TAMIKREST, DIE BAND AUS DER WÜSTE MIT IHREM NEUEN ALBUM „KIDAL“ – ⵜⴰⵎⵉⴽⵔⵉⵙⵜ, le noeud ou l’avenir, en tour en Europe avec „Kidal“


Article en français voir en bas de la page

Kidal

(album teaser),
Réalisé par / gedreht von Sébastien Rieussec, publié le / veröffentlicht am 08.12.2016
(Französisch mit englischen Untertiteln)

Tamikrest  bedeutet so viel wie „Knotenpunkt“ oder „Bündnis“, ⵜⴰⵎⵉⴽⵔⵉⵙⵜ, in der Sprache der Kel Tamashek, einem traditionellen Nomaden-Volk aus der Sahara, das auch die Tuareg genannt wird. Weiterlesen

JETZT ENDLICH KOMPLETT GESCHAFFT: ÜBERGANGSBEHÖRDEN AUCH IN TIMBUKTU UND TAOUDENIT EINGESETZT – L’installation des chefs intérimaires dans le Nord enfin achevée

0. Regierung von Mali hat Städte im Norden wieder unter Kontrolle
Deutsche Welle – 21.04.2017
Islamisten und Milizen haben Timbuktu und Menaka (Korrektur: Taoudenit!, Ed) an die Regierung übergeben.
1. Mali schließt die Einsetzung der Übergangsregionalpräsidenten im Norden ab
AFP – 21/04/2017, 00:00
Mali hat am Donnerstag die Einsetzung der Übergangsbehörden in den nördlichen Regionen nach mehrmaliger Verschiebung abgeschlossen, eine im Friedensabkommen vorgesehene Bestimmung (unterzeichnet im Mai und Juni 2015).

DEUTSCHE ARTIKEL (#1 VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO

1. Le Mali achève l’installation des chefs intérimaires dans le Nord
AFP – 21.04.2017 à 00:00
Le Mali a terminé jeudi l’installation des autorités intérimaires dans ses régions du nord, une disposition prévue par l’accord pour la paix, après plusieurs reports, ont rapporté à l’AFP des témoins.

Foto (c) AFP/SEBASTIEN RIEUSSEC: Des maliens devant la mosquée du XVe siècle de Tombouctou, le 19 septembre 2016 – Malier vor der (Djingareyber-) Moschee aus dem fünfzehnten Jahrhundert in Timbuktu, am 19. September 2016

L’installation de ces autorités intérimaires pour Tombouctou et Taoudénit complète le programme prévu dans les cinq régions du nord du Mali par cet accord signé en mai-juin 2015. Weiterlesen

WANN SIND DIE MACHTSPIELE ENDLICH VORBEI? – Les autorites intérimaires vers la paix, à quand?

3. Übergangsbehörden in Timbuktu: die gewählten Politiker der Stadt fordern ein „Nachtragsdekret“
Sahelien & L’Indicateur du Renouveau – 17.03.2017
Auf einer Konferenz am 15. März beklagte das Kollektiv der gewählten Vertreter der Region Timbuktu den „Ausschluss“ des Kongresses für Gerechtigkeit in Azawad (CJA) bei der Einsetzung der Übergangsbehörden. Für mehr Inklusivität fordert es die Regierung auf, durch ein Nachtragsdekret die Mitglieder der Übergangsbehörden von 13 auf 21 zu erweitern.
1. Übergangsbehörden: Der CJA behält Belagerung in Timbuktu bei
Le Malien – 14. März 2017
Die Einsetzung der Übergangsbehörde von Timbuktu wurde für heute angekündigt, aber nichts lässt ahnen, dass der CJA das Forcing seitens der Regierung akzeptiert.
2. Die bewaffneten Gruppen geben die „Checkpoints“ in Timbuktu frei
RFI – 10.03.2017 14:48
Timbuktu hat immer noch nicht die Einsetzung der Übergangsbehörden erlebt, im Gegensatz zu Kidal, Gao oder Ménaka. Aber, als Beginn der Beruhigung der Situation, gaben die beiden bewaffneten Gruppen, CJA und MAA, die Checkpoints installiert hatten, sie heute frei.

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3. Autorités Intérimaires à Tombouctou : Les élus municipaux demandent un « décret additif »
Avec Sahélien L’INDICATEUR DU RENOUVEAU – 17.03.2017
Lors d’une conférence, tenue mercredi 15 mars, le collectif des élus municipaux de la région de Tombouctou a déploré « l’exclusion » du Congrès pour la justice dans l’Azawad (CJA) dans la mise en place des autorités intérimaires. Pour plus d’inclusivité, il demande au gouvernement de prendre un décret additif pour élargir les membres des autorités intérimaires de 13 à 21 personnes.

Des touaregs à Tombouctou (photo d’archive du 31.01.2012). © Magharebia/CC/Flickr:
Les sécessionnistes touaregs affirment que leur déclaration d’indépendance ne ferme pas la porte au dialogue.
Archivfoto: Im Januar 2012: Tuareg-Sezessionisten versichern, dass ihre Unabhängigkeitserklärung die Tür zum Dialog nicht zuwirft. Lange her, und heute?


A Tombouctou, la mise en place des autorités intérimaires se fait toujours attendre. Les mouvements qui avaient occupé quelques check-points de la ville les ont libérés, mais aucune date n’a été encore fixée pour la cérémonie. Weiterlesen

NACH 18 MONATEN ENDLICH GESCHAFFT: ÜBERGANGSBEHÖRDEN EINGESETZT – Autorités intérimaires : leur mise en place effective à KIDAL, GAO et MENAKA

En haut/Oben: Foto (c) Minusma: Vue aérienne de Ménaka au Mali – Luftbild von Ménaka in Mali

Das Abkommen für Frieden und Versöhnung (als Abkommen von Algier bekannt) sah die Einrichtung von Behörden vor, die in einer Übergangsphase für die Verwaltung der Gemeinden, Kreise und Regionen im Norden zuständig wären, spätestens drei Monate nach der Unterzeichnung des Abkommens (die im Mai/Juni 2015 stattfand).
Im Gegensatz zu einem gewählten Rat können die Interimsbehörden … keine öffentlichen Dienststellen schaffen oder Personal rekrutieren.
Die Dauer ist auf sechs Monate begrenzt und kann, wenn die Umstände den normalen Ablauf von Wahlen nicht zulassen, durch Dekret des Ministerrates verlängert werden, bis auf maximal zwölf Monate.

L’Accord de Paix et Réconciliation (dit l’Accord d’Alger) prévoyait la mise en place, le cas échéant et au plus tard trois mois après la signature de l’Accord (survenue en mai/juin 2015), des autorités chargées de l’administration des communes, cercles et régions du Nord durant la période intérimaire.
A la différence du conseil élu, l’autorité intérimaire ne peut ni emprunter ni aliéner un bien de la collectivité. Elle ne peut non plus créer de service public ou recruter du personnel.
La durée de ses pouvoirs est de six (6) mois et lorsque les circonstances ne permettent pas le déroulement normal des consultations électorales, elle peut être prorogée par décret pris en conseil des ministres, sans pouvoir excéder douze (12) mois.

1. Die Übergangsbehörden sind in Kidal eingesetzt 
RFI – 01-03-2017 à 14:18
Die ersten Übergangsbehörden, die die Autorität des Staates im Norden wieder herstellen sollen, wurden in Kidal eingesetzt. Eine erste Etappe, die mehr als 18 Monate gedauert hat, aber das Friedensabkommen ist einen großen Schritt nach vorn gekommen.
2. Die Einsetzung der Übergangsbehörden in Gao und Ménaka
RFI – 02.03.2017 17:29
…Die offizielle Delegation landete am frühen Nachmittag in Ménaka, einer ganz neuen Region. In Ménaka, keine Unstimmigkeit, keine wesentlichen Probleme.
3a. Einsetzung der Übergangsbehörden in Gao umstritten
RFI – 02-03-2017 15:27
3b. Blockade in Gao beendet, Einsetzung der Übergangsbehörden
RFI – 02-03-2017 à 23:58
In Gao entspannte sich die Lage erst am späten Vormittag dank der Bemühungen der Regierungsvermittlung. Die bewaffneten Männer, die den Regionalrat besetzt hielten, räumten schließlich das Feld.

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Foto (c) RFI/Anthony Fouchard: Les populations de Ménaka étaient massées le long du parcours officiel jusqu’au gouvernorat.
Die Bevölkerung von Ménaka drängelte sich entlang der offiziellen Route zum Gouverneursamt.

MORE Problèmes des autorités intérimaires/Übergangsbehördenprobleme in MALI-INFORMATIONEN

1. Les autorités intérimaires s’installent à Kidal
RFI – 01-03-2017 à 14:18
Les premières autorités intérimaires, censées rétablir l’autorité de l’Etat dans les régions du Nord, ont été installées à Kidal. Weiterlesen

WARUM SIND DIE MENSCHEN GEGEN DIE ÜBERGANGSBEHÖRDEN? – Quel est le problème des autorités intérimaires?

Aus einer Unterhaltung mit einem jungen Malier:
« .. bezüglich dieser Probleme mit den Übergangsbehörden wurde in der Nationalversammlung abgestimmt, dass nur Personen außerhalb der bewaffneten Gruppen ernannt werden sollten, aber der Staat hat Fagaga, der ein ehemaliger Rebell seit ATT ist, nach Kidal versetzt..
Im Norden, das sind wirklich Banditen, Drogen-, Waffen-, Menschenhändler, die sich nicht scheuen den Staat dahin zu puschen wo sie wollen. Dem Staat fehlen die Mittel sich dagegen zu verteidigen …»

D’un entretien avec un jeune Malien: «..avec ces problèmes d’autorités intérimaires, il avait été voté à l’assemblée que de désigner des personnes en dehors des groupes armés, mais l’etat a mis pour Kidal Faghaga qui est un ancien rebelle depuis ATT…
au nord, c’est vraiment des bandits, des trafiquants qui n’hesitent pas aujourd’hui à entrainer l’Etat là où ils veulent car la situation est en leur faveur, l’Etat manque de moyens pour se défendre…»

1. Nord Mali: Die Übergangsbehörden in der Zwickmühle …
Bamako (L’Aube) – 20. Februar 2017
In Timbuktu, Gao und Kidal fand die Einsetzung der Übergangsverwaltung, zum letzten Wochenende geplant, schließlich aus verschiedenen Gründen nicht statt. In den beiden Regionen Timbuktu und Gao lehnen die Menschen diese Behörden ab, während in Kidal die Rebellen der CMA beschlossen, am vergangenen Samstag die Einsetzungszeremonie zu boykottieren. Wirklich, die Übergangsbehörden sitzen in einer Zwickmühle zwischen der Revolte der Bevölkerung und der Forderung der Rebellen.
2. Schachmatt für den Staat: die Bevölkerung des Nordens lehnt die bewaffneten Banditen ab
Bamako (Le Malien) – 20.02.2017
Äußerster Rückzug des malischen Staat ist das Mindeste, was man sagen kann, nach der Ernennung der sog. Übergangsbehörden an die Spitze der nördlichen Regionen des Landes.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN, NACH DEM 2. FOTO

1. Nord du Mali : Les autorités (intérimaires) coincées…
Bamak (L’Aube) – 20 Fév 2017
Par Hamadi
A Tombouctou, Gao et Kidal, la mise en place des autorités intérimaires, prévue le weekend dernier, n’a finalement pas eu lieu pour diverses raisons. Dans les deux régions, premièrement citées (Tombouctou et Gao), les populations rejettent ces autorités, alors qu’à Kidal, les rebelles de la CMA ont décidé de boycotter, le samedi dernier, la cérémonie de mise en place. Décidément, les autorités intérimaires sont coincées entre la révolte des populations et l’exigence des rebelles.

http://www.maliweb.net/wp-content/news/images/2016/07/Marche-Gao-1-1.png

Foto (c) maliweb archives: Les jeunes de Gao lors d’une manifestation contre les autorités intérimaires en juillet 2016 – Gaos Jugendliche während einer Demo gegen die Übergangsbehörden im Juli 2016

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DER LANGE WEG ZUM FRIEDEN: „WIR WOLLEN KEINE GEWALT“ – BERICHT AUS GAO IM NORDEN

Foto oben: (c) dpa/Tanya Bindra: Une jeune fille fait des courses au marché couvert, centre-ville de Gao – Ein Mädchen kauft Gemüse auf dem überdachten Markt in der Innenstadt von Gao.

Analyse en français: Djihad, révolte et auto-défense au centre du Mali (theconversation.com)
=>in MALI-INFORMATIONEN 14.10.2016

Der lange Weg zum Frieden
Deutschlandfunk – 06.08.2016
Vor vier Jahren wäre Mali als Staat beinahe gescheitert. Tuareg-Rebellen hatten den Norden des Landes bereits erobert. Eine französische Militärintervention konnte das Auseinanderbrechen des westafrikanischen Landes in letzter Minute verhindern. Seit Juli 2013 versucht nun eine Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen die prekäre Ruhe im Land zu erhalten. Doch der Weg zum Frieden ist weit. Weiterlesen

ÜBER 3 JAHRE WIRD IMMER WIEDER VERHANDELT, UND AN KIDAL GEHT ALLES SPURLOS VORÜBER (AUS DEM ARCHIV) – Le point des négociations avec les groupes armés, il y a plus de 3 ans, et rien n’a changé à Kidal (de l’archive)

2. Nach 30 Tagen Verhandeln mit den bewaffneten Gruppen gibt der Chefunterhändler Tiébilé Dramé einen Rechenschaftsbericht ab
Bamako (Le Républicain) – 21. Juni 2013
Nach dreißig Tagen intensiven Verhandelns stellte sich der Sondergesandte des Präsidenten … am 20. Juni, im Hotel de l’Amitié, am Sitz der Minusma, der nationalen und internationalen Presse.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

1. Accord préliminaire de Ouagadougou : L’’explication de texte de Tiebilé Dramé
Bamako (L’Essor) – 21.06.2013
De retour de Ouagadougou où un accord préliminaire a été signé mardi entre le gouvernement et les groupes armés de Kidal, l’’émissaire du président de la République, Tiébilé Dramé, a animé hier une conférence de presse à l’’hôtel de l’’Amitié pour parler de l’accord. Une explication de texte fort utile parce que nos compatriotes sont très demandeurs de précisions sur le contenu du document. Cette curiosité a été exacerbée par certaines critiques émises par des détracteurs de l’’accord.

Foto (c) maliweb: Tiébilé Dramé Weiterlesen