DIE FES-STUDIE ZU DEN KONFLIKTEN ZWISCHEN DOGON UND PEULH – Etude FES: les populations du centre à l’abandon

Lösung der Krise im „Zentrum“ von MALI : Spannungen im interethnischen Zusammenleben aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels
Le Matin – 09.10.2019
“ Zwischengemeinschaftliche Konflikte in Zentralmali: Warum funktioniert die Fülle von Lösungen nicht?“ ! Unter diesem Titel hat Herr Ousmane Kornio eine Studie für das Programm „Policy Paper“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES, August-September 2019) erarbeitet. Sie wirft deutlich die Problematik der Krise im „Zentrum“ von Mali auf. Und die ist nach Ansicht des Autors umfassender als ein „einfaches Sicherheitsproblem“.

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RESOLUTION DE LA CRISE AU «CENTRE» DU MALI : Des tensions interethniques de cohabitation dues aux effets des changements climatiques
Le Matin – 09.10.2019
Par Moussa Bolly
«Conflits intercommunautaires au Centre du Mali : Pourquoi la batterie de solutions ne fonctionne pas ?» ! Tel est le titre d’une étude réalisée par M. Ousmane Kornio au compte du programme «Policy Paper» de la Fondation Friedrich Ebert (FES, août-septembre 2019). Weiterlesen

IN MENAKA IM NORDOSTEN VERSUCHT MAN, DURCH ENTWICKLUNG DEN FRIEDEN WIEDERZUFINDEN – À Ménaka, la paix passe par le développement

3. Die Unsicherheit erschwert die Arbeit der NGOs in Menaka mehr und mehr.
RFI – 26.08.2019
Im Norden Malis, in der Region Ménaka, zeigt sich eine Gruppe von acht internationalen NGOs besorgt über die Beeinträchtigung der Sicherheitslage. In den letzten zwei Monaten haben Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle oder Einschüchterungen von Mitarbeitern zugenommen.
1. Ménaka, Knotenpunkt aller Übel von Mali, kämpft um seine Entwicklung.
Menaka (AFP) – 02/07/2019
Es ist eine Art Wilder Westen, wo alles wieder aufgebaut werden muss, ohne Rücksicht auf Vernachlâssigung und bewaffnete Männer. In Ménaka, einer staubigen Stadt, in der Wüste im Nordosten Malis verloren gegangen, kämpfen Geber und NGOs darum, einen Alltag wiederherzustellen, der durch sieben Jahre Krise durcheinandergebracht wurde.
2. Mali: Entwicklung und Entwaffnung sind für die Rückkehr des Friedens unerlässlich.
AFP – 02.07.2019
Entwicklung und Entwaffnung sind wesentliche Voraussetzungen für die Wiederherstellung des Friedens in der Region Ménaka, einem riesigen Wüstengebiet im Nordosten Malis, das seit 2012 durch „chronische“ Unsicherheit untergraben wird, fordert Gouverneur Daouda Maïga in einem AFP-Interview.

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=> MORE Ménaka (Stadt und Region/Ville et région) in MALI-INFOS
p.ex. IMMER GRÖSSERE UNSICHERHEIT AUF DER STRASSE ZWISCHEN GAO UND MENAKA – Gao – Ménaka, axe meurtrière – 28.09.2017
AUFBLITZEN VON HOFFNUNG AUF SICHERE ZEITEN IN ANDERAMBOUKANE – Espoir naissant dans la commune d’Anderamboukane par le retour de l’Etat et de l’armée – 28.03.2019

3. L’insécurité complique de plus en plus le travail des ONG à Ménaka
RFI – 26.08.2019
Au nord du Mali, dans la région de Ménaka, un collectif de huit ONG internationales s’inquiète de la dégradation sécuritaire. Ces deux derniers mois, les braquages, cambriolages, vols de biens ou intimidations de personnels ont augmenté.

Foto (c) RFI/David Baché: Le marché de Ménaka en juin 2009 (photo d’illustration) – Der Markt von Ménaka im Juni 2009

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VERSCHIEDENE FRIEDENSVEREINBARUNGEN ZWISCHEN PEULH UND DOGON UNTERZEICHNET – Accords de paix signés entre communautés dans le centre du Mali

2. Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen den Communities der Peulh, Dogon und Dafing der Gemeinde Ouenkoro im Kreis Bankass in Mali
hd/Centre for Humanitarian Dialogue – 16.08.2019
Die Gemeinschaften der Peulh, Dogon und Dafing der Gemeinde Ouenkoro im Kreis Bankass der Region Mopti haben am Freitag, den 16. August 2019, ein Friedensabkommen unterzeichnet, das den seit mehr als einem Jahr bestehenden innergemeinschaftlichen Konflikt beendet.
1. Friedensvereinbarungen zwischen bewaffneten Gruppen von Peulh und Dogon in Zentralmali
AFP – 05.08.2019 um 23:00
Am Rande eines Besuchs von Premierminister Boubou Cissé wurden Abkommen über die „Einstellung der Feindseligkeiten“ von den bewaffneten Gruppen der Peulh und Dogon unterzeichnet.

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2. Signature d’un accord de paix entre les communautés peulh, dogon et dafing de la commune d’Ouenkoro du Cercle de Bankass au Mali
hd/Centre pour le dialogue humanitaire – 16.08.2019
Les communautés peulh, dogon et dafing de la commune d’Ouenkoro, dans le Cercle de Bankass dans la région de Mopti au Mali, ont signé, vendredi 16 août 2019, un accord de paix mettant un terme au conflit intercommunautaire qui les oppose depuis plus d’une année. Weiterlesen

KLIMA UND KONFLIKTE IM ZENTRUM MALIS: WIE HÄNGT DAS ZUSAMMEN? – Yoro et Gangafani ou la vie sous le changement climatique

3. Vergiftetes Klima
Afrika-Reporter (RIFF) – 09.08.2019
Von Bettina Rühl
Die Bewegung „Fridays for Future“ hat den Klimawandel in den vergangenen Monaten zum bestimmenden politischen Thema gemacht. In einigen Weltregionen leben die Menschen in Bezug auf den Klimawandel schon in der Zukunft, die wir noch zu verhindern hoffen. Zum Beispiel in Mali.
2.(Nachtrag)Demonstration in Bamako, um „Stopp“ zu den Massakern zu sagen
AFP – 21.06.2019 18h50
Zwischen 3.000 Menschen, so die Polizei, und 5.000, so die Organisatoren, demonstrierten am Freitag in Bamako, um „Stopp“ zu den Massakern in Zentralmali zu sagen, wo die Situation nach Angaben des Leiters der UN-Friedensmission eine „Alarmstufe“ erreicht hat.
1a.(Nachtrag)Yoro und Gangafani: etwa 40 Todesfälle bei zwei gleichzeitig erfolgten Angriffen
studio tamani – 18 Juni 2019 16:30 Uhr
Die Region Mopti ist erneut vom Zyklus der Gewalt betroffen.
1b.(Nachtrag)Angriff in Mali: 41 Tote laut UNO, Verstärkungen der Armee
AFP – 20/06/2019 um 01:05
Die jüngsten Ziele, die Dörfer Gangafani und Yoro, nahe der burkinischen Grenze, wurden am Montagabend von motorisierten und teilweise sehr schwer bewaffneten Angreifern heimgesucht.

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3. Vergiftetes Klima => Climat empoisonné
Afrika-Reporter (RIFF) – 09.08.2019
VOIR ICI la traduction google du site web en français
2.(addendum)Manifestation à Bamako pour dire « stop » aux massacres
AFP – 21.06.2019 à 18h50
Entre 3.000 personnes, selon la police, et 5.000, selon les organisateurs, ont manifesté vendredi à Bamako pour dire „stop“ aux massacres dans le centre du Mali, où la situation a atteint une „cote d’alerte“ selon le chef des opérations de maintien de la paix de l’ONU.
Depuis l’apparition en 2015 dans cette région du groupe jihadiste du prédicateur Amadou Koufa, recrutant prioritairement parmi les Peuls, traditionnellement éleveurs, les affrontements se multiplient entre cette communauté et les ethnies bambara et dogon, pratiquant essentiellement l’agriculture, et qui ont créé leurs „groupes d’autodéfense“.

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Une mère et ses enfants, de la communauté peule, sous une tente d’un camp de réfugiés installé dans la banlieue de Bamako, le 8 mai 2019 – Eine Mutter mit ihren Kindern, Peulh, in einem Flüchtlingslager im Vorort Bamakos, am 8.Mai 2019

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WIE IST DER TEUFELSKREIS DER GEWALT AUFZUBRECHEN? – Comment briser le cycle de violences?

In Zentralmali wird der Kreislauf von Gewalt durch Angst und Rache angeheizt (Expertenmeinung).
TV5Monde – 17.06.2019 um 14:00 Uhr
Der Teufelskreis der Gewalt in Zentralmali, wie das Massaker von Sobane Da letzte Woche, wird durch die Angst jeder Community vor den bewaffneten Gruppen der jeweils anderen geschürt, und nur der Dialog ermögliche es, aus ihm auszubrechen, so Ibrahim Yahaya Ibrahim, Analyst bei ICG.

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Die Frage, ob man mit den Dschihadisten verhandeln soll, tauchte auch schon vor gut 1 Jahr wieder bei verschiedenen Quellen auf:
Vgl. Beitrag / VOIR les interventions in MALI-INFORMATIONEN 04.05.2018
DSCHIHADISTEN AN DEN RUNDEN TISCH ? – Il faut négocier avec les djihadistes?

VOIR AUSSI le rapport 276 de l’ICG: Parler aux jihadistes au centre du Mali : le dialogue est-il possible ? – 28.05.2019

Dans le centre du Mali, un cycle de violences alimenté par la peur et la vengeance (expert)
TV5Monde – 17.06.2019 à 14:00
Propos recueillis par Selim SAHEB ETTABA
Le cycle de violences dans le centre du Mali, comme la tuerie de Sobane Da la semaine dernière, se nourrit de la peur qu’inspirent à chaque communauté les groupes armés des autres et seul le dialogue permettra d’en sortir, selon Ibrahim Yahaya Ibrahim, analyste à l’ICG.

Foto (c) AFP/STRINGER: Une maison détruite dans le village dogon de Sobane, deux jours après une attaque, le 9 juin 2019 au Mali – Ein zerstörtes Haus im Dogondorf Sobane, zwei Tage nach dem Überfall

Cet expert basé à Dakar est l’un des auteurs du rapport de l’International Crisis Group publié en mai qui recommande au gouvernement d’ouvrir des canaux de communication avec la „katiba Macina“, le groupe du prédicateur radical Amadou Koufa dans le centre du Mali, et ses partisans. Weiterlesen

SICHERHEITSRAT VERLÄNGERT MANDAT DER STABILISIERUNGSMISSION MINUSMA UND ERWEITERT ES UM SCHUTZ DER ZIVILBEVÖLKERUNG – Le mandat de la MINUSMA prolongé et élargi pour la protection de la population

1. Sicherheitsrat verlängert gefährliche UN-Mission
Deutsche Welle – 29.06.2019
Vor allem in Zentralmali ist es gefährlich: In den vergangenen Wochen gab es dort immer wieder Gewaltausbrüche, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden. UN-Blauhelme werden auch in den kommenden zwölf Monaten versuchen, die Lage dort zu stabilisieren.
2. Das Mandat der Minusma wurde erweitert, wobei dem Zentrum Malis Vorrang eingeräumt wird
RFI – 29-06-2019 um 02:31
Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der Minusma, seiner Mission in Mali, einstimmig um ein Jahr verlängert.

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1. Le mandat de la Minusma renouvelé, l’ONU exigeante
Deutsche Welle – 28.06.2019
Par Loubna Anaki
Lors du débat précédant le renouvellement du mandat de sa force de maintien de la paix au Mali, l’Onu a insisté sur la situation préoccupante dans le centre du pays. Le centre où les violences se multiplient.
C’est une décision prise à l’unanimité. Le Conseil de sécurité renouvelle donc la mission de l’ONU au Mali pour 12 mois, jusqu’au 30 juin 2020.

UN-Sicherheitsrat (/Photoshot/)

Foto (c) Li Muzi/picture-alliance: Conseil de sécurité des Nations unies à New York – UN-Sicherheitsrat in New York: „Einsatz von wesentlicher Bedeutung“


Une décision plus que nécessaire ont précisé les membres du conseil. Il est primordial d’assurer un retour à la paix dans le pays, a insisté le représentant du Cameroun. Weiterlesen

SOBANE TEIL 2 – Sobane part 2

Update: Kommentar beachten! VOIR commentaire !

1. Dogons und Fulani rufen zur Gelassenheit auf.
bamada.net/Deutsche Welle – 11.06.2019
..will Ali Nouhoum Diallo aus der Community der Peulh Konfusionen vermeiden.
„Wir werden dafür sorgen, dass die Fulani und Dogon miteinander sprechen. … Wir müssen verstehen, dass wir alle das gleiche Volk sind und dass jedes Mal, wenn ein Dogon stirbt, es ein Malier ist, der gestorben ist.“
2. Mali: Wer steckt hinter dem Angriff auf Sobane?
RFI – 12-06-2019 um 11:56 Uhr
… Niemand bekannte sich zu dem Massaker in diesem Dorf im Dogonland. Jeder Spur zur Identifizierung der Angreifer wird nachgegangen.
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1. Dogons et Peuls appellent au calme
bamada.net/Deutsche Welle – 11.06.2019
Par Eric Topona
(…)
Pas d’amalgame
Sans nier cette version des faits [suspicion du prédicateur peul Amadou Koufa], Ali Nouhoum Diallo, l’ancien président de l’Assemblée nationale du Mali, issu de la communauté peule, veut éviter l’amalgame.

Foto (c) STRINGER/AFP: Des politiques et des habitants se tiennent près des cendres le 11 juin 2019 dans le village de Sobane, près de Sangha au Mali, après la tuerie du 9 juin 2019. – Politiker und Anwohner neben den abgebrannten Wohnungen im Dorf Sobane, nach dem Blutbad vom 9.Juni 2019

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