KLIMASTREIK AUSSERHALB DEUTSCHLANDS: „In meinem Land riskiere ich als Klimaaktivist mein Leben“ – « Dans mon pays, je risque ma vie en militant pour le climat » (Fousseny Traoré, FFF Mali)

Nos conditions de vie présentes et futures sont en jeu
En bas, sous l’article en allemand, vous trouverez un des discours de l’activiste écologiste malien, Fousseny, sur la responsabilité pour l’avenir de vos enfants

„In meinem Land riskiere ich als Klimaaktivist mein Leben“
Sie werden eingeschüchtert, bedroht, verhaftet: Aktivist*innen aus Mali, Pakistan, Chile und den USA erzählen von ihrem Kampf fürs Klima und der Angst um ihre Sicherheit.
DIE ZEIT – 24. September 2021, 9:19
Von Philipp Kienzl, Celia Parbey und Laura Dahmer

Foto (c) Elif Küçük für ze.tt: Die Klimaaktivistinnen Isaias (USA), Aliza (Pakistan), Fousseny (Mali) und Catalina (Chile) – Les activistes pour le climat Isaias des Etats Unis, Aliza du Pakistan, Fousseny du Mali et Catalina du Chili

Weltweit streiken heute junge Menschen für das Klima. Wir sprachen mit Aktivist*innen aus Mali, Pakistan, Chile und den USA über ihre Ängste, Kämpfe und Hoffnungen.

Fousseny Traoré, 28, Mali
In Mali riskierst du als Klimaaktivist dein Leben. Wir schlagen uns hier mit anderen Problemen herum als die Aktivist*innen in Europa.

Demos zu veranstalten und durch die Stadt zu ziehen, ist in der Hauptstadt Bamako beispielsweise nicht erlaubt. Wir werden in der Öffentlichkeit von Polizist*innen angehalten, eingeschüchtert und verhaftet. In der Regel müssen wir uns Räume mieten, um überhaupt zusammenzukommen. In Europa demonstrieren junge Menschen freitags vor den Parlamenten. Wenn wir das hier versuchten, würde uns vorgeworfen, wir hätten uns von der Opposition manipulieren lassen. Es heißt dann, wir würden die Bevölkerung zum Aufstand anstiften. Dabei wollen wir nur auf den Klimawandel aufmerksam machen.
Das ist dringend notwendig, weil wir hier viele Probleme mit dem Klima haben: Phasen extremer Trockenheit gefolgt von schlimmen Überschwemmungen sind inzwischen Normalität in Mali. Wochenlang regnet es nicht genug, dann zu viel. In Teilen des Landes kommt es immer wieder zu verheerenden Bränden.
Im Norden des Landes, in der Sahelzone, erreichen wir regelmäßig Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius. Dort regnet es kaum mehr, deshalb wächst nichts. Es gibt kein Wasser. Die Wüste breitet sich immer weiter aus. Menschen können dort nicht leben, also flüchten sie. Ich selbst lebe in der Hauptstadt Bamako. Meine Familie lebt auf dem Land in einem Dorf. Sie arbeiten als Bäuer*innen, Viehzüchter*innen, Gärtner*innen. Ihre Existenz ist in Gefahr, weil sie nichts mehr anbauen können. Weil es kaum mehr Ernte gibt.

Viele Menschen hier in Mali verstehen unseren Aktivismus trotzdem nicht. Das liegt auch daran, dass viele nie eine Schule besucht haben. Sie durchleben die Klimakatastrophe, aber wissen nicht, wo ihr Ursprung liegt. Als ich anfing, mich fürs Klima einzusetzen, fragten mich Freund*innen, ob ich verrückt geworden sei. Ob etwas mit mir nicht stimme. Der Klimawandel sei ein europäisches oder westliches Problem, wir hätten so etwas nicht in Afrika. Deshalb versuche ich hier die Bevölkerung für die Klima- und Umweltproblematik zu sensibilisieren, vor allem in den ländlichen Regionen. Die Kommunikationswege sind schwierig. Nicht alle haben Zugang zum Internet oder anderen Quellen. Informationen erreichen sie deshalb oft überhaupt nicht.

2018 gründete ich die Umwelt- und Klimaschutzinitiative Ensemble pour le Climat Bamako. Ich bin außerdem der Vorsitzende von Fridays for Future Mali und Gründer der Associations écologiques Citoyens pour le climat Mali. Anfangs war ich mit meinen Bemühungen oft allein. Inzwischen habe ich in Mali Mitstreiter*innen fürs Klima gefunden. Trotzdem wollte ich schon oft aufgeben, weil ich mich doch sehr hilflos fühle. Es gibt kaum finanzielle Unterstützung, keine Hilfe von großen Umweltorganisationen, national sowie international. Ich spüre keine Solidarität, auch nicht von anderen Fridays-for-Future-Ortsverbänden weltweit. Wir Afrikaner*innen können am wenigsten für den Klimawandel, sind aber diejenigen, die am meisten darunter leiden. Regelmäßig werden wir vergessen in Diskussionen um die Zukunft unseres Planeten. Uns wird einfach nicht zugehört. Wir werden nicht eingeladen zu den großen Klimakonferenzen, um den Leuten von unserem Leid zu erzählen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Ob direkt oder indirekt: Jede*r in Mali ist vom Klimawandel betroffen. Unser Wirtschaftssystem basiert auf der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Fischerei. Alle drei Bereiche sind abhängig von der Stabilität des Wetters. Auch die sozialpolitische Lage ist katastrophal. Wir kämpfen neben dem Klimawandel mit interethnischen Konflikten und mit Terrorismus. Ich habe Angst vor der Zukunft. Ich weiß nicht, wie das Land das überstehen soll.
Aufgeben werde ich trotzdem nicht. Ich möchte meinem Land und meinen Leuten helfen und sie vor noch Schlimmerem bewahren.

Aliza Ayaz, 22, Pakistan
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Vous êtes responsables de l’avenir de vos enfants ❗❗❗

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Nos conditions de vie présentes et futures sont en jeu

On espère que le discours de Fousseny portera haut et fort et aidera à changer le paradigme.

Fousseny Traore a le cœur brisé
Fousseny Traoré sur facebook – 18.08.2021·
pendant que nous sommes préoccupés par le transfert de lionel messi…
Voici l’avenir de la planète !!!
Pluies diluviennes, Inondations, Sécheresses, Incendies, Vagues de chaleur intense, L’assèchement et le Rétrécissement des cours D’eau, l’avancée du Désert, L’érosion Côtière, Starvation etc.
Je lis les avertissements des scientifiques dans le rapport du #GIEC publié, il y a quelques jours, j’en tremble. Comment rester insensible face à ces scénarios catastrophes ? Les paysages auxquels nous sommes habitués, les forêts, les régions côtières ne seront plus ce qu’elles sont aujourd’hui. Nos enfants vivront dans un monde de désolation qui ne ressemblera plus à ce que nous connaissons.
Mais je m’accroche à la seule nouvelle positive du rapport : il n’est pas trop tard ! Pour ça, il faut lâcher les énergies fossiles, dont le gaz naturel. Arrêter l’écocide,Il faut du transport en commun et pas seulement des autos électriques. Il faut des gens mobilisés pour faire entendre raison à leurs gouvernements.
Sans la pression populaire et la mobilisation citoyenne, je ne crois pas que les dirigeants politiques, aurait lâché le morceau. C’est avec la même énergie et la même rigueur qu’il faut nous battre contre l’injustice sociale et ces composants.
L’avertissement des scientifiques doit être notre #carburant pour agir et faire les bons choix pour notre avenir et celui de nos enfants.
Voilà ce qui nous attend et personne n’a l’air d’en prendre conscience. L’humanité court à sa perte. Dixit 👉 l’écologiste FT.
„Alors les personnes préoccupées par le changement climatique et l’avenir de la planète prenez Note !“
Jusqu’à quand allons-nous nous taire sur le terrorisme Climatique et environnemental ?
Si les adultes ne pensent à nous, nous pensons à nous-mêmes.
Nos conditions de vie présentes et futures sont en jeu, et nous ne pouvons pas nous attendre à ce que les décideurs politiques et les grandes entreprises résolvent eux-mêmes ce casino. Ce serait naïf parce qu’ils nous ont amenés dans cette situation.
Les médias continuent d’échouer dans le traitement de la crise climatique.
Imaginez ce qui arriverait si les médias reliaient ces faits.
Imaginez l’impact du mouvement massif qui se créerait dans le monde entier.
C’est ça. C’est ce dont nous avons besoin !
Pas de Hoba Hoba (Expressions africaines: Bla Bla).
NB:
Il faut que les jeunes s’engagent. L’avenir du continent, du monde, de notre planète, c’est mon avenir. Il faut que je m’engage et que je ne laisse pas d’autres personnes prendre les décisions à ma place. C’est le message que je donne à la jeunesse.
Aucune conscience réelle du nombre de morts dues à la détérioration du climat …..😭
#climat
#COP26Glasgow
#solidarité
#ActonSahel
Entre Rage 😡 et Désespoir 🖤
✍🏿 Par l’activiste écologiste Fousseny Traore du Mali 🇲🇱


English version => on facebook

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GEDANKEN ZUM WELTWASSERTAG – Pensées sur la Journée mondiale de l’Eau – L’importance de l’eau potable et de l’assainissement durable en Afrique

1. Der Weltwassertag: Montag, 22. März.
Fousseny Traore – 22.03.2021
Fousseny Traore ist besorgt.
Ein Gedanke an all die Menschen, überall auf der Welt, die Schwierigkeiten beim Zugang zu dieser Ressource haben.
2. Die Kraft der dezentralen Lösungen: Wasser, sofort, überall in Afrika
Afrik21 – 25. März 2021
Aus dem Dossier:
WELTWASSERTAG 2021: WASSER UND ABWASSERMANAGEMENT IN AFRIKA
SUEZ, ein französischer Spezialist für Umweltdienstleistungen, hat dezentrale Lösungen entwickelt, die die Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser auf der ganzen Welt beschleunigen. Dabei handelt es sich um dezentrale Anlagen, UCD® genannt, die SUEZ in Städten mit galoppierendem Bevölkerungswachstum, in ländlichen Gebieten und sogar auf Industriestandorten zur Trinkwassergewinnung oder Abwasserreinigung installiert.
3. Städtische Abwasserentsorgung, eine große Herausforderung für die Nachhaltigkeit der Städte in Afrika
Afrik21 – 26. März 2021
Vom Wasser zu sprechen, ohne die Abwasserentsorgung in Afrika einzubeziehen, hieße, die Hälfte des Problems zu verschweigen. In unserem Beitrag zum Weltwassertag 2021 beleuchten wir daher die Bedeutung von Wasser für eine nachhaltige Abwasserentsorgung auf dem Kontinent.

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1. Journée mondiale de l’eau : lundi 22 mars.
Fousseny Traoré – 22.03.2021
Fousseny Traore se sent inquiet.
Une pensée à toutes ces personnes, partout dans le monde, qui peinent à accéder normalement à cette ressource🙏
#LeSaviezVous ? Plus de 70% de la surface de notre planète est constituée d’eau, moins de 1% est disponible pour l’usage humain ?
Célébration de la journée mondiale de l’eau: enjeux et impacts de la gestion de l’or bleu🏞️.
La Journée mondiale de l’eau est une journée internationale instituée par l’Organisation des Nations unies. Proposée dans l’Agenda 21 au cours du sommet de Rio en 1992 et adoptée le 22 février 1993 par l’Assemblée générale des Nations unies, elle se célèbre le 22 mars de chaque année avec des thèmes différents🙄
“ l’eau, c’est la vie“ dit un adage populaire🏞️.
Elle est le principal agent de l’incessant remodelage du paysage terrestre.🌍 Weiterlesen

„WENN DU ETWAS VERÄNDERN WILLST: SEI SICHER, DASS ES NICHT ÜBER NACHT GESCHIEHT“ – Lutte interminable contre les déchets plastiques

Foto oben/en haut (c) Mandy Barker: ‘soup: bird’s nest’ ingredients: discarded fishing line that have formed nest-like balls due to tidal and oceanic movement additives: other debris collected in its path
Mandy Barker will den Betrachter ihrer Arbeiten ansprechen und eine emotionale Reaktion bei ihm auslösen, indem sie einen Widerspruch zwischen anfänglicher ästhetischer Anziehungskraft und der anschließenden Botschaft der Bewusstmachung herstellt.
‘soup’ ist eine Beschreibung, die sie dem Plastikmüll, der im Meer schwebt, gibt.

1. Frauen in Führungspositionen: Auf dem Weg zum Ende der Plastiktüten in Mali
Kunafoni (malischer TV-Sender) – 10.06.2019
„Am Anfang dachten alle, ich sei verrückt… sogar meine Familie.
1a. Frauenunternehmertum: Eine junge Malierin steigt in Papierverpackung ein
TV5Monde – 09.07.2019
Hadizetou Sidibé, eine junge Ingenieurin in ihren Zwanzigern, führt mehrere Leben gleichzeitig.
2. Gambia: Eine Recycling Queen räumt auf | Global Ideas
Deutsche Welle – 02.03.2020
Isatou Ceesay wollte nicht länger zuschauen, wie ihr Heimatland im Müll versank.
3. Afrika ohne Plastikmüll: Traumhaft schön, aber noch weit weg
Deutsche Welle – 27.06.2018
In Afrika nimmt das Umweltbewusstsein zu. Ruanda gilt als gutes Beispiel in Sachen Plastik-Bann: Seit zehn Jahren sind Plastiktüten verboten. Kenia und andere Länder ziehen nach. Ein Erfahrungsaustausch.

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ERINNERUNG / RAPPEL:
ALLES WIRD TRANSFORMIERT: DIE MALIERIN, DIE IHRE REIFEN IM WOHNZIMMER VERSTAUT – Tout se transforme: la Malienne qui range ses pneus au salon, MALI-INFORMATIONEN 20.02.2019

1. Femmes leaders : vers la fin des sachets plastiques au Mali
Kunafoni (tv au mali) – 10.06.2019
Par Arouna Sissoko
„Au début tout le monde se disait que j’étais folle…même en famille ici. Un truc que je faisais, qui était devenu un passe-temps. Sincèrement j’ai commencé à aimer les emballages et comment les faire.“
A 27 ans la jeune Hadizetou Sidibe est cheffe d’entreprise. Sa firme „Emball Paper“ s’attaque aux déchets plastiques de Bamako. Depuis son retour au Mali, la jeune dame recycle les déchèts papiers en emballages en alternative au sachet plastique. Une idée qu’elle a murie après des études en ingénierie environnementale en Algérie.
(…) „L’objectif premier c’était pour la sensibilisation. De montrer qu’il y a les emballages en papier et ne pas utiliser les sachets plastiques.“ Weiterlesen

KLIMA-KAMPF DER UNSICHTBAREN: „HANDELT ENDLICH, SONST NEHMEN WIR JUNGEN DAS AUF UNSERE WEISE IN DIE HAND!“ – La crise du climat: « Faites quelque chose sinon, nous jeunes, le ferons á notre manière »

Jetzt ist es ein Jahr her, dass der freie Journalist Jonathan Fischer das Interview mit Fousseny Traoré geführt hat – und ein halbes Jahr, dass er es in der Süddeutschen Zeitung publizieren konnte. Vor einem Jahr trafen auch wir Fousseny zu einem Austausch, ein Highlight unserer damaligen APA-Projektreise, und lernten die Arbeit seines Vereins Ensemble pour le Climat – Bamako kennen, dem malischen Ableger von Fridays for Future. Mit bis zu 200 Aktivist*innen leistet die Gruppe wichtige Aufklärungsarbeit und packt  selbst mit an, indem sie u.a. Müllsammelaktionen durchführt. Eine Reaktion von der Politik blieb bisher zwar immer noch aus, doch die Gruppe lässt sich nicht entmutigen.
Für dieses Blog ist es somit an der Zeit, die Geschichte nochmal aufzugreifen und ins Gedächtnis zu rufen.

Zusammen fürs Klima!

Cela fait maintenant un an que le journaliste indépendant Jonathan Fischer a réalisé l’interview avec Fousseny Traoré – et six mois qu’il a pu la publier dans le Süddeutsche Zeitung. Il y a un an, nous avons également rencontré Fousseny pour un échange, un moment fort de notre voyage de projet de l’APA à l’époque, et nous avons découvert le travail de son association Ensemble pour le Climat – Bamako, – Fridays for Future à la malienne. Avec jusqu’à 200 militants, le groupe effectue un important travail de sensibilisation. Bien qu’il n’y ait pas eu de réaction des politiciens jusqu’à présent, les jeunes ne se découragent pas.
Donc pour ce blog, il est temps de reprendre cette histoire et de nous la rappeler.
Ensemble pour le climat!

2. Fousseny Traore ist besorgt.
facebook – 18.12.2020
Am Freitag, dem 18. Dezember, war der Internationale Tag der Migranten.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEM LETZTEN FOTO

2. Fousseny Traore se sent inquiet.
facebook – 18.12.2020
Vendredi 18 décembre, c’était la journée internationale des #migrants. L’occasion de rappeler que les hommes ont toujours migré, et que c’est ce qui a permis de peupler le monde. CONTINUEZ EN BAS

1. KLIMA-KAMPF DER UNSICHTBAREN
Kein Kontinent leidet unter der Erderwärmung so wie Afrika. Die Umweltaktivisten dort fühlen sich allerdings von ihren Regierungen und vom Westen im Stich gelassen.

jonathanfischer.wordpress.com – 13.08.2020
Vergangener Herbst am Rande einer Staubpiste in Bamako: Fousseny Traoré reckt ein selbstgemaltes Schild in die Höhe. Man muss nahe herangehen, um die dünne Handschrift zu entziffern: „Handelt endlich, sonst nehmen wir Jungen das auf unsere Weise in die Hand!“
Ein paar Dutzend Schüler und Studenten in Warnwesten begleiten ihn, drängen sich zwischen überladenen Kleinbussen, Mofa-Trauben und Lastenträgern. „Unsere Generation. Unser Planet. Unsere Zukunft!“, ruft Traoré in sein Megafon. Und: „Stoppt den Klimawandel jetzt.“ Parolen also, die an diesem Tag auch viele Millionen Menschen so oder so ähnlich in München, Paris oder Sydney skandieren, wo Rundfunk, Fernsehen und Zeitungsreporter breit über den globalen Klimastreit der Aktivisten von „Fridays for Future“ berichten. Während in westlichen Großstädten allerdings Soundanlage, Bühne und Ordner selbstverständlicher Teil eines solchen Medienereignisses sind, müssen sich Traoré und seine Mitstreiter mühsam gegen das tägliche Hupkonzert, die Konkurrenz der Marktschreier und Wasserverkäufer durchsetzen. Keine Popband greift ihnen unter die Arme. Ja nicht einmal Flyer oder Aufkleber haben sie zu verteilen. Nur der Wille, endlich etwas zu verändern, treibt die jungen Malier an.
Weiterlesen

VERGESST IM ÜBERGANG DEN KLIMAKAMPF NICHT! – Mobilisez-vous pour la protection de notre planète

Haben die neuen Machthaber den Kampf fürs Klima vergessen? In der Antrittsrede von Ba N’Daw taucht nichts dergleichen auf.
Est-ce que les nouveaux dirigeants ont oublié la lutte pour le climat ? Il n’y a rien de tel dans le discours d’investiture de Ba N’Daw.

Denkt nach, damit ihr nicht saubermachen müsst
Fousseny Traoré – 28.09.2020
Es war im Zusammenhang mit dem World Cleanup Day, dass mir heute dieser kleine Gedanke in den Sinn kam.
Seit mehr als 5 Jahren investiere ich meine Freizeit und meine Wochenenden in Aufräumaktionen, um meinen kleinen Beitrag zur Veränderung der Welt zu leisten, um unsere Ozeane, Flüsse und Seen zu retten.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Trouvez => MORE sur ce jeune activiste assidu, engagé
Finden Sie => MEHR über diesen engagierten jungen Aktivisten
in MALI-INFORMATIONEN
und in der Süddeutschen Zeitung:

Klima-Kampf der Unsichtbaren

REPENSER POUR NE PAS AVOIR À NETTOYER
Fousseny Traoré – 28.09.2020
C’est dans le cadre du World Cleanup Day que cette petite réflexion est apparue dans mon esprit aujourd’hui.
Depuis plus de 5 ans j’investis mes temps libres et mes week-ends pour créer un mouvement de nettoyage afin de faire ma petite part pour changer le monde, sauver nos océans, Fleuve lacs et rivière. Weiterlesen

FOUSSENY TRAORÉ, MALISCHES SYMBOL FÜR AKTIVE BÜRGERBETEILIGUNG – Fousseny Traoré, symbole malien de citoyenneté active

Fousseny Traoré, malisches Symbol für aktive Bürgerbeteiligung
ETRE SENSIBLE À SON ENVIRONNEMENT – 05.08.2020
Mit einem von Hoffnung für seinen Kontinent erfüllten Herzen, einem wachen Verstand und einer kompetenten Wortwahl darf Fousseny Traoré in der globalen ökologischen Debatte nicht gering geschätzt werden. Auch ohne Kora ist der junge malische Aktivist ein Herold der Ökologie in seinem Land.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

Fousseny Traoré, symbole malien de citoyenneté active
ETRE SENSIBLE À SON ENVIRONNEMENT – 05.08.2020
Par Yves-Landry Kouamé
Le cœur plein d’espoir pour son continent, l’esprit éveillé et la parole habile, Traoré Fousseny ne compte pas pour du beurre dans le débat écologique mondial. Même sans la Kora, le jeune activiste malien se fait le chantre de l’écologie dans son pays.

L’actualité de son pays est chaude au moment où nous le rencontrons. Mais c’est un jeune plein de vie à la voix grave et au regard profond que nous avons pu observer et écouter. Malgré la pluralité des problèmes que rencontre le Mali dans sa quête de stabilité, le jeune activiste a toujours tout donner pour ouvrir les yeux de ses compatriotes sur un fait déplorable devenu normalité : la dégradation de l’environnement. Weiterlesen

„DIE DEN STROM BRINGEN“ BEFÄHIGEN ZUR KRISENBEWÄLTIGUNG – „Ceux qui amènent le courant“ permettent de gérer la crise

Covid-19: Wie Africa GreenTec Menschen befähigt eine Krise unter härtesten Bedingungen zu bewältigen
Africa GreenTec – 07. Juli 2020
Von Lucia Kamati, Projektmanagerin für die Finanzierung
Während Distanzierungs- und Abriegelungsmaßnahmen für viele Menschen auf der ganzen Welt zur neuen Norm geworden sind, können es sich über 600 Millionen Menschen in Afrika nicht leisten, von zu Hause aus zu arbeiten, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, ihre Familien zu unterstützen oder ihre Mobiltelefone aufzuladen, damit sie während der Abriegelung mit ihren Liebsten in Kontakt bleiben können.

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Covid-19 : Comment Africa GreenTec atténue une crise en pleine crise
africagreentec – 07.07.2020
Par Lucia Kamati, Project manager for funding at AGT
Alors que les mesures de distanciation sociale et de confinement sont devenues la nouvelle norme pour de nombreuses personnes dans le monde, plus de 600 millions de personnes en Afrique n’ont pas la chance de travailler à distance, d’enseigner leurs enfants à domicile, de soutenir leur famille ou même de charger leur téléphone portable pour pouvoir rester en contact avec leurs proches pendant le confinement. Weiterlesen

BIODIVERSITÄT: DIE ELEFANTEN VON GOURMA – Biodiversité: Les éléphants de Gourma, les derniers des éléphants du Sahel

Der malische Staat beschliesst das Projekt zur Erweiterung des Gourma-Elefantenreservats
AFRIK21 – 1. Juni 2020
Das Teilreservat der Gourma-Elefanten im Osten Malis soll zum Biosphärenreservat aufgewertet werden. Dies ist Gegenstand eines Gesetzes, das am 27. Mai 2020 vom Ministerrat verabschiedet wurde. Ziel: den Lebensraum der letzten Sahelelefanten in Afrika zu erhalten und zu sanieren.

MALI : l’État adopte le projet d’extension de la réserve d’éléphants du Gourma
AFRIK21DIE ELEFANTEN VON GOURMA*) – 1 juin 2020
Par Boris Ngounou
La réserve partielle d’éléphants du Gourma, à l’est du Mali, sera élevée au rang de réserve de la biosphère. C’est l’objet d’un projet de loi adopté le 27 mai 2020 en conseil des ministres. Objectif : préserver et réadapter l’habitat des derniers éléphants sahéliens d’Afrique.MALI : l’État adopte le projet d’extension de la réserve d’éléphants du Gourma©Tykhanskyi Viacheslav/Shutterstock
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DER UNTERIRDISCHE WALD AFRIKAS – Une nouvelle vie dans les souches des arbres au Sahel

Der unterirdische Wald Afrikas

Deutsche Welle/Global 3000 – 2019
Von Jürgen Schneider
Die Sahelzone ist heiß, trocken und karg, Bäume wurden abgeholzt und als Holzkohle und Baumaterialien benutzt. Tony Rinaudo, Träger des alternativen Nobelpreises 2018, zeigt Bauern eine Methode, wie aus Baumstümpfen wieder neue Bäume wachsen.
Er arbeitet für die Hilfsorganisation World Vision in mehreren afrikanischen Staaten.

LESEN SIE AUCH / LIRE AUSSI: M.SAWADOGO, PIONIER DER BAUMSCHÜTZER IM SAHEL – Une expérience d’agroforesterie au Sahel: Protéger les arbres qui poussent spontanément in MALI-INFORMATIONEN 23.03.2012

Des forêts entières renaissent de leurs souches au Mali
Deutsche Welle/eco afrique – 21.05.2020
Dans la région du Sahel, les arbres ont été coupés pour fournir du bois de chauffe et des matériaux de construction. Mais un scientifique a découvert que les réseaux souterrains de racines ne demandaient qu’à repousser et qu’on pouvait stimuler leur croissance en élaguant les nouvelles pousses.



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ZUSAMMEN FÜR DAS KLIMA – BAMAKO (FFF MALI) TRIFFT MINISTER, UM DEN WILLEN ZUM WANDEL VORANZUTREIBEN – Ensemble pour le Climat – Bamako rencontre des ministres pour propulser la volonté des changements

Nach einer tollen Zusammenarbeit – gegen den Plastikmüll in Bamako – mit Kadiatou Samaké, Miss Mali France, konnte letztere zwei Minister dazu bewegen, Fousseny Traoré, den jungen Klimaaktivisten, die treibende Kraft hinter FridaysForFuture Mali, zu empfangen. Lesen Sie seinen Bericht über dieses Treffen.
Après une belle coopération – contre les déchets plastiques à Bamako – avec Kadiatou Samaké, Miss Mali France, celle-ci a pu pousser deux ministres à accueillir Fousseny Traoré le jeune militant pour le climat, moteur de FridaysForFuture Mali. Lisez son compte-rendu de cette rencontre.

Protokoll unserer Treffen mit den Ministern
Ensemble pour le Climat – Bamako – 29.02.2020
In der Kontinuität der Mobilisierungen, die im Februar 2017 begannen, konnten wir schließlich mit Regierungsvertretern zusammenkommen, um unseren Wunsch nach Veränderungen zu thematisieren.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Compte-rendu de nos rencontres avec les ministres
Ensemble pour le Climat – Bamako/CPLC – 29.02.2020
Dans la continuité des mobilisations entamées en février 2017, nous avons pu enfin rencontrer des représentants du gouvernement pour évoquer notre volonté de changements.

Fotos (c) Ensemble pour le Climat-Bamako: le représentant de l’association Ton Blô Bourama Coulibaly, le ministre de la jeunesse et des sports Arouna Modibo Touré, Miss Mali France Kadiatou Samaké, le président de l’association Citoyens por le Climat Mali Fousseny Traoré


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