MASTER SOUMY IM INTERVIEW ÜBER SEINEN KAMPF FÜR EINE BESSERE GESELLSCHAFT UND GEGEN EIN KORRUPTES SYSTEM – Master Soumy se bat pour une meilleure société et contre la corruption

Ismaïla Doucouré alias Master SOUMY: „Ich kämpfe nicht gegen einen Mann, sondern gegen ein System: gegen schlechte Regierungsführung“
mali24 – 22. Februar 2019
Master Soumy, mit bürgerlichem Namen Ismaïla Doucouré, ist ein malischer Rapper-Künstler, ausgebildeter Jurist und Kulturunternehmer. Master Soumy profiliert sich zwischen 1996 und 2006 als einer der unumgänglichen Leader des malischen Hip-Hop mit der Originalität seiner Texte, seinem Engagement für die Sache der Unterprivilegierten, er nähert sich mit Leichtigkeit den vielfältigen Themen, die den Alltag des malischen Durchschnittsbürgers beschreiben.

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Ismaïla Doucouré alias Master SOUMY : « Je ne me bats pas contre un homme, mais contre un système : la mauvaise gouvernance »
mali24 – 22 février 2019
Propos recueillis par Ibrahim Sidibé, stagiaire
Master SOUMY, de son vrai nom Ismaïla Doucouré est un artiste rappeur malien, juriste de formation, entrepreneur culturel. Master SOUMY s’impose entre 1996 et 2006 comme un des leaders incontournables du Hip-hop malien avec l’originalité de ses textes, son engagement pour la cause des démunis, il aborde avec aisance des thématiques aussi variées que diverses qui décrivent le quotidien du Malien Lambda.

MORE „Master Soumy“ in MALI-INFORMATIONEN

Foto (c) mali24.info: Master Soumy

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GERAPPTE NACHRICHTEN VON KUNAFONI.COM – Le Journal Rappé pour les jeunes Maliens

Im September 2017 erschien hier der Beitrag ONLINE-WOCHENSCHAU, GERAPPT, SPEZIELL FÜR MALIS JUGEND: KUNAFONI.COM – « On a de vraies infos pour vous installez-vous oui c’est pour vous ».
Heute will MALI-INFORMATIONEN mit einer neuen Ausgabe daran erinnern.

Au mois de septembre 2017, MALI-INFOS a publié le post ONLINE-WOCHENSCHAU, GERAPPT, SPEZIELL FÜR MALIS JUGEND: KUNAFONI.COM – « On a de vraies infos pour vous installez-vous oui c’est pour vous ».
Aujourd’hui on veut vous rappeler ce programme qui vise à intéresser la jeunesse malienne à travers une édition récente.


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„WIR AFRIKANER MÜSSEN UNSEREN EIGENEN WEG IN DIE ZUKUNFT FINDEN“ : INTERVIEW MIT VEYE TATAH

In vielem hat sie so was von Recht:
die Informatikerin, Journalistin und Herausgeberin des Magazins „Africa Positive“ im Interview mit der Deutschen Welle.

„Afrika braucht eine mentale Evolution“
Deutsche Welle – 02.09.2018

Zusammengefasst von Kersten Knipp
Afrika braucht keine Revolution. Wohl aber eine Evolution – und zwar „eine mentale Evolution, eine Entwicklung, die das eigene Selbstbild erneuert“, sagt Veye Tatah, Informatikerin, Journalistin und Herausgeberin des Magazins „Africa Positive“. Eine Entwicklung, „die den Kontinent erlöst von den alten Stereotypen, die ihm Europa aufgezwungen hat und die die Afrikaner anschließend verinnerlichten“. Diese müssen die Afrikaner los werden. „Ansonsten riskieren sie, sich auf lange Zeit keinen Weg in eine würdige Zukunft bahnen zu können“.
Über diese Herausforderung müssten sich die Afrikaner bewusst werden, sagt Tatah im DW- Interview der Woche. „Die Kolonialherren haben immer gesagt: ‚Alles was aus eurem Land kommt ist schlecht, nur wir haben die Lösung über eure Probleme, nur unsere Produkte sind gut'“, resümiert Tatah die Erfahrungen vieler Afrikaner. „Auf diese Weise haben die Menschen ihre Wahrnehmung vor allem auf Europa orientiert – und nicht auf die Situation in ihren eigenen Ländern.“
– Engagement für Afrikas Zukunft –
Veye Tatah, geboren in Kamerun, lebt seit 27 Jahren in Deutschland, genauer: in Dortmund. Kamerun sei zur Zeit ihres Aufbruchs „sehr, sehr schön“ gewesen, sagt sie. „Aber als junges Mädchen hatte man auch immer dieses Bild von Europa und von Amerika vor Augen – ein Paradies.“
Bleiben wollte sie in diesem Paradies ursprünglich nicht – dann aber tat sie es doch. Und engagiert sich seit langem mit ihrem Magazin „Africa Positive“ für die Zukunft Afrikas. Das Titelblatt der jüngsten Ausgabe zeigt eine freudig tanzende Frau – freudig, weil es ein Jubiläum zu feiern gibt: „20 Jahre Africa Positive“ ist dort zu lesen. Die Themen, unter anderem: „Hoffnung auf ein Ende des Grenzkonfliktes zwischen Äthiopien und Eritrea“, oder „Kamerun als Fallbeispiel: Fluchtursachen bekämpfen, nicht die Flüchtlinge“. Eine weitere Geschichte widmet sich den enttäuschten Träumen afrikanischer Fußballfans: Warum schieden die Mannschaften des Kontinents bei der WM in Moskau so früh aus? Braucht auch der Fußball eine „mentale Evolution“? Wenn ja, wäre dies ein Beispiel dafür, wie umfassend die kulturelle Erneuerung sein müsste, betont Tatah.

Psychiatre et essayiste, auteur du livre „Peau noire, masques blancs“ (1952) – Vordenker des Dekolonialismus: der Arzt und Psychoanalytiker Frantz Fanon

– Die koloniale Bürde –
Und darum wird es wohl gehen, ist Tatah überzeugt. Genau 150 Jahre, vom Einmarsch der Franzosen im heutigen Algerien 1830 bis zur endgültigen Unabhängigkeit Zimbabwes 1980, standen Teile Afrikas unter europäischer Herrschaft. Der Kontinent wurde geplündert – und seinen Menschen eine Weltsicht aufgezwungen, die nicht die ihre war. Der ursprünglich aus Martinique stammende, aber lange Zeit in Algerien arbeitende Arzt und Psychoanalytiker Frantz Fanon veröffentlichte 1952 über diesen Prozess ein berühmt gewordenes Buch: „Schwarze Haut, weiße Masken“. Das Werk war revolutionär, denn es umriss in nie dagewesener Schärfe die intellektuelle Entfremdung sehr vieler Afrikaner: „Der schwarze Mensch erscheint aus der Perspektive des Weißen als minderwertig, aber umgekehrt ist der Weiße mit seinen `Errungenschaften‘ Zivilisation, Kultur, kurz Intellekt, nachahmenswert.“
Fast 70 Jahre sind seit der Veröffentlichung des Buches vergangen. Aber die Probleme, sagt Veye Tatah, seien dieselben. „Immer noch heißt es: Alles was aus Europa kommt, ist toll – und alles, was aus Afrika kommt oder schwarz ist, ist schlecht. Das führt dazu, dass wir Afrikaner nicht mehr an uns selbst glauben. Wir nehmen unsere eigenen Sachen nicht mehr in die Hand. Das ist falsch.“

Foto (c) DW: Veye Tatah: „Nous les Africains doivent prendre en main nos problèmes, trouver nos solutions à nous, et faire avancer notre Afrique. – Afrikaner müssen ihren eigenen Weg in die Zukunft finden.

Es sei ein Irrtum, anzunehmen, man könne die eigene Entwicklung selbst steuern, wenn man nicht an sich selber glaube. „Stattdessen muss man sagen: ‚Wir wollen endlich mal unsere Probleme in die Hand nehmen, unsere Lösungen, lokale Lösungen, suchen und unser Afrika nach vorne bringen.‘ Wir Afrikaner müssen erkennen, dass nur wir selbst unsere Länder steuern können und steuern müssen!“.
– „Verbrechen des Kolonialismus“ –
Die Kolonialverbrechen sind bekannt. Die Belgier etwa waren rund 75 Jahr lang in der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Das Land wurde erst 1960 unabhängig. Von 1885 bis 1908 galt es sogar als Privatbesitz des belgischen Königs Leopold II. Schätzungen zufolge wurden bis zu zehn Millionen Kongolesen ermordet oder starben an den Folgen der brutalen Ausbeutung.
Auch Deutschland hat eine dunkle Kolonialgeschichte. Seit 1884 hatte sich das deutsche Kaiserreich zunächst als „Schutzgebiet“, dann als Kolonie gegriffen. Deutsche Siedler breiteten sich immer weiter aus, was die ursprünglichen Bewohner des Gebiets, die Hereros, 1904 dazu brachte, sich gegen die Besatzer zu erheben. Unter ihrem Kommandanten Lothar von Trotha nahmen die Deutschen den Auftstand zum Anlass, die Hereros möglichst vollständig zu vernichten. Sie trieben sie in die glühend heiße und wasserlose Omaheke-Wüste. Die Wüste, so ein Zeitzeuge, sollte fortsetzen, „was die deutschen Waffen begonnen hatten: die Vernichtung des Hererovolkes.“ Die Deutschen beanspruchten das Gebiet für sich. Entsprechend gingen sie vor. Man müsse „aufräumen, aufhängen, niederknallen bis auf den letzten Mann, kein Pardon (geben)“, empfahl ein deutscher Missionar.
– „Deutschland schuldet Afrika viel“ –
Auch Deutschland schulde Afrika etwas, sagt Veye Tatah – „eigentlich schon sehr, sehr viel“. Denn viele der gegenwärtigen Probleme gründeten in der Vergangenheit. „Die Europäer haben die afrikanischen Länder nicht so verlassen, dass sie danach selbstständig ihre eigene Zukunft in die Hände nehmen konnten. Die haben es vielmehr so gemacht, dass die Länder von Europa abhängig werden.“ So könne Europa diese Länder weiterhin ausbeuten.
Darum brauche es einen grundlegenden Wandel der Beziehungen. „Man muss eine ehrliche Beziehung mit den afrikanischen Ländern angehen.“ Dazu gehöre auch, dass man über das dahinterstehende System spreche. Denn nach wie vor schadeten die europäischen und westlichen Länder dem Kontinent – etwa durch eine teils fragwürdige Entwicklungshilfe, durch unfaire Handelsbeziehungen, durch unfaire Einmischung in die politischen Angelegenheiten. „Man muss das beenden, sonst kann keine richtige Arbeitsbeziehung entstehen.“
Auch politisch müsse sich Afrika erneuern, sagt Tatah. Viele afrikanische Länder hätten weiterhin ein politisches System, das eins zu eins von Europa exportiert worden sei. „Aber wir haben eine andere Kultur bei uns zu Hause. Warum müssen unsere Institutionen eins zu eins die europäischen kopieren?“ Normalerweise müsse jedes Land sich fragen, welche politischen Traditionen am besten zu ihm passten. „Auch wir können die Politik so gestalten, dass sie unsere Gegebenheiten, unsere Leben reflektiert – und nicht weiterhin alles aus Europa übernimmt.“
– „Deutschland bedeutet mir sehr viel“ –
Eine mentale Evolution also. Veye Tatah wird sie von Deutschland aus begleiten. Zwar mache sie tagtäglich rassistische Erfahrungen – ein böser Blick, ein böses Wort, abwehrende Körpersprache. Aber daran habe sie sich gewöhnt. Dennoch identifiziere sie sich mit dem Land. „Deutschland“, sagt Tatah, „bedeutet mir sehr, sehr viel. Denn hier habe ich mir meine Zukunft aufgebaut. Zudem fühle ich mich dem Land verbunden.“
© 2018 dw.com

ONLINE-WOCHENSCHAU, GERAPPT, SPEZIELL FÜR MALIS JUGEND: KUNAFONI.COM – « On a de vraies infos pour vous installez-vous oui c’est pour vous »

Arte – 31 juillet, 20:00 ·
In Mali ist fast die Hälfte der Bevölkerung unter 15 Jahre alt. Der Web-Sender Kunafoni.com will die jungen Malier für Nachrichten begeistern. Seine Moderatoren präsentieren das Tagesgeschehen und Debatten… und das gerappt.
=> Kunafoni.com: Rap, der informiert
Video 6 min auf arte.tv (online bis zum 24. Mai 2020)
Ein junges Publikum für Nachrichten zu begeistern
ist nicht einfach….
© 2017 arte

„On a de vraies infos pour vous
installez-vous oui c’est pour vous“
Journal télévisé de la semaine de Kunafoni Rappou, publié le 23 août 2017


Hallo, und herzlich Willkommen bei Kunafoni Rappou.
Hier auf kunafoni.com seid Ihr völlig richtig.
Die Debatte ist wie immer superwichtig….

A propos du journal
kunafoni.com est un journal en ligne spécialisé sur le Mali. Weiterlesen

VERFASSUNGSREVISION: IST DAS MALISCHE ÖFF-RECHTL. FERNSEHEN UNPARTEIISCH? – Une manifestation avortée par des „gros bras“ devant l’ORTM à Bamako

Schwere Jungs verhindern ein Sit-in gegen das öffentlich-rechtliche Fernsehen Malis
DIE BEOBACHTER von france24 – 19/07/2017
Am Mittwochmorgen sollte in Bamako ein Sit-in vor dem ORTM stattfinden, dem Hauptsender des malischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens, um dessen Mangel an Unparteilichkeit anzuprangern. Während der von der Polizei genehmigten und überwachten Demonstration kamen mehrere Personen hinzu, die die Teilnehmer gewalttätig angingen, so dass diese schließlich die Kundgebung abbrachen.

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Regardez les images filmées par Anthony Fouchard, correspondant de France 24 au Mali:

Télécharger (PDF, 661KB) le Texte de la nouvelle Constitution,
Projet d’amendement du 1er Juin 2017

Des gros bras empêchent un sit-in contre la télé publique du Mali
LES OBSERVATEURS de france24 – 19/07/2017
Par Malick KONATE
Mercredi matin, à Bamako, devait se tenir un sit-in organisé devant l’ORTM, la principale chaîne de télévision publique malienne, pour dénoncer son absence d’impartialité. Weiterlesen

WERDEN IN MALI ETWA 50 LOKALE RADIOSENDER GESCHLOSSEN? – Des radios privées menacées de fermeture au Mali

Ein weniger schönes Kapitel. Une actualité brûlante. Seit einem Monat gibt es allerdings keine weiteren News aus der Branche (außer einem Presseforum, bei dem die Behörde ihre Ziele darstellte), und auch private Quellen haben sich noch nicht geäußert. To be continued.

Mali: die privaten Radiosender protestieren dagegen, dass 47 von ihnen geschlossen werden sollen
AFP – 17/04/2017 13:31
Der wichtigste Verband der Privatsender in Mali hat sich gegen die von den Behörden angekündigte Schließung von 47 privaten Radiosendern empört und eine zu gewährende Frist gefordert, um den Bestimmungen genügen zu können.

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Mali: les radios privées contre la fermeture de 47 d’entre elles
AFP – 17/04/2017 à 13:31
La principale association des médias audiovisuels privés au Mali s’est insurgée contre la fermeture annoncée par les autorités de 47 radios privées, demandant un délai pour qu’elle se conforme à la réglementation.

Foto (c) AFP: Vue du marché central de Bamako, le 21 mars 2017 au Mali – Blick auf den zentralen Markt von Bamako, 21. März 2017

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WELTTAG DER PRESSEFREIHEIT (II), KLEINE GESCHICHTE, LAGE IN MALI, MEINUNG – Journée internationale de la liberté de la presse (II): histoire, situation au Mali, opinion

1. Welttag der Pressefreiheit: Wie ist der Stand der Dinge, und wann werden wir die Entkriminalisierung von Pressedelikten in Mali erleben?
Bamako ( Inf@sept) – 2. Mai 2016
Von Dieudonné Tembely
Morgen begeht Mali, wie die internationale Gemeinschaft, den Welttag der Pressefreiheit. In Mali, muss betont werden, findet dies in einem Kontext des Aufblühens der privaten Zeitungen und Radiosender statt, wozu jetzt mit TNT die Geburt des Privatfernsehens kommt. Allerdings scheint ein allgemeines Einverständnis darüber zu bestehen, dass die malische Presse als Ganzes sich noch mit mehreren Übeln herumschlagen muss, darunter dem Mangel an Professionalität und Ressourcen.
2. Nationale Woche für die Pressefreiheit: Eine Vielzahl von Aktivitäten im Programm
Bamako (L’Aube) – 2. Mai 2016
Morgen, am 3. Mai 2016 feiert die Welt den Internationalen Tag der Pressefreiheit. Zu diesem Ereignis hat das Pressehaus ein Programm initiiert, das die ganze Woche dauern wird.

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Foto (c) maliweb: Maison de la presse à Bamako

Foto (c) maliweb: La Maison de la presse à Bamako
Das Haus der Presse in Bamako


1. Journée mondiale de la liberté de la presse : Quel état des lieux et à quand la dépénalisation des délits de presse au Mali ?
Bamako (Inf@sept) – 2 Mai 2016
Par Dieudonné Tembely
Demain mardi 3 mai 2016, le Mali, à l’instar de la communauté internationale célèbrera la Journée mondiale de la Liberté de la Presse. Au Mali, faut-il le souligner, cette célébration intervient dans un contexte marqué par la floraison des journaux et des radios privées auxquels il faut ajouter la naissance avec la TNT des télévisions privées. Il y a aussi le fait que tout le monde s’accorde à reconnaitre que la Presse malienne dans son ensemble reste confrontée à plusieurs maux dont le manque de professionnalisme et de moyens mais aussi et surtout la spécialisation qui reste le plus grand défi de la Presse malienne. Weiterlesen