ENDLICH NATIONALE BERATUNGEN: WENN DOCH ALLE MITMACHEN WÜRDEN! – Le dialogue national inclusif va enfin se tenir

« J’ai mon mot à dire » – in der Hauptstadt hängen die Plakate noch; nicht in der Provinz. Konnte man mitreden? Das fragen sich viele Malierinnen und Malier, und vor allem die Jugend ist nicht überzeugt. Allerdings waren „concertations nationales“ schon über mehrere Jahre von der Zivilgesellschaft gefordert und auch angekündigt, aber nie realisiert worden.
Die Meinungen gehen weit auseinander, auch über die Frage, ob Frankreich der Grund allen Übels ist oder das Chaos – das man im Alltag des Südens und Südwestens nicht spürt – bei einem Abzug der französischen und internationalen Truppen perfekt wäre. IBK hat in seiner Ansprache nochmal ganz klar gemacht, dass Mali gegeben hat und jetzt etwas zurückbekommt, dass man keinen Grund zur Glorifizierung hat, aber auch keinen, die Hand zu beissen, die einem hilft.
Trotzdem bleiben Zweifel. Dazu mehr in einem späteren Beitrag. Hier kann man sich an einem fundierten Überblick der taz-Westafrika-Korrespondentin Katrin Gänsler etwas orientieren.

1. Ohne Plan gegen den Terror
BAMAKO/ABUJA (tageszeitung) – 19.11.2019
Im Zentrum von Malis Hauptstadt Bamako hängen an den Straßenrändern überall große Plakate. Sie zeigen Malier*innen verschiedener Ethnien, jung und alt, Männer und Frauen. Dazu der Slogan: „J’ai mon mot à dire“ – Ich habe ein Wörtchen mitzureden.
2. Mali führt seinen inklusiven nationalen Dialog am 14. Dezember durch.
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 um 10h18
Nach der Phase der Beratungen auf regionaler Ebene und in den malischen Botschaften und Kanzleien auf der ganzen Welt wird der inklusive nationale Dialog am 14. Dezember 2019 stattfinden.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DeepL-ÜBERSETZUNG VON #2) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Foto (c) reuters: Des manifestants à Bamako montrent leur solidarité avec les soldats tués – „Nieder mit Frankreich!“ – Demonstranten in Bamako solidarisieren sich mit getöteten Soldaten

2. Le Mali tient son dialogue national inclusif le 14 décembre
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 à 10h18
Après la phase des concertations régionales et au sein des ambassades et chancelleries maliennes à travers le monde, le dialogue national inclusif aura lieu le 14 décembre 2019, a annoncé, samedi soir, le chef de l’État, Ibrahim Boubacar Keïta lors de son adresse à la nation. Weiterlesen

AKTIVISMUS ÜBERS INTERNET: DIE FRAU, DIE FÜR MEINUNGSFREIHEIT IN MALI KÄMPFT – Fatouma Harber, combattante pour la liberté d’expression

Wieder eine der hervorragenden Reportagen des Journalisten und Musikexperten und und und Jonathan Fischer, der häufig der Musik wegen nach Mali kommt. Die bisherigen in den MALI-INFOS übernommenen lesen Sie HIER.
Dieses Interview mit Fatouma Harber erschien zuerst am 16.10.19 in der SZ und auch im Züricher Tagesanzeiger.

1. Les hommes suivront : La psychologue et blogueuse Fatouma Harber a fait front aux islamistes et à l’Etat malien – maintenant elle forme des femmes pour devenir des activistes du numérique à Tombouctou.
Lorsque Fatouma Harber arrive à l’Auberge du Désert, les gardes, mitrailleuses sur l’épaule, saluent la petite femme presque avec admiration. Tout le monde la connaît à Tombouctou. …
=> VOIR la traduction de la page en français par google

2. Fatouma Harber, die unsichtbare Frau, die für die Meinungsfreiheit in Mali kämpft .
el diario – 10/04/2019

Spanisches Original und DEUTSCHE ÜBERSETZUNG NACH DEM ZWEITEN FOTO

1. Die Männer werden folgen: Die Psychologin und Bloggerin Fatouma Harber hat den Islamisten und dem malischen Staat die Stirn geboten – jetzt bildet sie in Timbuktu Frauen zu digitalen Aktivistinnen aus
jonathanfischer.wordpress.com – 26.10.2019
Als Fatouma Harber in der Auberge du Desert eintrifft, nicken die Wachmänner mit den umgehängten Maschinengewehren der kleinen Frau fast ehrfürchtig zu. Jeder kennt sie in Timbuktu. Und jeder weiß, dass die 40-jährige Psychologin, Lehrerin und Bloggerin mit dafür verantwortlich ist, dass die „Mysteriöse“ und „Stadt der 333 Heiligen“, wie die Einwohner sie gerne nennen, heute nicht von der Weltöffentlichkeit vergessen wird.

Foto (c) Jonathan Fischer: Fatouma Harber in Timbuktu

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DIE FES-STUDIE ZU DEN KONFLIKTEN ZWISCHEN DOGON UND PEULH – Etude FES: les populations du centre à l’abandon

Lösung der Krise im „Zentrum“ von MALI : Spannungen im interethnischen Zusammenleben aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels
Le Matin – 09.10.2019
“ Zwischengemeinschaftliche Konflikte in Zentralmali: Warum funktioniert die Fülle von Lösungen nicht?“ ! Unter diesem Titel hat Herr Ousmane Kornio eine Studie für das Programm „Policy Paper“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES, August-September 2019) erarbeitet. Sie wirft deutlich die Problematik der Krise im „Zentrum“ von Mali auf. Und die ist nach Ansicht des Autors umfassender als ein „einfaches Sicherheitsproblem“.

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RESOLUTION DE LA CRISE AU «CENTRE» DU MALI : Des tensions interethniques de cohabitation dues aux effets des changements climatiques
Le Matin – 09.10.2019
Par Moussa Bolly
«Conflits intercommunautaires au Centre du Mali : Pourquoi la batterie de solutions ne fonctionne pas ?» ! Tel est le titre d’une étude réalisée par M. Ousmane Kornio au compte du programme «Policy Paper» de la Fondation Friedrich Ebert (FES, août-septembre 2019). Weiterlesen

ERZÄHLUNGEN VON SOLIDARITÄT UND SCHULMANGEL IN ZENTRALMALI – Contes de solidarité et de manque d’école

2. Erzählung von einer nicht so alltäglichen Solidarität in Mali in Zeiten des Krieges.
AFP – 08.10.2019 um 11:00
Es ist gut zu sehen, wie schnell sich der Innenhof von Issa Haïdaras Haus füllt, wenn es in Segou, in Zentralmali, Nacht wird. Dutzende von Menschen betreten seinen Hof nacheinander durch eine kleine Metalltür.
1. In Mali, vom Krieg vertrieben, werden die Kinder der Schule geopfert.
AFP – 03.10.2019 um 12:31
Oumou Tomboura ist neun Jahre alt. In einer idealen Welt sollte sie mehrere Jahre Schule hinter sich haben und wissen, wie man liest, schreibt und zählt.

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LIRE AUSSI / LESEN SIE AUCH:
FAST 1 MILLION KINDER OHNE SCHULE IN MALI – La paix commence avec les jeunes Maliennes et Maliens: protégeons-les!
in MALI-INFORMATIONEN, 16.05.2019

2. Conte d’une solidarité pas si ordinaire dans le Mali en guerre
AFP – 08.10.2019 à 11:00
Par Amaury HAUCHARD
Il faut voir à quelle vitesse se remplit la cour d’Issa Haïdara quand la nuit tombe sur Ségou, dans le centre du Mali. Des dizaines de personnes entrent une par une dans sa cour par une petite porte en métal.
En temps normal, il habite là avec sa femme, ses cinq enfants et sa tante. Alors qui sont les 29 individus qui viennent d’envahir la parcelle ? „Des déplacés, par la grâce de Dieu, c’est ça le Mali!“, répond-il en souriant.

Deux enfants déplacés par les violences au Mali jouent le 30 septembre 2019 dans la cour d'un habitant de Ségou qui les accueille

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Deux enfants déplacés par les violences au Mali jouent le 30 septembre 2019 dans la cour d’un habitant de Ségou qui les accueille – Zwei durch die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Mali vertriebene Kinder spielen am 30. September 2019 im Innenhof eines Bewohners von Ségou, der sie aufgenommen hat.

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IN MENAKA IM NORDOSTEN VERSUCHT MAN, DURCH ENTWICKLUNG DEN FRIEDEN WIEDERZUFINDEN – À Ménaka, la paix passe par le développement

3. Die Unsicherheit erschwert die Arbeit der NGOs in Menaka mehr und mehr.
RFI – 26.08.2019
Im Norden Malis, in der Region Ménaka, zeigt sich eine Gruppe von acht internationalen NGOs besorgt über die Beeinträchtigung der Sicherheitslage. In den letzten zwei Monaten haben Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle oder Einschüchterungen von Mitarbeitern zugenommen.
1. Ménaka, Knotenpunkt aller Übel von Mali, kämpft um seine Entwicklung.
Menaka (AFP) – 02/07/2019
Es ist eine Art Wilder Westen, wo alles wieder aufgebaut werden muss, ohne Rücksicht auf Vernachlâssigung und bewaffnete Männer. In Ménaka, einer staubigen Stadt, in der Wüste im Nordosten Malis verloren gegangen, kämpfen Geber und NGOs darum, einen Alltag wiederherzustellen, der durch sieben Jahre Krise durcheinandergebracht wurde.
2. Mali: Entwicklung und Entwaffnung sind für die Rückkehr des Friedens unerlässlich.
AFP – 02.07.2019
Entwicklung und Entwaffnung sind wesentliche Voraussetzungen für die Wiederherstellung des Friedens in der Region Ménaka, einem riesigen Wüstengebiet im Nordosten Malis, das seit 2012 durch „chronische“ Unsicherheit untergraben wird, fordert Gouverneur Daouda Maïga in einem AFP-Interview.

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=> MORE Ménaka (Stadt und Region/Ville et région) in MALI-INFOS
p.ex. IMMER GRÖSSERE UNSICHERHEIT AUF DER STRASSE ZWISCHEN GAO UND MENAKA – Gao – Ménaka, axe meurtrière – 28.09.2017
AUFBLITZEN VON HOFFNUNG AUF SICHERE ZEITEN IN ANDERAMBOUKANE – Espoir naissant dans la commune d’Anderamboukane par le retour de l’Etat et de l’armée – 28.03.2019

3. L’insécurité complique de plus en plus le travail des ONG à Ménaka
RFI – 26.08.2019
Au nord du Mali, dans la région de Ménaka, un collectif de huit ONG internationales s’inquiète de la dégradation sécuritaire. Ces deux derniers mois, les braquages, cambriolages, vols de biens ou intimidations de personnels ont augmenté.

Foto (c) RFI/David Baché: Le marché de Ménaka en juin 2009 (photo d’illustration) – Der Markt von Ménaka im Juni 2009

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VERSCHIEDENE FRIEDENSVEREINBARUNGEN ZWISCHEN PEULH UND DOGON UNTERZEICHNET – Accords de paix signés entre communautés dans le centre du Mali

2. Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen den Communities der Peulh, Dogon und Dafing der Gemeinde Ouenkoro im Kreis Bankass in Mali
hd/Centre for Humanitarian Dialogue – 16.08.2019
Die Gemeinschaften der Peulh, Dogon und Dafing der Gemeinde Ouenkoro im Kreis Bankass der Region Mopti haben am Freitag, den 16. August 2019, ein Friedensabkommen unterzeichnet, das den seit mehr als einem Jahr bestehenden innergemeinschaftlichen Konflikt beendet.
1. Friedensvereinbarungen zwischen bewaffneten Gruppen von Peulh und Dogon in Zentralmali
AFP – 05.08.2019 um 23:00
Am Rande eines Besuchs von Premierminister Boubou Cissé wurden Abkommen über die „Einstellung der Feindseligkeiten“ von den bewaffneten Gruppen der Peulh und Dogon unterzeichnet.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

2. Signature d’un accord de paix entre les communautés peulh, dogon et dafing de la commune d’Ouenkoro du Cercle de Bankass au Mali
hd/Centre pour le dialogue humanitaire – 16.08.2019
Les communautés peulh, dogon et dafing de la commune d’Ouenkoro, dans le Cercle de Bankass dans la région de Mopti au Mali, ont signé, vendredi 16 août 2019, un accord de paix mettant un terme au conflit intercommunautaire qui les oppose depuis plus d’une année. Weiterlesen

KLIMA UND KONFLIKTE IM ZENTRUM MALIS: WIE HÄNGT DAS ZUSAMMEN? – Yoro et Gangafani ou la vie sous le changement climatique

3. Vergiftetes Klima
Afrika-Reporter (RIFF) – 09.08.2019
Von Bettina Rühl
Die Bewegung „Fridays for Future“ hat den Klimawandel in den vergangenen Monaten zum bestimmenden politischen Thema gemacht. In einigen Weltregionen leben die Menschen in Bezug auf den Klimawandel schon in der Zukunft, die wir noch zu verhindern hoffen. Zum Beispiel in Mali.
2.(Nachtrag)Demonstration in Bamako, um „Stopp“ zu den Massakern zu sagen
AFP – 21.06.2019 18h50
Zwischen 3.000 Menschen, so die Polizei, und 5.000, so die Organisatoren, demonstrierten am Freitag in Bamako, um „Stopp“ zu den Massakern in Zentralmali zu sagen, wo die Situation nach Angaben des Leiters der UN-Friedensmission eine „Alarmstufe“ erreicht hat.
1a.(Nachtrag)Yoro und Gangafani: etwa 40 Todesfälle bei zwei gleichzeitig erfolgten Angriffen
studio tamani – 18 Juni 2019 16:30 Uhr
Die Region Mopti ist erneut vom Zyklus der Gewalt betroffen.
1b.(Nachtrag)Angriff in Mali: 41 Tote laut UNO, Verstärkungen der Armee
AFP – 20/06/2019 um 01:05
Die jüngsten Ziele, die Dörfer Gangafani und Yoro, nahe der burkinischen Grenze, wurden am Montagabend von motorisierten und teilweise sehr schwer bewaffneten Angreifern heimgesucht.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG VON #1,#2) WEITER UNTER DEM ZWEITEN FOTO

3. Vergiftetes Klima => Climat empoisonné
Afrika-Reporter (RIFF) – 09.08.2019
VOIR ICI la traduction google du site web en français
2.(addendum)Manifestation à Bamako pour dire « stop » aux massacres
AFP – 21.06.2019 à 18h50
Entre 3.000 personnes, selon la police, et 5.000, selon les organisateurs, ont manifesté vendredi à Bamako pour dire „stop“ aux massacres dans le centre du Mali, où la situation a atteint une „cote d’alerte“ selon le chef des opérations de maintien de la paix de l’ONU.
Depuis l’apparition en 2015 dans cette région du groupe jihadiste du prédicateur Amadou Koufa, recrutant prioritairement parmi les Peuls, traditionnellement éleveurs, les affrontements se multiplient entre cette communauté et les ethnies bambara et dogon, pratiquant essentiellement l’agriculture, et qui ont créé leurs „groupes d’autodéfense“.

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Une mère et ses enfants, de la communauté peule, sous une tente d’un camp de réfugiés installé dans la banlieue de Bamako, le 8 mai 2019 – Eine Mutter mit ihren Kindern, Peulh, in einem Flüchtlingslager im Vorort Bamakos, am 8.Mai 2019

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