ÜBERLEBENSKAMPF IN MALI, WIDERSPRÜCHLICHES UND VERSTÄNDLICHES – La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand

1. Die Sicherheitslage im Land und das deutsche Mandat
Der westafrikanische Staat Mali befindet sich seit 2012 in einer schweren politischen Krise, die Sicherheitslage ist extrem instabil. Im Rahmen einer EU- und einer UN-Mission sind auch deutsche Soldaten in Mali, um dabei zu helfen, das Land zu stabilisieren. Die Bundeswehrmandate laufen im Mai aus.
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Eine Geschäftsstraße in Bamako, der malischen Hauptstadt. In dieser Gegend verkaufen die Händlerinnen und Händler vor allem Baubedarf.
2. Krisenstaat am Scheideweg
Weil die Übergangsregierung die Nähe zu Russland sucht, stehen die Bundeswehreinsätze auf dem Prüfstand.
Das Parlament – 02.05.2022
Djibril Maïga ist von seinem Schreibtisch aufgestanden, er will von der Kommode zwei Bilderrahmen im DIN A4-Format holen. Der malische Mediziner betreibt mit Kolleginnen und Kollegen eine Gemeinschaftspraxis in der Hauptstadt Bamako.

DEUTSCH WEITER UNTER DEM FOTO

Die Autorin Bettina Rühl ist freie Afrika-Korrespondentin und war schon mehrmals intensiv in Mali unterwegs, wobei sie stets sehr viele Gesprächspartner erreicht und zu Wort kommen lässt.
Hier finden Sie => frühere Reportagen in den MALI-INFOS (2013 – 2019),
z.B. „Über den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Jihadismus und interethnischen Massakern: exzellent recherchiertes Radiofeature von Bettina Rühl über Mali. Eine Stunde Journalismus, wie er sein sollte: fragend, vorsichtig, alle Seiten hörend. Mehr Militär hilft dort gar nichts.“ (C.Wiedemann)

Foto (c) dpa: La Bundeswehr est engagée au Mali dans la mission de l’ONU (Minusma) et la mission de formation de l’UE (EUTM) – Die Bundeswehr ist in dem westafrikanischen Land an der UN-Mission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt.

TROUVEZ ICI la version française dans la traduction de google:
1. La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Par Bettina Rühl Weiterlesen

MALI SANYA – SAUBERES MALI, EIN PROJEKT DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT – Un projet de recyclage des déchets financé par l’ambassade d’Allemagne au Mali

MALI SANYA
Ambassade d’Allemagne au Mali – 26.04.2022  
Que faire des déchets, plastiques, cartons, verres, bref des poubelles❓🧐

👉 Le projet „Mali Sanya“ (sanya = propreté en bamanankan, ndlr) financé par l’Allemagne 🇩🇪 s’engage à assainir l’environnement en recyclant les déchets, afin d’en produire des bancs d’école, des chaises, des corbeilles, ou encore des produits artisanaux. Et en passant, le projet crée de l’emploi!

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DER 26. MÄRZ: GEDENKTAG & LEGITIMITÄT IM POSTKOLONIALEN MALI – Le 26 mars: commémoration & Légitimité dans un État postcolonial


1. Gedenkfeier zum 26. März: Die Tradition wird respektiert
Le Témoin – 29 März 2022
Am 26. März 1991 stürzte Oberstleutnant Amadou Toumani Touré durch einen Militärputsch General Moussa Traoré, der seit 23 Jahren an der Macht war. Dieser Bruch bedeutete nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung die Einführung der Demokratie …

2. The mirage of Malian democracy
Bridges from Bamako – March 26, 2022
By Bruce Whitehouse
Today marks 33 years since Mali embarked on its transition from single-party authoritarian rule to multiparty democracy.

DEUTSCH WEITER (#1 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DER MALISCHEN FLAGGE

1. Commémoration du 26 mars : La tradition respectée
Le Témoin – 29 Mar 2022
Par Amidou Keita
Le 26 mars 1991, le lieutenant-colonel Amadou Toumani Touré renversait, par un coup d’Etat militaire, le général Moussa Traoré, au pouvoir depuis 23 ans. Cette rupture consacrait l’avènement de la démocratie, et tout ce qui va avec, après l’adoption d’une nouvelle Constitution. Depuis, la date du 26 mars est commémorée pour rendre hommage aux Martyrs. Weiterlesen

AFRIKANISCH-EUROPÄISCHE BEZIEHUNGEN NEU DENKEN : EIN BUCH FÜR DEN WECHSEL DER PERSPEKTIVE

Foto (c) Olaf Bernau: In der Regenzeit ist Soukoutadala, ein Dorf im Südwesten Malis, nur auf Nebenwegen zu erreichen

Afrique-Europe-Interact ist ein transnationales, ausschließlich ehrenamtlich arbeitendes Netzwerk, das Ende 2009 gegründet wurde. Beteiligt sind Basisaktivist_innen vor allem in Mali, Togo, Burkina Faso, Guinea, Tunesien, Marokko, Deutschland, Österreich und den Niederlanden – unter ihnen zahlreiche selbstorganisierte Geflüchtete, Migrant_innen und Abgeschobene.

Einer der deutschen Aktivisten, Olaf Bernau, hat schon des öfteren Vorträge gehalten und Analysen veröffentlicht, zu Mali und der Sahelzone – und jetzt ein Buch.
Hier die Ankündigung:

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Als Afrique-Europe-Interact möchten wir darauf hinweisen, dass am 17.03.2022 im C.H.Beck-Verlag das Buch

„Brennpunkt Westafrika.
Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte“

unseres Mitstreiters Olaf Bernau erschienen ist: Weiterlesen

NONSONDI BATÉ, LKW-FÜHRERIN, KÄMPFT GEGEN ÜBERKOMMENE ROLLENBILDER – Nonsondi Baté se bat contre contre les stéréotypes traditionnels

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Illustration: Lomedy Mhako (für das Afrika-magazin „trans.continental – African-European reflections“ ein Magazin mit zahlreichen Infografiken und Texten auf Deutsch und Englisch. Entstanden in einem taz-online-workshop mit jungen Journalist*innen aus 15 afrikanischen Ländern. Daraus stammt der folgende Bericht #1.)

1. Frauen in die erste Reihe
taz – 22.02.2022
In Mali sind Frauen den Männern traditionell untergeordnet. Doch sie wehren sich erfolgreich gegen überkommene Rollenbilder.
2. (Aus dem Archiv) Nonsondi Baté: erste Frau in Mali am Steuer eines großen LKWs
Delta News – 18.03.2016
…Sie ist außergewöhnlich, weil sie sich in einer Branche durchgesetzt hat, die ausschließlich Männern vorbehalten ist, nämlich dem Führen großer Lastwagen. Ihr Name ist Nonsondi Baté.

DEUTSCH WEITER (#2 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. VERSIONEN DER BEIDEN EINTRÄGE

1. Les femmes au premier rang !
taz – 22.02.2022
Au Mali, les femmes sont traditionnellement subordonnées aux hommes. Mais elles se défendent avec succès contre les rôles traditionnels.
Par Arahan dite Simone Dakouo (De Bamako)
En bambara, la langue la plus parlée au Mali, il existe un proverbe : „Mussoya yé mougnou ni sabali yé“, – „Être femme, c’est supporter et pardonner“. Ce proverbe a fait „beaucoup de mal aux femmes“, écrit la féministe malienne Nana Alassane Touré. L’oppression commence là où „l’effort de pardonner est unilatéral et où seule la femme est en position de renoncer“. Weiterlesen

ÜBER GEFANGENE UND VERSCHWUNDENE JOURNALISTEN – De ces journalistes en captivité et disparus

1. Neues Video von Olivier Dubois: Reporter ohne Grenzen bittet die Behörden, ihre Bemühungen um seine Befreiung zu intensivieren
RSF – 14.03.2022
Nachdem ein undatiertes Video des französischen Journalisten, der am 8. April 2021 in Mali als Geisel genommen wurde, gerade in den sozialen Netzwerken kursiert, ruft RSF die französischen und malischen Behörden dazu auf, ihre Bemühungen um seine Befreiung zu verdoppeln.
2. Erleichterung bei den Angehörigen des Journalisten Olivier Dubois nach der Ausstrahlung eines Lebenszeichens
RFI/maliweb – 14/03/2022
Es ist der erste Lebensbeweis seit Mai 2021.
3a. Der malische Journalist Birama Touré laut RSF von der Staatssicherheit zu Tode gefoltert
RFI – 07/02/2022 – 00:23
Der malische Journalist Birama Touré, der seit Januar 2016 als vermisst galt, „starb höchstwahrscheinlich an den Folgen der Misshandlungen, die ihm in den Räumen des Geheimdienstes zugefügt wurden“. Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchung, die am 3. Februar von der Organisation Reporter ohne Grenzen („Reporters sans frontières“, RSF) veröffentlicht wurde.
3b. (Aus dem Archiv) Der Fall Birama Touré: Verhaftung des Ex-Geheimdienstchefs Moussa Diawara
RFI – 29/07/2021 – 17:27
Im Fall des seit fünf Jahren vermissten malischen Journalisten Birama Touré gibt es eine neue Wendung. General Moussa Diawara, ehemaliger Direktor der Staatssicherheit (der Geheimdienst Malis), wurde … unter Anklage gestellt und in Untersuchungshaft genommen.

DEUTSCH WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG)

VOIR AUSSI / LESEN SIE AUCH
les autres articles sur et reportages de /
weitere Artikel über und Reportagen von
=> Olivier Dubois
dans/in MALI-INFOS

1. Nouvelle vidéo d’Olivier Dubois : RSF demande aux autorités d’intensifier leurs efforts pour sa libération
RSF – 14.03.2022
Alors qu’une vidéo non datée du journaliste français pris en otage au Mali le 8 avril 2021 vient d’être diffusée sur les réseaux sociaux, RSF appelle les autorités françaises et maliennes à redoubler d’efforts pour le faire libérer.

Foto (c) RSF: Capture d’écran de la vidéo dans laquelle le journaliste français Olivier Dubois demande à son gouvernement de faire „tout son possible“ pour le libérer – Screenshot des (neuen) Videos, in dem der Journalist Olivier Dubois seine Regierung bittet, „alles Mögliche“ zu seiner Befreiung zu tun

Près d’un an après l’enlèvement du journaliste français dans le nord-est du Mali, la vidéo d’Olivier Dubois diffusée ce week-end sur les réseaux sociaux est une preuve de vie rassurante, Weiterlesen

WELTFRAUENTAG 2022 IN MALI (NACHLESE) – Comment les Malien.ne.s ont célébré la Journée internationale du droit des femmes 2022

1. Feierlichkeiten zum 8. März: Die Frauen stehen im Zentrum des Übergangsprozesses
Präsidentschaft – 9. März 2022
[Der 8. März wurde in einem besonderen Kontext gefeiert, am Tag nach der dreitägigen Staatstrauer, die zu Ehren der in Mondoro gefallenen Soldaten ausgerufen worden war].
Mali hat am Dienstag, den 8. März 2022, den Internationalen Tag der Frauenrechte begangen.
2. Gesetz 052: Behörden bestätigen dessen Umsetzung, Bürgerinnen bestreiten dies
Studio Tamani – 8. März 2022 17:48
Neben der Rolle und dem Platz der Frau bei der Neugründung Malis bleibt die Umsetzung des Gesetzes 052 eines der Hauptanliegen der Frauen in Mali.
3. 8. März: Fokus auf die Bäuerin Adiarra Tounkara
Studio Tamani – 9. März 2022
4. Nord-, Süd- und Zentralmali: Die Frauen mobilisieren sich, um ihre Rechte zu verteidigen
Studio Tamani – 09.03.2022
Die Frauen im Landesinneren, in diversen Vereinigungen zusammengeschlossen, haben sich den 8. März zu eigen gemacht. Von Kayes und Kati im Süden Malis über Bankass und Macina im Zentrum bis hin zu Ansongo im Norden des Landes wurde der Tag genutzt, um die Bevölkerung und Entscheidungsträger für die Rechte der Frauen und für Gleichheit für alle zu sensibilisieren.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEM LETZTEN FOTO

1. Célébration du 8 mars: Les femmes au cœur du processus de Transition
Présidence – 9 mars 2022
[La journée du 8 mars a été célébrée dans un contexte particulier, au lendemain du deuil de 3 jours décrété en hommage aux soldats tombés à Mondoro.]
Le Mali a célébré la Journée internationale du droit des femmes ce mardi 8 mars 2022. La cérémonie commémorative de cette Journée, qui a eu lieu devant la Bourse du Travail, était présidée par le Premier ministre, Dr Choguel Kokalla Maïga, représentant le chef de l’État.
Selon les précisions du Premier ministre, pour la célébration de cette Journée qui leur est dédiée, les femmes ont innové en se rassemblant au Centre International de conférences de Bamako (CICB) pour ensuite se retrouver au Boulevard de l’Indépendance où elles défileront pour la Bourse du Travail. Cette année, elles ont tenu à associer à cet évènement les hommes.
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ADIEU LA FRANCE: DER ANGEKÜNDIGTE ABZUG VON BARKHANE UND TAKUBA WIRD IN BAMAKO GEFEIERT – Les manifs de YEREWOLO et autres pour congédier la France

Foto (c) privat: Bamako, Place de l’Indépendance: manifestation pour célébrer le retrait de Barkhane et Takuba, le 19 février 2022 – Demo zur Feier des Abzugs der Barkhane- und Takuba-Truppen, in Bamako am 19. Februar 2022

1. Mali fordert Frankreich auf, seine Soldaten „unverzüglich“ abzuziehen
AFP – 18.02.2022 um 16:00
Die Junta, die in Bamako an der Macht ist, forderte Frankreich am Freitag auf, seine Soldaten „unverzüglich“ aus Mali abzuziehen. Damit kassierte sie eine Absage von Präsident Emmanuel Macron, einen Tag nachdem dieser einen über die nächsten Monate gestaffelten Abzug angekündigt hatte.
2a. Mali: Bamako feiert den Abzug der französischen und europäischen Truppen
maliweb – 19 Feb 2022
Frankreich, seine europäischen Verbündeten und Kanada haben nach neun Jahren Anti-Terror-Operation, deren zweifelhafte Ergebnisse viel Kritik hervorgerufen haben, einen koordinierten Abzug ihrer Streitkräfte aus Mali angekündigt.
2b. Mali: Demonstration feiert Abzug der französischen Soldaten
AFP/maliweb – 19 Feb 2022
Am Samstag fand in Bamako eine Demonstration zur Feier des Abzugs der französischen Soldaten aus Mali statt, die von Bewegungen zur Unterstützung der vom Militär dominierten Übergangsbehörden organisiert worden war.
3. Mali: Demonstration in Bamako, um den Abzug der Barkhane- und Takuba-Truppen zu feiern
– Aufruf der zivilgesellschaftlichen Bewegung „Yérèwolo debout sur les remparts“ .
Bamako ( Agence Anadolu) – 20.02.2022
Tausende Menschen demonstrierten am Samstag in der malischen Hauptstadt Bamako, um den Abzug der französischen Barkhane- und Takuba-Truppen aus dem Land zu feiern, zu dem die zivilgesellschaftliche Bewegung „Yérèwolo debout sur les remparts“ aufgerufen hatte.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. Le Mali demande à la France de retirer ses soldats „sans délai“
AFP – 18.02.2022 à 16:00
Par Serge DANIEL
La junte au pouvoir à Bamako a demandé vendredi à la France de „retirer sans délai“ ses soldats du Mali, s’attirant une fin de non-recevoir du président Emmanuel Macron, au lendemain de l’annonce par ce dernier d’un retrait échelonné sur les prochains mois (VOIR #2a en bas, ndlr).

Dans un communiqué lu à la télévision nationale, le porte-parole du gouvernement installé par les militaires, le colonel Abdoulaye Maïga, qualifie l’annonce du désengagement français de „violation flagrante“ des accords entre les deux pays. Weiterlesen

MOBILISIERUNG FÜR DEN JOURNALISTEN OLIVIER DUBOIS, DER SEIT 10 MONATEN IMMER NOCH ALS GEISEL FESTGEHALTEN WIRD – Mobilisation pour Olivier Dubois, toujours retenu en otage depuis 10 mois


1. PETITION: Für die Befreiung von Olivier Dubois, der seit dem 8. April 2021 die einzige französische Geisel in der Welt ist
Die Familie Olivier Dubois JOURNALISTE hat diese Petition an Emmanuel Macron (Präsident der französischen Republik) und Assimi Goïta (Präsident des Übergangs der Republik Mali) gestartet. …. Bitte UNTERZEICHNEN!
2. Wer hat in Mali Angst vor dem großen Bösewicht Gender?
Libération – 16.02.2021
Von Olivier Dubois, Korrespondent in Bamako
(eine seiner letzten Reportagen)
 Der einflussreiche Chérif von Nioro hat sich gegen einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ausgesprochen.
DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. PETITION: Pour la libération d’Olivier Dubois, seul otage français au Monde depuis le 8 Avril 2021
Famille Olivier Dubois JOURNALISTE a lancé cette pétition adressée à Emmanuel Macron (Président de la République française) et Assimi Goïta (Président de transition de la République du Mali) en janvier.

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OFFENER BRIEF AN DIE DEUTSCHE BUNDESREGIERUNG: KEINE UNTERSTÜTZUNG DER ECOWAS-SANKTIONEN ! – Lettre ouverte au gouvernement fédéral allemand : Pas de soutien aux sanctions de la CEDEAO !

La traduction française fera suite.

Offener Brief an Bundesregierung: Keine Unterstützung der ECOWAS-Sanktionen
afrique-europe-interact – 24.01.2022
Weshalb eine Unterstützung der gegen Mali verhängten ECOWAS-Sanktionen die Krise in Mali massiv verschärfen würde. Diesen Brief haben wir am 24.01.2022 an die Deutsche Bundesregierung und zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestags geschickt.
Sehr geehrte Frau Bundesaußenministerin Baerbock,
(…)
als Menschenrechtsorganisation sind wir seit 2010 kontinuierlich in Mali tätig. Dort arbeiten wir schwerpunktmäßig in den Bereichen kleinbäuerliche Landwirtschaft, Geschlechtergerechtigkeit, Migration und Demokratie. In diesem Sinne möchten wir uns heute an Sie wenden, denn die aktuellen Entwicklungen in Mali sind hochgradig beunruhigend [1].

Konkret geht es um die Sanktionen, die die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS am 09.01.2022 gegen Mali verhängt hat. In unseren Augen – und das heißt vor allem: in den Augen unserer malischen Kolleg:innen – stellen diese Sanktionen nicht nur eine unbotmäßige Härte dar und verschärfen die ohnehin prekäre Lebenssituation von Millionen Menschen. Sie sind auch politisch fatal. Weiterlesen