EU STOPPT DIE AUSBILDUNG VON MALISCHER ARMEE UND NATIONALGARDE; BAMAKOS ENTSCHEIDUNGEN SOLLTEN RESPEKTIERT WERDEN – À l’adresse de l’UE et Berlin: Il faudra respecter les choix de Bamako concernant la coopération

2. EU setzt Militärausbildung in Mali aus
Deutsche Welle – 11.04.2022
Die Europäische Union beendet vorerst ihre militärische Ausbildungsmission im westafrikanischen Krisenstaat Mali.
1. „Deutschland hat eine wichtigere Rolle übernommen, als manche in Berlin glauben“
Süddeutsche Zeitung – 9. April 2022, 16:53
Auf Deutschland wächst der Druck, weiter militärisch in Mali engagiert zu bleiben. El-Ghassim Wane, Sondergesandter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, der die Stabilisierungsmission Minusma in Mali führt, bezeichnete Deutschlands Beitrag unter anderem zur Lageaufklärung in dem Land als „extrem hilfreich“ und notwendig im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen.
3. Kooperation: Berlin fordert Ende der Zusammenarbeit mit den Russen, Bamako verweist auf die Notwendigkeit, seine Entscheidungen zu respektieren
Lerepublicainmali – 15.04.2022
Der malische Regierungschef erteilte der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock eine Absage, als sie ihn aufforderte, die Zusammenarbeit mit den Russen einzustellen,

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER (#3 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

3. Coopération : Berlin réclame la fin de la coopération avec les Russes, Bamako rappelle la nécessité de respecter ses choix
Lerepublicainmali – 15.04.2022
Le chef du gouvernement malien a donné une fin de non-recevoir à la ministre allemande des Affaires étrangères Annalena Baerbock qui lui demandait de cesser de collaborer avec les Russes, selon un article de rti.info publié ce 14 mars.
Après une rencontre avec le colonel Assimi Goïta, la ministre des Affaires étrangères allemande Annalena Baerbock a exprimé devant des journalistes la crainte de “crimes de guerre massifs” contre les populations civiles maliennes, suivant un “schéma” observé, selon elle, de la part des forces russes en Syrie ou en Ukraine.

Foto (c) Kay Nietfeld/dpa: Le 14 avril 2022 à Bamako, Anna-Lena Baerbock avec Abdoulaye Diop – Annalena Baerbock gibt in Bamako mit Abdoulaye Diop, Übergangsaußenminister der Republik Mali, eine Pressekonferenz.

Son homologue malien, Abdoulaye Diop, a demandé en sa présence qu’on se garde de tout “amalgame” et affirmé la nécessité de respecter les choix de son pays. Weiterlesen

LEIDER GAB ES KEINEN PROMI-GAST: ASSIMI GOÏTA WINKTE AB (Nachtrag) – Hélas, sommet de la CEDEAO à Accra sans le président de la transition (ajout)

3. Der Übergangspräsident lehnt die Teilnahme am Mali-Sondergipfel der CEDEAO ab
Nouvel Horizon – 28. März 2022
Von Awa Chouaidou Traoré
Die Abwesenheit von Oberst Assimi Goïta als Hauptgrund für die Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Mali?
4. Mali: “Die Vorladung zum Tod“
Ziré – 30. März 2022
Die Ankündigung der Einladung der ECOWAS-Kommission an den Präsidenten des Übergangs, Oberst Assimi Goïta, zur Teilnahme am Sondergipfel … wurde in Bamako wie eine Vorladung zum Tod wahrgenommen.
1. Eine Delegation (4 Minister ) wird beim ECOWAS-Gipfel in Accra anwesend sein
malijet – 24.03.2022
Antwort des malischen Außenministeriums an die ECOWAS-Kommission (keine übersetzung)
2. ECOWAS-Sondergipfel zu Mali in Accra (Ghana) hinter verschlossenen Türen!
malijet – 24.03.2022
…Nach Konsultationen mit der ECOWAS wurde festgehalten, dass das Gipfeltreffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen den Staatschefs stattfindet.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

3. REFUS DU PRÉSIDENT DE LA TRANSITION DE PARTICIPER AU SOMMET EXTRAORDINAIRE DE LA CEDEAO SUR LE MALI
Nouvel Horizon – 28 mars 2022
Par AWA CHOUAIDOU TRAORE
L’ABSENCE DU COLONEL ASSIMI GOÏTA, RAISON PRINCIPALE DU MAINTIEN DES SANCTIONS CONTRE LA MALI ?
Le vendredi 25 Mars dernier, La conférence des chefs d’états et de gouvernements de la Communauté économique des états de l’Afrique de l’ouest (CEDEAO) a tenu un sommet extraordinaire sur la situation au Mali, en Guinée Conakry et au Burkina Faso. Weiterlesen

AUSSETZUNG ODER AUFHEBUNG DER SANKTIONEN GEGEN MALI IN SICHT? – CEDEAO inflexible; la Cour de justice de l’UEMOA ordonne la suspension des sanctions

1. Mali: Westafrikanisches Gericht ordnet die Aussetzung von Sanktionen gegen das Regime der Obersten in Bamako an
TV5MONDE/maliactu – 24. März 2022
Der Gerichtshof der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion ordnete am Donnerstag die Aussetzung von Sanktionen an, die die Uemoa im Januar gegen Mali verhängt hatte.
2. Für die ECOWAS hat die neue Frist für den Übergang am 15. März 2022 begonnen
maliweb – 26 März 2022
Die ECOWAS gibt sich nicht geschlagen. Die zusätzliche Frist für den Übergang in Mali soll maximal 16 Monate betragen.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. Mali : une cour ouest-africaine ordonne la suspension de sanctions contre le régime des colonels de Bamako
TV5MONDE/maliactu – 24 mars 2022
La Cour de justice de l’Union économique et monétaire ouest-africaine a ordonné jeudi la suspension de sanctions prises en janvier par l’Uémoa contre le Mali en raison du retard pris dans un retour des civils au pouvoir. Weiterlesen

BUNDESWEHREINSATZ IN MALI (ANALYSE) – La mission de la Bundeswehr au Mali est loin d’être en vain

Mission de la Bundeswehr au Mali : un expert explique pourquoi il n’a pas échoué
Une évaluation par le commandant en chef, le colonel Mike Werner
Vous trouvez la traduction du site web en français par google ICI

Bundeswehr-Einsatz in Mali: Experte erklärt, warum er nicht erfolglos ist
web.de/magazin – 18.03.2022, 11:14
Es ist in den Hintergrund gerückt, aber auch an anderen Orten auf der Welt herrscht Krieg: Noch bis Ende Mai läuft das aktuelle Mandat der Bundeswehr im westafrikanischen Mali.
Der deutsche Bundestag muss entscheiden, wie es dort weitergehen soll. Frankreich hat den Abzug seiner Kampftruppen bereits angekündigt.
Hat der Einsatz vor Ort die Situation überhaupt verbessert? Einsatzführer Oberst Mike Werner gibt eine Einschätzung.
Von Marie Illner

Foto (c) Jörg Böthling: Des engins de la Bundeswehr sont stationnés au camp Castor, près de Gao au Mali, dans le cadre de la mission de l’ONU „Minusma“. – Fahrzeuge der Bundeswehr sind im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ im Camp Castor in der Nähe von Gao in Mali stationiert.

Weiterlesen

MAN KANN NICHT DAVON AUSGEHEN, DASS DEUTSCHLAND FRANKREICH FOLGT – On ne peut pas présumer que l’Allemagne se solidarise avec la France

(Aujourd’hui, pour une fois, nous publions un commentaire d’auteure.)
Le message d’un ami malien le 17.02.2022 :
„Je viens d’apprendre que les troupes allemandes vont quitter le Mali. Malheureusement, c’est une triste nouvelle. Sous prétexte de solidarité européenne, la République fédérale d’Allemagne a préféré se ranger du côté de la France. Mais elle a oublié qu’elle était la première nation à reconnaître le Mali comme un État libre, souverain et indépendant, bien avant la France….“.
Malheureusement, c’est à cause d’informations de presse mal comprises et mal interprétées que de telles ambiguïtés sont apparues. On ne peut pas simplement présumer que l’Allemagne rompt son mandat. Les discussions à ce sujet sont nombreuses, les opinions sont très diverses, mais la décision ne sera prise qu’en mai, lorsque le Bundestag prolongera – ou non – le mandat.
Mais la présence allemande au Mali n’est pas seulement militaire. Le pays soutient depuis des années des projets de coopération au développement par le biais de la GIZ, la société allemande de coopération internationale. Sans parler des nombreuses ONG et de leurs initiatives, dont les membres sont devenus des ami.e.s. Cela, on n’y renonce pas.
Ce qui est par ailleurs aussi valable pour la France, sans doute.

(Heute veröffentlichen wir ausnahmsweise mal einen Autorinnenkommentar.)
Die Nachricht eines malischen Freundes am 17.02.2022:
„Ich habe gerade erfahren, dass die deutschen Truppen Mali verlassen werden. Leider ist dies eine traurige Nachricht. Die Bundesrepublik Deutschland schloss sich unter dem Vorwand europäischer Solidarität lieber der Seite Frankreichs an. Aber sie vergaß, dass sie die erste Nation war, die Mali lange vor Frankreich als freien, souveränen und unabhängigen Staat anerkannte….“
Leider ist es durch missverständliche und missverstandene Pressemeldungen zu solchen Unklarheiten gekommen. Man darf nicht einfach unterstellen, dass Deutschland sein Mandat abbricht. Es wird viel darüber diskutiert, es gibt sehr verschiedene Meinungen, aber entschieden wird darüber erst im Mai, wenn der Bundestag das Mandat verlängert – oder nicht.
Aber die deutsche Präsenz in Mali ist ja nicht nur militärisch. Das Land unterstützt seit Jahren Projekte der Entwicklungszusammenarbeit durch die GIZ, die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Ganz zu schweigen von den zahlreichen NGOs mit ihren Initiativen, deren Mitglieder zu Freunden geworden sind. Das gibt man nicht auf.
Was übrigens sicher auch für Frankreich gilt.

1. Bundespräsident Steinmeier lobt den Senegal als Stabilitätsanker
Deutsche Welle – 21.02.2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält sich derzeit im Senegal auf. [Der senegalesische Präsident Macky Sall hat die Bundesrepublik Deutschland eindringlich ersucht, ihre Truppen in Mali stationiert zu lassen. „Mali darf nicht im Stich gelassen werden“, hat er erklärt.]
2. Macky Sall drängt Deutschland, in Mali zu bleiben, nachdem Frankreich verjagt wurde
maliactu – 22 Februar 2022
Der senegalesische Präsident Macky Sall, amtierender Präsident der Afrikanischen Union (AU), drängte Deutschland am Montag, sein Engagement in der UN-Mission in Mali aufrechtzuerhalten, während Berlin nach der Ankündigung des französischen Abzugs seine Bedenken äußert.

DEUTSCH WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO (#2 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG)

1. Le Sénégal exhorte l’Allemagne à maintenir ses troupes au Mali
– „Le Mali ne peut pas être abandonné“, a déclaré le Président sénégalais lors d’un point de presse conjoint avec son homologue allemand
Dakar (Agence Anadolu)/maliweb – 22.02.2022
Par Alioune Ndiaye
Le Président sénégalais, Macky Sall, a exhorté lundi la république fédérale d’Allemagne à maintenir ses troupes au Mali, pays en proie à une grave crise sécuritaire.

Foto (c) dpa/Kristin Palitza: Entraînement militaire allemand à Koulikoro – Deutsches Militärtraining (EUTM) in Koulikoro


Weiterlesen

DAS EMBARGO SETZT DEN MALIER*INNEN DURCH INFLATION ZU, ABER AUCH DEM HANDELSPARTNER SENEGAL – La hausse des prix préoccupe les Malien.ne.s jour par jour

2. Steigende Preise belasten die Menschen in Mali
In Mali steigen die Preise in die Höhe: der Preis für Zucker, Beton und andere alltägliche Lebensmittel. Eine Reportage aus Bamako.
Deutsche Welle – 27.01.2022
Die Inflation bereitet den Maliern tagtäglich Sorgen.
1. Embargo gegenüber Mali: Die wirtschaftlichen Folgen für Senegal
Infolge des von der ECOWAS erlassenen Embargos gegen Mali sind die Handelsgeschäfte zwischen unserem Land und seinen Nachbarn zum Erliegen gekommen, was die Aussicht auf wirtschaftliche Verluste auf beiden Seiten der Grenzen nach sich zieht.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

2. Les Maliens confrontés à la hausse des prix
Les prix s’envolent au Mali : celui du sucre, du béton et d’autres denrées quotidiennes. Reportage à Bamako.

Deutsche Welle – 27.01.2022
Par Mahamadou Kane
L’inflation préoccupe les Maliens au jour le jour. Le prix du sucre est officiellement plafonné à 500 FCFA et pourtant les prix s’envolent. Weiterlesen

ALTERNATIVEN ZU DEN SANKTIONEN: MEHR DEMOKRATIE WAGEN – Faire avancer la terreur ou oser plus de démocratie ?

Un essai de la Chargée de mission et gestionnaire de projets et du chef du bureau RLS Afrique de l’Ouest à Dakar, Fondation Rosa Luxemburg.

Voici la traduction du site web par google:
=> Promouvoir la terreur ou oser plus de démocratie ?
Alternatives actuelles aux sanctions contre le Mali

Den Terror fördern oder mehr Demokratie wagen?
Aktuelle Alternativen zu den Sanktionen gegen Mali
Rosa-Luxemburg-Stiftung – 20.01.2022
Von Franza Drechsel, Claus-Dieter König

Die Lage in Mali sieht alles andere als rosig aus: Das Land ist das  sechstärmste der Welt, radikal-dschihadistische Gruppen instrumentalisieren die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise und verschlimmern sie durch Anschläge und Vertreibung, ausländische Militärs fördern die Instabilität, und der politischen Elite mangelt es an visionären Lösungsstrategien. Doch die am 9. Januar von den ECOWAS-Staaten verhängten Sanktionen gegen Mali machen alles noch schlimmer. Dabei braucht es einen mutigen demokratischen Neuanfang – von außen unterstützt statt torpediert.

Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP | Nicolas Remene / Le Pictorium

Foto (c) Nicolas Remene/dpa: Des milliers de personnes se sont retrouvés sur la Place de l’Indépendance à Bamako pour manifester contre les sanctions de la CEDEAO – Tausende Menschen versammelten sich am Freitag, den 14. Januar 2022 auf dem «Independence Square» in Bamako, Mali, um gegen die ECOWAS-Sanktionen zu demonstrieren.

Eigentlich hätte die aktuelle Regierung Malis fleißig in Wahlvorbereitungen stecken sollen – so jedenfalls wünschten es sich westliche Staaten und auch die Mitglieder der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS. Weiterlesen

EINIGE IDEEN ZUR DEMOKRATIE IN MALI – Quelques idées sur la démocratie au Mali

Ein „Gastbeitrag“, der gut zum Thema passt. Aus dem Blog « Askia Mohamed – Blog d’expression politique sur le Mali » (Eröffnet im April 2012, nach dem ersten Putsch in Mali am 21.03.2012.  Damals setzten die Militärs den Präsidenten ATT ab, kurz vor den geplanten Wahlen, zu denen er nicht mehr kandidiert hätte.)

Un “ contribution d’invité “ qui est bien en rapport avec le sujet. Extrait du blog „Askia Mohamed – Blog d’expression politique sur le Mali“ ( Ce blog a été créé en avril 2012, après le premier coup d’Etat au Mali le 21.03.2012. A l’époque, les militaires ont chassé le président ATT à 1 mois d’une présidentielle ou le président sortant ne pouvait pas se présenter et n’allait pas le faire.)

« Nous devons nous pénétrer de l’idée que la démocratie ne se résume pas à la tenue d’élections… » – Wir müssen uns mit der Idee vertraut machen, dass Demokratie mehr ist als die Abhaltung von Wahlen… – wird dort Kofi Annan zitiert, 2000 in seiner Eigenschaft als Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Das kommt auch in der Rede des malischen Premiers zum Ausdruck.


Einige Ideen zur Demokratie in Mali
Askia Mohamed – 14.02.2022
In Mali, Burkina Faso und Guinea wurden innerhalb weniger Monate drei Präsidenten gestürzt. Diese Machtübernahmen durch bewaffnete Akteure wurden von einem Teil der Bevölkerung begrüßt. Die bestehenden Regime sahen sich mitunter teilweise gewalttätigen Protesten gegenüber. Der Druck des 83-jährigen Alpha Condé, der eine dritte Amtszeit anstrebte, wird nach Angaben der Opposition mehr als 90 Menschen das Leben gekostet haben. In Mali waren es die umstrittenen Ergebnisse der Parlamentswahlen 2020, die dem Regime zum Verhängnis wurden und ebenfalls zum Tod mehrerer Demonstranten führten.  All diesen Demonstrationen ist eines gemeinsam: der Durst nach Demokratie.
Lesen Sie weiter in der deutschen google-Übersetzung der website.

Askia Mohamed

Au Mali, au Burkina Faso et en Guinée trois Présidents ont été renversés à quelques mois d’intervalle. Ces prises de pouvoir par des acteurs armés ont été salués par une partie de la population. Les régimes en place faisaient face à des contestations parfois violentes. Le forcing de Alpha Condé 83 ans, pour accomplir un 3ième mandat aura coûté la vie à plus de 90 personnes selon l’opposition. Au Mali ce sont les résultats contestés des législatives de 2020 qui conduiront le régime à sa perte avec là aussi la mort de plusieurs manifestants. On note un point commun à toutes ces manifestations, une soif de démocratie. Cette soif peut s’expliquer par une dérive observée au sein de nos Etats depuis une quinzaine d’années.

Plusieurs organismes dont Freedom House et The Economist group (EUI) analysent annuellement l’état de la démocratie dans le monde en se basant sur plusieurs dizaines…

Ursprünglichen Post anzeigen 554 weitere Wörter

DAS „AUSTAUSCHTREFFEN“ KONZENTRIERTE SICH AUF DIE LEITLINIEN UND ENTSCHEIDUNGEN DER REGIERUNG VON MALI UND NICHT AUF DIE ANKLAGE FRANKREICHS – La « Réunion d’échanges » était centrée sur les orientations et les choix du gouvernement du Mali et non sur l’accusation de la France

1. Choguel Kokalla Maïga vor dem diplomatischen Korps: „Man kann die Transition … vernünftigerweise nicht auf die Abhaltung von Wahlen beschränken“
Das zweite Austauschtreffen des Premierministers und Regierungschefs Dr. Choguel Kokalla Maïga mit dem diplomatischen Korps fand am Montag, den 7. Februar 2022, im Konferenzsaal der Primature statt. … Der Austausch konzentrierte sich auf die Leitlinien und Entscheidungen der Regierung Malis.
2. Der malische Premierminister wirft Frankreich vor, die Teilung Malis angestrebt zu haben
AFP/maliweb – 07.02.2022 um 23:00
Der malische Premierminister Choguel Kokalla Maïga hat am Montag in einer weiteren scharfen Anklage vor in Bamako akkreditierten Diplomaten Frankreich vorgeworfen, durch sein militärisches Engagement auf die Teilung seines Landes hingearbeitet zu haben.
Rede von Dr. Choguel Kokalla MAIGA anlässlich seines zweiten Treffens zum Austausch mit dem Diplomatischen Korps
maliweb – 07.02.2022 (Vollständige frz. Textvorlage lt. maliweb, keine Transkription)

DEUTSCH WEITER (#1,#2 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

1. Choguel Kokalla Maïga au corps diplomatique : « On ne peut pas ramener raisonnablement la Transition … à la tenue uniquement d’élections »
Le Républicain – 9 Fév 2022
Par B. Daou
La deuxième réunion d’échanges du Premier ministre, Chef du Gouvernement Dr Choguel Kokalla MAIGA avec le Corps diplomatique s’est tenue le lundi 7 février 2022 dans la Salle de Conférence de la Primature. Organisée par la Cellule des Relations internationales de la Primature, cette rencontre s’est déroulée en présence de plusieurs membres du Gouvernement, des Ambassadeurs, Chefs de Mission diplomatique et Poste Consulaire et les Représentants des Organisations Internationales. Le ministre des Affaires étrangères et de la Coopération Internationale, Abdoulaye Diop y était représenté par son homologue de Maliens Etablis à l’Extérieur et de l’Intégration Africaine, Alhamdou Ag Ilyène. La séance d’échanges a porté sur les orientations et choix du Gouvernement du Mali.
Weiterlesen

OFFENER BRIEF AN DIE DEUTSCHE BUNDESREGIERUNG: KEINE UNTERSTÜTZUNG DER ECOWAS-SANKTIONEN ! – Lettre ouverte au gouvernement fédéral allemand : Pas de soutien aux sanctions de la CEDEAO !

La traduction française fera suite.

Offener Brief an Bundesregierung: Keine Unterstützung der ECOWAS-Sanktionen
afrique-europe-interact – 24.01.2022
Weshalb eine Unterstützung der gegen Mali verhängten ECOWAS-Sanktionen die Krise in Mali massiv verschärfen würde. Diesen Brief haben wir am 24.01.2022 an die Deutsche Bundesregierung und zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestags geschickt.
Sehr geehrte Frau Bundesaußenministerin Baerbock,
(…)
als Menschenrechtsorganisation sind wir seit 2010 kontinuierlich in Mali tätig. Dort arbeiten wir schwerpunktmäßig in den Bereichen kleinbäuerliche Landwirtschaft, Geschlechtergerechtigkeit, Migration und Demokratie. In diesem Sinne möchten wir uns heute an Sie wenden, denn die aktuellen Entwicklungen in Mali sind hochgradig beunruhigend [1].

Konkret geht es um die Sanktionen, die die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS am 09.01.2022 gegen Mali verhängt hat. In unseren Augen – und das heißt vor allem: in den Augen unserer malischen Kolleg:innen – stellen diese Sanktionen nicht nur eine unbotmäßige Härte dar und verschärfen die ohnehin prekäre Lebenssituation von Millionen Menschen. Sie sind auch politisch fatal. Weiterlesen