WILLKOMMENSKULTUR IN MALI ÜBERLEBT AUCH KRISEN – L’esprit du vivre-ensemble fait du Mali une terre d’accueil malgré la crise

1. Mali: Willkommenskultur trotz der Krise
Benbere – 10.02.2021
Mali ist für viele Migranten aus der Subsahara ein Land des Willkommens. Dort wird Gastfreundschaft groß geschrieben, trotz der vielschichtigen Krise.
2. (Aus dem Archiv) „Diatiguiya“: Der Sinn der malischen Herzlichkeit und Gastfreundschaft
Journal du Mali – 15. August 2010
Von Hadiya WAGUE
Diatiguiya“ und „Maaya“ stehen in Mali für alle Werte des Savoir-vivre, der Gastfreundschaft und der Geselligkeit.

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Mali : terre d’accueil malgré la crise

1. Mali : terre d’accueil malgré la crise
Benbere – 10.02.2021
Par Lamissa DIARRA
Le Mali est une terre d’accueil pour de nombreux migrants subsahariens. L’hospitalité y règne malgré la crise multiforme. Weiterlesen

REISEWARNUNG FÜR MALI VOM FRANZÖSISCHEN AUSSENMINISTERIUM AUSGEWEITET – Le Mali classé presque entièrement au rouge par les autorités françaises

Mali: Die französischen Behörden dehnen die „rote Zone“ auf Kayes, Ségou und Sikasso aus
RFI – 16/08/2020 um 04:28
Die malischen Städte Kayes, Sikasso und Ségou werden nun vom französischen Außenministerium als „rote Zone“ eingestuft. Mit anderen Worten, eine Zone, in der vom Reisen „formell abgeraten“ wird.

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Mali: les autorités françaises étendent la «zone rouge» à Kayes, Ségou et Sikasso
RFI – 16/08/2020 à 04:28
Les villes de Kayes, Sikasso et Ségou sont désormais classées en « zone rouge » par le ministère français des Affaires étrangères. Autrement dit, zone où le déplacements sont « formellement déconseillés ». Cette extension intervient moins d’une semaine après l’attaque de Kouré au Niger, qui a entrainé le classement de tout le pays en zone rouge sauf la capitale Niamey par « principe de précaution ».

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POST AUS TIMBUKTU ! – Salutations en provenance du bout du monde: Faites envoyer des cartes postales!

Jonathan Fischer: „Seit dieses Interview in der SZ erschienen ist, haben die arbeitslosen Guides in Timbuktu jeden Tag fast 30 Postkartenbestellungen aus Deutschland erhalten – und sagen: Merci, que le grand Dieu vous benisse!“

Gruß vom Ende der Welt

Arbeitslose Reiseführer aus Timbuktu verschicken auf Bestellung handgeschriebene Postkarten. Da keine Touristen mehr in die sagenumwobene Stadt kommen, haben sie dadurch ein kleines Einkommen

Süddeutsche Zeitung – 01.07.2020
Von Jonathan Fischer (erschienen im Blog jonathanfischer.wordpress.com am 08.07.2020)

Foto (c) postcardsfromtimbuktu: Das alte Timbuktu im westafrikanischen Mali ist vor allem für seine kunstvollen Lehmbauten berühmt. – L’anvienne ville de Tombouctou est avant tout célèbre pour ses bâtiments en argile à caractère artistique.

Salutations en provenance du bout du monde
Les guides de Tombouctou sont au chômage. Ils envoient des cartes postales écrites à la main sur commande. Comme les touristes ne viennent plus dans la ville légendaire, ils ont un petit revenu par cette activité.…En lire plus dans la traduction par google

Ein amerikanisch-malisches Gemeinschaftsprojekt verschafft arbeitslosen Reiseführern in der von Krisen gebeutelten Wüstenstadt Timbuktu in Mali ein Einkommen – und Menschen aus aller Welt exotische Post. Weiterlesen

DAS FESTIVAL AUF DEM NIGER LEISTET DER DSCHIHADISTISCHEN BEDROHUNG KULTURELLEN WIDERSTAND – Le Festival sur le Niger résiste malgré la menace djihadiste

Foto (c) jdm: La grande scène du festival sur la berge du Niger – Die große Festivalbühne am Ufer des Niger

2. Das Segou-Festival leistet kulturellen Widerstand
AFP – 11.02.2020 um 09:00 Uhr
Von Amaury HAUCHARD
Hinter der großen Bühne am Wasser hat sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet: Auf der anderen Seite des Flusses Niger bereiten sich Dschihadisten darauf vor, das größte Künstlerfestival Malis anzugreifen, gerade als es eröffnet wird…
Das „Ségou’Art Festival sur le Niger“ ist eine Ausnahme und eine Insel des Widerstands in dieser Region Malis.
1. Festival auf dem Niger: Die Feierlichkeiten beginnen diesen Dienstag
JournalDuMali – 04.02.2020
Von Adama Dambé
Durch seine Originalität wurde das Festival sur le Niger frühzeitig zu einem in Mali beispiellosen kulturellen Ereignis.

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2. Le festival de Ségou fait de la résistance culturelle

AFP – 11.02.2020 à 09:00
Par Amaury HAUCHARD
Derrière la grande scène montée au bord de l’eau, la nouvelle s’est répandue comme une traînée de poudre: de l’autre côté du fleuve Niger, les jihadistes se préparent à attaquer le plus important festival artistique malien, au moment même de son ouverture.
Sur et devant la scène du festival de Ségou (centre), rien ne transparaît de l’alerte parcourant les forces de sécurité, et les discours officiels se succèdent à la tribune.

Performance d'artistes masqués au festival de Ségou, le 8 février 2020

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DIE HANDY-HACKER VON BAMAKO – Les pirates du téléphone portable, un métier promettant un brilliant avenir

Genau so ist es, wie der Journalist und Musikexperte und und und Jonathan Fischer, der häufig der Musik wegen nach Mali kommt, hier beschreibt. Und für reparaturbedürftige Computer gelten ähnliche Bedingungen, wie ich jetzt am eigenen PC erfahre konnte, dessen Festplatte plötzlich den Geist aufgab. Mamadou fuhr damit nach Bamako, und nach ein paar Tagen hatte ich ihn wieder, wenn auch mit franzoesischem Betriebssystem und entsprechender Tastenbelegung.
Eine  lebendige Reportage !! Und spannend find ich sie auch.

En français: scrollez en bas!

Die Handy-Hacker von Bamako – In Mali kommunizieren die Menschen ausschließlich mobil, und der Telefonmarkt der Hauptstadt lebt von kaputten Smartphones. Selfmade-Mechaniker reparieren hier fast alles – zu Spottpreisen
Sûddeutsche Zeitung – 13.11.2018
Veröffentlicht im Blog am 26. November 2018
Von JONATHAN FISCHER
Bamako, Hauptstadt von Mali und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen von Afrika, kann den Besucher mit ihrem farbenfrohen Chaos überwältigen. Verfallende Kolonialgebäude, wuchernde Straßenmärkte, Mofatrauben und Eselsgespanne, die sich ihren Weg um die größten Schlaglöcher suchen. Fast alles wirkt reparaturbedürftig. Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Nur die in den Smog ragenden Handy-Masten zeugen von einer funktionierenden Infrastruktur.
Die Ära des Festnetzes hat man in Mali – ebenso wie im Großteil Afrikas – übersprungen. Kommuniziert wird ausschließlich mobil. Und auch wenn Mali eines der ärmsten Länder der Welt ist: Das Mobilfunknetz erreicht fast 100 Prozent der Bevölkerung. Längst ist der Mobilfunk zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig in Afrika aufgestiegen. Smartphones sind nicht nur Statussymbole. Wer keines hat, kann auch auf dem Markt nicht mehr konkurrieren. Zudem haben sich in Ländern wie Ghana, Nigeria, Kenia und Südafrika viele vor Ort entwickelte Apps durchgesetzt – etwa für die bargeldlose Zahlungsabwicklung oder um Nachfrage und Dienstleister zusammenzubringen. In Äthiopien lässt ein großer chinesischer Technikkonzern gar auf den lokalen Markt zugeschnittene Smartphones produzieren. So weit ist Mali noch nicht. Und doch schafft der Mobilfunk eine Menge Arbeitsplätze.
Der „marché des téléphones“ in Bamako ist kaum zu verfehlen. Schon von Weitem leuchten die blauen und orangenen Sonnenschirme der Handy-Verkäufer, Passanten drängen sich vor den Glaskästen, um einen Blick auf die Gebrauchtgeräte – vom neuesten iPhone bis zur chinesischen Billigfälschung – zu werfen. In einem Land, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung von 1,90 Dollar pro Tag lebt, ist selbst das billigste Smartphone ein Schatz. Was aber, wenn es nicht mehr funktioniert? Das Display zerbrochen ist, die Lautsprecher ausfallen, sich die Tastatur nicht mehr bedienen lässt? Pas de problème! Weiterlesen

SANGHA IM DOGONLAND WIRD ZUFLUCHT FÜR BINNENVERTRIEBENE – Détresse à Sangha face au flux de déplacés

Unsicherheit im Zentrum Mali: Notsituation in Sangha gegenüber dem Ansturm der Binnenvertriebenen
RFI – 17-06-2018 um 05:04
Die Unsicherheit in Zentral-Mali fordert weiterhin Opfer. Diese Woche noch wurde die Unterpräfektur von Bankass geplündert. Wegen Anschlägen dschihadistischer Gruppen und Konflikten in der Gemeinschaft müssen Tausende von Menschen aus ihren Häusern fliehen. Die Stadt Sangha zum Beispiel, im Kreis Bandiagara, ist seit einem Monat Zufluchtsort für mehr als 2.200 Menschen.
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Insécurité dans le centre du Mali: détresse à Sangha face au flux de déplacés
RFI – 17-06-2018 à 05:04
L’insécurité continue de faire des victimes dans le centre du Mali. Cette semaine encore, la sous-préfecture de Bankass a été saccagée. Entre les attaques de groupes jihadistes et les conflits communautaires, des milliers de personnes doivent fuir leur domicile. La ville de Sangha par exemple, dans le cercle de Bandiagara, accueille plus de 2 200 personnes depuis un mois.

Foto (c) BluesyPete/Wikipedia: Vue de Sangha au Mali, en novembre 2007 – Blick auf Lehmhäuser im Zentrum von Sangha, November 2007


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« MACHT MALI WIEDER ZU EINEM HAFEN DES FRIEDENS » – Le Festival sur le Niger s’est déroulé pour la paix, un acte de résistance

Gut, dass es nicht abgesagt wurde: das Festival sur le Niger hat gezeigt, dass Frieden möglich ist.
Le Festival, en tant que combat contre l’obscurantisme, était une réussite.

LISEZ les articles des journaux du Mali plus bas, en dessous de la 2e photo

1a. Bis zum Hals im Niger
Süddeutsche Zeitung – 19. März 2018, 18:54 Uhr
Was Waffengewalt nicht kann, schafft die Musik. Das Festival „Sur le Niger“ trotzt den Dschihadisten und lädt Bands, Rapper und Sängerinnen aus ganz Afrika ein.
Von Jonathan Fischer
Darf man zum Tanz aufrufen, wenn gerade Dutzende Tote zu beklagen sind? Ist Musik wirklich wichtiger als die Sicherheit der Bevölkerung?

Foto (c) Jonathan Fischer: „Macht Mali wieder zu einem Hafen des Friedens“ prangt auf den T-Shirts. Politik ist allgegenwärtig vor und auf der Bühne am Ufer des Nigerstromes, der hier oben in Mali eigentlich noch ein Fluss ist.

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SIBY HAT EINE WEITERE ATTRAKTION: DIE BEMALTEN HÄUSER – Les cases décorées de Siby, village du Mandé qui vaut vraiment le voyage

LESEN SIE AUCH / VOIR AUSSI in MALI-INFORMATIONEN:
=> BOGEN VON KAMANDJAN (BEI SIBY) ALS KULTURERBE EINGESTUFT – Siby et son site historique de l’Arche de Kamandjan

Siby macht sich bereit!
Meeting am 24. & 25. Februar zum Wettbewerb der bemalten Häuser

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Siby se prépare !
RDV les 24 & 25 février prochains pour le concours de maisons décorées Weiterlesen

BOGEN VON KAMANDJAN (BEI SIBY) ALS KULTURERBE EINGESTUFT – Siby et son site historique de l’Arche de Kamandjan

Mali: Schutz der historischen Stätte des Bogens von Kamandjan
RFI – 26.11. 2017
In Mali ist der Bogen von Kamandjan, 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, in die Liste des nationalen Kulturerbes aufgenommen worden.

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WEITERE FOTOS UND INFOS: nach unten scrollen!

Mali: protéger le site historique de l’arche de Kamandjan
RFI – 26.11.2017
Par Anthony Fouchard

Foto (c) RFI / Anthony Fouchard: Malgré le classement, pour l’instant aucun fond n’a encore été débloqué pour aider la commune de Siby à protéger l’arche de Kamandjan – Trotz der Einstufung (in die Liste der nationalen Kulturerbestätten) wurde zur Zeit noch kein Fonds freigegeben, um der Stadt Siby beim Schutz des Bogens von Kamandjan zu helfen


Au Mali, l’arche de Kamandjan, à 50 kilomètres de la capitale vient de rejoindre la liste du patrimoine national. Weiterlesen

FAST HÄTTE ES NACH 5 JAHREN WIEDER IN TIMBUKTU STATTGEFUNDEN: DAS FESTIVAL IN DER WÜSTE – Festival au désert : report pour la énième fois

Timbuktu: das Festival in der Wüste aus Sicherheitsgründen verschoben
L’Indicateur du Renouveau – 27. Januar 2017
Geplant für den 28. Januar, findet das „Festival in the Desert“ nicht in Timbuktu statt.
Dem Veranstalter Mohamed Ansar zufolge wird das Ereignis nur verschoben. „Wir haben vom Verteidigungsministerium ein Dokument erhalten, das uns auffordert das Festival aus Sicherheitsgründen zu verschieben“, sagte er.
Vorher hatte bereits die Zivilgesellschaft Timbuktus, durch eine Erklärung, die Alarmglocken geläutet.

Mali cancels return of famous music festival after al-Qaida attack
The Guardian – 30.01.2017
Fabled Festival au Désert was coming back to Timbuktu after years in exile but officials blocked it at last minute over security fears.

ENGLISCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO

Zur Geschichte des Festivals LESEN SIE AUCH / LIRE AUSSI
=> DAS FESTIVAL IN DER WÜSTE FINDET STATT!! – Le FESTIVAL AU DESERT aura lieu à Tombouctou! – 10.12.2012 in MALI-INFORMATIONEN, und
=> MORE FESTIVAL

Tombouctou : Le

Festival au désert

reporté pour raison de sécurité
L’Indicateur du Renouveau – 27 janvier 2017
Prévu pour le 28 janvier, le “Festival au désert” n’aura pas lieu à Tombouctou.
Selon son organisateur Mohamed Ansar, l’événement est juste reporté. “On a reçu un document du ministère de la Défense qui nous demande de reporter le festival pour des raisons de sécurité”, a-t-il indiqué.

Foto (c) jdm: La dernière édition du festival au désert s’est tenue en 2012.
Die letzte Auflage des Festivals in der Wüste fand 2012 statt.

Avant la réception dudit courrier, la société civile de Tombouctou, à travers un communiqué, avait déjà tiré la sonnette d’alarme. Weiterlesen