IN 2 MALISCHEN ORTSCHAFTEN WENDEN DSCHIHADISTEN WIEDER DIE SCHARIA AN – La charia de nouveau appliquée dans deux localités au Mali

1. Die Krise im Zentrum: Dschihadisten verbieten das Rauchen und Fußballspielen in Diafarabé
L’Indicateur du Renouveau – 17. Mai 2017
Die Ortschaft Diafarabé und ihre Umgebung im Kreis Ténenkou (Zentralmali) werden regelmäßig von bewaffneten Banditen besetzt. Bewegungsfreiheit gibt es nicht mehr, und das Zigarettenrauchen ist verboten.
2. Mali: ein Paar, beschuldigt in wilder Ehe zu leben, von „Islamisten“ im Norden gesteinigt
AFP – 18.05.2017 04:00
Ein Mann und eine Frau wurden in der Region Kidal im Norden von Mali, von „Islamisten“, die sie beschuldigten in wilder Ehe zu leben, gesteinigt, nach Aussagen von Lokalpolitikern, fünf Jahre nach ähnlichen Vorfällen in derselben Gegend, die damals von Dschihadisten kontrolliert wurde.

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1. Crise au centre : Les djihadistes interdisent la cigarette et le football à Diafarabé
L’Indicateur du Renouveau – 17 Mai 2017
La localité de Diafarabé et ses alentours, dans le cercle de Ténenkou, sont régulièrement occupés par des bandits armés. La libre circulation n’est plus possible et la consommation de la cigarette est interdite. Weiterlesen

ROHSTOFFHÄNDLER ENTZIEHEN SICH DER VERANTWORTUNG: KEINEN DRECKIGEN DIESEL NACH AFRIKA! – Africa rejects Europe’s ‚dirty diesel‘

En français tout en bas: „Dirty Diesel“ bientôt puni?
Ecoutez l’audio.

Afrika lehnt Europas dreckigen Diesel ab
Deutsche Welle – 01.05.2017
Bisher profitierten europäische Firmen von niedrigen Standards für Kraftstoffe in Afrika. Der Schwefelgehalt des exportierten Diesels lag weit höher als in Europa. Ghana und Nigeria verschärfen jetzt ihre Bestimmungen.
Drei Jahre lang hat Public Eye in acht afrikanischen Staaten die Kraftstoffe untersucht, die an Tankstellen verkauft werden. Die Schweizer Nichtregierungsorganisation fand Alarmierendes: Bei zwei Dritteln der Proben lag der Schwefelgehalt 150-fach über dem europäischen Grenzwert.

DEUTSCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM DIESMAL ENGLISCHEN ORIGINAL

Africa rejects Europe’s ‚dirty diesel‘
Deutsche Welle – 28.04.2017
By Rachel Stewart
Ghana and Nigeria are the first countries to respond to reports of European companies exploiting weak fuel standards in Africa. Stricter limits on the sulfur content of diesel will come into force on July 1.
Governments in West Africa are taking action to stop the import of fuel with dangerously high levels of sulfur and other toxins. Much of the so-called „dirty diesel“ originates in Europe, according to a report published by Public Eye, a Swiss NGO, last year.

Ein Tanklaster vor einer Erdölraffinerie

Foto (c) DW/Imago/Xinhua: Au Ghana, il n’y a qu’une seule raffinerie de pétrole
Ghana besitzt nur eine einzige Ölraffinerie: die staatliche Tema Oil Refinery

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Charte de Kurukanfuga : le parti Frafisna engage le débat

DIE KULTUR MUSS MAN SICH EROBERN: KURUKAN FUGA – La culture ne s’hérite pas, elle se conquiert

Foto oben (c) maliweb: Charte de Kurukanfuga : le parti Frafisna engage le débat

Die „Menschenrechts-Charta“ von Kurukan Fuga, veranlasst im 13 Jh. vom großen Herrscher Soundiata Keita, wird in Mali im Zuge der geplanten Verfassungsänderung wieder heiß diskutiert.

Deutsche Version folgt, aber s.u. den instruktiven Artikel der FR (2009) über die Charta von Mandén – mit der Erstübersetzung des SERMENT des CHASSEURS – und verschiedene andere Dokumente

Charta von Mandén:
Kein Mensch soll Sklave sein
Frankfurter Rundschau – 26.10.2009
Ein König, der die Sklaverei verbot, und den wir im Westen nicht kennen: Soundiata Keita aus Mali veranlasste die Charta und den Eid von Mandén, die nun zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

DEUTSCHER ARTIKEL UND DOKUMENTE WEITER UNTER DEN LETZTEN FOTOS

1. Il faut le dire… Charte de Kuru Kan Fuga fédératrice ou réductrice ?
Par Wamseru A. Asama
Bamako (Delta News) – 15 Mar 2017
Au Mali, il nous faut nous départir de certaines idées préconçues que nous distillons quelquefois inconsciemment : « Au Mali on ne connaît pas de discrimination raciale ou ethnique, il ne peut y avoir de guerres interethniques, le cousinage à plaisanteries n’existe qu’au Mali, le Mali a toujours été une nation, etc. » Le vécu quotidien des citoyens montre que ces assertions ne tiennent pas la route quand on les examine sérieusement. Aujourd’hui à la lumière de cette crise que nous vivons, depuis 2012, nous devrions le reconnaître afin de repartir sur de bonnes bases.
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NACHTRAG ZUM WELTTAG GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG; DAS BEISPIEL DES DORFES DALAKANA – Addendum: Journée internationale de lutte contre les MGF; l’exemple du village de Dalakana

1. Frauenrechte: Beseitigung von FGM bis 2030
L’Indicateur du Renouveau – 03.02.2017
Am 6. Februar feiert Mali, wie die internationale Gemeinschaft, den Internationalen Tag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung/Exzision.“
Die malische Regierung ergreift energische Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen. Das Thema dieser 14. Auflage lautet: „Ein Gesetz gegen geschlechterbedingte Gewalt, Faktor der Menschenrechte.“
2. Dalakana gibt die Beschneidung von Frauen und Mädchen auf
L’Indicateur du Renouveau – 28.11.2016
Der Dorfchef von Dalakana hat auf Betreiben der Bewohner*innen seines Dorfes am Samstag mit dem Frauen-Kollektiv für Bildung, Familie Gesundheit und Hygiene (COFESFA/Yiriwa Ton) ein Verzichtsprotokoll auf Exzision unterzeichnet. Das ganze Dorf kam, um die Initiative zu begrüßen und zu unterstützen.

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LESEN SIE AUCH/VOIR AUSSI: #InternationalDayofZeroToleranceforFGM – 06.02.2017
Frühere Weltkampftage gegen FGM:
z.B. SANKTIONEN GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNGEN ANGESAGT – «Tolérance zéro» aux MGF et place aux sanctions – 20.03.2016
UNO-WELTTAG 2015 GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG: NULL TOLERANZ GEGENÜBER FGM – Journée Internationale contre les MGF: Tolérance Zero! – 06.02.2015
UNO-WELTTAG 2014 GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG – Problématique de l’excision au Mali : 85 % des femmes de 15 à 49 ans toujours victimes de la pratique – 06.02.2014 in MALI-INFORMATIONEN

1. Droits de la femme : Eliminer les MGF d’ici 2030
L’Indicateur du Renouveau – 03.02.2017
Par Adama Diabaté, Stagiaire
Le 6 février prochain, le Mali, à l’instar de la communauté internationale, célèbrera la Journée internationale “Tolérance zéro aux mutilations génitales féminines/excisions (MGF/E)”.
Le gouvernement malien, à l’instar de la communauté internationale, prendra des mesures fermes contre les violences faites aux femmes. Le thème retenu pour cette 14e édition est : “Une loi contre les violences basées sur le genre (VBG), un facteur de protection des droits humains”. La rencontre permettra aux acteurs d’accélérer l’élimination des MGF d’ici à l’an 2030.
usaid_igwg-org/igwg_media: Lutte contre la VBG, Guide 2008 Weiterlesen

3 JAHRE NACH DER ERMORDUNG DER RFI-JOURNALISTEN BEI KIDAL: EINE NEUE SPUR? – Nouvelle piste trois ans après l’assassinat des deux journalistes de RFI?

1. Mali: neue Spur nach der Ermordung von zwei RFI-Journalisten
AFP – 26/01/2017 20:15
„Staatsgeiseln“, eine Sendung von“Envoyé Spécial“, Donnerstag Abend ausgestrahlt auf France 2, deckt eine Reihe von Elementen auf, die zum ersten Mal die Hypothese einer Verbindung zwischen den Freilassungsverhandlungen für die in Arlit (Niger) entführten Geiseln im Jahr 2013 und der Ermordung von zwei RFI-Journalisten vier Tage später in Mali glaubwürdig erscheinen lässt.
2. Internationaler Tag gegen die Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten – Erklärung vom französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault
France Diplomatie – 02.11.2016
Anlässlich der Feier zur Übergabe des dritten Ghislaine-Dupont-und-Claude-Verlon-Stipendiums lege ich Wert darauf, dieser beiden Journalisten zu gedenken, die ihr Engagement zugunsten der Pressefreiheit mit dem Leben bezahlt haben.
3. Geiseln von Arlit: keine Verbindung mit der Ermordung der RFI-Journalisten
AFP – 31/01/2017 14:00
Der nigerianische Unterhändler für die Freilassung von vier französischen in Niger entführten Geiseln im Jahr 2013, Mohamed Akotey, wies am Dienstag jede Abzweigung eines Teils des Lösegelds und jede Verbindung mit der einige Tage später erfolgten Entführung und Ermordung von zwei französischen RFI-Journalisten in Mali zurück.
DEUTSCH (#1,#3 VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

Alles über den Mord an / Tout sur l’assassinat de
Ghislaine Dupont & Claude Verlon in MALI-INFORMATIONEN
Besonders empfohlen / Recommandé: KARIKATURISTEN EHREN IHRE ERMORDETEN KOLLEGEN – L’’hommage des dessinateurs de presse à Ghislaine Dupont et Claude VerlonRFI : VOIR LE ZOOM: baudry

1. Mali: nouvelle piste après l’assassinat des deux journalistes de RFI
AFP – 26.01.2017 à 20:15
„Otages d’État“, enquête d'“Envoyé Spécial“ diffusée jeudi soir sur France 2, révèle une série d’éléments qui accrédite pour la première fois l’hypothèse d’un lien entre les tractations menées en 2013 pour la libération des otages enlevés à Arlit (Niger) et l’assassinat de deux journalistes de RFI quatre jours plus tard au Mali.

Foto (c) RFI/Pierre René-Worms: Ghislaine Dupont et Claude Verlon, le 30 juillet 2013 lors d’une conférence de presse au Mali. – Die beiden Reporter am 30.Juli 2013 bei einer Pressekonferenz in Mali

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(c) medico/Christian Gropper

GEHEN ODER BLEIBEN? GESPRÄCH MIT OUSMANE DIARRA VON DER AME; DIE LEISTUNGEN DER MIGRANTEN

Foto oben (c) medico/Christian Gropper: Des Maliens expulsés du Gabon, à Bamako – „Wir haben keine Chance hier, wir wollen sie in Europa nutzen.“ Aus Gabun Abgeschobene in Bamako.

Gespräch mit Ousmane Diarra, Mali

medico international – 14.07.2016

WEITER UNTEN:
Weißes Gold ohne Wert
Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist.
medico-Bericht Juli 2016
UND
Das nächste Mal Europa.
Abgeschobene in Mali.
Film (7′)

Europa fördert die Abschottung in Afrika – um MigrantInnen schon vor dem Mittelmeer aufzuhalten. Aber solange die Ausbeutung Afrikas weitergeht, werden die Menschen Richtung Norden fliehen. Ousmane Diarra von medico-Partner Association Malienne des Expulsés (AME) aus Mali im Gespräch mit medico. Über den Einfluss der EU in Afrika, Freizügigkeit und die Hoffnung auf ein anderes Afrika.

Das Video ist deutsch synchronisiert.

Ramona Lenz: Ich begrüße Ousmane Diarra, den Präsidenten der Abgeschobenen-Selbstorganisation AME in Mali. Guten Tag, Ousmane. Weiterlesen

BARAKEDEN. DER FILM, DER DEN HAUSMÄDCHEN EINE STIMME GIBT – Les petites bonnes à Bamako: BARAKEDEN, un film pour leur donner une voix

Allein in Bamako sind mehr als 100 000 Menschen als Haushaltshilfen von Ungerechtigkeiten und Ausbeutung betroffen. ADDAD (Verein für die Verteidigung der Rechte der Haushaltshilfen) versucht, ihnen eine Stimme zu geben, u.a. durch diesen einstündigen Dokumentarfilm.
DEUTSCH weiter unter dem Video mit der Regisseurin.

BANDE-ANNONCE Published on Oct 26, 2016


Bande-annonce de la tournée de diffusion nationale
au Mali du film BARAKEDEN, les petites bonnes de Bamako.
Durée : 02’30
Pour en savoir plus :
http://www.associationlechangeur.org
http://www.facebook.com/ProjetBarakeden/
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BARAKEDEN est un film documentaire de 56′ sur les petites bonnes de Bamako réalisé par Adeline Gonin au Mali.
Entamé en 2011 et achevé en 2014, c’est le premier film d’Adeline Gonin.

La projection du film Barakeden continue à Bamako, dans les quartiers de Banankabougou, Magnabougou, et Bougouba, après la première vendredi le 25 novembre 2016 à la bourse de travail. C’était gratuit. La première projection était suivie d’un débat animé par CNA et ADDAD (Association de Défense des Droits des Aides Ménagères et Domestiques).
Der Film wurde in Bamako an vielen Stellen gratis gezeigt, organisiert von ADDAD (Verein für die Verteidigung der Rechte der Haushaltshilfen). Zum Internationalen Frauentag war ADDAD schon mit einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit getreten, die der folgende Zeitungsartikel (Le Soir de Bamako, 08.03.2016) dokumentiert. (Mali-Informationen wird eine zusammenfassende Übersetzung nachliefern.) addad-8-mars-2016-soir-de-bko-ou-nvl

SYNOPSIS
Oumou a quitté son village à 14 ans pour venir travailler comme bonne à Bamako. Weiterlesen