GESPRÄCHE ZWISCHEN DEN BEWAFFNETEN GRUPPEN BEGINNEN IN MENAKA – Des discussions entre la CMA et la Plateforme débutent à Ménaka

2. Spannungen zwischen der CMA und der Plattform im Mittelpunkt der Gespräche in Ménaka
RFI – 09-01-2020 um 04:58
Am Donnerstag, den 9. Januar, sollen in Ménaka, im Nordosten Malis, Gespräche zwischen den bewaffneten Gruppen mit dem Ziel beginnen, die Spannungen zwischen der CMA und der Plattform, zwei großen Tuareg-Koalitionen, zu entschärfen.
1. Spannungen zwischen bewaffneten Gruppen in Menaka
RFI – 01.01.2020
In Menaka wurde vor etwa zehn Tagen bei einem Scharmützel zwischen einem Team der Koordination der Azawad-Bewegungen (CMA) und Männern der Bewegung für die Rettung von Azawad (MSA) ein Offizier der letzteren getötet. Seitdem steigt die Spannung.
Am 27. Dezember forderte der Technische Sicherheitsrat der MINUSMA (CTS) alle bewaffneten Gruppen auf, die Stadt zu verlassen.

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2. Mali: les tensions entre la CMA et la Plateforme au cœur de discussions à Ménaka
RFI – le 09-01-2020 à 04:58
Des discussions entre groupes armés doivent débuter ce jeudi 9 janvier à Ménaka, au nord-est du Mali, avec pour objectif d’apaiser les tensions entre la CMA et la Plateforme, deux grandes coalitions touaregs.
Les dirigeants de la Coalition des mouvements de l’Azawad (CMA) et la Plateforme des mouvements du 14 juin d’Alger, sont arrivés mardi. Mercredi, le gouverneur de la ville, Daouda Maïga les a tous reçus et les délégations ont eu une première prise de contact.

Foto (c) AFP/Souleymane AG ANARA: Patrouille conjointe des Fama (Formes armées maliennes) et du Gatia (Groupe Autodefense Touareg Imghad et Allies) dans la région de Ménaka au nord du Mali, avril 2017. – Gemeinsame Patrouille der malischen Armee und der Selbstverteidigungsmiliz der Gatia am Stadteingang von Ménaka, im April 2017

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EINE INITIATIVE DES MALISCHEN STAATSCHEFS, DIE KRISE ZU BEWÄLTIGEN, OHNE DIE OPPOSITION – Une initiative du président IBK de sortie de crise, sans l’opposition

1. Präsident Ibrahim Boubacar Keïta eröffnet den nationalen inklusiven Dialog (DNI) vor 3.000 Menschen in Bamako.
Journal du Mali – 13.12.2019
2. Mali im Krieg sucht seine politische und nationale Antwort auf die Krise
AFP – 12.12.2019
Die Zivilgesellschaft und eine gespaltene politische Klasse an einen Tisch zu bringen, mit dem Ziel, ein Mali im Krieg aufzurichten: Das ist das Credo der Behörden für diesen politischen Dialog…

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ENDLICH NATIONALE BERATUNGEN: WENN DOCH ALLE MITMACHEN WÜRDEN! – Le dialogue national inclusif va enfin se tenir in MALI-INFOS 04.12.2019

2. L’info en continu
Journal du Mali – 13.12.2019
Le président Ibrahim Boubacar Keïta a lancé le Dialogue national inclusif (DNI) devant 3.000 personnes à Bamako par l’Ouverture de la phase finale de ce dialogue au Palais de la Culture Amadou Hampaté Bâ samedi 14 décembre. Weiterlesen

ENDLICH NATIONALE BERATUNGEN: WENN DOCH ALLE MITMACHEN WÜRDEN! – Le dialogue national inclusif va enfin se tenir

« J’ai mon mot à dire » – in der Hauptstadt hängen die Plakate noch; nicht in der Provinz. Konnte man mitreden? Das fragen sich viele Malierinnen und Malier, und vor allem die Jugend ist nicht überzeugt. Allerdings waren „concertations nationales“ schon über mehrere Jahre von der Zivilgesellschaft gefordert und auch angekündigt, aber nie realisiert worden.
Die Meinungen gehen weit auseinander, auch über die Frage, ob Frankreich der Grund allen Übels ist oder das Chaos – das man im Alltag des Südens und Südwestens nicht spürt – bei einem Abzug der französischen und internationalen Truppen perfekt wäre. IBK hat in seiner Ansprache nochmal ganz klar gemacht, dass Mali gegeben hat und jetzt etwas zurückbekommt, dass man keinen Grund zur Glorifizierung hat, aber auch keinen, die Hand zu beissen, die einem hilft.
Trotzdem bleiben Zweifel. Dazu mehr in einem späteren Beitrag. Hier kann man sich an einem fundierten Überblick der taz-Westafrika-Korrespondentin Katrin Gänsler etwas orientieren.

1. Ohne Plan gegen den Terror
BAMAKO/ABUJA (tageszeitung) – 19.11.2019
Im Zentrum von Malis Hauptstadt Bamako hängen an den Straßenrändern überall große Plakate. Sie zeigen Malier*innen verschiedener Ethnien, jung und alt, Männer und Frauen. Dazu der Slogan: „J’ai mon mot à dire“ – Ich habe ein Wörtchen mitzureden.
2. Mali führt seinen inklusiven nationalen Dialog am 14. Dezember durch.
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 um 10h18
Nach der Phase der Beratungen auf regionaler Ebene und in den malischen Botschaften und Kanzleien auf der ganzen Welt wird der inklusive nationale Dialog am 14. Dezember 2019 stattfinden.

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Foto (c) reuters: Des manifestants à Bamako montrent leur solidarité avec les soldats tués – „Nieder mit Frankreich!“ – Demonstranten in Bamako solidarisieren sich mit getöteten Soldaten

2. Le Mali tient son dialogue national inclusif le 14 décembre
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 à 10h18
Après la phase des concertations régionales et au sein des ambassades et chancelleries maliennes à travers le monde, le dialogue national inclusif aura lieu le 14 décembre 2019, a annoncé, samedi soir, le chef de l’État, Ibrahim Boubacar Keïta lors de son adresse à la nation. Weiterlesen

Mon pays va mal … Ogossagou

Mon pays va mal, de mal en mal, le pays va mal…

Mindestens 134 Tote bei Angriff auf Dorf in Mali
dpa – 24. März 2019 09:46
Bei einem bewaffneten Überfall auf ein Dorf in Mali sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 134 Menschen getötet worden, darunter viele Frauen und Kinder.
2. Kinder und Alte verbrannt
taz – 24.03.2019
134 Menschen sterben bei einem Überfall auf das Peul-Dorf Ogossagou in Mali. Zur gleichen Zeit findet der Besuch des UN-Sicherheitsrats statt.

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1b. Au Mali, „134 civils tués“, une enquête annoncée
BBC Afrique – 24.03.2019
Le gouvernement malien annonce l’ouverture d’une enquête sur la mort de plus de 100 civils tués samedi dans le centre du pays, afin de „déterminer les circonstances de ces crimes“.

Foto (c) Tuul and Bruno Morandi/Alamy Stock: Peuhl animal herders near Sofara in central Mali, approximately 100km from Ogossogou village where the attack took place. – Peulh-Hirten in der Nähe von Sofara, etwa 100 km entfernt von dem überfallenen Dorf Ogossagou entfernt

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DER DDR-PROZESS GEHT WEITER – EIN GUTES ZEICHEN? – Plus de 500 déserteurs rentrent dans les rangs

Mehr als 500 Deserteure stellen sich der malischen Armee wieder zur Verfügung
BBC Afrique – 10.02.2019
Diese Zahl macht etwas mehr als die Hälfte der Soldaten aus, die 2012 die Armee verlassen hatten, um sich der Rebellengruppe anzuschließen, so die DDR-Kommission. (DDR = Abrüstung, Demobilisierung und Reintegration)

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Plus de 500 déserteurs rejoignent l’armée malienne
BBC – 10.02.2019
Ce chiffre représente un peu plus de la moitié des soldats qui avaient déserté l’armée en 2012 pour rejoindre des groupes rebelles selon la commission de DDR.
CMA Kidal
Foto (c) BBC/Getty Images: Des combattants touaregs de la Coordination des mouvements de l’Azawad (CMA) près de Kidal, dans le nord du Mali – Tuaregkämpfer der CMA in der Nähe von Kidal Weiterlesen

DEUTSCHLAND ÜBERNIMMT DAS KOMMANDO DER EUROPÄISCHEN TRAININGSMISSION IN MALI – Prise de commandement de la mission EUTM par l’Allemagne

Obwohl sie sich mit lokalen Reportern unterhält (s. 1. Foto), habe ich in der malischen Presse keinen Artikel über den Besuch von der Leyens in Mali gefunden. Nur der Bericht aus Le Monde (#2) wurde übernommen.
Was bedeutet das?

1. Von der Leyen in Mali: „Die Regierung muss mehr Verantwortung übernehmen“
Bamako (Deutsche Welle) – 12.11.2018
Der Regierungspalast in der Hauptstadt Bamako wurde den Maliern vom ehemaligen libyschen Diktator Gaddafi spendiert. In Chaos und Anarchie enden – so wie Libyen – will Mali natürlich nicht. Aber dafür müsse die Regierung endlich mehr tun, sagt Ursula von der Leyen dem malischen Premierminister Soumeylou Boubèye Maiga. Deutliche Worte.

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1. Mali : l’Allemagne prend le commandement de l’EUTM
Deutsche Welle – 12.11.2018
La ministre allemande de la Défense, Ursula von der Leyen, boucle une visite de 48h à Bamako pour la prise de commandement par l’Allemagne de la Mission européenne de formation de l’armée malienne (EUTM).

Foto (c) dpa/M.Kappeler: La ministre allemande de la défense interrogée par les médias maliens – Die deutsche Verteidigungsministerin spricht mit lokalen Reportern

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DIE MISSION BLEIBT ZWEIFELHAFT: NEUE STUDIE ZUR AKTUELLEN SITUATION IN MALI – 5 ans après le debut de l’intervention, il reste des doutes (Analyse)

Foto oben (c) AP/Jerome Delay: A French soldier waits for a French Puma transport helicopter to land on the soccer stadium to test the field in the center of Niono, some 400 kms (300 miles) North of the capital Bamako Sunday Jan. 20, 2013.

Charlotte Wiedemann hat wieder eine „treffende“ Analyse auf Grundlage zahlreicher (ca. 40) Gespräche während ihrer letzten Recherchereise nach Mali im Dezember 2017 geliefert. Eine Analyse aus deutscher Nicht-Regierungs-Sicht, aber eben auch aus malischer Sicht.

In diesem Zusammenhang ist ihr Beitrag in der taz vom 21.01.2013, 10 Tage nach der damaligen Intervention, immer noch sehr aufschlussreich: In zweifelhafter Mission.

Charlotte Wiedemann, une journaliste freelance, a fait des recherches et a mené une quarantaine d’entretiens au Mali avec différents interlocuteurs parmi lesquels des représentants locaux de la société civile, des acteurs politiques, des religieux, des scientifiques, des agents des forces de sécurité, des membres des Nations unies, des diplomates et des représentants allemands de la coopération au développement, en décembre 2017.
Une journaliste que j’apprécie beaucoup … pendant quelques années elle avait aussi vécu au Mali mariée á un syndicaliste – donc une femme de terrain, on pourrait dire.

Cette étude vient juste d’être traduite en français (VOIR en bas de l’article).

Viel Militär, weniger Sicherheit

Mali – fünf Jahre nach Beginn der Interventionen

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Zusammenfassung

– Fünf Jahre internationaler Militärintervention haben für Malis Bevölkerung keine Sicherheit gebracht. Vielmehr breiten sich die Zonen der Unsicherheit im Land immer weiter aus. Weiterlesen