DERMATOLOGISCHE FERNUNTERSUCHUNG SOLL MEDIZINISCHE WÜSTE ZUM BLÜHEN BRINGEN: TELEDERMALI – Une nouvelle application aide les dermatologues maliens à joindre les patients éloignés

Neue App hilft malischen Hautärzten, entfernte Patienten zu erreichen
Bamako (AFP) – 6. Juni 2017 13:15
In Mali, wo Hautkrankheiten weit verbreitet und Hautärzte knapp sind, haben sich Ärzte der Technik zugewendet, um Patienten mit einer Fernbehandlung zu helfen.

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Au Mali, la téléconsultation dermatologique veut faire fleurir le désert médical
AFP – 05.06.2017 à 13:00
Par Ahamadou CISSE et Sébastien RIEUSSEC
Dans son bureau de Bamako, le Pr Ousmane Faye, un des rares dermatologues maliens, examine les photos du torse et des bras ravagés par la dépigmentation d’un patient, reçu le jour même en consultation à Koulikoro, à 57 km de là.

Foto (c) AFP/Sebastien RIEUSSEC: Le Pr Ousmane Faye, chef du service dermatologie du Centre national d’appui à la lutte contre la maladie (Cnam) examine les photos des lésions d’un patient atteint de dépigmentation à Bamako, le 30 mai 2017
Professor Ousmane Faye, Chefarzt der Dermatologie an Malis nationalem Krankheitsbekämpfungszentrum CNAM untersucht die Photos eines Patienten, am 30.Mai 2017 in Bamako


Baptisé „Teledermali“, le programme-pilote conduit depuis 18 mois dans 10 centres de santé des régions de Koulikoro, Sikasso et Mopti, dans le centre du pays, sous la direction du Pr Faye, permet d’offrir à des médecins généralistes exerçant en brousse le diagnostic d’un spécialiste. Weiterlesen

GELUNGENES BEISPIEL FÜR ENTWICKLUNG IN KONIAKARY – Mobilité et développement à Koniakary, région de Kayes

Foto oben/en haut (c) GRDR: Maraîchage à Samé, près de Kayes au Mali. L’association GRDR met en œuvre dans cette province des programmes d’appui au secteur horticole. – Gemüsegarten in Samé, in der Nähe von Kayes. Der Verein GRDR setzt in dieser Provinz Förderprogramme im Gartenbau um.

1. Koniakary wird mit Hilfe der Migranten aufgebaut
Sahelien – 4. Mai 2017
Koniakary ist eine Gemeinde mit etwa fünfzehntausend Einwohnern, 65 km östlich der Stadt Kayes in der ersten Region von Mali. Migration ist in dieser Gegend, wo Peulh, Bambara und Kassonké leben, eine alte Praxis.
2. In der Region Kayes in Mali verlassen sich die Menschen auf die Diaspora, nicht auf den Staat
Niarela / LE MONDE – 23/05/2017 15h36
Akazien, so weit das Auge reicht. Das ist die einzige Landschaft, die sich den Reisenden darbietet, auf der einzigen geteerten Straße, die Kayes mit Bamako verbindet.

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1. Kayes : Koniakary se construit avec l’aide des migrants
SAHELIEN – 4 mai 2017
Par Sory Kondo
Koniakary est une commune d’environ quinze mille habitants, située à 65 km à l’est de la ville Kayes, première région du Mali. La migration, dans cette localité où cohabitent Peulh, Bambara et Kassonké, est une pratique ancienne. Weiterlesen

TAFFE JUNGUNTERNEHMERIN PRODUZIERT FRUCHTSÄFTE – Bel exemple d’une femme entrepreneure dans les jus de fruits

Aïssata Diakité, franko-malische Erfinderin von natürlichen Fruchtsäften
Zwischen Paris und Bamako, wo sich ihre Fabrik befindet, startete die junge Frau mit Diplom ihre eigene Nektarmarke, Zabbaan , konzipiert mit Obst aus malischer Produktion.
LE MONDE Afrique – 13/01/2017 um 11:53
Selbst für jemanden, der so energisch wie Aïssata Diakité ist, war 2016 reich an erledigten Aufgaben. Anfang 2016 gründete die Unternehmerin von 27 Jahren die Zabbaan-Holding, ihre Fruchtsaftmarke, die bereits unter den innovativsten Start-ups der frankophonen Welt gehandelt wird.

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Aïssata Diakité, créatrice franco-malienne de jus de fruits naturels
Entre Paris et Bamako, où se trouve son usine, la jeune diplômée a lancé sa propre marque de nectars, Zabbaan, conçus avec la production fruitière du Mali.
LE MONDE – 13.01.2017 à 11h53
Par Isabelle Mayault (contributrice Le Monde Afrique)
Même pour quelqu’un d’aussi énergique qu’Aïssata Diakité, l’année 2016 a été riche en accomplissements. En début d’année, l’entrepreneuse de 27 ans a créé Zabbaan Holding, sa marque de jus de fruits, déjà classée parmi les start-up les plus innovantes du monde francophone.

Foto (c) LeMonde/Camille Millerand: L’entrepreneuse Aïssata Diakité – Die Unternehmerin Aïssata Diakité in Paris


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MACRON ZUM 1. AFRIKABESUCH NACH GAO: NEUEN GANG EINLEGEN – Macron au Mali pour donner une nouvelle dimension à l’engagement français

1. Macron: Mehr Einsatz von Deutschland und Europa in Mali
Deutsche Welle – 19.05.2017
Nach seinem Besuch in Berlin reist Frankreichs Präsident Macron zu einem Truppenbesuch nach Mali. Dort findet er deutliche Worte: Er will Deutschland und Europa beim Anti-Terror-Kampf mehr in die Pflicht nehmen.
2. Empörung über neuen Umgang Macrons mit der Presse
STERN – 19.05.2017
…In Begleitung von 25 Journalisten traf Macron unterdessen in Mali, seiner ersten Auslandsreise außerhalb Europas, ein.

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1. Au Mali, Macron appelle à relancer le processus de paix
AFP – 19.05.2015
Par Laurence BENHAMOU
Le président Emmanuel Macron est arrivé vendredi sur la base de Gao dans le nord du Mali, pour son premier déplacement hors d’Europe, afin de donner une nouvelle dimension à l’engagement militaire de la France, présente depuis quatre ans pour lutter contre les jihadistes.

Foto (c) AFP/CHRISTOPHE PETIT TESSON: Le président français Emmanuel Macron (C) et son homologue malien (en blanc) Ibrahim Boubacar Keïta, le 19 mai 2017 à Gao au Mali, avec les troupes présentes sur la base de l’opération française Barkhane – Der französische Präsident Emmanuel Macron (Mitte) und sein malischer Amtskollege IBK am 19. Mai 2017 in Gao mit den Barkhane-Truppen

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WACHSTUM DER STÄDTE AFRIKAS MUSS MIT VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT UND BESSEREN BEDINGUNGEN FÜR DIE UNTERNEHMEN EINHERGEHEN – Urbanisation en Afrique : La croissance passe par l’amélioration de la vie des habitants et des entreprises

In Afrika explodieren die Städte, aber sie schaffen wenig Reichtum
AFP – 19/03/2017 14:00
Schlechte Wohnverhältnisse, verstopfte Straßen, Dutzende von wilden Deponien: Bamako zeigt die Gefahren der schnellen Urbanisierung in Afrika. Ein Phänomen historischen Ausmaßes, das viel von der Zukunft des Kontinents beanspruchen wird, haben Experten gewarnt, versammelt in der malischen Hauptstadt.
Schon heute übervölkert mit 472 Millionen Einwohnern, werden afrikanische Städte im Jahr 2040 eine Milliarde Menschen beherbergen.

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Une décharge à Bamako, le 8 mars 2017

Foto (c) AFP/SEBASTIEN RIEUSSEC: Une décharge à Bamako, le 8 mars 2017 – Eine Müllhalde in Bamako

En Afrique, les villes explosent mais créent peu de richesse
AFP – 19.03.2017 à 14:00
Par Boris BACHORZ, Sebastien RIEUSSEC
Habitats précaires, petites rues engorgées, décharges sauvages par dizaines: Bamako illustre les périls de l’urbanisation galopante en Afrique. Weiterlesen

NOCH FEHLT JEDE SPUR DER IM DEZEMBER ENTFÜHRTEN „MAMAN SOPHIE“ – Le cas de Sophie Pétronin suscite l’inquiétude

Humanitäre Helferin vor Ort – Französin in Mali verschleppt
ntv – 25. Dezember 2016
Sorge um Sophie Pétronin: Die Französin engagiert sich seit mehreren Jahren in Mali für unterernährte Kinder. Jetzt wird sie von bewaffneten Männern entführt.

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3. Mali : le cas de Sophie Pétronin suscite l’inquiétude
@TV5MONDE – 24.01.2017
Sophie Pétronin, humanitaire française, a été enlevée à Gao dans le Nord du Mali, en décembre 2016.

Témoignage de son fils sur TV5MONDE: SOS

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INFOBRIEF 25 DER AKTION PRO AFRIKA E.V.

Liebe Freundinnen und Freunde der Aktion pro Afrika,

Ein Lob für unsere Arbeit

und so haben wir beschlossen eurer Organisation einen anderen Namen zu geben.“ , so eröffnet der Vorsitzende des Schulkomitees in Welenguena, Herr Koulibali, seine Ansprache und fährt fort: „Weil der besser zu euch passt. Nia –Mei so heißt ihr wirklich.“ Haby lacht: „Ja das stimmt!“ Was hat er gesagt? „Haby, übersetz doch mal!“ – „Nia-mei heißt in Bambara so viel wie : Wir versprechen nichts, aber wir tun es.“ Oder „Wir haben das Problem verstanden und lösen es.“ Herr Koulibaly fährt fort:„ Ihr seid anders als andere Organisationen, die oft mit viel Worten erscheinen, uns nicht fragen, alles Mögliche versprechen und dann nicht wiederkommen.“ Oder Sinnloses tun – auch davon können sie in dem Dorf ein Lied singen. Wir werden nur aktiv auf Antrag des Dorfs zur gemeinsamen Lösung eines bestimmten Problems.

Die „Jeunesse“

Unsere Projektreise im Januar führte uns wieder in viele Teile des Landes. 90% des Landes sind absolut sicher – und nur dort liegen unsere Projekte. Hilfe hier ist umso wichtiger, als sehr viel offizielle Gelder in den instabilen Norden gehen, um dort dem Terrorismus die Grundlage durch Entwicklung zu entziehen. Und das Land verharrt nicht in Schockstarre – wir haben viel Aufbruchstimmung erlebt – vor allem die Jugend nimmt die Verhältnisse nicht mehr so hin : „ Ecole et santé „ (Schule und Gesundheit) sind die Forderungen der Jugend – das erlebten wir bei mehreren Projektbesuchen. Dabei sitzen uns vielfach Vertreter der „Jeunesse“ (Jugend) auch als Verhandlungspartner gegenüber neben den Dorfchefs. Es bewegt sich etwas in Mali!

Projekte 2016

In Kamba haben wir eine weiterführende Schule für die Klassen 7-9 gebaut – mit Direktorat und Toilettenanlage. Jetzt brauchen die gut 120 Schüler dieser Klassenstufen nicht mehr ins 10 km entfernte Dorf zur Schule gehen, sondern haben die Möglichkeiten vor Ort. Mit einer großartigen Folkloreshow wurde diese Schule in unserer Anwesenheit eröffnet. Die Jugend des Dorfes hatte dieses Projekt initiiert und war der Motor .

In N´Pièbougou wurde die vorhandene Grundschule um 3 Klassenräume ein Direktorat und eine Toilettenanlage erweitert. Natürlich gehören auch Schulmöbel und Lehrbücher zur Grundausstattung in beiden Schulen. So haben die Kinder jetzt gute Lernmöglichkeiten Bei der Einweihung gab es ein langes Theaterstück der Schüler, in dem sie den anwesenden Autoritäten ihre Erwartungen sehr deutlich machten – bessere Bildung, eine vernünftige Straße statt der Schlaglochpiste , eine funktionierende Gesundheitsversorgung : Das Stück endet mit der Zusammenfassung: „ Ecole et santé“

apa-kamba

 

 

apa-npiebougou

In Mounzoum wurde die Hebammenstation erneuert und ausgerüstet, dazu kam eine Solaranlage, die Strom für
Lampen, Ventilatoren an der Decke und einen Kühlschrank liefert (zur Aufbewahrung der Impfstoffe). Ein neues Entbindungsbett, Betten zur Erholung nach der Entbindung und die vielen Geräte wie Blutdruckgerät, Stethoskop, Spekula, Urinteststreifen, Waagen usw. bilden die Grundlage für Schwangerenbetreuung und Entbindung. In 2015 waren es 300 Geburten.

vorher

apa-vorher

 

nachher

apa-mounzoum-nachher

Dieses Haus
ist ein Traum, von dem ich nie gedacht hätte,
dass er in Erfüllung ginge“, sagte die Leiterin.
der Station.

Hunger im Sahel

Es war furchtbar, als die Heuschrecken kamen, kurz vor der Ernte. In zwei Tagen alles weggefressen. Das haben wir zuletzt 1983 erlebt.“, erzählt die verzweifelte Fatoumata aus Djigue. Im Kreis Nara hungern viele Dörfer, weil sie keine Vorräte mehr haben. Allein in der Gemeinde Fallou sind es 43 Dörfer mit etwa 10.000 Menschen im Großraum. Hilfe ist nicht in Sicht, der Bürgermeister ist verzweifelt. Er will bei der Regierung vorsprechen, aber ohne viel Hoffnung, weil zur Zeit alles Geld in den Norden Malis geht, dort wo die Krise herrscht. Und international nimmt man diese „kleine“ Hungerkrise überhaupt nicht zur Kenntnis. Also Vieh verkaufen – Madina hat bereits die Hälfte seines Viehs verkauft. Und alle arbeitsfähigen Männer suchen sich Arbeit in der Hauptstadt – aber ohne Beziehungen ist da nichts zu machen – selbst ältere Kinder werden auf Arbeitssuche geschickt – statt Schule!

Unser Spendenaufruf zur Bekämpfung der Hungersnot vom November hatte 12.000 Euro erbracht. Davon haben wir 58 Tonnen Mais und Hirse gekauft, diese wurden in den Dörfern Djigue, Madina, Gueledo , Kolonkoroba und N‘Ghay verteilt. Lange Reihen von Eselskarren – jeder beladen mit 500 kg Getreide verließen unter unseren Augen das Zentrallager in Djigue, um das Getreide in ihre eigenen Dörfer zu bringen. Das reicht immerhin für 3 Monate in diesen Dörfern….. aber es ist doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Lieber Hungern als kein Wasser mehr…“ – 3 neue Wasseranlagen

Wir besuchen die Dörfer Madina, N´Ghay, Djigue und Gueledo: nach ausführlicher Besprechung werden wir im Jahre 2017 hier neue und krisenfeste Brunnen errichten, die ganzjährig Wasser liefern werden.

5 % Eigenbeteiligung müssen vom Dorf aufgebracht werden. Das sind je nach Größe der Anlage 500 bis 3000 Euro. Kann man das von hungernden Dörfern verlangen?? Unsere Skrupel wurden vom Realismus der Menschen hinweggefegt, weil alle sagten : „Wasser ist Leben…“ Die Dörfer N´Ghay, Djigue und Gueledo nehmen lieber den Hunger jetzt in Kauf, als auf die neuen Wasseranlagen zu verzichten. In dem sehr armen Dorf Madina haben wir uns in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf eine Halbierung der Eigenbeteiligung verständigt. Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, die eine so schwierige Entscheidung getroffen haben und doch ihre langfristigen Perspektiven klar gesehen haben und auch bereit sind , dafür die Konsequenz von mehr Hunger ertragen – solche Menschen sind für mich die wahren Helden dieser Welt.

Projekte 2017
Für 2017 wollen wir neben den o.a. Wasserprojekten im Sahel, eine Gesundheitsstation in Pitagalasso bauen und die Grundschule in Zanso um 4 Klassenräume erweitern. Zur Zeit stehen für 486 Schüler nur 3 Klassenräume zur Verfügung, die anderen Kinder sitzen unter Plastikplanen im Freien. Sinnigerweise steht auf den Plastikplanen „nicht zur Anwendung am Menschen“ – es handelt sich um gebrauchte Säcke, die einst Dünger enthielten. Und 20 Kinder konnten im neuen 1. Schuljahr gar nicht aufgenommen werden!
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Herzliche Grüße Ihr H. Querfurt