf RFI: „Das ist eine echte Herausforderung!“

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VON DER KORRUPTION IN MALI: ALLES MUSS MAN BEZAHLEN, ALLES IST KÄUFLICH – De la corruption au Mali: Tout se paie, tout s’achète

3. Urbi und Orbi: Von der Korruption in Mali
Aujourd’hui-Mali – 3. August 2019
Laut dem Wörterbuch Petit Larousse ist Korruption der Akt des Bestechens, des Handelns gegen die eigene Pflicht, des Kaufens, zum Beispiel einen Richter zu bestechen. Das Pendant und die Folge von Korruption ist die unerlaubte Bereicherung. …
In Mali ist Korruption zu einer allgemeinen Regel geworden. Alles lässt sich bezahlen, alles lässt sich kaufen.
1. Mali: Deutscher Botschafter spricht von „Korruption“ und verärgert Richter.
RFI – 29-07-2019 um 10:05
In der malischen Presse verurteilte der deutsche Botschafter in Mali mit ausgewählten Worten „die Korruption“. Er verärgerte auf diese Weise zwei Justizgewerkschaften, während der Präsident des Arbeitgeberverbandes ihm Rückendeckung gab.
2. In Mali ist „das System von Korruption befallen und die Bürger haben sich daran gewöhnt“.
LE MONDE – 01. August 2019 um 09h42
Berichten zufolge wurden von den malischen Behörden zwischen 2005 und 2017 mehr als 1,13 Mrd. EUR unrechtmäßig ausgegeben. Der Zorn bei den Partnern und den Organen, die für die Bekämpfung dieser Missstände verantwortlich sind, wächst.
Tausend CFA-Francs (1,50 Euro) oder sogar mehr, von den Fahrern in die Taschen der Polizisten geschoben, um der Kontrolle zu entgehen. In Mali ist Korruption weit verbreitet.

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3. Urbi et Orbi : De la Corruption au Mali
Aujourd’hui-Mali – 3 Août 2019
Par Boubacar Sidibé Junior
Selon le dictionnaire petit Larousse, la corruption est l’action de corrompre, d’engager à agir contre son devoir, soudoyer, exemple corrompre un juge. Le pendant et la conséquence de la corruption est l’enrichissement illicite. L’enrichissement illicite peut se faire aussi indépendamment de sa fonction. On ne compte plus le nombre de séminaires, de conclaves, de colloques, consacrés à la corruption. Des spécialistes de tous les bords n’en finissent plus d’émerger sur la question. Le phénomène de la corruption existe sous tous les cieux, même aux Etats-Unis et en France. Mais dans ces pays la corruption est une exception et c’est connu : il est sévèrement puni.
Au Mali, la corruption est devenue une règle générale. Tout se paie, tout s’achète. Weiterlesen

KAMPF GEGEN DIE KORRUPTION IN MALI: NEUE METHODEN UNERLÄSSLICH – Des nouveaux codes pour en finir avec la corruption

1. (Facts) Korruption: Was wäre Mali ohne diese Plage?
Journal du Mali – 17.05.2019 um 10:00
Wie würde Mali ohne Korruption aussehen? …
Der letzte Jahresbericht des Rechnungshofs im Jahr 2017 berichtet von zahlreichen finanziellen Unterschlagungen bei verschiedenen öffentlichen Diensten im ganzen Land. Korruption ist ein echtes Entwicklungshindernis.
2. (Bekämpfungsverfahren? Meinung von Wissenschaftlern) Korruptionsbekämpfung: Methodenwechsel angesagt
Journal du Mali – 17.05.2019 um 09h46 Uhr
Der Kampf gegen die Korruption in Mali scheint bei weitem nicht effektiv, sondern von Nachgiebigkeit geprägt zu sein, die zu einer Verharmlosung des Phänomens führt.
3. Porträt von Professor Ibrahim N’Diaye
Absolvent der Ecole Normale Supérieure (ENSUP) in Bamako (Mali) und der University of West Virginia in Morgantown (USA), unterrichtet Professor Ibrahim N’Diaye Englisch, Multikulturalismus und Geschichte der Zivilisationen, während er gleichzeitig über die malischen und afrikanischen Traditionen und das Phänomen der kulturellen Übergänge und/oder sozialen Transformationen forscht.

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1. (Facts) Corruption : Où en serait le Mali sans ce fléau ?
Journal du Mali – 17.05.2019 à 10h00
Par Germain Kenouvi
À quoi ressemblerait le Mali sans la corruption ? La question prête à sourire pour beaucoup. Pour autant, elle mérite d’être posée, d’autant que tout le monde s’accorde à reconnaitre que les conséquences de ce phénomène qui gangrène le pays portent un sérieux coup à son développement sur plusieurs plans.

Foto (c) jdM: Vue de Bamako – Ansicht der Hauptstadt Bamako

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DIE HANDY-HACKER VON BAMAKO – Les pirates du téléphone portable, un métier promettant un brilliant avenir

Genau so ist es, wie der Journalist und Musikexperte und und und Jonathan Fischer, der häufig der Musik wegen nach Mali kommt, hier beschreibt. Und für reparaturbedürftige Computer gelten ähnliche Bedingungen, wie ich jetzt am eigenen PC erfahre konnte, dessen Festplatte plötzlich den Geist aufgab. Mamadou fuhr damit nach Bamako, und nach ein paar Tagen hatte ich ihn wieder, wenn auch mit franzoesischem Betriebssystem und entsprechender Tastenbelegung.
Eine  lebendige Reportage !! Und spannend find ich sie auch.

En français: scrollez en bas!

Die Handy-Hacker von Bamako – In Mali kommunizieren die Menschen ausschließlich mobil, und der Telefonmarkt der Hauptstadt lebt von kaputten Smartphones. Selfmade-Mechaniker reparieren hier fast alles – zu Spottpreisen
Sûddeutsche Zeitung – 13.11.2018
Veröffentlicht im Blog am 26. November 2018
Von JONATHAN FISCHER
Bamako, Hauptstadt von Mali und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen von Afrika, kann den Besucher mit ihrem farbenfrohen Chaos überwältigen. Verfallende Kolonialgebäude, wuchernde Straßenmärkte, Mofatrauben und Eselsgespanne, die sich ihren Weg um die größten Schlaglöcher suchen. Fast alles wirkt reparaturbedürftig. Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Nur die in den Smog ragenden Handy-Masten zeugen von einer funktionierenden Infrastruktur.
Die Ära des Festnetzes hat man in Mali – ebenso wie im Großteil Afrikas – übersprungen. Kommuniziert wird ausschließlich mobil. Und auch wenn Mali eines der ärmsten Länder der Welt ist: Das Mobilfunknetz erreicht fast 100 Prozent der Bevölkerung. Längst ist der Mobilfunk zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig in Afrika aufgestiegen. Smartphones sind nicht nur Statussymbole. Wer keines hat, kann auch auf dem Markt nicht mehr konkurrieren. Zudem haben sich in Ländern wie Ghana, Nigeria, Kenia und Südafrika viele vor Ort entwickelte Apps durchgesetzt – etwa für die bargeldlose Zahlungsabwicklung oder um Nachfrage und Dienstleister zusammenzubringen. In Äthiopien lässt ein großer chinesischer Technikkonzern gar auf den lokalen Markt zugeschnittene Smartphones produzieren. So weit ist Mali noch nicht. Und doch schafft der Mobilfunk eine Menge Arbeitsplätze.
Der „marché des téléphones“ in Bamako ist kaum zu verfehlen. Schon von Weitem leuchten die blauen und orangenen Sonnenschirme der Handy-Verkäufer, Passanten drängen sich vor den Glaskästen, um einen Blick auf die Gebrauchtgeräte – vom neuesten iPhone bis zur chinesischen Billigfälschung – zu werfen. In einem Land, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung von 1,90 Dollar pro Tag lebt, ist selbst das billigste Smartphone ein Schatz. Was aber, wenn es nicht mehr funktioniert? Das Display zerbrochen ist, die Lautsprecher ausfallen, sich die Tastatur nicht mehr bedienen lässt? Pas de problème! Weiterlesen