IN 3 TAGEN IST PRÄSIDENTENWAHL IN MALI – NUR DIE MIGRANTEN SORGEN FÜR ENTWICKLUNG

Spannendes Audiofeature von Jens Borchers vom ARD-Hörfunkstudio Rabat, der außer der Hauptstadt auch ein abgelegenes Dorf, Bandiogoula im Kreis Kolokani, Region Koulikoro, besuchte und u.a. den Oppositionsführer Soumaïla Cissé sowie den Hoffnungsträger vieler junger Malier, Ras Bath, interviewte .

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Foto (c) Jens Borchers: Bandiogoula in Mali: Mit dem Geld, das sie als Migranten verdienten, bauten die Dorfbewohner Schulen, Wasserturm und Gesundheitszentrum.

Mali vor der Präsidentschaftswahl
Nur die Migranten sorgen für Entwicklung
Deutschlandfunk Kultur – 23.07.2018
In Mali in Westafrika geht ohne die Hilfe der Migranten nicht viel: Sie schuften in Europa, bauen mit ihrem Geld in den Dörfern zu Hause die Infrastruktur auf. Der Staat tut nichts. Trotzdem hofft der amtierende Präsident auf eine weitere Amtszeit.
Von Jens Borchers
Bandiogoula liegt etwa 600 Kilometer westlich der malischen Hauptstadt Bamako. Hierher führt keine Straße. Nach Bandiogoula kommt man nur über Sandpisten, quer durch die Savannen-Landschaft. Das Dorf hat etwa 8000 Einwohner, sagt der Dorfälteste Salomou Traoré, als wir uns zur Begrüßung im Hof seines Hauses niederlassen. Links und rechts neben diesem gelb gestrichenen Haus stehen traditionelle Lehmhütten.

Foto (c)Jens Borchers: Im Hof seines Hauses: Interview mit dem Dorfältesten von Bandiogoula, Traoré Salomou

Salomou Traoré hat ein Haus aus Stein gebaut. Gut ausgestattet, gepflegt, fast wohlhabend wirkt es. Traoré hat es mit dem Geld gebaut, das er in Frankreich verdient hat:
„Ich war 19 als ich weggegangen bin. Und ich war 43 Jahre in Frankreich, weil es hier im Dorf so viele Probleme gab.“
Das war in den 1960er Jahren. Keine Schule im Dorf, kaum Arbeit, wenig Chancen, Geld zu verdienen. Also wanderte Salomou Traoré aus.
Ohne Migration gäbe es keinen Fortschritt
Am nächsten Tag treffe ich den jungen Moussa im Dorf: 23 Jahre alt, er hat die Schule abgeschlossen, hat aber kein Geld, um in einer großen Stadt zu studieren. Er träumt von der Migration nach Europa:
„Ich könnte nach Marokko gehen und dann versuchen auf eines der Boote zu kommen, die übers Meer nach Europa fahren. Aber viele Boote gehen unter, mir ist das zu gefährlich. Ich kann es mit einem Visum versuchen. Aber das ist schwierig.“
Moussa weiß, dass Visa kaum zu bekommen sind. Er weiß auch, dass er eventuell einen Asylantrag stellen könnte – aber auch da stehen die Erfolgschancen schlecht. Also bleibt er in Bandiogoula. Nur: Eine Idee, was hier aus ihm werden soll, hat er nicht.
Dabei hat sich einiges verbessert im Dorf. Und jeder hier sagt: Diese Fortschritte hätte es ohne die Migration nie gegeben. Denn Migranten aus Bandiogoula überweisen nicht nur Geld an ihre eigenen Familien. Sie haben sich obendrein zusammengeschlossen und investieren in die Infrastruktur von Bandiogoula: Zwei Schulen sind so entstanden, ein Wasserturm, die Moschee wurde renoviert und eine Gesundheitsstation gebaut.
Ein Geburtszimmer – Migranten haben es finanziert
Im Dorf angekommen, werde ich zu einer feierlichen Eröffnungszeremonie eingeladen. In der kleinen Gesundheitsstation ist jetzt ein Zimmer für Geburten eingerichtet worden. Das wird jetzt eingeweiht.

Foto (c) Jens Borchers: Die Menschen im Dorf feiern ein Fest zur Einweihung des Geburtszimmers im Gesundheitszentrum.

Das ganze Dorf kommt dafür zusammen, es werden Reden gehalten, es wird getanzt. Die Dorfbewohner sind stolz. Es sind ihre Familienangehörigen, die in Europa schuften und das Geld für solche Investitionen nach Hause schicken. Salomou Traoré, der Dorfälteste, betont das gleich ein paar Mal:
„Alles, was es in unserem Dorf gibt, haben wir selbst aufgebaut. Der malische Staat hat hier nichts gemacht.“
„Wir leben von der Diaspora“
Es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser. Aber das Dorf hat trotzdem mehr als viele andere Dörfer vorweisen können, dank der Migranten. Lebt der Traum von der Migration also weiter? Ein alter Herr, auch er hat lange Jahre in Europa gearbeitet, beantwortet die Frage so:
„Wir haben doch keine Wahl – wir leben von der Diaspora. Wenn es hier mal wieder nicht regnet, so wie im vergangenen Jahr, als es keinen Tropfen Wasser gab, dann leben wir vom Geld der Migranten in Frankreich, in den USA, in Spanien oder in Deutschland.“
Die jungen Leute im Dorf sehen keine Zukunft in der Landwirtschaft, die wegen des Wassermangels und des extremen Klimas schon immer schwierig war. Der Viehhandel bringe auch nicht genug ein, sagen sie.
Moussa, der junge Mann, der davon träumt nach Frankreich zu gehen, zuckt mit den Schultern.
„Ich weiß nicht, wie die Zukunft sein wird. Ich habe niemanden in Frankreich, in Europa. Ich bin alleine.“
Aber er träumt weiter von einem Visum für Europa. Von einer Zukunft als Migrant, als einer der es schafft, im Ausland Geld zu verdienen, damit es seiner Familie im Dorf Bandiogoula, in Mali, besser geht.
Niemand hier erwartet, dass der malische Staat, dass die Regierung etwas für die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Region unternimmt. Oder dass die anstehende Präsidentschaftswahl Ende Juli etwas entscheidend verändern könnte. Wahlkampf? – Das beschäftigt in Bandiogoula kaum jemanden.


Abenteuerliche Fahrt in die Hauptstadt Bamako
Wir fahren zurück in die Hauptstadt Bamako. Durch Dörfer, die deutlich ärmer dran sind als Bandiogoula mit all seinen Migranten, die Geld nach Hause schicken. Durch Gassen und über Dorfplätze, zugemüllt mit Abfällen, Verpackungen und Plastiktüten. Vorbei an Ziegenherden und mageren Rindern. Vorbei an sandfarbenen Lehmhütten und halbfertigen Ziegelbauten. Aus dem Radio schallt die Musik der malischen Band Bogoly.
Die Nationalstraße nach Bamako ist streckenweise in einem abenteuerlichen Zustand. Tiefe Schlaglöcher lauern massenweise, manchmal hilft nur ein Ausweichmanöver in die Savanne. Die Lastwagen kommen auf dieser Straße nur mühsam voran. Erst kurz vor Bamako erreichen wir einen neu asphaltierten Streckenabschnitt. Er soll noch kurz vor der Wahl offiziell eingeweiht werden.
Denn in Bamako wird schon Wahlkampf gemacht. Und wie: Soumaila Cissé, Chef der Opposition im malischen Parlament, schaffte es bereits im Mai, etwa 40.000 Menschen ins große Fußballstadion der Hauptstadt zu locken.
Der Kandidat der Opposition hat wenig konkrete Ideen
Vuvuzelas dröhnen, Sirenen heulen – Soumaila Cissé wird empfangen wie ein Triumphator. Der 68-Jährige hatte die Wahlen vor fünf Jahren verloren. Er sagt, weil die Stimmenauszählung damals manipuliert wurde.…Weiterlesen
(…)
Korruption und Misswirtschaft sind ein Dauerthema der malischen Politik. Präsident Ibrahim Boubacar Keita hatte zu Beginn seiner Amtszeit versprochen, massiv gegen Bestechung, Bestechlichkeit und Vetternwirtschaft vorzugehen. Tatsächlich aber gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche Korruptionsaffären.
Die hat ein Mann besonders laut angeprangert, der sich nicht als Politiker versteht, der aber die malische Politik ordentlich aufgemischt hat. Ras Bath nennt er sich, wir treffen ihn in einem winzigen Büro, das er in einem Jugendzentrum in Bamako hat.

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Hoffnungsträger für die Jugend: ein Radiomoderator
Der 45-Jährige ist vor allem bei jungen Leuten beliebt. Er hat Radioshows moderiert. Eine davon, „Karten auf den Tisch“, wurde berühmt für einen sehr unverblümten Umgang mit den Mächtigen in Mali. Ras Rath hat Korruptionsfälle dokumentiert und klagt darüber, wie wenig Präsident Keita und seine Regierung dagegen unternommen haben. Sein Lieblingsbeispiel für das, was er „Verantwortungslosigkeit“ nennt, ist der Fall des ehemaligen Landwirtschaftsministers, der in einen Skandal um Kunstdünger verwickelt war und nach langem Hin und Her schließlich seinen Posten räumen musste. Eine rein kosmetische Maßnahme, kritisiert der malische Aktivist:
„Die Sanktion gegen den Landwirtschaftsminister bestand darin, dass er nach seiner Entlassung zum Aufsichtsratschef der größten Bank des Landes ernannt wurde. Er ist übrigens aktuell Vorsitzender der Partei des Präsidenten. Das ist natürlich eine der schönsten Strafen, die man sich vorstellen kann.“
Ras Bath hat einen Riesenwirbel ausgelöst, als er öffentlich machte, dass bei der Armee Geld unterschlagen wird. In einem Land, in dem die Soldaten schlecht ausgerüstet und miserabel bezahlt gegen Extremisten kämpfen müssen, sorgte die Nachricht für böses Blut. Viele junge Menschen sehen in Ras Bath deshalb einen Anführer. Jemanden, der die etablierte Polit-Elite zur Verantwortung ziehen will. Und er gefällt sich offensichtlich in dieser Rolle.
(…)
Ras Bath selbst möchte nicht in die Politik. Aber jetzt, vor der Präsidentschaftswahl, tritt er gemeinsam mit dem Oppositionsführer Soumaila Cissé auf. Dem Politiker Cissé soll das wohl Sympathien insbesondere bei vielen jungen Wählern verschaffen. Der Aktivist Ras Bath seinerseits hofft anscheinend darauf, bei einem Wahlerfolg Cissés zumindest einen Teil seiner Vorstellungen von Transparenz und Reformen politisch einklagen zu können.
Ob sich Soumaila Cissé wirklich gegen den amtierenden Präsidenten Keita durchsetzen kann – viele glauben nicht daran. Unter den Vertretern der internationalen Gemeinschaft in der malischen Hauptstadt Bamako scheint das auch gar nicht die entscheidende Frage zu sein. Cissés vage Vorschläge zur Lösung der komplexen Probleme Malis überzeugen sie nicht. Mit Präsident Keita haben sie vor allem eine Erfahrung gemacht: Da wird viel angekündigt und wenig umgesetzt.
Die Diplomaten treibt aber eine viel akutere Sorge um: Dass nämlich die Partei der Präsidenten versuchen könnte, auf Biegen und Brechen einen Sieg Keitas bereits im ersten Wahlgang durchzusetzen. Mit allen erlaubten, aber teilweise auch mit unerlaubten Mitteln wie Stimmenkauf. Natürlich redet darüber niemand offiziell, das verbietet die Diplomatie.
Aber einer wie Ras Bath spricht das ganz offen an. Er sagt, die Regierung habe kaum etwas dafür getan, dass junge Erstwähler tatsächlich auch an der Wahl teilnehmen können. Sie hätten sich registrieren lassen müssen, um eine Wahlkarte zu bekommen. Viele junge Menschen wissen das gar nicht und könnten im Wahllokal dann abgewiesen werden.
(…)
Der geopolitische Blick auf ihr Land ist vielen Maliern fremd. Im Dorf Bandiogoula werden kleine Fortschritte mit dem Geld der malischen Migranten in Europa finanziert – hier denkt man nicht über Sahel-Region nach. Im Norden von Mali wollen die Menschen vor allem Schutz vor Extremisten und vor der zunehmenden Kriminalität. Die große internationale Politik spielt da keine Rolle.
Die Mehrheit der Menschen hat ganz andere Probleme. Die Analphabetenquote liegt in Mali über 50 Prozent. Die meisten Dörfer haben weder Strom noch fließendes Wasser. Und fast die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Sicherheit. Bildung. Strom. Wasser. Und vor allem Arbeitsplätze – Jobs, Jobs, Jobs – das erwarten die Menschen von ihrem Staat und von ihrer Regierung.
„Der malische Staat hat hier nichts gemacht“
Im Dorf Bandiogoula, 600 Kilometer weit weg von den politischen und geopolitischen Gefechten der Hauptstadt, sind das die wichtigsten Themen. Nicht die malische Regierung hat im Dorf für Schulen, einen Wasserturm und ein Gesundheitszentrum gesorgt. Das haben die Dorfbewohner selbst gemacht. Mit dem Geld, das sie als Migranten im Ausland verdient haben. Wie hatte der Dorfälteste Salomou Traoré es noch ausgedrückt?
„Alles was es in unserem Dorf gibt, haben wir selbst aufgebaut. Der malische Staat hat hier nichts gemacht.“
Wahrscheinlich beschreibt der Dorfälteste von Bandiogoula damit ziemlich genau die Ursache der vielen Probleme, mit denen Mali schon so lange kämpft.
© 2018 deutschlandfunkkultur.de

Foto (c) Baba Ahmed: 16.07.2018, Mali, Yanfolila (Süden): Soumaila Cisse, Präsidentschaftskandidat der Union für die Republik und die Demokratie (URD), gestikuliert während einer Wahlkampfveranstaltung aus einem Auto in Richtung seiner Anhänger.

Unter etwas anderen Vorzeichen auch vom Bayerischen Rundfunk gesendet:
Eine Präsidentschaftswahl und ihre Risiken
Pulverfass Mali
Bayerischer Rundfunk 21.07.2018
Den westafrikanischen Staat Mali kennen viele Deutsche vermutlich nur deshalb, weil dort Bundeswehrsoldaten stationiert sind. (…)
Am 29. Juli finden Präsidentschaftswahlen statt. Die Kandidaten stehen Schlange, um Staatsoberhaupt Ibrahim Boubacar Keita aus seinem Amt zu verdrängen. Die Frage ist nur: Würde Keitas Niederlage an Malis fataler Situation irgendetwas ändern? Sind seine Gegenkandidaten tatsächlich Hoffnungsträger? Und wie leben Malis Bürger in einem Staat, der ihnen eigentlich nur sehr wenig bietet?
Jens Borchers über ein Land, in dem ungefähr die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt. Ein Land, in dem Terroristen den grausamen Alltag bestimmen. Ein Land, das viele daher auch für ein Pulverfass halten.
© 2018 br.de

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MOBILISIERUNG DER BÜRGER MIT DEM ZIEL, AUS MALI EIN LAND ZU MACHEN, AUF DAS DIE MALIER STOLZ SEIN KÖNNEN (INTERVIEW MIT MME SY KADIATOU SOW)

Dieses Interview mit Sy Kadiatou Sow ist während einer Vor-Ort-Recherche der Journalistin Charlotte Wiedemann bereits im Dezember 2017 entstanden, hat aber im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

Demokratie in Mali: „Wir sind gefallen und versuchen aufzustehen“
Heinrich-Böll-Stiftung – 31. Januar 2018
Von Charlotte Wiedemann
Aus der Erbitterung über die herrschende politische Klasse und die gefühlte Besatzung durch Militärinterventionen erwächst in Mali eine gestärkte Opposition. Die ehemalige Außenministerin Sy Kadiatou Sow ruft die Jugend auf, sich zu erheben.

Foto (c) Charlotte Wiedemann

Foto (c) Charlotte Wiedemann: Madame Sy Kadiatou Sow ist Mitbegründerin von „Antè a Banna“ (zu deutsch etwa: es reicht!), einem breiten oppositionellen Bündnis in Bamako. Die 62jährige ist gleichfalls Präsidentin der Vereinigung „Alliance pour la Democratie“ (Adema). Diese brachte 1991 nach dem Sturz der Militärdiktatur nicht nur die gleichnamige Partei Adema hervor, heute noch die größte des Landes, sondern auch alle anderen politischen Parteien der jungen Demokratie. Madame Sy war u.a. Außenministerin und die erste weibliche Gouverneurin ihres Landes.

Madame Sy, Sie sind eine etablierte langjährige Politikerin – und doch sitzen Sie nun in einem Oppositionsbündnis mit radikalen Jugendlichen, die vom politischen System Malis völlig frustriert sind. Was hat Sie an deren Seite gebracht? Weiterlesen

DAS ERSTE SPORTFEST FÜR DIE NORDREGIONEN ERFOLGREICH IN MOPTI – 1ère édition du Tournoi de sports pour les régions du Nord, avec comme vainqueur le Mali

3. SPORTFEST FÜR DIE NORDREGIONEN
Von Alou genannt Boubou Diallo – 02.04.2018
Das TURNIER ist zu Ende: DER GEWINNER IST MALI
Die Wette, dieses Turnier zwischen den nördlichen Regionen des Landes in Mopti, dem malischen Venedig, zu organisieren, wurde vom Sportministerium gewonnen.
4. Turnier der Regionen des Nordens: Das Ministerium gewinnt seine Wette
Bamako (Le Pays) – 4. Apr 2018
Der Vorhang beim ersten Nordturnier in Mopti ist am 1. April gefallen.
Für die Juniorenkategorie ausgeschrieben, hat der Wettkampf alle seine Versprechen gehalten.
2. Sportturnier der nördlichen Regionen: den Sport für eine Vermischung zwischen den Communities und der Jugend Malis nutzen
Bamako (Aujourd’hui Mali) – 31. März 2018
Den Anstoß zur ersten Ausgabe des Sportturniers der nördlichen Regionen für Frieden und Versöhnung führte im Stadion Barema Boucoum in Mopti am 27. März Sportminister Maître Jean Claude Sidibé … aus.
1. Sportfest für die Nordregionen
Von Alou genannt Boubou Diallo – 28.03.2018
Vom 26. März bis 2. April 2018 ist die Stadt Mopti Gastgeber des Sportfestes für die Nordregionen in drei Disziplinen, nämlich Fußball, Basketball und Leichtathletik.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN UND DER FOTOGALERIE

3. TOURNOI DE SPORTS POUR LES RÉGIONS DU NORD
Par Alou dit Boubou Diallo – 02.04.2018
LES LAMPIONS SE SONT ÉTEINTS SUR LE TOURNOI AVEC COMME VAINQUEUR LE MALI
Le pari a été gagné par le ministère des Sports, en organisant ce tournoi entre les régions du nord du pays à Mopti dans la venise malienne. Ces rencontres sportives en basket-ball, football et athlétisme entre les catégories cadettes ont permis à la couche juvénile de ces régions, de se retrouver autour de l’essentiel, la paix et la réconciliation.

Foto (c) Boubou Diallo: Le ministre des sports donnant le coup d’envoi du tournoi, le 27.03.18 à Mopti – Der Sportminister beim Anstoß des Turniers in Mopti, am 27.03.2018

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UNTERRICHT IN AFRIKA: DIE NATIONALSPRACHEN MALIS HABEN IM BILINGUALEN SYSTEM IHREN PLATZ – Les langues nationales occupent leur place dans l’enseignement primaire

Im Curriculum der malischen Grundschulen ist schon lange die « pédagogie convergeante » verankert, ein bilinguales System gegenüber der « pédagogie classique », die aus der Kolonialzeit übernommen wurde. Nur sind die Schwierigkeiten unübersehbar: die Lehrerausbildung hinkt immer noch hinterher. Und so kann es manchmal sogar an Schulen, wo die konvergente Pädagogik eingeführt war, eine Rückentwicklung zur klassischen Pädagogik geben.

Dans le curriculum de l’Ecole Fondamentale au Mali, la « pédagogie convergeante », un système bilingue, est ancrée depuis les années 70. En raison de déficiences que connaît la formation des maîtres, elle n’est pas assurée. Dans la plupart des écoles on enseigne en « pédagogie classique », un système assumé depuis l’ère coloniale.

Bamanankan, Songhaï, Tamashek … die Nationalsprachen setzen sich nur langsam in den malischen Schulen durch
LE MONDE – 16.02.2018
Unterricht in Afrika (26). Der Staat hat sich entschieden, mehrere Sprachen in der Grundschule zu verwenden, aber die Zahl der Anhänger des (klassischen) Französischunterrichts bleibt hoch.
In der Mamadou-Kounta-Grundschule von Kalabancoro, einer Gemeinde von Bamako. I-Männchen Sekou, 7, schreibt einen Satz an die Tafel: « Karamɔgɔ nana an lajɛ » ( „Der Lehrer ist gekommen, um uns zu besuchen“) Das ist Bamanankan (Bambara), eine der Nationalsprachen von Mali.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Les LESEN SIE AUCH/LIRE AUSSI:
Face à la déscolarisation, le Niger mise sur l’enseignement en langues locales
LE MONDE – 07.02.2018
La classe africaine (14). Dans un pays où un habitant sur deux a moins de 15 ans, très peu d’élèves vont au-delà du cycle primaire. Et les autorités manquent de moyens face à la croissance démographique.
Angesichts der geringen Einschulungsrate setzt Niger auf den Unterricht in den Nationalsprachen.
Über die Schulsituation im Nachbarland Niger, die mit der in Mali durchaus vergleichbar ist

Bamanakan, songhaï, tamashek… les langues nationales peinent à s’imposer dans les écoles maliennes
Le Monde – 16.02.2018
La classe africaine (26). L’Etat a fait le choix d’utiliser plusieurs langues dans l’enseignement primaire, mais les partisans du français restent nombreux.
Par Bokar Sangaré (contributeur Le Monde Afrique, Bamako)

Foto (c) mali7.net: Dans une école primaire – In einer Grundschule

Ecole fondamentale Mamadou-Kounta de Kalabancoro, une commune de Bamako. Elève de première année, Sekou, 7 ans, écrit une phrase au tableau : « Karamɔgɔ nana an lajɛ » (« le maître est venu nous rendre visite »). C’est du bamanakan (bambara), l’une des langues nationales du Mali. Weiterlesen

EINWEIHUNGSFEIER DER NEUEN SCHULRÄUME IN ZANSO (MIT BILDERGALERIEN UND VIDEO) – Inauguration de l’école fondamentale de Zanso (Vidéo ORTM + galérie de photos)

1. Vorbereitung der Einweihung des neuen Schulkomplexes in Zanso
Par aramata
Im November 2017 machte sich eine kleine Delegation von APA-MALI, der für das Projekt zuständigen NGO, auf den Weg nach Zanso, um den Fortgang der Bauarbeiten zu überprüfen.
2. SIKASSO: Die NGO APA-Mali leistet erste Hilfe bei der Schule
L’Essor – 09.01.2018
Die Einweihung wichtiger schulischer Infrastrukturen an der Grundschule von Zianso, die sich etwa 10 km von der Stadt Sikasso befindet, hat am Samstag in diesem Dorf, das der Gemeinde Sikasso angehört, verschiedenste Repräsentanten aus der Schulwelt, kommunale als auch Vertreter der Zivilgesellschaft und eine wichtige NGO-Delegation der „AKTION PRO AFRIKA“ aus Deutschland zusammengeführt.

DEUTSCH (DANK AN CLAUDE KÜHL-CARNEZ FÜR DIE ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM VIDEO

1. Préparation de l’inauguration du nouveau complexe scolaire à Zanso
Par aramata
En novembre 2017, une petite délégation d’APA-MALI, l’ONG responsable du projet, s’est rendue à Zanso pour faire le point sur les travaux de construction.

Foto (c) aramata: Des élèves travaillent pendant la pause de midi (VOIR + de photos en bas!) – Einige Schülerinnen sind während der Mittagspause in der Schule geblieben.

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LE MONDE VERÖFFENTLICHT NEUE SERIE « UNTERRICHT IN AFRIKA » – Présentation de la série « La classe africaine » dans LE MONDE

Umfrage
Unterricht in Afrika
: Entdecken Sie unsere Serie zur Bildung

Einen Monat lang veröffentlicht „ Le Monde Afrique“ Reportagen in 12 Ländern, um über Fortschritte und Erfordernisse der Bildung auf dem Kontinent zu berichten.
LE MONDE – 19.01.2018 um 11:27
Wird Bildung für die internationale Hilfe in Afrika wieder Priorität haben?

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

UPDATE 03.02.18: Die Links zu den einzelnen Episoden finden Sie jetzt im Kommentar (zwei davon erscheinen in Kürze in deutscher Übersetzung hier im Blog).
Vous trouvez les liens pour les épisodes de la série dès maintenant dans le commentaire.

Enquête
La classe africaine
: découvrez notre série consacrée à l’éducation

Pendant un mois, « Le Monde Afrique » publie des reportages dans douze pays pour raconter les progrès et les besoins de l’enseignement sur le continent.
LE MONDE – 19.01.2018 à 11h27
Par Laurence Caramel
L’éducation va-t-elle redevenir une priorité de l’aide internationale en Afrique ? La conférence de reconstitution des ressources du Partenariat mondial pour l’éducation (PME), prévue les 1er et 2 février à Dakar, aura valeur de test. Weiterlesen

„AFRICAN ROOTS“, GESCHICHTE DES KONTINENTS IN COMICS – Nouvelle série de BD sur l’histoire africaine: Racines d’Afrique

1. „African Roots“ – Geschichtsprojekt für junge Menschen in Afrika
Deutsche Welle – 09.01.2018
25 Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte werden in Webcomics und Radiobeiträgen vorgestellt: Die neue DW-Geschichtsserie „African Roots“ richtet sich in sechs Sprachen an die junge Generation in Afrika, abrufbar in den Sprachen Englisch, Amharisch, Französisch, Haussa, Kisuaheli und Portugiesisch.
Die Porträts schlagen einen historischen Bogen von Dinknesh, der „Mutter der Menschheit“ aus dem heutigen Äthiopien, über legendäre Herrscher des Mittelalters wie den Mali-König Sunjata Keita bis zu Schlüsselfiguren der Unabhängigkeitsbewegung wie Patrice Lumumba.

DEUTSCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM FRANZÖSISCHEN

1. Lucy, le fossile qui a réécrit l’histoire de l’humanité
Deutsche Welle – 08.01.2018
La DW lance une nouvelle série sur l’histoire africaine: Racines d’Afrique. L’occasion de présenter les grands moments et les grandes figures de l’histoire du continent. Cette semaine : la rencontre avec Lucy.
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