PRÄSIDENT KEÏTA TRIFFT KANZLERIN – Le président du Mali rencontre la chancelière allemande

1. Mali: Das Staatsoberhaupt ruft zur Industrialisierung seines Landes auf
Bamako ( Niarela ) – 09.02.2019
Während eines Besuchs in Deutschland vom 7. bis 9. Februar traf der malische Präsident Ibrahim Boubacar Keïta (IBK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen.
2. Merkel sichert Mali weitere Unterstützung zu
Bundesregierung – 08.02.2019
Die intensive Zusammenarbeit mit Mali wird fortgesetzt, sagte Bundeskanzlerin Merkel beim Besuch von Staatspräsident Keïta in Berlin.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG VON #1) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

1. Mali : le chef de l’Etat appelle à l’industrialisation de son pays
Niarela – 09.02.2019
Par Noël N’dong
En visite en Allemagne, du 7 au 9 février, le président malien, Ibrahim Boubacar Keïta (IBK), a rencontré la chancelière Angela Merkel. Il a salué l’engagement de Berlin et souhaité son renforcement sur le plan sécuritaire.
Foto (c) bundesregierung: Staatspräsident Keïta und Kanzlerin Merkel im Bundeskanzleramt, am 08.02.2019
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ERÖFFNUNG EINES NEUEN FRAUENHAUSES IN BAMAKO, MEHR HILFE BEI GENDERGEWALT – Inauguration d’un nouveau VBG One Stop Center / Guichet Unique à Bamako (04/2018)

Aus dem Archiv / De l’archive:

1. Mali sagt STOPP zu geschlechtsspezifischer Gewalt: das neue One Stop Center in Bamako, eine Verbindung zwischen Justiz und den vor Gendergewalt geretteten malischen Frauen
UNWomen – 30. April 2018
Ob nun medizinisch, psychologisch oder juristisch – Überlebende Frauen der VBG werden jetzt im neuen One Stop Center in Bamako, das am 18. April 2018 von der malischen Regierung und den Vereinten Nationen eröffnet wurde, Hilfe und Rat finden.

2. “I want to leave a mark for women’s rights”
A Malian police officer shares her thoughts on tackling gender-based violence and fighting for women’s rights.
medium.com – Jun 26, 2018
Djelika Diallo is the Director of the new One Stop Center in Mali’s capital Bamako.
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1. Le Mali dit STOP aux violence basées sur le genre (VBG): le nouveau One Stop Center de Bamako, un trait d’union entre la justice et les femmes maliennes rescapées de VBG
ONUfemmes – 30 avril 2018
Que ce soit médicale, psychologique ou juridique, les femmes rescapées de VBG trouveront désormais aide et conseils dans le nouveau One Stop Center de Bamako, inauguré le 18 avril 2018 par le gouvernement malien et les Nations Unies. Weiterlesen

DEUTSCHLAND ÜBERNIMMT DAS KOMMANDO DER EUROPÄISCHEN TRAININGSMISSION IN MALI – Prise de commandement de la mission EUTM par l’Allemagne

Obwohl sie sich mit lokalen Reportern unterhält (s. 1. Foto), habe ich in der malischen Presse keinen Artikel über den Besuch von der Leyens in Mali gefunden. Nur der Bericht aus Le Monde (#2) wurde übernommen.
Was bedeutet das?

1. Von der Leyen in Mali: „Die Regierung muss mehr Verantwortung übernehmen“
Bamako (Deutsche Welle) – 12.11.2018
Der Regierungspalast in der Hauptstadt Bamako wurde den Maliern vom ehemaligen libyschen Diktator Gaddafi spendiert. In Chaos und Anarchie enden – so wie Libyen – will Mali natürlich nicht. Aber dafür müsse die Regierung endlich mehr tun, sagt Ursula von der Leyen dem malischen Premierminister Soumeylou Boubèye Maiga. Deutliche Worte.

DEUTSCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM ZWEITEN FOTO

1. Mali : l’Allemagne prend le commandement de l’EUTM
Deutsche Welle – 12.11.2018
La ministre allemande de la Défense, Ursula von der Leyen, boucle une visite de 48h à Bamako pour la prise de commandement par l’Allemagne de la Mission européenne de formation de l’armée malienne (EUTM).

Foto (c) dpa/M.Kappeler: La ministre allemande de la défense interrogée par les médias maliens – Die deutsche Verteidigungsministerin spricht mit lokalen Reportern

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DER MALISCHE NATIONALFEIERTAG MIT DER NEUEN BOTSCHAFTERIN MALIS IN BERLIN – Célébration de l’indépendance du Mali à Berlin, discours de Mme Oumou Sall Seck

Discours de Madame l’Ambassadeur Oumou Sall Seck à l’occasion de la célébration du 22 septembre 2018
Ambassade du Mali à Berlin – 24.09.2018

Discours de madame Oumou Sall SECK,
Ambassadeur Extraordinaire et Plénipotentiaire
de la République du Mali
auprès de la République Fédérale d’Allemagne
Berlin, le 22 septembre 2018

Monsieur le Représentant du Ministre fédéral des Affaires Etrangères,    
Mesdames et Messieurs les représentants des institutions de la République,    
Excellences, Mesdames et Messieurs les Ambassadeurs, chers collègues,    
Mesdames et messieurs les consuls du Mali en Allemagne,        
Chers compatriotes, chers amis,

C’est avec un grand honneur et un réel plaisir que nous vous accueillons ce jour pour la commémoration du 22 septembre, jour glorieux de notre indépendance. Je voudrais de prime abord remercier toutes celles et tous ceux, amis du Mali et compatriotes qui nous ont fait l’amitié d’être présents à nos côtés.
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IN 3 TAGEN IST PRÄSIDENTENWAHL IN MALI – NUR DIE MIGRANTEN SORGEN FÜR ENTWICKLUNG

Spannendes Audiofeature von Jens Borchers vom ARD-Hörfunkstudio Rabat, der außer der Hauptstadt auch ein abgelegenes Dorf, Bandiogoula im Kreis Kolokani, Region Koulikoro, besuchte und u.a. den Oppositionsführer Soumaïla Cissé sowie den Hoffnungsträger vieler junger Malier, Ras Bath, interviewte .

HIER KLICKEN ZUM HÖREN ! Verfügbar bis 29.01.2019

Foto (c) Jens Borchers: Bandiogoula in Mali: Mit dem Geld, das sie als Migranten verdienten, bauten die Dorfbewohner Schulen, Wasserturm und Gesundheitszentrum.

Mali vor der Präsidentschaftswahl
Nur die Migranten sorgen für Entwicklung
Deutschlandfunk Kultur – 23.07.2018
In Mali in Westafrika geht ohne die Hilfe der Migranten nicht viel: Sie schuften in Europa, bauen mit ihrem Geld in den Dörfern zu Hause die Infrastruktur auf. Der Staat tut nichts. Trotzdem hofft der amtierende Präsident auf eine weitere Amtszeit.
Von Jens Borchers
Bandiogoula liegt etwa 600 Kilometer westlich der malischen Hauptstadt Bamako. Hierher führt keine Straße. Nach Bandiogoula kommt man nur über Sandpisten, quer durch die Savannen-Landschaft. Das Dorf hat etwa 8000 Einwohner, sagt der Dorfälteste Salomou Traoré, als wir uns zur Begrüßung im Hof seines Hauses niederlassen. Links und rechts neben diesem gelb gestrichenen Haus stehen traditionelle Lehmhütten.

Foto (c)Jens Borchers: Im Hof seines Hauses: Interview mit dem Dorfältesten von Bandiogoula, Traoré Salomou

Salomou Traoré hat ein Haus aus Stein gebaut. Gut ausgestattet, gepflegt, fast wohlhabend wirkt es. Traoré hat es mit dem Geld gebaut, das er in Frankreich verdient hat:
„Ich war 19 als ich weggegangen bin. Und ich war 43 Jahre in Frankreich, weil es hier im Dorf so viele Probleme gab.“
Das war in den 1960er Jahren. Keine Schule im Dorf, kaum Arbeit, wenig Chancen, Geld zu verdienen. Also wanderte Salomou Traoré aus.
Ohne Migration gäbe es keinen Fortschritt
Am nächsten Tag treffe ich den jungen Moussa im Dorf: 23 Jahre alt, er hat die Schule abgeschlossen, hat aber kein Geld, um in einer großen Stadt zu studieren. Er träumt von der Migration nach Europa:
„Ich könnte nach Marokko gehen und dann versuchen auf eines der Boote zu kommen, die übers Meer nach Europa fahren. Aber viele Boote gehen unter, mir ist das zu gefährlich. Ich kann es mit einem Visum versuchen. Aber das ist schwierig.“
Moussa weiß, dass Visa kaum zu bekommen sind. Er weiß auch, dass er eventuell einen Asylantrag stellen könnte – aber auch da stehen die Erfolgschancen schlecht. Also bleibt er in Bandiogoula. Nur: Eine Idee, was hier aus ihm werden soll, hat er nicht.
Dabei hat sich einiges verbessert im Dorf. Und jeder hier sagt: Diese Fortschritte hätte es ohne die Migration nie gegeben. Denn Migranten aus Bandiogoula überweisen nicht nur Geld an ihre eigenen Familien. Sie haben sich obendrein zusammengeschlossen und investieren in die Infrastruktur von Bandiogoula: Zwei Schulen sind so entstanden, ein Wasserturm, die Moschee wurde renoviert und eine Gesundheitsstation gebaut.
Ein Geburtszimmer – Migranten haben es finanziert
Im Dorf angekommen, werde ich zu einer feierlichen Eröffnungszeremonie eingeladen. In der kleinen Gesundheitsstation ist jetzt ein Zimmer für Geburten eingerichtet worden. Das wird jetzt eingeweiht.

Foto (c) Jens Borchers: Die Menschen im Dorf feiern ein Fest zur Einweihung des Geburtszimmers im Gesundheitszentrum.

Das ganze Dorf kommt dafür zusammen, es werden Reden gehalten, es wird getanzt. Die Dorfbewohner sind stolz. Es sind ihre Familienangehörigen, die in Europa schuften und das Geld für solche Investitionen nach Hause schicken. Salomou Traoré, der Dorfälteste, betont das gleich ein paar Mal:
„Alles, was es in unserem Dorf gibt, haben wir selbst aufgebaut. Der malische Staat hat hier nichts gemacht.“
„Wir leben von der Diaspora“
Es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser. Aber das Dorf hat trotzdem mehr als viele andere Dörfer vorweisen können, dank der Migranten. Lebt der Traum von der Migration also weiter? Ein alter Herr, auch er hat lange Jahre in Europa gearbeitet, beantwortet die Frage so:
„Wir haben doch keine Wahl – wir leben von der Diaspora. Wenn es hier mal wieder nicht regnet, so wie im vergangenen Jahr, als es keinen Tropfen Wasser gab, dann leben wir vom Geld der Migranten in Frankreich, in den USA, in Spanien oder in Deutschland.“
Die jungen Leute im Dorf sehen keine Zukunft in der Landwirtschaft, die wegen des Wassermangels und des extremen Klimas schon immer schwierig war. Der Viehhandel bringe auch nicht genug ein, sagen sie.
Moussa, der junge Mann, der davon träumt nach Frankreich zu gehen, zuckt mit den Schultern.
„Ich weiß nicht, wie die Zukunft sein wird. Ich habe niemanden in Frankreich, in Europa. Ich bin alleine.“
Aber er träumt weiter von einem Visum für Europa. Von einer Zukunft als Migrant, als einer der es schafft, im Ausland Geld zu verdienen, damit es seiner Familie im Dorf Bandiogoula, in Mali, besser geht.
Niemand hier erwartet, dass der malische Staat, dass die Regierung etwas für die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Region unternimmt. Oder dass die anstehende Präsidentschaftswahl Ende Juli etwas entscheidend verändern könnte. Wahlkampf? – Das beschäftigt in Bandiogoula kaum jemanden.


Abenteuerliche Fahrt in die Hauptstadt Bamako
Wir fahren zurück in die Hauptstadt Bamako. Durch Dörfer, die deutlich ärmer dran sind als Bandiogoula mit all seinen Migranten, die Geld nach Hause schicken. Durch Gassen und über Dorfplätze, zugemüllt mit Abfällen, Verpackungen und Plastiktüten. Vorbei an Ziegenherden und mageren Rindern. Vorbei an sandfarbenen Lehmhütten und halbfertigen Ziegelbauten. Aus dem Radio schallt die Musik der malischen Band Bogoly.
Die Nationalstraße nach Bamako ist streckenweise in einem abenteuerlichen Zustand. Tiefe Schlaglöcher lauern massenweise, manchmal hilft nur ein Ausweichmanöver in die Savanne. Die Lastwagen kommen auf dieser Straße nur mühsam voran. Erst kurz vor Bamako erreichen wir einen neu asphaltierten Streckenabschnitt. Er soll noch kurz vor der Wahl offiziell eingeweiht werden.
Denn in Bamako wird schon Wahlkampf gemacht. Und wie: Soumaila Cissé, Chef der Opposition im malischen Parlament, schaffte es bereits im Mai, etwa 40.000 Menschen ins große Fußballstadion der Hauptstadt zu locken.
Der Kandidat der Opposition hat wenig konkrete Ideen
Vuvuzelas dröhnen, Sirenen heulen – Soumaila Cissé wird empfangen wie ein Triumphator. Der 68-Jährige hatte die Wahlen vor fünf Jahren verloren. Er sagt, weil die Stimmenauszählung damals manipuliert wurde.…Weiterlesen
(…)
Korruption und Misswirtschaft sind ein Dauerthema der malischen Politik. Präsident Ibrahim Boubacar Keita hatte zu Beginn seiner Amtszeit versprochen, massiv gegen Bestechung, Bestechlichkeit und Vetternwirtschaft vorzugehen. Tatsächlich aber gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche Korruptionsaffären.
Die hat ein Mann besonders laut angeprangert, der sich nicht als Politiker versteht, der aber die malische Politik ordentlich aufgemischt hat. Ras Bath nennt er sich, wir treffen ihn in einem winzigen Büro, das er in einem Jugendzentrum in Bamako hat.

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Hoffnungsträger für die Jugend: ein Radiomoderator
Der 45-Jährige ist vor allem bei jungen Leuten beliebt. Er hat Radioshows moderiert. Eine davon, „Karten auf den Tisch“, wurde berühmt für einen sehr unverblümten Umgang mit den Mächtigen in Mali. Ras Rath hat Korruptionsfälle dokumentiert und klagt darüber, wie wenig Präsident Keita und seine Regierung dagegen unternommen haben. Sein Lieblingsbeispiel für das, was er „Verantwortungslosigkeit“ nennt, ist der Fall des ehemaligen Landwirtschaftsministers, der in einen Skandal um Kunstdünger verwickelt war und nach langem Hin und Her schließlich seinen Posten räumen musste. Eine rein kosmetische Maßnahme, kritisiert der malische Aktivist:
„Die Sanktion gegen den Landwirtschaftsminister bestand darin, dass er nach seiner Entlassung zum Aufsichtsratschef der größten Bank des Landes ernannt wurde. Er ist übrigens aktuell Vorsitzender der Partei des Präsidenten. Das ist natürlich eine der schönsten Strafen, die man sich vorstellen kann.“
Ras Bath hat einen Riesenwirbel ausgelöst, als er öffentlich machte, dass bei der Armee Geld unterschlagen wird. In einem Land, in dem die Soldaten schlecht ausgerüstet und miserabel bezahlt gegen Extremisten kämpfen müssen, sorgte die Nachricht für böses Blut. Viele junge Menschen sehen in Ras Bath deshalb einen Anführer. Jemanden, der die etablierte Polit-Elite zur Verantwortung ziehen will. Und er gefällt sich offensichtlich in dieser Rolle.
(…)
Ras Bath selbst möchte nicht in die Politik. Aber jetzt, vor der Präsidentschaftswahl, tritt er gemeinsam mit dem Oppositionsführer Soumaila Cissé auf. Dem Politiker Cissé soll das wohl Sympathien insbesondere bei vielen jungen Wählern verschaffen. Der Aktivist Ras Bath seinerseits hofft anscheinend darauf, bei einem Wahlerfolg Cissés zumindest einen Teil seiner Vorstellungen von Transparenz und Reformen politisch einklagen zu können.
Ob sich Soumaila Cissé wirklich gegen den amtierenden Präsidenten Keita durchsetzen kann – viele glauben nicht daran. Unter den Vertretern der internationalen Gemeinschaft in der malischen Hauptstadt Bamako scheint das auch gar nicht die entscheidende Frage zu sein. Cissés vage Vorschläge zur Lösung der komplexen Probleme Malis überzeugen sie nicht. Mit Präsident Keita haben sie vor allem eine Erfahrung gemacht: Da wird viel angekündigt und wenig umgesetzt.
Die Diplomaten treibt aber eine viel akutere Sorge um: Dass nämlich die Partei der Präsidenten versuchen könnte, auf Biegen und Brechen einen Sieg Keitas bereits im ersten Wahlgang durchzusetzen. Mit allen erlaubten, aber teilweise auch mit unerlaubten Mitteln wie Stimmenkauf. Natürlich redet darüber niemand offiziell, das verbietet die Diplomatie.
Aber einer wie Ras Bath spricht das ganz offen an. Er sagt, die Regierung habe kaum etwas dafür getan, dass junge Erstwähler tatsächlich auch an der Wahl teilnehmen können. Sie hätten sich registrieren lassen müssen, um eine Wahlkarte zu bekommen. Viele junge Menschen wissen das gar nicht und könnten im Wahllokal dann abgewiesen werden.
(…)
Der geopolitische Blick auf ihr Land ist vielen Maliern fremd. Im Dorf Bandiogoula werden kleine Fortschritte mit dem Geld der malischen Migranten in Europa finanziert – hier denkt man nicht über Sahel-Region nach. Im Norden von Mali wollen die Menschen vor allem Schutz vor Extremisten und vor der zunehmenden Kriminalität. Die große internationale Politik spielt da keine Rolle.
Die Mehrheit der Menschen hat ganz andere Probleme. Die Analphabetenquote liegt in Mali über 50 Prozent. Die meisten Dörfer haben weder Strom noch fließendes Wasser. Und fast die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Sicherheit. Bildung. Strom. Wasser. Und vor allem Arbeitsplätze – Jobs, Jobs, Jobs – das erwarten die Menschen von ihrem Staat und von ihrer Regierung.
„Der malische Staat hat hier nichts gemacht“
Im Dorf Bandiogoula, 600 Kilometer weit weg von den politischen und geopolitischen Gefechten der Hauptstadt, sind das die wichtigsten Themen. Nicht die malische Regierung hat im Dorf für Schulen, einen Wasserturm und ein Gesundheitszentrum gesorgt. Das haben die Dorfbewohner selbst gemacht. Mit dem Geld, das sie als Migranten im Ausland verdient haben. Wie hatte der Dorfälteste Salomou Traoré es noch ausgedrückt?
„Alles was es in unserem Dorf gibt, haben wir selbst aufgebaut. Der malische Staat hat hier nichts gemacht.“
Wahrscheinlich beschreibt der Dorfälteste von Bandiogoula damit ziemlich genau die Ursache der vielen Probleme, mit denen Mali schon so lange kämpft.
© 2018 deutschlandfunkkultur.de

Foto (c) Baba Ahmed: 16.07.2018, Mali, Yanfolila (Süden): Soumaila Cisse, Präsidentschaftskandidat der Union für die Republik und die Demokratie (URD), gestikuliert während einer Wahlkampfveranstaltung aus einem Auto in Richtung seiner Anhänger.

Unter etwas anderen Vorzeichen auch vom Bayerischen Rundfunk gesendet:
Eine Präsidentschaftswahl und ihre Risiken
Pulverfass Mali
Bayerischer Rundfunk 21.07.2018
Den westafrikanischen Staat Mali kennen viele Deutsche vermutlich nur deshalb, weil dort Bundeswehrsoldaten stationiert sind. (…)
Am 29. Juli finden Präsidentschaftswahlen statt. Die Kandidaten stehen Schlange, um Staatsoberhaupt Ibrahim Boubacar Keita aus seinem Amt zu verdrängen. Die Frage ist nur: Würde Keitas Niederlage an Malis fataler Situation irgendetwas ändern? Sind seine Gegenkandidaten tatsächlich Hoffnungsträger? Und wie leben Malis Bürger in einem Staat, der ihnen eigentlich nur sehr wenig bietet?
Jens Borchers über ein Land, in dem ungefähr die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt. Ein Land, in dem Terroristen den grausamen Alltag bestimmen. Ein Land, das viele daher auch für ein Pulverfass halten.
© 2018 br.de

EINWEIHUNGSFEIER DER NEUEN SCHULRÄUME IN ZANSO (MIT BILDERGALERIEN UND VIDEO) – Inauguration de l’école fondamentale de Zanso (Vidéo ORTM + galérie de photos)

1. Vorbereitung der Einweihung des neuen Schulkomplexes in Zanso
Par aramata
Im November 2017 machte sich eine kleine Delegation von APA-MALI, der für das Projekt zuständigen NGO, auf den Weg nach Zanso, um den Fortgang der Bauarbeiten zu überprüfen.
2. SIKASSO: Die NGO APA-Mali leistet erste Hilfe bei der Schule
L’Essor – 09.01.2018
Die Einweihung wichtiger schulischer Infrastrukturen an der Grundschule von Zianso, die sich etwa 10 km von der Stadt Sikasso befindet, hat am Samstag in diesem Dorf, das der Gemeinde Sikasso angehört, verschiedenste Repräsentanten aus der Schulwelt, kommunale als auch Vertreter der Zivilgesellschaft und eine wichtige NGO-Delegation der „AKTION PRO AFRIKA“ aus Deutschland zusammengeführt.

DEUTSCH (DANK AN CLAUDE KÜHL-CARNEZ FÜR DIE ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM VIDEO

1. Préparation de l’inauguration du nouveau complexe scolaire à Zanso
Par aramata
En novembre 2017, une petite délégation d’APA-MALI, l’ONG responsable du projet, s’est rendue à Zanso pour faire le point sur les travaux de construction.

Foto (c) aramata: Des élèves travaillent pendant la pause de midi (VOIR + de photos en bas!) – Einige Schülerinnen sind während der Mittagspause in der Schule geblieben.

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6.FEBRUAR, WELTKAMPFTAG GEGEN FGM: ENGAGEMENT UND ERFOLGE EINER DER ÄLTESTEN FRAUENORGANISATIONEN MALIS – Journée internationale contre les MGF: luttons avec l’APDF pour l’élimination d’ici 2030

Foto oben/ en haut (c) Marco Conti: Inna Modja ist eine bekannte malische Sängerin, die sich besonders gegen die in Mali weit verbreitete Praxis der weiblichen Genitalbeschneidung engagiert: Beschneidung, lasst uns darüber reden!
„Für mich ist die Klitoris eins der Symbole der Frau. Also ist die Beschneidung eine Verstümmelung meines Körpers, aber auch eine Verstümmelung meiner Weiblichkeit.“

Inna Modja, chanteuse très populaire, milite contre l’excision: Excision, parlons-en!

VOIR le site de l’assocation Excision, parlons-en qui travaille pour l’abandon de l’excision en France, en Europe et dans le monde, surtout la carte interactive et les fiches pays, dont
=> le Mali contenant Les chiffres de l’excision, L’environnement juridique et
Le plan d’action gouvernemental

Un site très utile et certainement d’un grand secours pour les filles de migrants en France
Toutes les filles ont des droits – Ton corps t’appartient….
=> http://www.alerte-excision.org/

LESEN SIE AUCH/VOIR AUSSI => NACHTRAG ZUM WELTTAG GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG; DAS BEISPIEL DES DORFES DALAKANA – Addendum: Journée internationale de lutte contre les MGF; l’exemple du village de Dalakana mit Links zu früheren Beiträgen zum UNO-Weltkampftag gegen FGM in MALI-INFOS

=> MORE APDF in MALI-INFOS – – – => MORE FGM/MGF in MALI-INFOS

NEIN zu weiblicher Genitalverstümmelung!
Terre des Femmes – 04.02.2018
Am 6. Februar ist der Internationale Tag gegen Genitalverstümmelung. Weibliche Genitalverstümmelung ist ein globales Problem und geschieht weltweit. Nach Schätzungen der WHO sind weltweit ca. 200 Millionen Frauen betroffen. In Mali werden auch heute noch 89 % aller Mädchen beschnitten.

Foto (c) TDF: Formation des femmes dans le Centre d’hébergement, p.ex. la coûture – Schulung der Frauen im Frauenhaus zu einkommensschaffenden Aktivitäten, z.B. Zuschneiden und Nähen

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