DAS ENDE DES RAMADANS WIRD AUCH IN MALI FEIERLICH BEGANGEN – Place, les bœufs du Tônô arrivent !

Ramadan-Fest: Platz da, die Rinder des Tônô kommen!
Aujourd’hui-Mali – 30 Apr 2022
Am Vorabend des Ramadanfestes kommt es zu einem massiven Kauf von Rindern, insbesondere durch Gruppen von Personen. Diese Personen verbindet meist eine gemeinsame Arbeit, Freundschaft oder Verwandtschaft.

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Fête de Ramadan : Place, les bœufs du Tônô arrivent !
Aujourd’hui-Mali – 30 Avr 2022
Par Marie DEMBELE
A la veille de la fête de Ramadan, on assiste à un achat massif de bœufs, notamment par des groupes de personnes. Ces personnes le plus souvent partagent des liens de travail, d’amitié ou de parenté. Le principe est que les travailleurs d’une même structure cotisent et payent des bœufs, lesquels sont abattus à la veille de la fête. C’est une forme d’entraide dont la finalité est de payer une ou plusieurs bêtes afin de partager la viande.

A quelques jours de la fête de l’Aïd-el-fitr, c’est l’effervescence dans la ville de Bamako. Weiterlesen

ÜBERLEBENSKAMPF IN MALI, WIDERSPRÜCHLICHES UND VERSTÄNDLICHES – La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand

1. Die Sicherheitslage im Land und das deutsche Mandat
Der westafrikanische Staat Mali befindet sich seit 2012 in einer schweren politischen Krise, die Sicherheitslage ist extrem instabil. Im Rahmen einer EU- und einer UN-Mission sind auch deutsche Soldaten in Mali, um dabei zu helfen, das Land zu stabilisieren. Die Bundeswehrmandate laufen im Mai aus.
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Eine Geschäftsstraße in Bamako, der malischen Hauptstadt. In dieser Gegend verkaufen die Händlerinnen und Händler vor allem Baubedarf.
2. Krisenstaat am Scheideweg
Weil die Übergangsregierung die Nähe zu Russland sucht, stehen die Bundeswehreinsätze auf dem Prüfstand.
Das Parlament – 02.05.2022
Djibril Maïga ist von seinem Schreibtisch aufgestanden, er will von der Kommode zwei Bilderrahmen im DIN A4-Format holen. Der malische Mediziner betreibt mit Kolleginnen und Kollegen eine Gemeinschaftspraxis in der Hauptstadt Bamako.

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Die Autorin Bettina Rühl ist freie Afrika-Korrespondentin und war schon mehrmals intensiv in Mali unterwegs, wobei sie stets sehr viele Gesprächspartner erreicht und zu Wort kommen lässt.
Hier finden Sie => frühere Reportagen in den MALI-INFOS (2013 – 2019),
z.B. „Über den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Jihadismus und interethnischen Massakern: exzellent recherchiertes Radiofeature von Bettina Rühl über Mali. Eine Stunde Journalismus, wie er sein sollte: fragend, vorsichtig, alle Seiten hörend. Mehr Militär hilft dort gar nichts.“ (C.Wiedemann)

Foto (c) dpa: La Bundeswehr est engagée au Mali dans la mission de l’ONU (Minusma) et la mission de formation de l’UE (EUTM) – Die Bundeswehr ist in dem westafrikanischen Land an der UN-Mission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt.

TROUVEZ ICI la version française dans la traduction de google:
1. La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Par Bettina Rühl Weiterlesen

NONSONDI BATÉ, LKW-FÜHRERIN, KÄMPFT GEGEN ÜBERKOMMENE ROLLENBILDER – Nonsondi Baté se bat contre contre les stéréotypes traditionnels

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Illustration: Lomedy Mhako (für das Afrika-magazin „trans.continental – African-European reflections“ ein Magazin mit zahlreichen Infografiken und Texten auf Deutsch und Englisch. Entstanden in einem taz-online-workshop mit jungen Journalist*innen aus 15 afrikanischen Ländern. Daraus stammt der folgende Bericht #1.)

1. Frauen in die erste Reihe
taz – 22.02.2022
In Mali sind Frauen den Männern traditionell untergeordnet. Doch sie wehren sich erfolgreich gegen überkommene Rollenbilder.
2. (Aus dem Archiv) Nonsondi Baté: erste Frau in Mali am Steuer eines großen LKWs
Delta News – 18.03.2016
…Sie ist außergewöhnlich, weil sie sich in einer Branche durchgesetzt hat, die ausschließlich Männern vorbehalten ist, nämlich dem Führen großer Lastwagen. Ihr Name ist Nonsondi Baté.

DEUTSCH WEITER (#2 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. VERSIONEN DER BEIDEN EINTRÄGE

1. Les femmes au premier rang !
taz – 22.02.2022
Au Mali, les femmes sont traditionnellement subordonnées aux hommes. Mais elles se défendent avec succès contre les rôles traditionnels.
Par Arahan dite Simone Dakouo (De Bamako)
En bambara, la langue la plus parlée au Mali, il existe un proverbe : „Mussoya yé mougnou ni sabali yé“, – „Être femme, c’est supporter et pardonner“. Ce proverbe a fait „beaucoup de mal aux femmes“, écrit la féministe malienne Nana Alassane Touré. L’oppression commence là où „l’effort de pardonner est unilatéral et où seule la femme est en position de renoncer“. Weiterlesen

DAS EMBARGO SETZT DEN MALIER*INNEN DURCH INFLATION ZU, ABER AUCH DEM HANDELSPARTNER SENEGAL – La hausse des prix préoccupe les Malien.ne.s jour par jour

2. Steigende Preise belasten die Menschen in Mali
In Mali steigen die Preise in die Höhe: der Preis für Zucker, Beton und andere alltägliche Lebensmittel. Eine Reportage aus Bamako.
Deutsche Welle – 27.01.2022
Die Inflation bereitet den Maliern tagtäglich Sorgen.
1. Embargo gegenüber Mali: Die wirtschaftlichen Folgen für Senegal
Infolge des von der ECOWAS erlassenen Embargos gegen Mali sind die Handelsgeschäfte zwischen unserem Land und seinen Nachbarn zum Erliegen gekommen, was die Aussicht auf wirtschaftliche Verluste auf beiden Seiten der Grenzen nach sich zieht.

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2. Les Maliens confrontés à la hausse des prix
Les prix s’envolent au Mali : celui du sucre, du béton et d’autres denrées quotidiennes. Reportage à Bamako.

Deutsche Welle – 27.01.2022
Par Mahamadou Kane
L’inflation préoccupe les Maliens au jour le jour. Le prix du sucre est officiellement plafonné à 500 FCFA et pourtant les prix s’envolent. Weiterlesen

M & FATOUMATA DIAWARA

Retrouvaille – Wiedergefunden

MATTHIEU CHEDID & FATOUMATA DIAWARA – Cet air (LIVE)
Le Grand Studio RTL – Apr 7, 2017

Diese Melodie, erinnerst du dich daran?
Dieser schöne, verlorene Augenblick
Von einem Paris, das nicht mehr ist
Erinnerst du dich an diese Melodie?
Man kann einen kahlen Morgen riechen
Eines ungeschützten Malis

Geh und schau nicht zurück
Jedes Mal, wenn jemand etwas pfeift
Ist ein Stück deines Lebens vorbei
Geh und du wirst es wiederfinden

Diese Melodie, erinnerst du dich daran?
Sich in den Straßen verlieren
Immer auf dem Sprung
Erinnerst du dich an diese Melodie?
Am Abend aufatmen

Hin zu denen, die nicht mehr da sind

Geh und schau nicht zurück
Jedes Mal, wenn jemand etwas pfeift
Ist ein Stück deines Lebens vorbei
Geh und du wirst es wiederfinden

Diese Melodie, erinnerst du dich daran?
Diese Melodie, erinnerst du dich daran?
Diese Melodie, ich erinnere mich an sie wie an einen Traum, der mich umfängt.
Die ganze Wärme hält die Sanftheit ihrer Hand.

Jedes Mal, wenn jemand etwas pfeift
Ist ein Stück deines Lebens vorbei
Ja geh und schau nicht zurück
Jedes Mal, wenn jemand etwas pfeift
Ist ein Stück deines Lebens vorbei
Geh und du wirst es wiederfinden

Cet air t’en souviens tu ?
Ce bel instant perdu
D’un Paris qui n’est plus
Cet air t’en souviens tu ?
L’odeur d’un matin nu
D’un Mali dévêtu

Pars et ne te retourne pas
Chaque fois qu’une chose est sifflée
Un morceau de ta vie est passé
Va et tu le retrouveras

Cet air t’en souviens tu ?
Se perdre dans les rues
Dans un saut continu
Cet air t’en souviens tu ?
Souffler le soir venu

Vers ceux qui ne sont plus

Pars et ne te retourne pas
Chaque fois qu’une chose est sifflée
Un morceau de ta vie est passé
Va et tu le retrouveras

Cet air t’en souviens tu ?
Cet air t’en souviens tu ?
Cet air je m’en souviens comme un rêve qui m’étreint
Toute la chaleur détient la douceur de sa main

Chaque fois qu’une chose est sifflée
Un morceau de ta vie est passé
Oui pars et ne te retourne pas
Chaque fois qu’une chose est sifflée
Un morceau de ta vie est passé
Va et tu le retrouveras
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DER HANDEL ZWISCHEN MALI UND GUINEA, BEI OFFENER GRENZE, INTENSIVIERT SICH NOCH – Les commerçants guinéens de l’est du pays sont soulagés que la frontière avec le Mali reste ouverte

1. Guinea: Die Geschäftsleute in Siguiri sind erleichtert, dass die Grenze zu Mali offen bleibt
RFI – 30/01/2022 um 04:05
Seit dem Embargo, das die ECOWAS gegen die Junta in Bamako verhängt hat, sind in Guinea die Augen der Einwohner von Siguiri auf den Nachbarn Mali gerichtet. Alle verteidigen hier die Entscheidung der guineischen Behörden, die Grenze offen zu halten.
2. Sanktionen gegen Mali: In Kankan, Guinea, gehen die Geschäfte weiter
RFI/maliweb – 31/01/2022 um 10:31
… Guinea ist das einzige Land der subregionalen Organisation, das seine Grenze offen gelassen hat. In Kankan, dem letzten großen Handelsknotenpunkt vor der 215 Kilometer entfernten Grenze zu Mali, bereiten sich Groß- und Einzelhändler auf eine Zunahme des Handels vor.
3. Auswirkungen des Embargos auf die Verbraucher: Einige Anstrengungen, um die Lebensmittelpreise zu halten
Mali Horizon – 2 Feb 2022
Entgegen den Befürchtungen sind die Lebensmittelpreise mehr oder weniger unter Kontrolle. Es gibt keine nennenswerten Preissteigerungen, abgesehen von einzelnen Versuchen einiger Spekulanten.

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1. Guinée: les commerçants de Siguiri soulagés que la frontière avec le Mali reste ouverte
RFI – 30/01/2022 à 04:05
Par Matthias Raynal, notre envoyé spécial en Guinée
Depuis l’embargo décidé par la Cédéao à l’encontre de la junte de Bamako, en Guinée les habitants de Siguiri ont les yeux rivés sur le voisin malien. Tout le monde ici défend la décision des autorités guinéennes de maintenir la frontière ouverte. Weiterlesen

IN MALI LEIDEN DIE ARBEITSPLÄTZE, INSBESONDERE DIE VON FRAUEN GEGRÜNDETEN MIKROUNTERNEHMEN, UNTER DEN FOLGEN VON COVID 19 – Les emplois dont surtout le micro-entrepreneuriat féminin en souffrance au Mali suite à la Covid 19

1. Covid-19 hat die Mikrounternehmen von Frauen sehr beeinträchtigt
Benbere/maliweb – 20. Oktober 2021
Die Gesundheitskrise im Zusammenhang mit Covid-19 hat auch das Unternehmertum nicht verschont, und die Frauen haben einen hohen Preis dafür gezahlt, insbesondere diejenigen im Bereich der Mikrounternehmen.
2. Covid 19 und die Arbeitsplätze
Interessanter Beitrag mit Quellen folgt !

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Covid-19 : le micro-entrepreneuriat féminin mis à mal

1.Covid-19 : le micro-entrepreneuriat féminin mis à mal
Benbere/maliweb.net – 20 octobre 2021
Par Khadydiatou SANOGO
Le secteur du micro-entrepreneuriat féminin, au Mali, a été mis à mal par la crise sanitaire liée à la Covid-19.
[Evoluant déjà dans une certaine précarité à cause d’un difficile accès aux crédits,  du marché timide ainsi que des conditions difficiles de production, le secteur du micro-entrepreneuriat féminin au Mali, a été mis en souffrance par la crise sanitaire de la COVID 19 et ses conséquences.]
La crise sanitaire liée à la Covid-19 n’a pas épargné le secteur de l’entrepreneuriat et les femmes ont payé un lourd tribut, notamment celles évoluant dans le secteur du micro-entreprenariat. Weiterlesen

COVID19 IST ÜBERALL. VON DER POLITISCHEN STIGMATISIERUNG AFRIKAS: Prof. Folasade Ogunsola (Lagos) im Interview

Eine sehr aufschlussreiche Stellungnahme der nigerianischen Mikrobiologin zum Impfstand und zu den Gründen, warum Afrika weniger von Corona betroffen ist als andere Kontinente.

«Vermutlich wird Afrika wegen der tiefen Impfquoten stigmatisiert. Doch Covid ist überall. Die Stigmatisierung ist nicht wissenschaftlich, sie ist politisch»
NZZ – 14.09.2021, 05.30 Uhr
Die nigerianische Mikrobiologin Folasade Ogunsola hat mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Epidemienbekämpfung. Im Interview sagt sie, vieles an der Corona-Pandemie in Afrika werde missverstanden.
Von Samuel Misteli
In Afrika fehle der Impfstoff, weil die reichen Länder ihn horteten – das ist ein Refrain der Corona-Pandemie. Nun sind im August allein über die Covax-Initiative fast 21 Millionen Dosen auf dem Kontinent eingetroffen, so viele wie in den vier vorangegangenen Monaten zusammen. Trotzdem werden laut der WHO 42 von 54 afrikanischen Ländern das Ziel verpassen, bis Ende September 10 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 zu impfen. Die Mikrobiologin Folasade Ogunsola erklärt, woran das liegt – und weshalb sie trotzdem keinen Grund für Panik sieht.

Foto (c) nzz/PD: Folasade Ogunsola ist Professorin für medizinische Mikrobiologie an der Universität Lagos, einer der wichtigsten Hochschulen in Nigeria. Bis vor kurzem war sie auch Vizerektorin der Universität.

Frau Ogunsola, hat Afrika noch immer zu wenig Impfstoff, oder liegt das Problem inzwischen anderswo?

Wenn das Ziel sein soll, 10 Prozent der Bevölkerung zu impfen, haben wir noch immer ein Versorgungsproblem. Weiterlesen

IMPFLEUGNER UND GEGENSTRATEGIEN IN MALI – Comment faire face aux méfiances de la population vis-à-vis de la vaccination

Obwohl die Covid-19-Situation in Mali gegenüber der in unseren Breiten beherrschbar erscheint (z.Zt. 14500 Fälle insgesamt, 530 Tote, täglich unter 10 neue Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt nach einem Peak im April seit Ende Mai unter 10), ist doch die Impfung zusammen mit der Einhaltung der Hygienemaßnahmen die einzige Möglichkeit, sich und andere gegen eine weitere und womöglich rasante Ausbreitung der Pandemie zu schützen.
Bien que la situation du Covid 19 au Mali semble gérable (actuellement 14500 cas au total, 530 décès, moins de 10 nouveaux cas par jour, l’incidence sur 7 jours est inférieure à 10 depuis la fin du mois de mai après un pic en avril) par rapport à la situation qui prévaut chez nous, la vaccination est le seul moyen, en respectant en plus les mesures barriéres, de se protéger et de protéger les autres contre une propagation plus forte et à un rythme rapide et meurtrier de la pandémie.

Covid-19: Die Impfkampagne auf dem Prüfstand gegen Falschinformation.
Benbere/L’Annonceur – 16. Juli 2021
In einer Umfrage wurden die Ansichten von Ärzten und politischen Akteuren sowie von Experten des wissenschaftlichen Beirats zusammengetragen, um Strategien der Regierung für den Umgang mit der Falschinformation zu erfassen, die die Anti-Covid-Impfkampagne untergräbt.

LIRE AUSSI:
Vrai ou faux : les arguments des anti-vaccins Covid-19 passés au crible
maliweb/france24.com – 13.07.21
“Des personnes vaccinées meurent du Covid-19”, “l’ARN messager modifie notre code génétique”, “on peut transmettre le virus même en étant vacciné”… Les arguments des anti-vaccins contre le Covid-19 continuent de se diffuser, et le rythme de la vaccination, lui, ralentit. Mais ces arguments sont-ils fondés ? Antoine Flahault, épidémiologiste, répond aux plus répandus d’entre eux. …En lire plus

Covid-19 : la campagne de vaccination à l’épreuve de la désinformation
Benbere/L’Annonceur – 16 juillet 2021
Par Alimatou DJENEPO
Un tour d’horizon a permis de recueillir l’avis des médecins et des acteurs politiques ainsi que celui des experts du comité scientifique pour cerner les stratégies gouvernementales pour faire face à la désinformation qui sape la campagne de vaccination anti-Covid. Weiterlesen

DIE BÖSEN UND DIE EIGENEN TRÄUME – Ousmane Diarra, conteur enchanté dans un Mali à la dérive

Veröffentlicht in der SZ vom 06.05.2021  unter dem Titel:
Die Fanatisierung der Jugend

141228 BAMAKO Dec 28 2014 Local villagers sit along the river bank of Niger River after t

Foto (c) SZ/Xinhua 2014: Un pays à la dérive – Coucher de soleil sur Bamako – Gesellschaft unter Spannung: Sonnenuntergang über Bamako

Interview von Jonathan Fischer mit Ousmane Diarra, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Afrikas – Erzähler, Romanautor, Dichter, der erkannte, dass er all die Geschichten in seinem Kopf nutzen konnte, um zu unterhalten und um die malische Kultur zu bereichern.

Lesen Sie mehr über Ousmane Diarra im nächsten Beitrag. / VOIR plus sur Ousmane Diarra dans l’article suivant.

Et une autre histoire racontée par Fabrice Loi, publié dans LE MONDE, le 16 décembre 2016:
Ousmane Diarra, conteur enchanté dans un Mali à la dérive
Ousmane Diarra a toujours refusé de quitter et sa ville et son pays, malgré des menaces reçues et la tension politique permanente dans laquelle vit le Mali, dévasté par la corruption et la guerre. …En lire plus

Foto (c) Kaourou Magassa: Ousmane Diarra, à Bamako.

 

 

Der Schriftsteller Ousmane Diarra über sein Land Mali, das politische Vakuum, das islamistische
Extremisten für sich nutzen, und was Literatur, Kunst und Feste dagegen ausrichten können

Ousmane Diarra ist einer der bedeutendsten westafrikanischen Schriftsteller der Gegenwart. In seinen im französischen Verlag Gallimard erscheinenden Romanen („Vieux Lézard“, 2006, „Pagne de Femme“, 2008, und „La Route des Clameurs“, 2014) thematisiert der 60-Jährige die gesellschaftlichen Konflikte seines Heimatlandes. Dem Animismus und einer über alle ethnischen und konfessionellen Grenzen hinausreichenden Toleranz steht ein korrupter Staat gegenüber, der Tribalismus verstärkt und dem radikalen Islam in die Hände spielt. Diarra, der für das Institut français als Bibliothekar arbeitet, lebt mit seiner Familie am Stadtrand von Bamako. Zum Interview empfängt er in seinem Garten zwischen Hühnerstall und Maulbeerbäumen.

Herr Diarra, Sie schreiben an Ihrem vierten Roman, „Le Djinn de Bamako“, einer Liebesgeschichte. Wenden Sie sich von Ihren bisher politischen Themen ab?

Ousmane Diarra: Nein, im Gegenteil. Es…

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