WIDERSTAND GEGEN DEN VALETTA-PROZESS UND ABSCHIEBUNGEN – La résistance contre le processus de La Valette et contre les expulsions monte

Es gab noch keine Berichte über die Demonstration am 31.Januar vor der malischen Botschaft in Berlin.

1. Aufruf Gruppe Djekafo:
Wir sind Malier_innen!!! Wir sind Afrikaner_innen !!!!!!
Schluss mit der Abschiebung unserer Brüder und Schwestern und mit der Unterzeichnung von Reisedokumenten für Abschiebungen!!!
2. Zwei One-Way-Tickets für 82.000 Euro
taz – 26.01.2017
Die Bundespolizei hat ein Flugzeug gechartert, um nur zwei Männer nach Mali abzuschieben. Der Flug am 6. Januar von Düsseldorf nach Bamako kostete 82.000 Euro.
3. Auf gut Glück nach Gao
taz – 11.01.2017
(…)
Die Bundeswehr macht in Mali kaum Schlagzeilen. Deutschland hingegen schon: Am Abend des 6. Januar landete in Bamako ein gecharteter Sonderflug mit zwei abgelehnten malischen Asylbewerbern aus Deutschland, obwohl es kein Rücknahmeabkommen zwischen beiden Ländern gibt.

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER UNTER DEM VIDEO VON DER DEMONSTRATION IN BERLIN AM 11.11.2016

31. Januar: Demo gegen Abschiebungen nach Mali // Manif contre des expulsions au Mali (à Berlin)
antiG20 – 2017/01/30

Deutschland und andere europäische Staaten schieben immer öfter Menschen nach Mali ab. Die malischen Botschaften und Ministerien kollaborieren mit dieser menschenverachtenden Abschiebepraxis. Die EU setzt im Rahmen des “Valetta-Prozesses” afrikanische Länder massiv unter Druck, bei Abschiebungen mitzuwirken und die Reisewege der Migration zu versperren.
Gegen dieses neokoloniale und rassistische Migrationsregime müssen wir in Afrika und Europa auf die Straße gehen. Jetzt und mit vielen Menschen. An euch ist es, am 31.01. in Berlin eure Solidarität zu zeigen!

L’Allemagne et les autres états européens expulsent des gens au Mali de plus en plus souvent. Les ambassades et les ministères maliennes collaborent avec cette politique d’expulsions inhumaine. Dans le contexte du “processus de la Valette”, l’Union Européenne fait de la pression massive aux pays africains de coopérer à expulser des gens et à barrer les trajets de la migration.
Nous devons nous lever contre ce régime migratoire néocolonial et raciste en Afrique et en Europe. Maintenant et à nombreuses et nombreux. Le 31 Janvier, c’est à vous de montrer votre solidarité avec le proteste devant l’ambassade malienne à Berlin.
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(c) medico/Christian Gropper

GEHEN ODER BLEIBEN? GESPRÄCH MIT OUSMANE DIARRA VON DER AME; DIE LEISTUNGEN DER MIGRANTEN

Foto oben (c) medico/Christian Gropper: Des Maliens expulsés du Gabon, à Bamako – „Wir haben keine Chance hier, wir wollen sie in Europa nutzen.“ Aus Gabun Abgeschobene in Bamako.

Gespräch mit Ousmane Diarra, Mali

medico international – 14.07.2016

WEITER UNTEN:
Weißes Gold ohne Wert
Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist.
medico-Bericht Juli 2016
UND
Das nächste Mal Europa.
Abgeschobene in Mali.
Film (7′)

Europa fördert die Abschottung in Afrika – um MigrantInnen schon vor dem Mittelmeer aufzuhalten. Aber solange die Ausbeutung Afrikas weitergeht, werden die Menschen Richtung Norden fliehen. Ousmane Diarra von medico-Partner Association Malienne des Expulsés (AME) aus Mali im Gespräch mit medico. Über den Einfluss der EU in Afrika, Freizügigkeit und die Hoffnung auf ein anderes Afrika.

Das Video ist deutsch synchronisiert.

Ramona Lenz: Ich begrüße Ousmane Diarra, den Präsidenten der Abgeschobenen-Selbstorganisation AME in Mali. Guten Tag, Ousmane. Weiterlesen

RÜCKKEHR DER MALIER AUS ALGERIEN LÖST BESTÜRZUNG IN BAMAKO AUS – L’expulsion massive des Maliens par les dirigeants algériens semble une ingratitude des héritiers de Ben Bella

1. Mali: Rückkehr von aus Algerien vertriebenen Migranten [Berichte]
RFI – 12.12.2016
Die ersten malischen Migranten aus Algerien, die nach der großen Razzia in der vergangenen Woche ausgewiesen worden waren, sind in Bamako angekommen.
2. Ausweisung der Malier in Algerien: Große Wut und Empörung in Bamako
maliweb – 15.12.2016
Seit letzter Woche haben die algerischen Behörden eine Reihe von Verhaftungen afrikanischer Migranten unternommen. Nach verschiedenen Quellen liegt die Zahl um die Tausend. Viele Malier befinden sich darunter. Sie wurden meist auf ihren Arbeitsplätzen festgenommen.
3. Malier in der Sahara: Algerien fügt seiner Freundschaft mit Bamako eine klaffende Wunde zu
L’Indicateur du Renouveau –
14.12.2016
Die Verhaftungen und Ausweisungen von malischen Migranten durch die algerischen Behörden seit der letzten Woche stören erheblich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern.
4. Massive Vertreibungen von subsaharischen Migrant*innen in Algerien: Die Undankbarkeit von Hamed Ben Bellas Erben gegenüber ihren afrikanischen Brüdern
Tjikan – 13/12/2016
… Die algerischen Behörden rechtfertigen die Massenausweisungen unter dem Vorwand zunehmender Gewalt zwischen Migranten und algerischen Staatsangehörigen. Diese Gewalt ist das Ergebnis des Rassismus, den die algerischen Behörden innerhalb ihrer Grenzen unterhalten.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

Contexte => ALGERIEN WEIST ALLE MALIER AUS – L’Algérie veut expulser tous les Maliens
11.12.2016 in MALI-INFORMATIONEN

1. Mali: premiers retours des migrants expulsés d’Algérie [récits]
RFI -12.12.2016

mw-12-12-16des-expulses-maliens

Foto (c) maliweb: Des expulsés maliens – Abgeschobene Malier

Les premiers migrants maliens expulsés d’Algérie lors de la grande rafle de la semaine dernière sont arrivés à Bamako. Dans leur grande majorité, ils avaient été arrêtés à Alger avant d’être conduits au Niger et rapatriés au Mali. Témoignages. Weiterlesen

ALGERIEN WEIST ALLE MALIER AUS – L’Algérie veut expulser tous les Maliens

Kreuzweg der Malier in Algerien: Die Besorgtheit verwandelt sich in einen Alptraum
maliweb – 2016.12.10
(AME: Malischer Verband der Abgeschobenen)
Vierhundert (400) unserer Landsleute erleben gerade eine schreckliche Demütigung und unmenschliche Behandlung nach ihrer Verhaftung durch die algerischen Behörden.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Calvaire des Maliens d’Algérie : L’inquiétude se transforme en cauchemar
maliweb – 10.12.2016
Par Mohamed DIARRA
(Association Malienne des Expulsés)
Quatre cent (400) de nos compatriotes viennent de connaître une terrible humiliation et un traitement inhumain après leur arrestation par les autorités algériennes. Algérie, un pays pourtant considéré ami du Mali. Arrêtés dans les différentes villes d’Algérie, les 400 Maliens vivant dans ce pays depuis des années ont été conduits le jeudi dernier à Tamanrasset où ils devaient être expulsés vers Bamako.

Foto © Atlas info.fr: Une vue des expulsés Weiterlesen

ZURÜCK AUS DER WÜSTE UND TAMANRASSET: MEHR ALS 400 JUNGE MIGRANTEN – Retour de Tamanrasset, du désert: plus de 400 jeunes migrants maliens

Foto oben/en haut (c ) Str/AFP: Le désert de Tamanrasset, au sud de l’Algérie, région frontalière avec le Niger et le Mali
Die Wüste von Tamanrasset im südlichen Algerien, die an Niger und Mali grenzt

300 malische Jugendliche aus Tamanrasset sind wieder zu Hause.
Ihnen wurde von der malischen Regierung geholfen.
Sie haben die Regierung um Unterstützung gebeten, weil das Leben in den Unterkünften sehr hart ist.

300 jeunes malien de Tamarasset sont de retour au pays.
Ils ont été aidés par le gouvernement malien.
Et ils ont eux même sollicité l’aide du gouvernement parce que la vie aux foyers n’est pas facile.

Extrait d’une lettre en provenance de ma famille

2. Mali: Migranten zurück in Bamako
RFI – 11.08.2016 00:32
Mehr als 400 malische Migranten, seit Monaten in Tamanrasset in Algerien gestrandet, wurden nach Mali repatriiert. Sie werden versorgt und zu ihren Familien zurückgebracht werden.
1. Mali/Algerien: 500 Malier in Schwierigkeiten
Bamako (L’indicateur du Renouveau) – 29. Juli 2016
500 malische in Algerien lebende Migranten haben beschlossen, freiwillig nach Hause zurückzukehren. … In Bamako bereitet sich die malische Vereinigung der Abgeschobenen (AME) auf ihre Aufnahme vor und appelliert an die Behörden, sich um die Situation der malischen Migranten zu kümmern.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

2. Mali: des migrants de retour à Bamako
RFI – 11-08-2016 à 00:32
Plus de 400 migrants maliens, bloqués depuis des mois à Tamanrasset en Algérie ont été rapatriés au Mali. Ils vont être pris en charge et rapatriés dans leurs familles. Reportage.
rfi 110816Malische Migranten steigen in Bamako aus dem Bus
Foto (c) RFI/Anthony Fouchard:
Les migrants maliens à la descente du bus à Bamako.
Malische Migranten sind  in Bamako aus dem Bus gestiegen und warten auf die Registrierung.
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EXODUS DER JUNGEN, Z.B. AUS KAYES – Grammaire de la migration (Essai)

En bas sous l’article allemand vous trouvez un ancien essai de Martin Glasenapp de l’organisation d’aide médicosociale medico international, qui traduit en partie les idées du reportage actuel suivant.

LESEN SIE AUCH / VOIR AUSSI
den vielseitigen aktuellen Eintrag / le post très détaillé
in AFRIKANEWS ARCHIV No2:
=> Migrantengeschichten, Schleusernetze, Schweigen der AU – histoires de migrants, de trafiquants, du silence de l’UA – 18.07.2015
mit vielen Mali-Bezügen / y inclus beaucoup de références au Mali

Zurück auf Los
medico international – 22.06.2015
Die Flucht vor dem Reichtum: Warum eine junge Generation Mali verlässt.
Von Susanne U. Schultz
Nicht selten sind auch Malier unter den Toten, wenn ein Flüchtlingsschiff auf dem Mittelmeer sinkt. Etwa auf jenem, das am 28. Juli 2014 zwischen der Insel Lampedusa und Libyen unterging.
Das Besondere an diesem Unglück war – und das beunruhigte sogar die malische Regierung –, dass 69 der 87 schiffbrüchigen Malier aus dem Kreis Bafoulabé in der westmalischen Region Kayes stammten. Die jungen Männer, fast alle zwischen 15 und 35 Jahren, waren gemeinsam aus ein paar nebeneinander liegenden Dörfern aufgebrochen. Perspektivlosigkeit in Mali und die Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa hatten sie in die Migration getrieben.

In der Goldregion Kayes träumen bereits die Jüngsten von einem Leben in der Ferne.
Foto (c) Reuters: In der Goldregion Kayes träumen bereits die Jüngsten von einem Leben in der Ferne.

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GAO, STADT DER TRÄUME, UND ANLAUFSTELLE FÜR ABGESCHOBENE IN BAMAKO (Videos)

(c) A.Göbel Timbuktu
Foto (c) A.Göbel: Schön ist es in Mali, wie hier in Timbuktu. Arbeit? Gibt es nicht.

Hier finden Sie die Links zu zwei kurzen Video-Reportagen von Sabine Bohland, ARD Nairobi. Derzeit war sie unterwegs in Gao, der Provinzhauptstadt im Norden, und Bamako.

Gao – Knotenpunkt für Träume
Die Situation von Flüchtlingen in der malischen Stadt Gao

Gesendet im nachtmagazin der tagesschau, 30.04.2015
Die Stadt Gao in Mali ist ein Knotenpunkt für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Viele schaffen die gefährliche Reise nicht und kommen mittellos wieder zurück. Eine ältere Frau hilft jungen Migranten, wieder Fuß zu fassen.

=> Link zum Video

Zurück in Mali – die gescheiterte Flucht
Gesendet in den tagesthemen, 03.05.2015
Sie nehmen Strapazen in der Wüste und die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer auf sich – für das Ziel Europa. Doch wer kein Asyl bekommt, wird abgeschoben – und landet desillusioniert in der Heimat. Eine Geschichte über eine gescheiterte Flucht und den Neuanfang in Mali.

=> Link zum Video

Erweitert wurde dieser Eintrag um die Sozialreportage aus Bamako (hier) sowie um das Video über eine Erfolgsgeschichte (s. gelber Kasten)
„Europa oder Tod“
tagesschau.de – 13.05.2015
Sie haben studiert, sind intelligent und voller Tatendrang. Wie so viele mit Anfang zwanzig. Doch es gibt keine Arbeit. Nur diese eine kleine Hoffnung: Europa. Die es versuchen, können sterben. Die zurückkehren, gelten als gescheitert. Trotzdem gehen sie. Weiterlesen