WARUM GIBT BURKINA FASO DIE MONSANTO-BAUMWOLLE AUF? – Le Burkina Faso, no.1 des cultivateurs OGM en Afrique, entame sa sortie

Wichtiges Thema auch für Mali, denn auch dort gehört Baumwolle zu den Hauptexportgütern, und Mali ist der (zweit?)größte Baumwollproduzent Afrikas. Über den Kampf der Bauern gegen Monsanto berichtet der viel ältere 2. Artikel.
Sujet crucial pour le Mali également, comme le coton y est un des plus gros biens d’exportation, et le Mali est le (2ème?) producteur principal de l’Afrique.
Übrigens stammt die Fair-Trade-Biobaumwolle neben Indien aus Kooperativen in Mali und Burkina Faso. => Fairtrade-Baumwolle aus Burkina Faso. Eine Produzentengeschichte

1. Genmanipulierte Pflanzen sind nicht unbedingt die Zukunft Afrikas, hier ist der Grund
slateafrique – 2016.02.15
Der Fall des Anbaus gentechnisch veränderter Baumwolle in Burkina Faso ist ein gutes Beispiel. Das heikle Thema der gentechnisch veränderten Organismen (GVO) taucht wieder auf. Richtung Wirtschaftsgipfel in Davos sagte Bill Gates vor kurzem, dass gentechnisch veränderte Pflanzen eine entscheidende Waffe im Kampf gegen Hunger und Armut in Afrika seien. Aber Bill Gates hat eine bedeutsame Neuigkeit nicht erwähnt, und zwar, dass Burkina Faso – das größte afrikanische Land in Bezug auf gentechnisch veränderte Pflanzen – vor kurzem seinen Ausstieg aus der BT-Baumwolle begonnen hat. Dies ist der von armen Bauern des Kontinents am häufigsten verwendete transgene Samen.
2. Letzter Feldzug
Die Baumwollbauern von Mali drohen jetzt ihren Kampf gegen die Gentechnik zu verlieren
DIE ZEIT – 3. Januar 2008
Kassoum Bengaly hat seinen besten Boubou angezogen – ein langes, weißes Gewand, verziert mit rosaroten und hellblauen Stickereien. Heute kommt der Gemeinderat in Gongasso zusammen, und Bengaly ist der Bürgermeister des Dorfes hier im Südwesten von Mali. »Wir wollen uns nicht abhängig machen«, sagt der 59-jährige Bengaly, aber er klingt nervöser als sonst.
Wieder einmal geht die Debatte um Baumwolle….
»Die Bt-Baumwolle wäre für Mali zweifellos ein Gewinn«, sagt Monsanto-Sprecher Colin Merritt. Für Malis Baumwollpflanzer ist sie dennoch Teufelszeug.

DEUTSCHE ARTIKEL (#1 VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITERLESEN UNTER DEM LETZTEN FOTO

Les cultures OGM ne sont pas forcément le futur de l’Afrique, voici pourquoi
slateafrique – 15.02.2016
Le cas de la culture de coton génétiquement modifié au Burkina Faso est un bon exemple. L’épineuse question des cultures génétiquement modifiées (OGM) refait surface. S’adressant au Sommet économique de Davos, Bill Gates a récemment déclaré que les cultures GM constituaient une arme essentielle pour lutter contre la faim et la pauvreté en Afrique.
Mais Bill Gates n’a pas évoqué une nouvelle d’importance, à savoir que le Burkina Faso – le plus important pays africain en termes de cultures GM – a récemment entamé sa sortie du coton BT. Il s’agit là de la semence transgénique la plus utilisée par les agriculteurs pauvres du continent.

Foto (c) ISSOUF SANOGO / AFP: Une culture de coton transgénique au Burkina Faso en 2004.– Eine Plantage transgener Baumwolle in Burkina Faso im Jahr 2004 Weiterlesen

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EINE BIO-FARM IN DER NÄHE BAMAKOS – Oumar Diabaté, vétérinaire fermier et pionnier de l’agroécologie

Mali: Oumar Diabaté, Bauer, Tierarzt und Pionier der Agrarökologie
Satinébougou (Mali) (AFP) – 13.10.2014 08:01
Obst, Gemüse und Heilpflanzen, ohne Pestizide und in großer Menge produziert, das ist das erfolgreiche Konzept des Tierarztes Oumar Diabaté aus Mali, jetzt ein für seine Bio-Produkte bekannter Landwirt, die er auf einem Stück Land zieht, das zunächst für den Anbau wenig geeignet war.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN LETZTEN FOTOS

=> MORE agriculture-Landwirtschaft in MALI-INFORMATIONEN
VOIR AUSSI / LESEN SIE AUCH:
=> EIN BEISPIELHAFTER BIOBAUERNHOF IN BENIN NAMENS SONGHAI – Au Bénin, une ferme bio comme modèle pour l’Afrique – 18/07/2014 in MALI-INFORMATIONEN
=> Bauern im Sahel trotzen dem Klimawandel – 23.09.2014 in DEUTSCHE WELLE
Klimastudien sagen Afrikas Sahelzone eine katastrophale Entwicklung voraus. Viele Bauern dort haben aber effektive Wege gefunden, die Wüste zurückzudrängen: mit traditionellen Methoden und meist ohne Hilfe von außen….Weiterlesen

Mali: Oumar Diabaté, vétérinaire fermier et pionnier de l’agroécologie
Satinébougou (Mali) (AFP) – 13.10.2014 08:01 – Par Sébastien RIEUSSEC
Des fruits, légumes et plantes médicinales produits sans pesticides et en quantité, c’est le pari réussi d’Oumar Diabate vétérinaire malien devenu fermier réputé pour ses produits bio qu’il tire d’un lopin de terre initialement peu propice aux cultures.

Oumar Diabaté dans sa ferme agroécologique le 17 septembre 2014 à SatinebougouFoto © AFP: Oumar Diabaté dans sa ferme agroécologique le 17 septembre 2014 à Satinébougou
Oumar Diabaté auf seinem agroökologischen Bauernhof bei Satinébougou

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BIO UND FAIRTRADE IM BAUMWOLLSEKTOR DER REGION? – Le coton bio-équitable en mire

LANDWIRTSCHAFT: Die Fairtrade-Biobaumwolle im Visier
Bamako (Les Echos) – 13/12/2013
Um Forschungsaktivitäten für die Entwicklung der fair gehandelten Bio-Baumwolle in West- und Zentralafrika umzusetzen, trafen sich Techniker und Akteure des Baumwollsektors von Mali, Benin, Burkina Faso und Senegal in Bamako.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM GELBEN KASTEN MIT WEITERFÜHRENDEN LINKS

AGRICULTURE : Le coton bio-équitable en mire
Bamako (Les échos) – 13.12.2013
Par Sidiki Doumbia
Afin de mettre  en œuvre des activités de recherche pour le développement du coton équitable et bio équitable en Afrique de l’Ouest et du Centre, des techniciens et acteurs de la filière coton du Mali, du Bénin, du Burkina Faso et du Sénégal, sont réunis à Bamako. Weiterlesen

NON-MALI? EIN BEISPIELHAFTER BIOBAUERNHOF IN BENIN NAMENS SONGHAI – Au Bénin, une ferme bio comme modèle pour l’Afrique

In Benin, ein Bio-Bauernhof als Modell für Afrika
Porto Novo (Benin) (AFP) – 2014.06.24 11.20
Mit seinem Pilgerstab und Panamahut durchläuft Vater Godfrey Nzamujo zügig die Alleen von Songhai, dem Bio-Bauernhof, den er dort vor fast 30 Jahren gründete mit dem ehrgeizigen Projekt, gegen die Armut und Landflucht in Afrika zu kämpfen. Diese Kleinfarm von nur einem Hektar, die er im Jahr 1985 in Porto-Novo bepflanzte, wurde zu einem Pilotprojekt für den Rest von Afrika.
Das Zentrum erstreckt sich mittlerweile über 24 Hektar, in denen eine Armee von Mitarbeitern und Auszubildenden schon in der Morgendämmerung in der Produktion von landwirtschaftlichen Rohstoffen, deren Verarbeitung und Verteilung aktiv sind. Obst und Gemüse, Reis, Fischfarmen, Schweine und Geflügel, mit einem Prinzip: für die Umwelt „geht nichts verloren, alles wird verarbeitet.“

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

=> MORE Umwelt/Landwirtschaft – Environnement et agriculture in MALI-INFORMATIONEN
=> MORE LANDWIRTSCHAFT – AGRICULTURE – ARMUT – PAUVRETÉ in AFRIKANEWS ARCHIV

Au Bénin, une ferme bio comme modèle pour l’Afrique
Porto Novo (Bénin) (AFP) – 24.06.2014 11:20 – Par Cecile DE COMARMOND
Armé de son bâton de pèlerin et d’un panama, le père Godfrey Nzamujo parcourt d’un pas alerte les allées de Songhaï, la ferme bio qu’il a créée il y a près de 30 ans avec un projet ambitieux: lutter contre la pauvreté et l’exode rural en Afrique. La petite exploitation d’à peine un hectare qu’il a créée en 1985 à Porto-Novo est devenue un projet-pilote pour le reste de l’Afrique.

Le père Godfrey Nzamujo, directeur de la ferme bio Songhaï, à Porto-Novo, le 30 janvier 2014
Vater Godfrey Nzamujo, Direktor des Bio- Bauernhofes Songhai in Porto-Novo. Benin
Le père Godfrey Nzamujo, directeur de la ferme bio Songhaï, à Porto-Novo, le 30 janvier 2014
afp.com – Charles Placide Tossou

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WEITERER ANLAUF DES GESETZGEBERS ZUR ABSCHAFFUNG DER PLASTIKTÜTEN – Sachets non biodégradables: nouvelle interdiction à compter du 1er janvier 2014

Nicht biologisch abbaubare Plastiktüten: neues Verbot ab dem 1. Januar 2014
Bamako (Journal Du Mali) – 17/10/2013
Trotz der Verabschiedung des Gesetzes. das die Herstellung, die Einfuhr und Vermarktung von biologisch nicht abbaubaren Plastiktüten verbietet, verschmutzen diese weiter das Land.

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LESEN SIE AUCH / LIRE AUSSI in MALI-INFORMATIONEN
=> HOFFENTLICH NICHT SO SCHNELL 2013: WIE SOLL MALI DEN ERSATZ DER PLASTIKTÜTEN DURCH BIOLOGISCH ABBAUBARE SCHAFFEN? – Que des sachets plastiques biodégradables à partir de janvier? – 06/11/2012
=> MALI: PLASTIKTÜTEN DISQUALIFIZIERT – Les sachets plastiques bannis
– 07/01/2012

Sachets non biodégradables: nouvelle interdiction à compter du 1er janvier 2014
Bamako (Journal Du Mali) – 17/10/2013
Par Augustin K. FODOU
Malgré l’adoption de la loi interdisant la production, l’importation et la commercialisation de sachets non biodégradables, ces derniers continuent de polluer tout le pays.

 Des sachets dans la nature Weiterlesen

HOFFENTLICH NICHT SO SCHNELL 2013: WIE SOLL MALI DEN ERSATZ DER PLASTIKTÜTEN DURCH BIOLOGISCH ABBAUBARE SCHAFFEN? – Que des sachets plastiques biodégradables à partir de janvier?

by blogautorin aramata:

Kurzkommentar der Blogautorin: Eigentlich kaum vorstellbar, dass das geht: Herstellung, Kontrolle, Kontrolle der Einfuhren von biologisch abbaubaren Plastiktüten sind völlig ungeklärt. Ganz abgesehen von den Kosten (man spricht von 70-120 FCFA im Vergleich zu 10 F für die alten), die sich kein Händler leisten kann.
Die schwarzen Plastiktüten in zwei Größen sind in den Städten allgegenwärtig, selbst für ein halbes Baguette morgens zum Frühstück bekomme ich von meinem boutiquier eine angeboten. Man wird sicher zu älteren Gepflogenheiten zurückkehren können: mit Körben oder Eimern auf den Markt gehen. Aber das löst nicht alle Probleme.

Petit commentaire de l’auteure de ce blog: Pas facile à imaginer: rien que des sachets plastiques biodégradables à partir de janvier? La fabrication, le contrôle, le contrôle des importations (qui représentent 80 % du marché) ne sont pas moins que douteuses. Sans parler des frais (on parle de 70 à 120 FCFA au lieu de 10 F pour les anciens sachets) qui seront inabordables pour les commerçant(e)s.
Les petits sachets noirs sont omniprésents dans les villes – même pour l’achât d’une demi-baguette, mon boutiquier m’en donne une. On pourra reprendre les bonnes vielles habitudes: aller au marché avec les paniers et les seaux. Mais cela ne résoudra pas tous les problèmes.

KURZMELDUNG: Verbot der Plastikabfälle in Mali
Bamako (Quelle: Saniya INFO) – 29.09.2012
Am 5. Januar 2012 stimmte die Nationalversammlung einstimmig dem Gesetzentwurf über das Verbot der Herstellung, der Einfuhr, des Besitzes, der Vermarktung und der Verwendung von nicht biologisch abbaubaren Plastiktüten und nicht biologisch abbaubarem Granulat für die Herstellung dieser Beutel in der Republik Mali zu.
© 2012 maliweb

Verbot der Plastiktüten: hoffentlich bald 2013!
Bamako (l’Essor) – 09.10.2012
Die Maßnahme weist die malischen Industriellen dieses Sektors an, ab jetzt nur noch biologisch abbaubare Plastiktüten herzustellen. Die Herstellung dieses Kunststoffs mit dem Zusatz einer Substanz zur raschen Zersetzung wirft jedoch Probleme auf. Verboten wird durch dieses Gesetz zum 1. Januar 2013, also in weniger als 3 Monaten, das Vorhandensein von allen nicht biologisch abbaubaren Plastiktüten und Granulaten für deren Herstellung in der Republik Mali.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

BREVE: Interdiction des déchets plastiques au Mali
Bamako (Source : SANIYA INFOS ) – 29.09.2012
Le 5 janvier 2012, l’Assemblée nationale a adopté à l’unanimité des députés le projet de loi portant interdiction de la production , de l’importation , de la détention , de la commercialisation et de l’utilisation de sachets plastiques non biodégradables et de granulés non biodégradables destinés à la fabrication desdits sachets en République du Mali.
© 2012 maliweb

Interdiction des sachets plastiques : VIVEMENT 2013 !
Bamako (L’Essor) – 09.10.2012
Par C. A. DIA
La mesure instruit ainsi aux industriels maliens du secteur, à ne fabriquer désormais que des sachets en plastiques biodégradables. maliactu 09.10._dechets-sacs-plastiquesFoto (c) maliactu: déchets plastiques sur un décharge publique – Plastikmüll auf einer öffentlichen Müllhalde

La production de cette matière plastique additionnée d’un agent de décomposition rapide, soulève toutefois des problèmes. La présente loi interdit, à compter du 1er janvier 2013, donc dans moins de 3 mois, toute présence de sachets plastiques non biodégradables et de granulés destinés à la fabrication desdits sachets en république du Mali. Weiterlesen

M.SAWADOGO, PIONIER DER BAUMSCHÜTZER IM SAHEL – Une expérience d’agroforesterie au Sahel: Protéger les arbres qui poussent spontanément

Parc avec des rejets naturels assistés à Néguéna, région de Ségou
Foto (c) World Agroforestry Center(ICRAF) 2011/O.Samaké: Agroforstwirtschaft in Néguéna, einem Dorf der Region Ségou

Sawadogos Leidenschaft für Bäume

Mit alten landwirtschaftlichen Methoden wird die Sahelzone fruchtbarer
Le Monde Diplomatique – 13. August 2010
Von Mark Hertsgaard

Sonnenuntergang auf dem Zentralplateau von Burkina Faso. Es war wieder ein brütend heißer Tag. Aber hier, auf dem Anwesen von Yacouba Sawadogo, ist die Luft merklich kühler. Mit einer Hacke über der Schulter marschiert der graubärtige Bauer leichtfüßig wie ein junger Mann über seine Felder. „Klimawandel ist ein Thema, bei dem ich ganz gut mitreden kann“, sagt Sawadogo in seiner Stammessprache Mòoré, die sich für uns wie ein tiefes, gemächliches Rumpeln anhört. Yacouba Sawadogo kann weder lesen noch schreiben, aber er ist ein Pionier der neuen Anbaumethode, die der westlichen Sahelzone seit einigen Jahren einen tiefgreifenden Wandel gebracht hat. Diese neue Methode setzt auf die Integration von Bäumen in die landwirtschaftliche Nutzung und ist eines der hoffnungsvollsten Beispiele dafür, wie selbst arme Leute den verheerenden Wirkungen des Klimawandels begegnen können.
LESEN SIE DIE FORTSETZUNG DER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG AUS DEM ENGLISCHEN UNTER DER FRANZÖSISCHEN AUSGABE.

Comment le Sahel reverdit

Expériences inédites d’agroforesterie
Le Monde Diplomatique – août 2010
Par Mark Hertsgaard

Au Niger, près de la moitié de la population est menacée de famine ; au Tchad, la cote d’alerte est dépassée. Flambée des prix, sécheresse, baisse de l’aide internationale expliquent pour partie le désastre actuel. Pourtant, des techniques agricoles nouvelles ont transformé certains espaces semi-désertiques en terres plus productives. Des expériences limitées, mais suivies avec attention. Weiterlesen