INFOBRIEF 25 DER AKTION PRO AFRIKA E.V.

Liebe Freundinnen und Freunde der Aktion pro Afrika,

Ein Lob für unsere Arbeit

und so haben wir beschlossen eurer Organisation einen anderen Namen zu geben.“ , so eröffnet der Vorsitzende des Schulkomitees in Welenguena, Herr Koulibali, seine Ansprache und fährt fort: „Weil der besser zu euch passt. Nia –Mei so heißt ihr wirklich.“ Haby lacht: „Ja das stimmt!“ Was hat er gesagt? „Haby, übersetz doch mal!“ – „Nia-mei heißt in Bambara so viel wie : Wir versprechen nichts, aber wir tun es.“ Oder „Wir haben das Problem verstanden und lösen es.“ Herr Koulibaly fährt fort:„ Ihr seid anders als andere Organisationen, die oft mit viel Worten erscheinen, uns nicht fragen, alles Mögliche versprechen und dann nicht wiederkommen.“ Oder Sinnloses tun – auch davon können sie in dem Dorf ein Lied singen. Wir werden nur aktiv auf Antrag des Dorfs zur gemeinsamen Lösung eines bestimmten Problems.

Die „Jeunesse“

Unsere Projektreise im Januar führte uns wieder in viele Teile des Landes. 90% des Landes sind absolut sicher – und nur dort liegen unsere Projekte. Hilfe hier ist umso wichtiger, als sehr viel offizielle Gelder in den instabilen Norden gehen, um dort dem Terrorismus die Grundlage durch Entwicklung zu entziehen. Und das Land verharrt nicht in Schockstarre – wir haben viel Aufbruchstimmung erlebt – vor allem die Jugend nimmt die Verhältnisse nicht mehr so hin : „ Ecole et santé „ (Schule und Gesundheit) sind die Forderungen der Jugend – das erlebten wir bei mehreren Projektbesuchen. Dabei sitzen uns vielfach Vertreter der „Jeunesse“ (Jugend) auch als Verhandlungspartner gegenüber neben den Dorfchefs. Es bewegt sich etwas in Mali!

Projekte 2016

In Kamba haben wir eine weiterführende Schule für die Klassen 7-9 gebaut – mit Direktorat und Toilettenanlage. Jetzt brauchen die gut 120 Schüler dieser Klassenstufen nicht mehr ins 10 km entfernte Dorf zur Schule gehen, sondern haben die Möglichkeiten vor Ort. Mit einer großartigen Folkloreshow wurde diese Schule in unserer Anwesenheit eröffnet. Die Jugend des Dorfes hatte dieses Projekt initiiert und war der Motor .

In N´Pièbougou wurde die vorhandene Grundschule um 3 Klassenräume ein Direktorat und eine Toilettenanlage erweitert. Natürlich gehören auch Schulmöbel und Lehrbücher zur Grundausstattung in beiden Schulen. So haben die Kinder jetzt gute Lernmöglichkeiten Bei der Einweihung gab es ein langes Theaterstück der Schüler, in dem sie den anwesenden Autoritäten ihre Erwartungen sehr deutlich machten – bessere Bildung, eine vernünftige Straße statt der Schlaglochpiste , eine funktionierende Gesundheitsversorgung : Das Stück endet mit der Zusammenfassung: „ Ecole et santé“

apa-kamba

 

 

apa-npiebougou

In Mounzoum wurde die Hebammenstation erneuert und ausgerüstet, dazu kam eine Solaranlage, die Strom für
Lampen, Ventilatoren an der Decke und einen Kühlschrank liefert (zur Aufbewahrung der Impfstoffe). Ein neues Entbindungsbett, Betten zur Erholung nach der Entbindung und die vielen Geräte wie Blutdruckgerät, Stethoskop, Spekula, Urinteststreifen, Waagen usw. bilden die Grundlage für Schwangerenbetreuung und Entbindung. In 2015 waren es 300 Geburten.

vorher

apa-vorher

 

nachher

apa-mounzoum-nachher

Dieses Haus
ist ein Traum, von dem ich nie gedacht hätte,
dass er in Erfüllung ginge“, sagte die Leiterin.
der Station.

Hunger im Sahel

Es war furchtbar, als die Heuschrecken kamen, kurz vor der Ernte. In zwei Tagen alles weggefressen. Das haben wir zuletzt 1983 erlebt.“, erzählt die verzweifelte Fatoumata aus Djigue. Im Kreis Nara hungern viele Dörfer, weil sie keine Vorräte mehr haben. Allein in der Gemeinde Fallou sind es 43 Dörfer mit etwa 10.000 Menschen im Großraum. Hilfe ist nicht in Sicht, der Bürgermeister ist verzweifelt. Er will bei der Regierung vorsprechen, aber ohne viel Hoffnung, weil zur Zeit alles Geld in den Norden Malis geht, dort wo die Krise herrscht. Und international nimmt man diese „kleine“ Hungerkrise überhaupt nicht zur Kenntnis. Also Vieh verkaufen – Madina hat bereits die Hälfte seines Viehs verkauft. Und alle arbeitsfähigen Männer suchen sich Arbeit in der Hauptstadt – aber ohne Beziehungen ist da nichts zu machen – selbst ältere Kinder werden auf Arbeitssuche geschickt – statt Schule!

Unser Spendenaufruf zur Bekämpfung der Hungersnot vom November hatte 12.000 Euro erbracht. Davon haben wir 58 Tonnen Mais und Hirse gekauft, diese wurden in den Dörfern Djigue, Madina, Gueledo , Kolonkoroba und N‘Ghay verteilt. Lange Reihen von Eselskarren – jeder beladen mit 500 kg Getreide verließen unter unseren Augen das Zentrallager in Djigue, um das Getreide in ihre eigenen Dörfer zu bringen. Das reicht immerhin für 3 Monate in diesen Dörfern….. aber es ist doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Lieber Hungern als kein Wasser mehr…“ – 3 neue Wasseranlagen

Wir besuchen die Dörfer Madina, N´Ghay, Djigue und Gueledo: nach ausführlicher Besprechung werden wir im Jahre 2017 hier neue und krisenfeste Brunnen errichten, die ganzjährig Wasser liefern werden.

5 % Eigenbeteiligung müssen vom Dorf aufgebracht werden. Das sind je nach Größe der Anlage 500 bis 3000 Euro. Kann man das von hungernden Dörfern verlangen?? Unsere Skrupel wurden vom Realismus der Menschen hinweggefegt, weil alle sagten : „Wasser ist Leben…“ Die Dörfer N´Ghay, Djigue und Gueledo nehmen lieber den Hunger jetzt in Kauf, als auf die neuen Wasseranlagen zu verzichten. In dem sehr armen Dorf Madina haben wir uns in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf eine Halbierung der Eigenbeteiligung verständigt. Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, die eine so schwierige Entscheidung getroffen haben und doch ihre langfristigen Perspektiven klar gesehen haben und auch bereit sind , dafür die Konsequenz von mehr Hunger ertragen – solche Menschen sind für mich die wahren Helden dieser Welt.

Projekte 2017
Für 2017 wollen wir neben den o.a. Wasserprojekten im Sahel, eine Gesundheitsstation in Pitagalasso bauen und die Grundschule in Zanso um 4 Klassenräume erweitern. Zur Zeit stehen für 486 Schüler nur 3 Klassenräume zur Verfügung, die anderen Kinder sitzen unter Plastikplanen im Freien. Sinnigerweise steht auf den Plastikplanen „nicht zur Anwendung am Menschen“ – es handelt sich um gebrauchte Säcke, die einst Dünger enthielten. Und 20 Kinder konnten im neuen 1. Schuljahr gar nicht aufgenommen werden!
 apa-zanso

Herzliche Grüße Ihr H. Querfurt

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WIDERSTAND GEGEN DEN VALETTA-PROZESS UND ABSCHIEBUNGEN – La résistance contre le processus de La Valette et contre les expulsions monte

Es gab noch keine Berichte über die Demonstration am 31.Januar vor der malischen Botschaft in Berlin.

1. Aufruf Gruppe Djekafo:
Wir sind Malier_innen!!! Wir sind Afrikaner_innen !!!!!!
Schluss mit der Abschiebung unserer Brüder und Schwestern und mit der Unterzeichnung von Reisedokumenten für Abschiebungen!!!
2. Zwei One-Way-Tickets für 82.000 Euro
taz – 26.01.2017
Die Bundespolizei hat ein Flugzeug gechartert, um nur zwei Männer nach Mali abzuschieben. Der Flug am 6. Januar von Düsseldorf nach Bamako kostete 82.000 Euro.
3. Auf gut Glück nach Gao
taz – 11.01.2017
(…)
Die Bundeswehr macht in Mali kaum Schlagzeilen. Deutschland hingegen schon: Am Abend des 6. Januar landete in Bamako ein gecharteter Sonderflug mit zwei abgelehnten malischen Asylbewerbern aus Deutschland, obwohl es kein Rücknahmeabkommen zwischen beiden Ländern gibt.

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER UNTER DEM VIDEO VON DER DEMONSTRATION IN BERLIN AM 11.11.2016

31. Januar: Demo gegen Abschiebungen nach Mali // Manif contre des expulsions au Mali (à Berlin)
antiG20 – 2017/01/30

Deutschland und andere europäische Staaten schieben immer öfter Menschen nach Mali ab. Die malischen Botschaften und Ministerien kollaborieren mit dieser menschenverachtenden Abschiebepraxis. Die EU setzt im Rahmen des “Valetta-Prozesses” afrikanische Länder massiv unter Druck, bei Abschiebungen mitzuwirken und die Reisewege der Migration zu versperren.
Gegen dieses neokoloniale und rassistische Migrationsregime müssen wir in Afrika und Europa auf die Straße gehen. Jetzt und mit vielen Menschen. An euch ist es, am 31.01. in Berlin eure Solidarität zu zeigen!

L’Allemagne et les autres états européens expulsent des gens au Mali de plus en plus souvent. Les ambassades et les ministères maliennes collaborent avec cette politique d’expulsions inhumaine. Dans le contexte du “processus de la Valette”, l’Union Européenne fait de la pression massive aux pays africains de coopérer à expulser des gens et à barrer les trajets de la migration.
Nous devons nous lever contre ce régime migratoire néocolonial et raciste en Afrique et en Europe. Maintenant et à nombreuses et nombreux. Le 31 Janvier, c’est à vous de montrer votre solidarité avec le proteste devant l’ambassade malienne à Berlin.
Weiterlesen

RETURN TO SENDER! KAMPAGNE BEENDET – DirtyDiesel: la campagne porte ses fruits

Wie erfolgreich das für die afrikanischen Verbraucher wird, muss sich erst noch zeigen…Zumindest haben Nigeria und Ghana Maßnahmen angekündigt.

1. Erfolg für DirtyDiesel-Kampagne
Public Eye – nov 2016
Die Kampagne DirtyDiesel wurde im November 2016 mit der Übergabe von 19071 Unterschriften an Trafigura beendet – mit grossem Erfolg: Dank des internationalen Medienechos konnten wir ein Bewusstsein für dieses bisher kaum bekannte, illegitime Geschäftsmodell wecken.
2. « In einigen afrikanischen Ländern tötet die Umweltvergiftung mehr Menschen als die hauptsächlichen Krankheiten »
Le Temps (Schweiz) – 2016.07.11
Ein Behälter mit vergifteter Luft aus Ghana kam am Montagmorgen vor dem Hauptsitz von Trafigura in Genf an.

DEUTSCH WEITER JEW. UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

MORE in MALI-INFORMATIONEN 04.10.2016
=> RETURN TO SENDER! DIE GRÄSSLICHE GESCHICHTE DER VERGIFTETEN ABGASE UND WIE SIE ZU BEKÄMPFEN SIND – L’histoire affreuse des carburants sulfureux et comment les éviter (PETITION)

1. Retour à l’expéditeur: Public Eye remet à Trafigura l’air pollué du Ghana

Published on Nov 9, 2016
Un conteneur rempli d’air pollué de la capitale ghanéenne, Accra, livré aux bureaux de la société de négoce Trafigura: par ce «Retour à l’expéditeur» symbolique, Public Eye et ses partenaires africains ont dénoncé les pratiques illégitimes des négociants en matières premières qui profitent de la faiblesse des réglementations en vigueur en Afrique pour produire et vendre des carburants toxiques. Au rythme des percussions africaines, Public Eye a invité le géant du négoce à faire face à ses responsabilités.

Plus d’info sur http://www.publiceye.ch/dirtydiesel

La campagne porte ses fruits
Public eye
C’est au rythme des percussions africaines que notre campagne « Retour à l’expéditeur » s’est achevée le 7 novembre 2016 à Genève : Public Eye a livré aux bureaux de la société le conteneur rempli d’air pollué d’Accra, avec près de 20 000 signatures. Même si la société genevoise a accepté de recevoir la pétition, elle continue de se cacher derrière le respect des lois en vigueur dans les pays où elle opère – tout comme Vitol, Addax & Oryx, Mercuria et Glencore, également concernées par les révélations de notre enquête.

Si les sociétés suisses refusent d’assumer leurs responsabilités, la campagne menée par Public Eye et ses partenaires africains a provoqué de vives réactions dans de nombreux pays, et des changements politiques sont déjà en marche. Sous la pression de l’opinion publique, le gouvernement ghanéen a annoncé en novembre 2016 l’adoption de normes plus strictes : dès mars 2017, la teneur en soufre autorisée pour le diesel importé sera réduite de 3000 à 50 parties par million (ppm), soit une teneur proche de la norme européenne (10 ppm). Cette décision essentielle a ouvert la voie aux autres gouvernements d’Afrique de l’Ouest : réunis en décembre 2016 au Nigeria afin d’empoigner cette question, les gouvernements du Nigéria, du Togo, du Bénin et de Côte d’Ivoire ont également décidé de réduire la teneur en soufre autorisée à 50 ppm, dès juillet 2017. Dans la zone ARA (Amsterdam-Rotterdam-Anvers), où la « qualité africaine » est principalement produite, l’affaire a aussi fait scandale. Le Conseil municipal d’Amsterdam a décidé d’interdire la production et l’exportation, depuis le port d’Amsterdam, de carburants présentant des teneurs en substances toxiques plus élevées que ne l’autorisent les normes européennes.
Engagez-vous à nos côtés
Avec ses partenaires africains, Public Eye poursuivra son combat contre les carburants toxiques. Les sociétés qui fabriquent et vendent ces produits dangereux, les Etats exportateurs et les gouvernements des pays concernés doivent agir sans tarder afin de garantir le respect du droit à la santé des populations.

1. Erfolg für DirtyDiesel-Kampagne
Public Eye
Die Kampagne DirtyDiesel wurde im November 2016 mit der Übergabe von 19071 Unterschriften an Trafigura beendet – mit grossem Erfolg: Dank des internationalen Medienechos konnten wir ein Bewusstsein für dieses bisher kaum bekannte, illegitime Geschäftsmodell wecken. Und obwohl Trafigura und andere Schweizer Rohstoffhändler ihre Verantwortung weiterhin nicht wahrnehmen, haben die politischen Behörden verschiedener afrikanischer Länder bereits auf die Veröffentlichung des Berichts reagiert. Ghanas Regierung hat im November 2016 den nationalen Schwefelstandard nach starken Protesten und der internationalen Medienöffentlichkeit massiv verbessert. Sie hat den staatlich erlaubten Schwefelgehalt für Dieselimporte per März 2017 von 3000 ppm (parts per million = Millionstel) auf 50 ppm gesenkt. Der europäische Standard beträgt 10 ppm. Im Dezember folgten auf einer Konferenz in Abuja fünf weitere westafrikanische Staaten: Nigeria (der mit Abstand grösste Treibstoffmarkt Afrikas), Benin, die Elfenbeinküste, Ghana, und Togo senkten ihre Standards ebenfalls auf 50ppm. Es ist deshalb davon auszugehen, dass weitere westafrikanische Länder folgen werden.

MALI muss folgen!!

Auch in der ARA-Region (Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen), wo die „African Quality“ hauptsächlich produziert wird, hat der „Dirty Diesel“-Report einen politischen Prozess in Gang gesetzt. So hat der Amsterdamer Stadtrat beschlossen, die Produktion und den Export von DirtyDiesel im Amsterdamer Hafen zu verbieten.
Engagieren Sie sich mit uns!
Gemeinsam mit seinen afrikanischen Partnern wird Public Eye weiter gegen den Import und Vertrieb toxischer Treibstoffe kämpfen. Die von den skandalösen Doppelstandards profitierenden Rohstoffunternehmen wie auch die Regierungen der produzierenden und importierenden Länder müssen umgehend handeln, damit das Recht auf Gesundheit der betroffenen Bevölkerung endlich gewährleistet wird.

2. «Dans certains pays d’Afrique, la pollution tue davantage que les principales maladies»
Le Temps (Suisse) – 07.11.2016
Par Sébastien Dubas
Un conteneur rempli d’air pollué du Ghana est arrivé lundi matin devant le siège de Trafigura à Genève. Instigatrice de cet événement choc, l’ONG suisse Public Eye (ex-Déclaration de Berne) en a profité pour remettre au géant du négoce une pétition de 19 071 signatures demandant l’arrêt de la production et de la vente en Afrique de carburants à haute teneur en soufre, néfastes pour la santé et non conformes au standard européen. Cette démarche s’inscrit dans le cadre de la campagne «Dirty Diesel» lancée le 15 septembre. Marc Guéniat, l’un de ses auteurs, en profite pour rappeler le rôle prépondérant des traders genevois dans ce commerce de produits toxiques allant des pays du nord vers le sud.
Le Temps: Votre campagne «Dirty Diesel» a eu un impact médiatique sans précédent, dans des pays du monde entier. Comment l’expliquez-vous?
Marc Guéniat:
C’est la plus grande enquête que nous ayons jamais réalisée, avec quatre personnes mobilisées sur trois ans et huit pays africains visités. Le public s’est tout de suite rendu compte du côté scandaleux de ce commerce de carburants sales. Le timing était favorable, avec la publication, ces derniers mois, de rapports de l’OMS et d’autres instances tirant la sonnette d’alarme sur la pollution de l’air dans les pays en développement. Ce n’est pas qu’un problème de riches. Dans certains pays d’Afrique, la pollution tue davantage que les principales maladies infectieuses.
La campagne a-t-elle déjà eu des effets concrets?
– Le bilan est positif. La situation a évolué très rapidement au Ghana, l’un des pays cibles de notre campagne. Car celle-ci vise aussi à sensibiliser les gouvernements africains pour qu’ils revoient leurs standards en matière de carburant. Sous la pression de l’opinion publique, les autorités ghanéennes ont décidé la semaine dernière de réduire la teneur légale en soufre dans le diesel importé à 50 parties par millions (ppm) à partir du mois de mars, contre 3000 aujourd’hui. Et contre 10 ppm en Europe. Avec cette décision spectaculaire, le Ghana s’aligne sur cinq pays d’Afrique de l’Est qui avaient déjà pris une telle mesure en janvier 2015, sans que cela n’entraîne une hausse des prix à la pompe.
D’autres vont-ils suivre l’exemple?
– Le Ghana a plusieurs avantages: il est relativement transparent en matière de gouvernance, l’ONG avec laquelle nous avons collaboré sur place, l’Africa Center for Energy Policy, est un acteur très écouté et, enfin, c’est un pays côtier qui importe une bonne partie de son carburant. Nous avions donc bon espoir, sans escompter un changement aussi rapide. Cela étant dit, la publication de notre rapport a soulevé des débats partout en Afrique, même dans certains pays où nous n’avons pas fait campagne. Au Sénégal, par exemple, une plainte pénale a été déposée contre l’État, accusé d’avoir failli à ses devoirs de protection des citoyens.
Plus près de chez nous, en Europe, y a-t-il eu des répercussions?
– Oui. Le parlement des Pays-Bas, d’où partent beaucoup de tankers chargés de carburants toxiques, a adressé des questions à la ministre du commerce internationale, qui a qualifié de «pur scandale» les pratiques des négociants. Elle devrait y répondre cette semaine. A Amsterdam, cinq grands partis politiques souhaitent instaurer un code de conduite à l’intention des propriétaires de cuves de stockage et interdire la production et l’exportation de la «qualité africaine». L’idée est d’appliquer aux Pays-Bas les critères de la Convention de Bamako, à laquelle sont liés les Etats africains, qui interdit aux Etats d’exporter des produits manufacturés qui sont proscrits chez eux.
Qu’en est-il en Suisse?
– Pas grand-chose. Avec d’autres, la conseillère nationale verte Lisa Mazzone a déposé une interpellation auprès du Conseil fédéral mais ce dernier n’a pas encore répondu. Quant aux négociants, ils se cachent derrière le respect des lois dans les pays où ils opèrent respectent les lois et argumentent qu’il revient aux Etats africains de faire évoluer leur réglementation. Plutôt léger pour des traders qui mettent en avant leur responsabilité sociale et vantent la qualité de leurs produits. Ce qui nous a encore plus surpris, c’est la lettre contenant des erreurs, qu’ils ont envoyée aux médias par l’intermédiaire de l’Association des raffineurs africains, avant même la publication de notre rapport.
C’est-à-dire?
– Ils affirment par exemple qu’il ne sert à rien d’améliorer la qualité d’un carburant si celui-ci est utilisé par de vieilles voitures, comme c’est souvent le cas en Afrique. C’est parfaitement faux: de nombreuses études scientifiques ont démontré qu’une réduction du nombre de la teneur en soufre avait des effets immédiats sur la qualité de l’air, quel que soit l’âge des véhicules.
Quelle suite allez-vous donner à cette campagne?
– La collaboration extrêmement positive avec nos partenaires africains va se poursuivre. Nous allons soutenir leurs efforts de lobbying envers leurs gouvernements pour un renforcement des standards. Et continuer de plaider en Suisse pour davantage de régulation, car le scandale Dirty Diesel et la réaction des sociétés montrent bien qu’elles ne sont disposées à agir que sous la contrainte de réglementations plus fortes.

Trafigura dénonce un «coup médiatique»

Dans un communiqué publié lundi après-midi, Trafigura prend acte du «coup médiatique» organisé devant ses fenêtres. L’un de ses responsables est d’ailleurs descendu recevoir la pétition en mains propres. Si la société de négoce dit comprendre la volonté d’attirer l’attention du public sur la question du carburant en Afrique, elle regrette néanmoins une demande «mal adressée».
Selon Trafigura, Public Eye ferait mieux d’engager des discussions avec les gouvernements concernés. «La pollution dans les villes africaines est un enjeu mondial qui requiert une approche intergouvernementale coordonnée et qui nécessite, avant tout, le soutien des gouvernements africains qui définissent les normes en matière de carburant», explique-t-elle.
Elle précise enfin qu’une démarche «responsable» pour un fournisseur de carburant en Afrique consiste à participer aux discussions portant sur la manière dont cet objectif peut être atteint. «C’est la raison pour laquelle nous avons activement soulevé le problème auprès des gouvernements africains, de la Commission européenne et de l’OCDE, en plaidant pour des mesures multilatérales appropriées», conclut-elle.
© 2016 letemps.ch

2. « In bestimmten afrikanischen Ländern tötet die Umweltvergiftung mehr Menschen als die hauptsächlichen Krankheiten »
Le Temps (Schweiz) – 2016.07.11
Von Sébastien Dubas
Ein Behälter mit vergifteter Luft aus Ghana kam am Montagmorgen vor dem Hauptsitz von Trafigura in Genf an. Anstifter dieser Schockveranstaltung war die Schweizer NGO Public Eye . Sie übergab dabei dem Handelsriesen eine Petition von 19.071 Unterschriften, die ein Ende der Produktion von Kraftstoffen mit zu hohem Schwefelgehalt und dessen Verkaufs in Afrika forderten. Diese Produkte sind enorm schädlich für die Gesundheit und entsprechen nicht den europäischen Standards.
Marc Guéniat, einer der Autoren, erinnert im Interview an die wichtige Rolle der Genfer Händler im Handel von Giftstoffen, die aus dem nördlichen Ländern in Süden geliefert.
Le Temps: Ihre „Dirty Diesel“ Kampagne hatte eine beispiellose Auswirkung in den Medien von Ländern auf der ganzen Welt. Wie erklären Sie sich das?
Marc Guéniat: Dies ist die größte Umfrage wir je gemacht haben, mit vier Menschen arbeiteten mehr als drei Jahre daran und besuchten acht afrikanische Länder. Die Öffentlichkeit hat sofort die skandalöse Seite dieses Handels mit den schmutzigen Brennstoffen realisiert.
(…)
© 2016 letemps.ch

INFOBRIEF 24 DER AKTION PRO AFRIKA E.V. mit EINLADUNG

  • Zusammenfassung

    Sie erhalten heute den neuesten Rundbrief, der über unsere Aktivitäten im Jahr 2016 informiert.

    Es war wieder ein erfolgreiches Jahr
    – 2 Schulen und eine Hebammenstation wurden neu gebaut
    – mit den Geldern der Schulpatenschaften unterstützen wir 9 Schulen, die so regelmäßig Bücher, Hefte und Stifte erhalten
    – Für eine Schule kauften wir Material, die Dorfbewohner bauten damit einen dritten Klassenraum für ihre Grundschule
    – insgesamt 4 Container mit med. Material wurden an die Krankenhäuser in Segou und Kati geschickt und von dort wurde das Material verteilt , insbesondere auch auf viele kleine ländliche Gesundheitsposten.

    Das Zentrum für behinderte Menschen in Koutialla ist fertig und arbeitet, das war ein großer Kraftakt für unsere Partner in Mali und für uns, daher wollen wir das feiern mit einem
    Benefizkonzert am Dienstag , dem 1. November ab 17 Uhr , Studio 108 , Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 , Bochum
    (s. Veranstaltungshinweis mit Anfahrt auf facebook)
    4 Bands werden mit Rock, Blues, eigenen Liedern und griechischen Liedern für uns unentgeltlich aufspielen.
    Für Essen und Trinken ist gesorgt.
    Eine Bochumer Künstlerin spendete drei Gemälde, die an diesem Abend versteigert werden, die Bilder kann man auf unserer Homepage betrachten ( www.aktion-pro-afrika.de).
    Und wir haben Besuch aus Afrika, Frau Haby Dembele – Präsidentin unserer Partnerorganisation in Mali – wird bei uns sein.
    Kommen Sie und feiern Sie mit uns!

    Ich hoffe, wir sehen uns,
    herzliche Grüße
    Ihr Dr. med. H. Querfurt

    Info-Brief Nr. 2418.10.2016

    Liebe Freundinnen und Freunde der Aktion pro Afrika,
    Durch die Reise unserer Bundeskanzlerin nach Mali ist dieses Land wieder in die hiesigen Schlagzeilen
    geraten. Fluchtursachen bekämpfen, den Menschen Perspektiven im eigenen Land schaffen, das er-
    klärte sie zu ihrem Ziel. Dem können wir nur zustimmen, denn das ist Kern unserer entwicklungspoli-
    tischen Arbeit in Mali seit 2007. Und Entwicklung und Fortschritt sind möglich trotz der wiederkeh-
    renden Nachrichten über Unsicherheit und Anschläge. Alle unsere Projekte liegen in absolut sicheren
    Gebieten. Der größte Teil Malis ist sicher. Gerade weil die Islamisten versuchen Mali zu destabilisie-
    ren, ist unsere aufbauende Arbeit umso wichtiger. Wer sicher lebt und Einkommen erzielt, wird nicht
    zum Flüchtling.
    Bitte unterstützen Sie uns in dieser so wichtigen Arbeit!
    1. Projekte 2016
    Dieses Jahr werden 2 Schulen und eine Entbindungsstation gebaut im Wert von € 110.000. Die Errichtung der Gebäude wird im November abgeschlossen sein, dann beginnt die Inneneinrichtung. Leider hat das Dorf Dababougou einen Rückzieher gemacht, so dass diese Schule im armen Norden nicht gebaut
    werden konnte. Es entsteht eine weiterführende Schule in Kamba, die Grundschule in M´Piebougou

    wird um 3 Klassenräume erweitert und die Hebammenstation in Mounzoun wird neu gebaut. Die Schulen werden möbliert und mit einer Grundausstattung von Schulbüchern versehen. Die Entbindungsstation in Mounzoun wird mit Solartechnik elektrifiziert, dazu kommen Möbel und med.-techn. Einrichtung.

     p1250726-container-juli-2016
    2. Container mit medizinischem Material nach Mali
    Ende Juni wurden wieder 2 große Container nach Mali
    geschickt, die nun angekommen sind. Da es sich weitge-
    hend um Material handelte, das für Krankenhäuser ge-
    eignet ist, wurde diesmal das Unfallkrankenhaus in Kati
    schwerpunktmäßig versorgt
    Wir planen 2-3 Container Ende März 2017 zu verschi-
    cken. Da wird noch jede Menge Material gebraucht,
    damit wir nicht so viel „Luft“ auf den Betten haben.
    Wir brauchen: Kleidung, Fahrräder, Schreib- und Näh-
    maschinen, Gehhilfen, Rollstühle, Nähmaterial und
    natürlich med. Ausrüstung (Die komplette Sammelliste
    findet Ihr auf der Homepage).
    3. Frauenprojekt in Djigué

    Das Projekt läuft endlich gut. Die Ausbildung der Frauen schreitet voran, jetzt werden auch Bäume gepflanzt , um das Feld vor Wind und Sonne besser zu schützen.

     

    • p1240644s-djigue-bibliothek

      Foto (c) Querfurt: In der Schulbibliothek der weiterführenden Schule in Djigué – weitere Bilder am Ende des Beitrags

      4. Schulpatenschaften / Schulbibliothek Djigue
      Die Schulpatenschaften, inzwischen mit 10 Schu-
      len, laufen weiter wie bisher. Die eingegangenen
      Patenschaftsgelder aus 2015 insgesamt 4.500 €
      haben wir Anfang Januar 2016 mit nach Mali ge-
      nommen. Die Summe wurde entsprechend der
      aktuellen Schülerzahlen aufgeteilt und hauptsäch-
      lich wieder für Hefte, Stifte, Schultafeln für die
      Kleinen, Ergänzen von Büchern ausgegeben. Die
      Schule in Gueledo hat noch einmal 1.100 € zusätz-
      lich bekommen. Das Dorf hat dieses Geld sofort
      genutzt und einen dritten Klassenraum in Eigenini-
      tiative gebaut.
      Die Aktion am 1. Mai der Jugend für Mali hat für
      die Schulbibliothek in Djigué weitere 1.485 € er-
      bracht. So konnte die Bibliothek weiter ausgebaut
      werden. Der Schulleiter der weiterführenden
      Schule betreut die Bibliothek sehr intensiv, sie
      wird gut genutzt.
      Inzwischen wurde sie sogar für Erwachsene
      geöffnet, die allerdings einen kleinen Ausleih-
      obulus entrichten müssen. Für SchülerInnen ist
      die Ausleihe kostenfrei.
      5. Projekte 2017
      Für 2017 planen wir den Bau von Brunnen in 4 Dörfern und bei einer Schule, dazu die Errichtung einer
      Grundschule. Alle Orte werden wir im kommenden Januar besuchen, bevor die endgültige Festlegung
      Erfolgt.
      6. Benefizkonzert am 1.11.16
      Wieder konnten vier Musikgruppen gewonnen werden, die unentgeltlich am 1.11. im Kulturbahnhof
      Langendreer spielen werden, um unsere Arbeit in Mali zu unterstützen. Und die Musik wird Sie begeis-
      tern! Kommen Sie und feiern mit uns!
      Als zusätzlicher Höhepunkt werden drei Originalgemälde von Cordula Bejar-Vera versteigert .
      Unter www.aktionproafrika.de kann man die Bilder ansehen.
      .
      7. Flohmarkt im Bahnhof Langendreer am 20.11.
      Der Flohmarkt Bochumer Initiativen und gemeinnütziger Vereine ist inzwischen eine feste Größe und findet wie-
      der in der großen Halle statt. Wir werden mit einem großen Stand vertreten sein. Da keine Händler zugelassen sind, können Sie auf diesem Flohmarkt sicherlich so manches Schnäppchen machen.

       

      Im Namen des gesamten Vorstandes der Aktion pro Afrika wünschen wir Euch/ Ihnen eine besinnliche
      Adventszeit!
      Herzliche Grüße
      Ihr H. Querfurt 0201- 472410 oder querfurt@tonline.de

Betrieb in der Schulbibliothek in Djigué

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So wird gebaut:
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Fotos (c) H.Dembele

RETURN TO SENDER! DIE GRÄSSLICHE GESCHICHTE DER VERGIFTETEN ABGASE UND WIE SIE ZU BEKÄMPFEN SIND – L’histoire affreuse des carburants sulfureux et comment les éviter (PETITION)

Wir schicken die vergiftete Luft zurück in die Schweiz.

Public Eye – September 2016
Der Schweizer Rohstoffhändler Trafigura verkauft giftigen Treibstoff nach Afrika. Mit dramatischen Folgen für die Gesundheit der Menschen. Gemeinsam mit ihnen wehren wir uns und schicken dem Verursacher einen Container mit dreckiger Luft aus Ghana zurück.

Dirty Diesel – Zurück zum Absender
Version française en bas


Published on Sep 15, 2016

Hintergründe: «Dirty Diesel» – wie Schweizer Firmen Afrika mit giftigem Treibstoff fluten Weiterlesen

SANAMADOUGOU, SAHOU ET GDCM: INVESTOR SIGNALISIERT ERNSTHAFTES VERHANDLUNGSINTERESSE – Modibo Keïta, le propriétaire de M3-SA, est prêt à rendre une partie des terres

Pressemitteilung von Afrique-Europe-Interact
http://www.afrique-europe-interact.net – 28.04.2016
In dem Landkonflikt zwischen Sanamadougou und Sahou (Mali) und dem Unternehmen M3-SA ist eine Lösung in greifbare Nähe gerückt +++ Afrique-Europe-Interact fordert die Afrikanische Entwicklungsbank weiterhin auf, das Gespräch mit M3-SA zu suchen +++ Auch die Malische Regierung und Zivilgesellschaft muss zu einer gerechten Lösung beitragen +++
3. Fall Sanamadougou und Sahou: Die Bevölkerung entscheidet sich für ein unbegrenztes Sit-in
Bamako ( info-matin) – 28.04.2016
1. Enteignung von Land um Sanamadougou und Sahou: die Bevölkerung stellt ein Ultimatum an den Geschäftsführer der GDCM
Bamako (Le Prétoire) – 21. März 2016
Um den Menschen in Sanamadougou und Sahou zu ihrem Recht zu verhelfen, ist das Netzwerk Afrika-Europe Interact auf die Barrikaden gegangen. Es fordert von Modibo Keïta, dem Geschäftsführer von GDCM (Große Getreideverwertungsunternehmen von Mali), die Ländereien der genannten Dörfer, die er sich “illegal“ angeeignet hat, zurückzugeben.
2. Landkonflikt zwischen Sanamadougou, Sahou und dem Geschäftsführer von GDCM: Das Netzwerk Afrique-Europe-Interact schreibt an den Präsidenten der Republik
Bamako (22. September) – 21. März 2016
Offensichtlich wie erschlagen vom Landkonflikt zwischen den Bewohnern von Sanamadougou und Sahou und dem Wirtschaftsmagnaten Modibo Keïta, Geschäftsführer von GDCM, hat das Netzwerk Afrique-Europe-Interact beschlossen, dem Präsidenten der Republik zu schreiben.

DEUTSCHE ARTIKEL (#1,2,3 VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

Foto (c) bamada.net: Des champs des riziculteurs dans l'Office Du Niger

Foto (c) bamada.net: Des champs des riziculteurs dans l’Office Du Niger

Annotation (17.03.16):
Ces deux localités sont situées dans la commune rurale de Sibila, dans la région de Ségou, en zone Office du Niger. Sanamadougou est un village d’environ 3 000 habitants et Saou en compte 2 000. Les deux communautés affirment qu’elles vivent et cultivent ces terres depuis des siècles. L’entreprise agro-industrielle «Moulin Moderne du Mali» est basée dans la ville de Ségou. Elle a commencé à aménager et planter sur les terres dans la zone en 2010. L’entreprise a été créée le 31 juillet 2009 et fait partie du «Groupe Keita» qui est composé de 3M, de la société «Grand distributeur céréalier du Mali (Gdcm)» et du Complexe agropastoral et industriel (CAI). Les villageois se sont regroupés en association et comptent bien demander des comptes à Modibo Keïta.
Source: La rédaction de niarela.net
Selon les deux chefs de village, les populations veulent la restitution pure et simple de leurs terres de cultures (plus de 863 hectares) pour leur permettre de les exploiter pendant la campagne agricole 2016-2017.
Source: Le Républicain, 21 mars 2016

3.  Affaire Sahou et Sanamadougou: la population opte pour un sit-in illimité
Bamako (info-matin) – 28.04.2016
Par Sidi Dao
Pour être en possession de leurs terres de culture confisquées «illégalement», depuis 2012, par le patron des Moulins modernes du Mali-Sa, Modibo Keita, les populations de Sahou et de Sanamadougou, en zone office du Niger, ont opté pour une stratégie de sit-in illimité, sur lesdits espaces jusqu’à la satisfaction totale de leurs préoccupations.
Cette nouvelle stratégie de lutte, dans ce conflit qui a débuté depuis quelques années, a été lancée, le 18 avril dernier, dans le village de Sahou. Weiterlesen

DIE LIEDERMACHERIN MARIAM KONÉ AUS KATI IN 30TAGE30FRAUEN – Mariam Koné, la rossignole de Kati

Und last not least in der Kampagne #‎30Jours30Femmes : Mariam Koné aus meiner Stadt Kati. Sie war schon vor 2 Jahren aufgefallen, dazu hier der 2. Artikel.
Et voici la dernière mais pas des moindres: Mariam Koné de Kati ma ville. Elle était déjà célèbre il y a deux ans – faut voir aussi le 2e article.

1. Die Kampagne #30Tage30Frauen
Amerikanische Botschaft in Mali – 16. März 2016
….feiert heute Mariam Koné, eine junge Songwriterin und Sängerin, die Musik in Bamako studiert hat. Wie jeder afrikanische Musikkünstler ist Mariam Koné in ihrer Kindheit von den Klängen ihrer Heimat gewiegt worden.
2. Mariam Koné: die Nachtigall von Kati
Bamako ( 26 mars) – 11. April 2014
Interview von Rokya Berthé
Die Sängerin, Liedermacherin aus Kati Mariam Koné ist heute eine der tragenden Säulen der neuen Generation der malischen Musik. Ausgewählt unter den 12 afrikanischen Künstlern im Finale des Wettbewerbs Prix découvertes RFI 2013, versetzt sie das malische und internationale Publikum in Schwingungen.

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1. La Campagne ‪#‎30Jours30Femmes
Ambassade des Etats-Unis au Mali – 16 mars 2016
….célèbre aujourd’hui Mariam Koné, une jeune auteur-compositeur et interprète qui a étudié la musique à Bamako, au Mali. Comme tout artiste musicien africain, Mariam Koné est bercée dans sa tendre enfance par les sonorités de son pays natal.

Mariam Koné, une jeune auteur-compositeur et interprète originaire de Kati

Mariam Koné, une jeune auteur-compositeur et interprète originaire de Kati
Mariam Koné, junge Liedermacherin aus Kati

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