VERFASSUNGSREFORM: NOTWENDIGKEIT UND BEDENKEN – Révision constitutionnelle à marche forcée?

1. Mit der Verfassungsänderung soll Mali einen Senat bekommen
studiotamani – 13.03.2017 13:00
Die Regierung hat in einer außerordentlichen Kabinettssitzung den Gesetzesentwurf angenommen, der die Verfassung des Landes ändern soll. Der Entwurf muss in der Nationalversammlung diskutiert werden. Er sieht die Schaffung eines Zwei-Kammer-Parlaments vor, Nationalversammlung und Senat.
2. Verfassungsrevision oder Abtreiben in die Monarchie in Sicht: Was will man wirklich dem malischen Volk auferlegen?
Inf@Sept – 17. März 2017
Wenn auch niemand die Notwendigkeit bestreitet, das Grundgesetz nach 25 Jahren Praxis zu revidieren, äußern heute viele Verfassungsrechtler eine Anzahl an Vorbehalten an der Qualität des Verfassungsentwurfs des Fachausschusses.

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VOIR AUSSI/LESEN SIE AUCH:
DIE KULTUR MUSS MAN SICH EROBERN: KURUKAN FUGA – La culture ne s’hérite pas, elle se conquiert in MALI-INFORMATIONEN – 25.03.2017:
Die „Menschenrechts-Charta“ von Kurukan Fuga, veranlasst im 13 Jh. vom großen Herrscher Soundiata Keita, wird in Mali im Zuge der geplanten Verfassungsänderung wieder heiß diskutiert.


1. Révision constitutionnelle, le Mali vers la création d’un Sénat
studiotamani – lundi 13 mars 2017 13:00
Le gouvernement a adopté en Conseil des ministres extraordinaire le projet de loi relatif à une modification de la constitution du pays.

Foto (c) maliweb: La Cour Constitutionnelle du Mali, Bamako – Der Verfassungsgerichtshof in Bamako

Le projet doit être débattu à l’Assemblée nationale. Il prévoit la création d’un parlement à deux chambres, l’Assemblée nationale et un Sénat. Le gouvernement précise par contre que les clauses de l’accord de paix d’Alger ont été prises en compte dans le projet de loi. Weiterlesen

NACH 18 MONATEN ENDLICH GESCHAFFT: ÜBERGANGSBEHÖRDEN EINGESETZT – Autorités intérimaires : leur mise en place effective à KIDAL, GAO et MENAKA

En haut/Oben: Foto (c) Minusma: Vue aérienne de Ménaka au Mali – Luftbild von Ménaka in Mali

Das Abkommen für Frieden und Versöhnung (als Abkommen von Algier bekannt) sah die Einrichtung von Behörden vor, die in einer Übergangsphase für die Verwaltung der Gemeinden, Kreise und Regionen im Norden zuständig wären, spätestens drei Monate nach der Unterzeichnung des Abkommens (die im Mai/Juni 2015 stattfand).
Im Gegensatz zu einem gewählten Rat können die Interimsbehörden … keine öffentlichen Dienststellen schaffen oder Personal rekrutieren.
Die Dauer ist auf sechs Monate begrenzt und kann, wenn die Umstände den normalen Ablauf von Wahlen nicht zulassen, durch Dekret des Ministerrates verlängert werden, bis auf maximal zwölf Monate.

L’Accord de Paix et Réconciliation (dit l’Accord d’Alger) prévoyait la mise en place, le cas échéant et au plus tard trois mois après la signature de l’Accord (survenue en mai/juin 2015), des autorités chargées de l’administration des communes, cercles et régions du Nord durant la période intérimaire.
A la différence du conseil élu, l’autorité intérimaire ne peut ni emprunter ni aliéner un bien de la collectivité. Elle ne peut non plus créer de service public ou recruter du personnel.
La durée de ses pouvoirs est de six (6) mois et lorsque les circonstances ne permettent pas le déroulement normal des consultations électorales, elle peut être prorogée par décret pris en conseil des ministres, sans pouvoir excéder douze (12) mois.

1. Die Übergangsbehörden sind in Kidal eingesetzt 
RFI – 01-03-2017 à 14:18
Die ersten Übergangsbehörden, die die Autorität des Staates im Norden wieder herstellen sollen, wurden in Kidal eingesetzt. Eine erste Etappe, die mehr als 18 Monate gedauert hat, aber das Friedensabkommen ist einen großen Schritt nach vorn gekommen.
2. Die Einsetzung der Übergangsbehörden in Gao und Ménaka
RFI – 02.03.2017 17:29
…Die offizielle Delegation landete am frühen Nachmittag in Ménaka, einer ganz neuen Region. In Ménaka, keine Unstimmigkeit, keine wesentlichen Probleme.
3a. Einsetzung der Übergangsbehörden in Gao umstritten
RFI – 02-03-2017 15:27
3b. Blockade in Gao beendet, Einsetzung der Übergangsbehörden
RFI – 02-03-2017 à 23:58
In Gao entspannte sich die Lage erst am späten Vormittag dank der Bemühungen der Regierungsvermittlung. Die bewaffneten Männer, die den Regionalrat besetzt hielten, räumten schließlich das Feld.

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Foto (c) RFI/Anthony Fouchard: Les populations de Ménaka étaient massées le long du parcours officiel jusqu’au gouvernorat.
Die Bevölkerung von Ménaka drängelte sich entlang der offiziellen Route zum Gouverneursamt.

MORE Problèmes des autorités intérimaires/Übergangsbehördenprobleme in MALI-INFORMATIONEN

1. Les autorités intérimaires s’installent à Kidal
RFI – 01-03-2017 à 14:18
Les premières autorités intérimaires, censées rétablir l’autorité de l’Etat dans les régions du Nord, ont été installées à Kidal. Weiterlesen

DIE GEMISCHTEN PATROUILLEN FÜR DEN FRIEDEN SIND NUN NICHT MEHR AUFZUHALTEN – Les patrouilles mixtes dans le Nord sont maintenant incontournables

In Gao treten die gemischten Patrouillen an, den Norden zu sichern
RFI – 25-02-2017 01:50
Nach mehreren Verzögerungen haben die gemischten Militärpatrouillen ihre Operationen am Donnerstag, dem 23. Februar in Gao, der größten Stadt von Nord-Mali, begonnen. Bestehend aus der regulären Armee und ehemaligen Kämpfer der bewaffneten Gruppen, sollen diese Patrouillen einen Vorgeschmack auf die neue malische Einheits-Armee geben.
1b. Nord Mali: erste gemischte Patrouillen in Gao

AFP – 23.02.2017 20:00
… Es ist „ein schönes Bild. Der Beginn der gemischten Patrouillen markiert einen bedeutenden Schritt in dem Prozess“ des Friedens in Mali.
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A Gao, coup d’envoi des patrouilles mixtes pour sécuriser le Nord
RFI – 25-02-2017 à 01:50
Par Serge Daniel, envoyé spécial à Gao
Après plusieurs reports, les patrouilles militaires mixtes ont démarré leurs opérations jeudi 23 février à Gao, principale ville du Nord du Mali. Composées de l’armée régulière et d’ex combattants de groupes armés, ces patrouilles sont censées préfigurer la nouvelle armée unitaire malienne.

Foto (c) AFP: Patrouille militaire mixte de soldats de l’armée malienne et d’ex-combattants des groupes armés, Gao le 23 février 2017 – Gemischte Militärpatrouille aus Soldaten der malischen Armee und ehemaligen Kämpfern von Pro-Regierungs-Gruppen und Rebellen in Gao am 23.Februar 2017

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WARUM SIND DIE MENSCHEN GEGEN DIE ÜBERGANGSBEHÖRDEN? – Quel est le problème des autorités intérimaires?

Aus einer Unterhaltung mit einem jungen Malier:
« .. bezüglich dieser Probleme mit den Übergangsbehörden wurde in der Nationalversammlung abgestimmt, dass nur Personen außerhalb der bewaffneten Gruppen ernannt werden sollten, aber der Staat hat Fagaga, der ein ehemaliger Rebell seit ATT ist, nach Kidal versetzt..
Im Norden, das sind wirklich Banditen, Drogen-, Waffen-, Menschenhändler, die sich nicht scheuen den Staat dahin zu puschen wo sie wollen. Dem Staat fehlen die Mittel sich dagegen zu verteidigen …»

D’un entretien avec un jeune Malien: «..avec ces problèmes d’autorités intérimaires, il avait été voté à l’assemblée que de désigner des personnes en dehors des groupes armés, mais l’etat a mis pour Kidal Faghaga qui est un ancien rebelle depuis ATT…
au nord, c’est vraiment des bandits, des trafiquants qui n’hesitent pas aujourd’hui à entrainer l’Etat là où ils veulent car la situation est en leur faveur, l’Etat manque de moyens pour se défendre…»

1. Nord Mali: Die Übergangsbehörden in der Zwickmühle …
Bamako (L’Aube) – 20. Februar 2017
In Timbuktu, Gao und Kidal fand die Einsetzung der Übergangsverwaltung, zum letzten Wochenende geplant, schließlich aus verschiedenen Gründen nicht statt. In den beiden Regionen Timbuktu und Gao lehnen die Menschen diese Behörden ab, während in Kidal die Rebellen der CMA beschlossen, am vergangenen Samstag die Einsetzungszeremonie zu boykottieren. Wirklich, die Übergangsbehörden sitzen in einer Zwickmühle zwischen der Revolte der Bevölkerung und der Forderung der Rebellen.
2. Schachmatt für den Staat: die Bevölkerung des Nordens lehnt die bewaffneten Banditen ab
Bamako (Le Malien) – 20.02.2017
Äußerster Rückzug des malischen Staat ist das Mindeste, was man sagen kann, nach der Ernennung der sog. Übergangsbehörden an die Spitze der nördlichen Regionen des Landes.

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1. Nord du Mali : Les autorités (intérimaires) coincées…
Bamak (L’Aube) – 20 Fév 2017
Par Hamadi
A Tombouctou, Gao et Kidal, la mise en place des autorités intérimaires, prévue le weekend dernier, n’a finalement pas eu lieu pour diverses raisons. Dans les deux régions, premièrement citées (Tombouctou et Gao), les populations rejettent ces autorités, alors qu’à Kidal, les rebelles de la CMA ont décidé de boycotter, le samedi dernier, la cérémonie de mise en place. Décidément, les autorités intérimaires sont coincées entre la révolte des populations et l’exigence des rebelles.

http://www.maliweb.net/wp-content/news/images/2016/07/Marche-Gao-1-1.png

Foto (c) maliweb archives: Les jeunes de Gao lors d’une manifestation contre les autorités intérimaires en juillet 2016 – Gaos Jugendliche während einer Demo gegen die Übergangsbehörden im Juli 2016

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ALLTAG IN GAO NACH DEM VERHEERENDEN ANSCHLAG AUF DIE GEMEINSAMEN PATROUILLEN – De nombreuses questions après l’attaque meurtrière de Gao

1. Bundeswehr in Gao: Nichts ist sicher in Mali
Die deutschen Soldaten in Gao sind schockiert: Beim Angriff auf das benachbarte malische Camp starben mindestens 70 Menschen. Der Anschlag könnte den fragilen Frieden im Land gefährden.
2. Der große Einsatz der UN in Gao
Die deutschen Soldaten sind in und um die nordmalische Stadt Gao für die Feindaufklärung verantwortlich. Das tun sie mit Hightech und – ganz altmodisch – mit der Präsenz von Fußsoldaten. Aus Gao berichtet Udo Bauer.

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minusma-19-01-17camp-militaire-a-gao

Foto (c) MINUSMA: Vue aerienne du camp des FAMas à Gao – Luftaufnahme des malischen Militärlagers, neben dem Lager Castor, wo die Bundeswehr soldaten in Gao stationiert sind

De nombreuses questions après l’attaque meurtrière de Gao

RFI – 19-01-2017 à 21:55
Trois jours de deuil national débutent, ce jeudi 19 décembre, au Mali, après l’attentat-suicide qui a frappé Gao la veille dans le nord du pays. Une attaque contre un camp de combattants des groupes armés signataires de l’accord de paix qui a fait 77 morts au moins, selon un dernier bilan, et une centaine de blessés. L’action a été revendiquée par l’organisation al-Mourabitoune du jihadiste Mokhtar Belmokhtar. Weiterlesen

SCHWERSTES ATTENTAT SEIT LANGEM IN EINEM MILITÄRLAGER IN GAO WILL GEMISCHTE PATROUILLEN VERHINDERN – Près de 50 morts dans un attentat suicide visant le processus de la paix

1. Dutzende Soldaten und Ex-Rebellen getötet
tagesschau – 18.01.2017 22:39
Im westafrikanischen Mali wurden bei einem Anschlag auf ein Militärlager in der Stadt Gao rund 60 Soldaten und frühere Rebellen getötet.
2. Al-Kaida-Gruppe bekennt sich zu Anschlag mit vielen Toten
Die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb hat sich zum Anschlag in Mali mit rund 60 Toten bekannt.

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1. Mali: près de 50 morts dans un attentat suicide
AFP – 18.01.2017 à 19:00
Un attentat suicide visant des combattants de groupes armés signataires de l’accord de paix au Mali a fait près de 50 morts mercredi à Gao, principale ville du nord du pays, toujours en proie aux attaques jihadistes.

Foto (c) AFP/STRINGER: Des militaires sur les lieux d’un attentat suicide, le 18 janvier 2017 à Gao, dans le nord du Mali
Soldaten versorgen nach dem Attentat auf das Militärlager in Gao Verletzte.

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JETZT WIRKLICH DIE GEMEINSAMEN PATROUILLEN IM NORDEN? – Enfin les patrouilles mixtes dans le Nord?

Es war immer wieder die Rede davon: „Gemeinsame Patrouillen: Start in Gao vorgesehen am 15. August“ (info-matin am 28.07.2016), „Gao, die gemeinsamen Patrouillen haben begonnen“ (studioTamani am 24.10.16) und viele frühere Meldungen über Vorbereitungen und Zugeständnisse – sollte es jetzt wirklich zur Realisierung kommen? Die Menschen wären froh, wenn sie sich endlich sicherer fühlen könnten.
Aber: heute der nächste schwere Schlag: Selbstmordattentäter tötete in Gao fast 50 Soldaten, die sich auf die gemeinsamen Patrouillen vorbereiteten => nächster Blogbeitrag

On en parlait maintes fois: „Patrouilles mixtes: démarrage prévu à Gao le 15 août prochain“ (Info-matin le 28.07.2016), „Gao, les patrouilles communes ont commencé“ (studioTamani am 24.10.16), et de nombreuses annonces des préparatifs – les patrouilles communes ou mixtes, tant attendu par la population depuis la signature de l’Accord d’Alger, est-ce qu’elles vont vraiment débuter maintenant? On le souhaite vivement.
Mais aujourd’hui, l’attentat le plus meurtrier de l’histoire récente du Mali: un kamikaze a tué environ 50 combattants qui se préparaient pour les patrouilles mixtes dans un camp de Gao. => VOIR prochain article du blog

1. Bewaffnete Gruppen blockieren die Durchführung gemeinsamer Patrouillen
RFI – 02.01.2017 4:29
Gemeinsame Patrouillen im Norden von Mali (Auftakt zur Abrüstung), die von bewaffneten Bewegungen und Kontingenten der malischen Armee aufgestellt werden sollten, haben noch nicht begonnen.
2. Die gemeinsamen Patrouillen in der Region Gao beginnen
RFI – 07.01.2017 2:32
Als Auftakt zur Abrüstung-Demobilisierung-Reintegration (DDR) sollten gemeinsame Patrouillen im Norden Malis aufgestellt werden. Der Prozess war bisher blockiert. Die letzten Hindernisse sind jetzt behoben.

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1. Des groupes armés bloquent la mise en place des patrouilles mixtes
RFI – 02-01-2017 à 04:29
Les patrouilles mixtes dans le nord du Mali (prélude au processus de désarmement) qui devaient regrouper mouvements armés et éléments de l’armée malienne n’ont pas encore commencé.

Foto (c) AFP/David Baché: Soldats maliens dans une rue de Gao – Malische Soldaten in Gao

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