WACHSTUM DER STÄDTE AFRIKAS MUSS MIT VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT UND BESSEREN BEDINGUNGEN FÜR DIE UNTERNEHMEN EINHERGEHEN – Urbanisation en Afrique : La croissance passe par l’amélioration de la vie des habitants et des entreprises

In Afrika explodieren die Städte, aber sie schaffen wenig Reichtum
AFP – 19/03/2017 14:00
Schlechte Wohnverhältnisse, verstopfte Straßen, Dutzende von wilden Deponien: Bamako zeigt die Gefahren der schnellen Urbanisierung in Afrika. Ein Phänomen historischen Ausmaßes, das viel von der Zukunft des Kontinents beanspruchen wird, haben Experten gewarnt, versammelt in der malischen Hauptstadt.
Schon heute übervölkert mit 472 Millionen Einwohnern, werden afrikanische Städte im Jahr 2040 eine Milliarde Menschen beherbergen.

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Une décharge à Bamako, le 8 mars 2017

Foto (c) AFP/SEBASTIEN RIEUSSEC: Une décharge à Bamako, le 8 mars 2017 – Eine Müllhalde in Bamako

En Afrique, les villes explosent mais créent peu de richesse
AFP – 19.03.2017 à 14:00
Par Boris BACHORZ, Sebastien RIEUSSEC
Habitats précaires, petites rues engorgées, décharges sauvages par dizaines: Bamako illustre les périls de l’urbanisation galopante en Afrique. Weiterlesen

NOCH FEHLT JEDE SPUR DER IM DEZEMBER ENTFÜHRTEN „MAMAN SOPHIE“ – Le cas de Sophie Pétronin suscite l’inquiétude

Humanitäre Helferin vor Ort – Französin in Mali verschleppt
ntv – 25. Dezember 2016
Sorge um Sophie Pétronin: Die Französin engagiert sich seit mehreren Jahren in Mali für unterernährte Kinder. Jetzt wird sie von bewaffneten Männern entführt.

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3. Mali : le cas de Sophie Pétronin suscite l’inquiétude
@TV5MONDE – 24.01.2017
Sophie Pétronin, humanitaire française, a été enlevée à Gao dans le Nord du Mali, en décembre 2016.

Témoignage de son fils sur TV5MONDE: SOS

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INFOBRIEF 25 DER AKTION PRO AFRIKA E.V.

Liebe Freundinnen und Freunde der Aktion pro Afrika,

Ein Lob für unsere Arbeit

und so haben wir beschlossen eurer Organisation einen anderen Namen zu geben.“ , so eröffnet der Vorsitzende des Schulkomitees in Welenguena, Herr Koulibali, seine Ansprache und fährt fort: „Weil der besser zu euch passt. Nia –Mei so heißt ihr wirklich.“ Haby lacht: „Ja das stimmt!“ Was hat er gesagt? „Haby, übersetz doch mal!“ – „Nia-mei heißt in Bambara so viel wie : Wir versprechen nichts, aber wir tun es.“ Oder „Wir haben das Problem verstanden und lösen es.“ Herr Koulibaly fährt fort:„ Ihr seid anders als andere Organisationen, die oft mit viel Worten erscheinen, uns nicht fragen, alles Mögliche versprechen und dann nicht wiederkommen.“ Oder Sinnloses tun – auch davon können sie in dem Dorf ein Lied singen. Wir werden nur aktiv auf Antrag des Dorfs zur gemeinsamen Lösung eines bestimmten Problems.

Die „Jeunesse“

Unsere Projektreise im Januar führte uns wieder in viele Teile des Landes. 90% des Landes sind absolut sicher – und nur dort liegen unsere Projekte. Hilfe hier ist umso wichtiger, als sehr viel offizielle Gelder in den instabilen Norden gehen, um dort dem Terrorismus die Grundlage durch Entwicklung zu entziehen. Und das Land verharrt nicht in Schockstarre – wir haben viel Aufbruchstimmung erlebt – vor allem die Jugend nimmt die Verhältnisse nicht mehr so hin : „ Ecole et santé „ (Schule und Gesundheit) sind die Forderungen der Jugend – das erlebten wir bei mehreren Projektbesuchen. Dabei sitzen uns vielfach Vertreter der „Jeunesse“ (Jugend) auch als Verhandlungspartner gegenüber neben den Dorfchefs. Es bewegt sich etwas in Mali!

Projekte 2016

In Kamba haben wir eine weiterführende Schule für die Klassen 7-9 gebaut – mit Direktorat und Toilettenanlage. Jetzt brauchen die gut 120 Schüler dieser Klassenstufen nicht mehr ins 10 km entfernte Dorf zur Schule gehen, sondern haben die Möglichkeiten vor Ort. Mit einer großartigen Folkloreshow wurde diese Schule in unserer Anwesenheit eröffnet. Die Jugend des Dorfes hatte dieses Projekt initiiert und war der Motor .

In N´Pièbougou wurde die vorhandene Grundschule um 3 Klassenräume ein Direktorat und eine Toilettenanlage erweitert. Natürlich gehören auch Schulmöbel und Lehrbücher zur Grundausstattung in beiden Schulen. So haben die Kinder jetzt gute Lernmöglichkeiten Bei der Einweihung gab es ein langes Theaterstück der Schüler, in dem sie den anwesenden Autoritäten ihre Erwartungen sehr deutlich machten – bessere Bildung, eine vernünftige Straße statt der Schlaglochpiste , eine funktionierende Gesundheitsversorgung : Das Stück endet mit der Zusammenfassung: „ Ecole et santé“

apa-kamba

 

 

apa-npiebougou

In Mounzoum wurde die Hebammenstation erneuert und ausgerüstet, dazu kam eine Solaranlage, die Strom für
Lampen, Ventilatoren an der Decke und einen Kühlschrank liefert (zur Aufbewahrung der Impfstoffe). Ein neues Entbindungsbett, Betten zur Erholung nach der Entbindung und die vielen Geräte wie Blutdruckgerät, Stethoskop, Spekula, Urinteststreifen, Waagen usw. bilden die Grundlage für Schwangerenbetreuung und Entbindung. In 2015 waren es 300 Geburten.

vorher

apa-vorher

 

nachher

apa-mounzoum-nachher

Dieses Haus
ist ein Traum, von dem ich nie gedacht hätte,
dass er in Erfüllung ginge“, sagte die Leiterin.
der Station.

Hunger im Sahel

Es war furchtbar, als die Heuschrecken kamen, kurz vor der Ernte. In zwei Tagen alles weggefressen. Das haben wir zuletzt 1983 erlebt.“, erzählt die verzweifelte Fatoumata aus Djigue. Im Kreis Nara hungern viele Dörfer, weil sie keine Vorräte mehr haben. Allein in der Gemeinde Fallou sind es 43 Dörfer mit etwa 10.000 Menschen im Großraum. Hilfe ist nicht in Sicht, der Bürgermeister ist verzweifelt. Er will bei der Regierung vorsprechen, aber ohne viel Hoffnung, weil zur Zeit alles Geld in den Norden Malis geht, dort wo die Krise herrscht. Und international nimmt man diese „kleine“ Hungerkrise überhaupt nicht zur Kenntnis. Also Vieh verkaufen – Madina hat bereits die Hälfte seines Viehs verkauft. Und alle arbeitsfähigen Männer suchen sich Arbeit in der Hauptstadt – aber ohne Beziehungen ist da nichts zu machen – selbst ältere Kinder werden auf Arbeitssuche geschickt – statt Schule!

Unser Spendenaufruf zur Bekämpfung der Hungersnot vom November hatte 12.000 Euro erbracht. Davon haben wir 58 Tonnen Mais und Hirse gekauft, diese wurden in den Dörfern Djigue, Madina, Gueledo , Kolonkoroba und N‘Ghay verteilt. Lange Reihen von Eselskarren – jeder beladen mit 500 kg Getreide verließen unter unseren Augen das Zentrallager in Djigue, um das Getreide in ihre eigenen Dörfer zu bringen. Das reicht immerhin für 3 Monate in diesen Dörfern….. aber es ist doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Lieber Hungern als kein Wasser mehr…“ – 3 neue Wasseranlagen

Wir besuchen die Dörfer Madina, N´Ghay, Djigue und Gueledo: nach ausführlicher Besprechung werden wir im Jahre 2017 hier neue und krisenfeste Brunnen errichten, die ganzjährig Wasser liefern werden.

5 % Eigenbeteiligung müssen vom Dorf aufgebracht werden. Das sind je nach Größe der Anlage 500 bis 3000 Euro. Kann man das von hungernden Dörfern verlangen?? Unsere Skrupel wurden vom Realismus der Menschen hinweggefegt, weil alle sagten : „Wasser ist Leben…“ Die Dörfer N´Ghay, Djigue und Gueledo nehmen lieber den Hunger jetzt in Kauf, als auf die neuen Wasseranlagen zu verzichten. In dem sehr armen Dorf Madina haben wir uns in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf eine Halbierung der Eigenbeteiligung verständigt. Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, die eine so schwierige Entscheidung getroffen haben und doch ihre langfristigen Perspektiven klar gesehen haben und auch bereit sind , dafür die Konsequenz von mehr Hunger ertragen – solche Menschen sind für mich die wahren Helden dieser Welt.

Projekte 2017
Für 2017 wollen wir neben den o.a. Wasserprojekten im Sahel, eine Gesundheitsstation in Pitagalasso bauen und die Grundschule in Zanso um 4 Klassenräume erweitern. Zur Zeit stehen für 486 Schüler nur 3 Klassenräume zur Verfügung, die anderen Kinder sitzen unter Plastikplanen im Freien. Sinnigerweise steht auf den Plastikplanen „nicht zur Anwendung am Menschen“ – es handelt sich um gebrauchte Säcke, die einst Dünger enthielten. Und 20 Kinder konnten im neuen 1. Schuljahr gar nicht aufgenommen werden!
 apa-zanso

Herzliche Grüße Ihr H. Querfurt

START UPs IN MALI: ALLEN VORAN BARA MUSSO, DER STERN DER DEN MAGGI-WÜRFEL ÜBERSTRAHLT – Vitalité de l’entrepreneuriat au Mali: le piment Bara Musso surcoupe les cubes Maggi

1. Mali: Neue Technologien kommen dem Unternehmertum zu Hilfe
RFI – 10.02.2017
Bamako hat am 29. Januar 2017 die Nacht des Unternehmertums ausgerichtet.
In Mali boomt der unternehmerische Sektor wieder nach einigen schwachen Jahren. „2017 wird das Jahr der Start-Ups sein.“
dscf6477-large dscf6480s2. Vitalität des Unternehmertums in Mali: die Rinderbrühe
RFI – 30.01.2017
(…) Innerhalb von acht Jahren wurde Bara Musso in den Regalen der malischen Küche unschlagbar und stellt sogar den berühmten Maggi-Würfel in den Schatten. Es muss gesagt werden, dass sein Geschäftsführer Boureïma Doumbia eine Qualität predigt: das Natürliche.“

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1. Mali: les nouvelles technologies à la rescousse de l’entrepreneuriat
RFI – Diffusion : vendredi 10 février 2017
Par Anthony Fouchard
Bamako a accueilli la Nuit de l’entrepreneuriat, le 29 janvier 2017.
Au Mali, le secteur de l’entrepreneuriat repart à la hausse après quelques années moroses. Weiterlesen

ENTWICKLUNG ODER MIGRATION GEGEN ENTWICKLUNG UND MIGRATION – L’UE définit une autre logique: développement OU migration

Foto oben © dpa/M.Gambarini

EU-Afrika-Gipfel in Malta am 08./09.Februar:
Nach einem Gipfel von rund 60 europäischen und afrikanischen Ländern warfen Vertreter afrikanischer Staaten der EU vor, einseitig Entwicklungsprojekte zur Fluchtursachenbekämpfung aufzulegen, dabei aber afrikanische Interessen zu übergehen.
…Weiterlesen
Gute Hintergrundinformationen zum Thema in den folgenden Artikeln

Geld bieten und Übel androhen
VALLETTA (taz) – 08.02.2017
Von Christian Jakob
Seit 2015 versucht die EU, afrikanische Staaten zu Ko-Grenzschützern zu machen. Sich weigernde Länder werden massiv unter Druck gesetzt.

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Valletta, 03.02.2017:
Erklärung von Malta, abgegeben von den Mitgliedern des Europäischen Rates,
über die externen Aspekte der Migration: Vorgehen in Bezug auf die zentrale Mittelmeerroute
HIER LESEN

Foto (c) NYT/Josh Haner: A camp on the outskirts of Agadez that often serves as a stopping point for people headed to Algeria or Libya – Agadez, Niger: ein Sammelpunkt für jene, die es nicht nach Europa geschafft haben

1. L’UE veut «briser» les réseaux de passeurs en Libye
RFI – 04-02-2017 à 07:48
Réunis à Malte vendredi 3 février pour un sommet informel largement consacré aux migrations en Méditerranée, les dirigeants de l’Union européenne se sont fixés 10 priorités, principalement à l’encontre de la Libye, d’où partent 90% des migrants qui tentent de rejoindre l’Italie. Il s’agit de «briser le modèle économique» des passeurs, de sécuriser les frontières de ce pays ou encore d’assurer des conditions décentes aux migrants bloqués dans la région. Weiterlesen

(c) medico/Christian Gropper

GEHEN ODER BLEIBEN? GESPRÄCH MIT OUSMANE DIARRA VON DER AME; DIE LEISTUNGEN DER MIGRANTEN

Foto oben (c) medico/Christian Gropper: Des Maliens expulsés du Gabon, à Bamako – „Wir haben keine Chance hier, wir wollen sie in Europa nutzen.“ Aus Gabun Abgeschobene in Bamako.

Gespräch mit Ousmane Diarra, Mali

medico international – 14.07.2016

WEITER UNTEN:
Weißes Gold ohne Wert
Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist.
medico-Bericht Juli 2016
UND
Das nächste Mal Europa.
Abgeschobene in Mali.
Film (7′)

Europa fördert die Abschottung in Afrika – um MigrantInnen schon vor dem Mittelmeer aufzuhalten. Aber solange die Ausbeutung Afrikas weitergeht, werden die Menschen Richtung Norden fliehen. Ousmane Diarra von medico-Partner Association Malienne des Expulsés (AME) aus Mali im Gespräch mit medico. Über den Einfluss der EU in Afrika, Freizügigkeit und die Hoffnung auf ein anderes Afrika.

Das Video ist deutsch synchronisiert.

Ramona Lenz: Ich begrüße Ousmane Diarra, den Präsidenten der Abgeschobenen-Selbstorganisation AME in Mali. Guten Tag, Ousmane. Weiterlesen

FOLGEN EINES IM PRINZIP NICHT EXISTENTEN ABKOMMENS ZWISCHEN MALI UND DER EU – L’affaire dite de réadmission qui serait signé entre le Mali et l’UE n’en finit pas de faire des vagues

2a. Mali: Behörden schicken zwei in Frankreich abgelehnte Asylbewerber zurück
deutschlandfunk – 30.12.2016

2b. Mali lehnt Rückführungen ab
BAMAKO/FRANKFURT A.M. (taz) – 30.12.2016
EU-Staaten versuchen, abgelehnte Asylbewerber auch ohne gültige Papiere abzuschieben. Mali hat nun zwei Menschen direkt zurück nach Frankreich geschickt.
1. Neun malische Migranten sollen nach ihrer Identifizierung durch eine Regierungsmission aus Malta abgeschoben werden
Niarela – 27/12/2016
Nach einer Identifizierungsmission der malischen Regierung kündigten die Malteser Behörden am 24.12. an, die Identität von neun malischen Migranten …sei erwiesen.

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LESEN SIE AUCH / VOIR AUSSI:

MALI UND DIE EU: POLITISCHES SPIEL MIT DEN ABSCHIEBUNGEN – Le Mali et l’UE: quelle différence entre „accord“ et „communiqué“?  – 27.12.2016 in MALI-INFOMATIONEN

2. Communiqué du gouvernement malien concernant le refoulement de deux immigrés

Trouvé sur facebook: „Urgent : le Mali refoule deux immigrés expulsés par le laissez-passer européen. Le bras de fer autour de l’application du fameux accord semble bel et bien commencer.“
Commentaire: „… le jeu de „cache-cache“ devient sérieux entre l’UE et les autorités du Mali. A suivre… Je pense que ce bras de fer doit avoir lieu afin que nous les potentiels candidats puissent connaitre la vérité!Weiterlesen