SIE SIND UNSERE SCHWESTERN, UNSERE MÜTTER, UNSERE TÖCHTER, UNSERE EHEFRAUEN. STOPPT DEN FEMINIZID IN MALI – Elles sont nos sœurs: Stop au féminicide au Mali


1. Kampf gegen genderbasierte Gewalt – in Kati mobilisieren sich Frauenverbände und NGOs
studio tamani – 01.02.2023
Die Koordination der Frauenverbände und NGOs (CAFO) der Gemeinde Kati hat am 31.02.2023 eine Pressekonferenz zum Kampf gegen genderspezifische Gewalt und die immer wieder auftretenden Vergewaltigungen organisiert.
2. Gemeinschaftliche Vergewaltigung in Kati: die Frauen mobilisieren sich, um Gerechtigkeit zu fordern
L’Indépendant – 02.02.2023
Die Frauen von Kati … mobilisierten sich am vergangenen Dienstag in Kati, um die Kollektivvergewaltigung anzuprangern, die in der Nacht zum 31. Dezember an einem 14-jährigen Mädchen begangen worden war.
3. Aus Kati (Eig.Bericht): Mehr als 200 Frauen haben sich versammelt, um Nein zu dieser schändlichen Tat zu sagen.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. Lutte contre les VBG, à Kati, associations féminines et ONG se mobilisent
studio tamani – 1 février 2023
La coordination des associations féminines et ONG de Kati (CAFO) a organisé hier (31/02/2023) une conférence de presse sur la lutte contre les Violences Basées sur le Genre et les viols récurrents.
Il s’agissait pour la Cafo de Kati de dénoncer les violences sexuelles des filles mineures à Kati.
Elles ont aussi réclamé justice pour la petite fille, victime de viol à mort dans la nuit du 31 décembre au 1er janvier.
© 2023 Studio tamani

2. Viol collectif à Kati : les femmes se mobilisent pour réclamer justice
L’Indépendant – 02.02.2023

Les femmes de Kati et la présidente de la Coordination des Associations et ONG des Femmes de Kati (CAFO), Coumba Samaké, se sont mobilisées, mardi dernier, à Kati, pour dénoncer le viol collectif commis sur une fille de 14 ans, dans la nuit du 31 décembre dernier. La victime a succombé à ses blessures, le 20 janvier dernier, à Kati. Ainsi, les femmes de la ville Garnison du Mali se sont mobilisées pour réclamer justice et appeler les autorités à condamner cet acte barbare. » La justice, notre ultime secours« , « Stop à la violence », « Elles sont nos sœurs, nos mères, nos filles, nos épouses « , » Stop au féminicide au Mali « . Tels étaient les slogans scandés par les manifestantes.
© 2023 L’Indépendant

3. Depuis Kati: Plus de 200 femmes ce sont réunies pour dire non à cet acte ignoble. La mère et la tante de la fille décédée ont participé. Les femmes ont revendiqué que justice soit faite. Le groupe de violeurs (des jeunes garçons, dont le petit copain de la victime) est traduit en justice et arrêté, mais souvent les parents viennent demander pardon au nom de leurs enfants fautifs et l’affaire reste sans suite. Les manifestantes voulaient contrecarrer une telle issue.
Parmi les interventions présentées pendant la réunion, il y avait des condoléances, des salutations pour celles qui s’étaient déplacées massivement, des pensées pour les parents qui se battent pour bien éduquer ses enfants, et pour l’école: la présidente a interpellé les enseignant.e.s d’être vigilants puisqu’il y a des enfants qui se droguent même à l’école. Et on a demandé que les mamans soient courageuses concernant l’éducation des filles et des garçons.
L’éducation en famille échoue des fois à cause d’une manque de communication entre parents et enfants. Traditionnellement, c’est le père de famille qui décide sans demander l’avis des enfants – ce n’est pas prévu dans le système ancien. Pour que le système change, il faudra une volonté de changement, et nous devons nous écarter de certaines traditions. C’est possible que les femmes soient plus flexibles dans cela…

3. Aus Kati (Eig.Bericht): Mehr als 200 Frauen haben sich versammelt, um Nein zu dieser schändlichen Tat zu sagen. Die Mutter und die Tante des toten Mädchens nahmen teil. Die Frauen forderten Gerechtigkeit. Die Gruppe der Vergewaltiger (junge Männer, darunter der Freund des Opfers) wurde zwar der Justiz übergeben und verhaftet, doch oft kommen die Eltern, um im Namen ihrer missratenen Kinder um Vergebung zu bitten, und der Fall wird nicht weiter verfolgt. Die Demonstrantinnen wollten einem solchen Ausgang entgegenwirken.
Die Redebeiträge während der Versammlung umfassten Bekundungen des Beileids, Grußworte an die Frauen, die so zahlreich erschienen waren, Gedanken an die Eltern, die um eine gute Erziehung ihrer Kinder kämpfen, und an die Schule: Die Vorsitzende forderte die Lehrer*innen auf, wachsam zu sein, da es Kinder gibt, die sogar in der Schule Drogen nehmen.
Und man appellierte an die Mütter, mutig zu sein, wenn es um die Erziehung ihrer Töchter und Söhne geht.
Die Erziehung in der Familie scheitert manchmal an der mangelnden Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Traditionell entscheidet der Familienvater, ohne die Kinder nach ihrer Meinung zu fragen – das ist im alten System nicht vorgesehen. Damit sich das System ändert, muss der Wille zur Veränderung vorhanden sein, und wir müssen von einigen Traditionen abrücken. Es ist möglich, dass Frauen in dieser Hinsicht flexibler sind…

1. Kampf gegen genderbasierte Gewalt – in Kati mobilisieren sich Frauenverbände und NGOs
studio tamani – 1 Februar 2023
Die Koordination der Frauenverbände und NGOs (CAFO) der Gemeinde Kati hat am 31.02.2023 eine Pressekonferenz zum Kampf gegen genderspezifische Gewalt und die immer wieder auftretenden Vergewaltigungen organisiert.
Es ging der Cafo von Kati darum, die sexuelle Gewalt gegen minderjährige Mädchen in Kati anzuprangern.
Sie forderten auch Gerechtigkeit für das kleine Mädchen, das in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar vergewaltigt wurde und an den Folgen starb.
© 2023 Studio tamani

2. Gemeinschaftliche Vergewaltigung in Kati: die Frauen mobilisieren sich, um Gerechtigkeit zu fordern
L’Indépendant – 02.02.2023
Die Frauen von Kati und die Vorsitzende der Coordination des Associations et ONG des Femmes de Kati (CAFO), Coumba Samaké, mobilisierten sich am vergangenen Dienstag in Kati, um die Kollektivvergewaltigung anzuprangern, die in der Nacht zum 31. Dezember an einem 14-jährigen Mädchen begangen worden war. Das Opfer erlag am 20. Januar in Kati seinen Verletzungen. So zogen die Frauen der Garnisonsstadt in Mali zusammen los, um Gerechtigkeit zu fordern und die Behörden aufzufordern, diesen barbarischen Akt zu verurteilen.
„Die Justiz, unsere letzte Hilfe“ Die Justiz, unsere letzte Hilfe“ , „Stoppt die Gewalt“, „Sie sind unsere Schwestern, unsere Mütter, unsere Töchter, unsere Ehefrauen“, „Stoppt den Feminizid in Mali“. Dies waren die Slogans, die von den Demonstrantinnen skandiert wurden.
© 2023 L’Indépendant

MALI VERBIETET VON FRANKREICH FINANZIERTE NGOS NACH DESSEN SUSPENDIERUNG DER ÖFFENTLICHEN ENTWICKLUNGSHILFE – APD suspendue par la France, les ONG françaises suspendues par le Mali

1. Editorial: Die öffentliche Entwicklungshilfe, ultimative Waffe für Frankreich!
Le Pélican – 24 Nov 2022
Am Freitag, den 17. November, veröffentlichten französische Medien, die dem Quai d’Orsay nahestehen, Nachrichten über die Aussetzung der öffentlichen Entwicklungshilfe (Aide Publique au Développement, APD) Frankreichs für Mali.
2. Kommuniqué des Ministerrats vom Mittwoch, dem 23. November 2022
maliweb – 23 Nov 2022
Nach Vorlage des Berichts des Ministers für Territorialverwaltung und Dezentralisierung verabschiedete der Ministerrat den Entwurf eines Dekrets, mit dem die Aktivitäten bestimmter Vereinigungen und Stiftungen auf dem Staatsgebiet der Republik Mali verboten werden.
Die Erfordernisse der Verteidigung, der Unabhängigkeit und der Souveränität Malis im Rahmen der Neugründung des Staates …
In Kurzform:
3. Mali: Frankreich setzt Entwicklungshilfe aus – Mali suspendiert französische NGOs
africa-live – 22.11.2022
Die Übergangsregierung Malis bricht ihr Schweigen nach der Ankündigung Frankreichs, seine öffentliche Entwicklungshilfe für Mali aufgrund der malisch-russischen Militärkooperation und der Gefahr der Zweckentfremdung dieser Hilfe auszusetzen.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

Man erhält hier in Mali die Auskunft, dass eine solche Zurückweisung für die deutschen NGOs nicht in Frage käme, da man mit Deutschland völlig andere Beziehungen unterhalte als mit der ehemaligen Kolonialmacht. Aber: die Entscheidung, dass Deutschland seine Truppen aus der MINUSMA abzieht, ist ja jetzt am 22.11. von der Bundesregierung getroffen worden. „Geordnet“, bis Mai 2024. Man wird sehen…
Ici, au Mali, il nous est répondu qu’un tel renvoi n’est pas concevable pour les ONG allemandes, car les relations avec l’Allemagne sont totalement différentes de celles avec l’ancienne puissance coloniale. Mais: la décision de l’Allemagne de retirer ses troupes de la MINUSMA a été prise le 22 novembre par le gouvernement fédéral. De façon „ordonnée“, jusqu’en mai 2024. On verra …

VOIR AUSSI : Berlin veut rester impliqué dans le développement du Mali, DW 25.11.2022

Edito : L’APD, l’arme ultime pour la France !
Le Pélican – 24 Nov 2022
Par Gaoussou Madani Traoré, dirpub „Le Pelican“
Le vendredi 17 novembre, des medias français proches du Quai d’Orsay ont publié des nouvelles relatives à la suspension de l’Aide Publique au Développement (APD) de la France en direction du Mali. C’est notamment le cas du quotidien français Le Monde qui cite une source diplomatique hexagonale. Weiterlesen

WARUM DIE BUNDESWEHR DOCH WEITER IN MALI BLEIBT (ANALYSE vom August) – Le Mali a saisi le Conseil de sécurité de l’ONU pour soutien de la France aux groupes terroristes. Retour sur l’évolution du mouvement « Yerewolo »

Ungeachtet des reißerischen Titels liegt hier eine gut recherchierte Analyse der aktuellen Situation in Mali vor. Sie untermauert meine Einschätzung von neulich. Eine französische Version gibt es diesmal nicht, nur einige Artikel der verwendeten Pressemeldungen (lt. Fußnoten) wurden aufgenommen. Eine englische Version findet sich hier (I) und hier (II).

En dépit du titre racoleur, il s’agit ici d’une analyse bien recherchée et documentée de la situation actuelle au Mali. Elle confirme mon évaluation de l’autre jour. Il n’y a pas de version française cette fois-ci, seuls quelques articles de presse mentionnés dans les notes de bas de page ont été repris. Une version anglaise est disponible ici (I) et ici (II).

Kampf um Mali (I)
1. Konflikt um den Bundeswehreinsatz in Mali dauert an. Bamako kritisiert Eigenmächtigkeiten des Westens, vor allem Frankreichs, darunter Maßnahmen der Spionage und der Subversion.
german-foreign-policy.com – 22.08.2022
BAMAKO/BERLIN (Eigener Bericht) – Der Konflikt zwischen Mali und Deutschland um den Einsatz der Bundeswehr in dem westafrikanischen Land dauert an. Zwar konnten vergangene Woche Differenzen um die Ein- und Ausreise deutscher Soldaten geklärt werden: Nachdem sich Berlin bequemt hatte, neue Formalitäten für den Truppentransport einzuhalten, fand am Donnerstag der seit geraumer Zeit geplante Kontingentwechsel der Bundeswehr in Mali statt. Allerdings halten die Auseinandersetzungen um Malis neue Militärkooperation mit Russland an. Zudem schreitet Bamako gegen eigenmächtige Operationen fremder Mächte auf seinem Territorium ein. Weiterlesen

IHR WISST NICHTS. UND IHR KÖNNT UNS NICHTS. DENN WIR FÜRCHTEN NUR GOTT. – Vous ne savez rien. Et vous ne pouvez pas nous faire du tort. Car nous ne craignons que Dieu.

Zum Erscheinen des neuen Albums
« LES RACINES »
von Vieux Farka Touré (auf dem Weltmusik-Label
World Circuit)

Auszüge siehe am Ende des Eintrags / Voir 2 extraits en bas de l’entrée
VOIR ICI la traduction par google

IHR WISST NICHTS. UND IHR KÖNNT UNS NICHTS. DENN WIR FÜRCHTEN NUR GOTT
Der Musiker Vieux Farka Touré tritt aus dem Schatten seines legendären Vaters Ali Farka Touré. Für die Islamisten in Mali hat er eine klare Botschaft. Sein Wüstenblues wird auf der ganzen Welt geliebt, aber in der Heimat wartet das kritischste Publikum. Das hat einen speziellen Grund.
jonathanfischer.wordpress.com – 29. Juli 2022 / WELT – 22.07.2022
Von Jonathan Fischer
Wenn Vieux Farka Touré nicht gerade auf Tournee in Europa oder Nordamerika ist gehört sein Sound zur Akustik von Bamako. Sein Wüstenblues prägt die Nächte der westafrikanischen Metropole. Selbst wenn man nicht vor einer der Freiluftbühnen am Niger sitzt, trägt der Wind die bluesigen Riffs bis in die Nachbarviertel, kann man noch am gegenüberliegenden Ufer zu den hypnotisch schaukelnden Rhythmen seiner Band tanzen. Eine Ngoni-Laute kratzt aufreizend. Die E-Gitarre wirbelt Blue Notes herum. Und dann noch dieser wunderbar melancholische Gesang! Das wirkt wie ein archaisches Gebet inmitten der lauten schmutzigen Niger-Metropole, dieses Gewimmels von Marktplätzen und maroden Kleinbussen. Tatsächlich reichen die Klänge der Band Jahrhunderte zurück. Mit den vom Niger an den Mississippi verschleppten Sklaven bildeten sie einst die Fundamente des Blues. Und doch vernimmt Vieux Farka Touré in Bamako stets auch ein paar maulende Stimmen: „Er kopiert doch nur den Vater“, sagen die einen. Oder auch: „Was haben diese Rockgitarren in der Musik der Songhai verloren?“

Foto (c) Kiss Diouara/Jonathan Fischer: Vieux Farka Touré au bord du fleuve Niger – Vieux Farka Touré am Ufer des Niger

Dazu muss man ein, zwei Dinge wissen: Vieux Farka Touré ist der Sohn und Erbe des Sängers und Gitarristen Ali Farka Touré, des Mannes also der den sogenannten Desert Blues weltweit popularisierte, und dem es zu verdanken ist, dass heute westliche Musiker von Damon Albarn bis Robert Plant auf der Suche nach den Roots nach Mali pilgern, Hipster wie Black Keys Produzent Dan Auerbach mit Musikern aus dem Sahel aufnehmen, ja die Zukunft des Pop gerne mal vom Niger her gedacht wird. Als sein Vater 2007 starb, war Vieux als dessen Nachfolger prädestiniert. Und wusste erst mal nicht, wie er diese Ehre tragen sollte: „Du kannst nicht einfach das selbe spielen wie dein Vater“, sagt Vieux, traditionelles besticktes Damastgewand und modische Brille, während einer Arbeitspause in seinem „Ali Farka Touré“-Studio. Zwar stammt die Familie aus Niafunké in der Region Timbuktu, aber allein in Bamako können malische Musiker halbwegs überleben. „Dank meiner Amerika-Tourneen“, sagt Vieux, „geht es mir nicht schlecht. Aber um auch in Mali anerkannt zu werden, muss ich meinen eigenen Weg finden. Und das kann schwer sein.“

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ÜBERLEBENSKAMPF IN MALI, WIDERSPRÜCHLICHES UND VERSTÄNDLICHES – La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand

1. Die Sicherheitslage im Land und das deutsche Mandat
Der westafrikanische Staat Mali befindet sich seit 2012 in einer schweren politischen Krise, die Sicherheitslage ist extrem instabil. Im Rahmen einer EU- und einer UN-Mission sind auch deutsche Soldaten in Mali, um dabei zu helfen, das Land zu stabilisieren. Die Bundeswehrmandate laufen im Mai aus.
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Eine Geschäftsstraße in Bamako, der malischen Hauptstadt. In dieser Gegend verkaufen die Händlerinnen und Händler vor allem Baubedarf.
2. Krisenstaat am Scheideweg
Weil die Übergangsregierung die Nähe zu Russland sucht, stehen die Bundeswehreinsätze auf dem Prüfstand.
Das Parlament – 02.05.2022
Djibril Maïga ist von seinem Schreibtisch aufgestanden, er will von der Kommode zwei Bilderrahmen im DIN A4-Format holen. Der malische Mediziner betreibt mit Kolleginnen und Kollegen eine Gemeinschaftspraxis in der Hauptstadt Bamako.

DEUTSCH WEITER UNTER DEM FOTO

Die Autorin Bettina Rühl ist freie Afrika-Korrespondentin und war schon mehrmals intensiv in Mali unterwegs, wobei sie stets sehr viele Gesprächspartner erreicht und zu Wort kommen lässt.
Hier finden Sie => frühere Reportagen in den MALI-INFOS (2013 – 2019),
z.B. „Über den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Jihadismus und interethnischen Massakern: exzellent recherchiertes Radiofeature von Bettina Rühl über Mali. Eine Stunde Journalismus, wie er sein sollte: fragend, vorsichtig, alle Seiten hörend. Mehr Militär hilft dort gar nichts.“ (C.Wiedemann)

Foto (c) dpa: La Bundeswehr est engagée au Mali dans la mission de l’ONU (Minusma) et la mission de formation de l’UE (EUTM) – Die Bundeswehr ist in dem westafrikanischen Land an der UN-Mission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt.

TROUVEZ ICI la version française dans la traduction de google:
1. La situation sécuritaire dans le pays et le mandat allemand
Deutschlandfunk – 26.04.2022
Par Bettina Rühl Weiterlesen

DER 26. MÄRZ: GEDENKTAG & LEGITIMITÄT IM POSTKOLONIALEN MALI – Le 26 mars: commémoration & Légitimité dans un État postcolonial

 

Foto (c) maliweb/Reuters: Au Monument des Martyrs de 1991 à Bamako, le 26 mars 2022

1. Gedenkfeier zum 26. März: Die Tradition wird respektiert
Le Témoin – 29 März 2022
Am 26. März 1991 stürzte Oberstleutnant Amadou Toumani Touré durch einen Militärputsch General Moussa Traoré, der seit 23 Jahren an der Macht war. Dieser Bruch bedeutete nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung die Einführung der Demokratie …

2. The mirage of Malian democracy
Bridges from Bamako – March 26, 2022
By Bruce Whitehouse
Today marks 33 years since Mali embarked on its transition from single-party authoritarian rule to multiparty democracy.

DEUTSCH WEITER (#1 IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DER MALISCHEN FLAGGE

1. Commémoration du 26 mars : La tradition respectée
Le Témoin – 29 Mar 2022
Par Amidou Keita
Le 26 mars 1991, le lieutenant-colonel Amadou Toumani Touré renversait, par un coup d’Etat militaire, le général Moussa Traoré, au pouvoir depuis 23 ans. Cette rupture consacrait l’avènement de la démocratie, et tout ce qui va avec, après l’adoption d’une nouvelle Constitution. Depuis, la date du 26 mars est commémorée pour rendre hommage aux Martyrs. Weiterlesen

AFRIKANISCH-EUROPÄISCHE BEZIEHUNGEN NEU DENKEN : EIN BUCH FÜR DEN WECHSEL DER PERSPEKTIVE

Foto (c) Olaf Bernau: In der Regenzeit ist Soukoutadala, ein Dorf im Südwesten Malis, nur auf Nebenwegen zu erreichen

Afrique-Europe-Interact ist ein transnationales, ausschließlich ehrenamtlich arbeitendes Netzwerk, das Ende 2009 gegründet wurde. Beteiligt sind Basisaktivist_innen vor allem in Mali, Togo, Burkina Faso, Guinea, Tunesien, Marokko, Deutschland, Österreich und den Niederlanden – unter ihnen zahlreiche selbstorganisierte Geflüchtete, Migrant_innen und Abgeschobene.

Einer der deutschen Aktivisten, Olaf Bernau, hat schon des öfteren Vorträge gehalten und Analysen veröffentlicht, zu Mali und der Sahelzone – und jetzt ein Buch.
Hier die Ankündigung:

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Als Afrique-Europe-Interact möchten wir darauf hinweisen, dass am 17.03.2022 im C.H.Beck-Verlag das Buch

„Brennpunkt Westafrika.
Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte“

unseres Mitstreiters Olaf Bernau erschienen ist: Weiterlesen

NOCHMAL, SEHR KLAR: WARUM WIRD DER ZEITPUNKT DER WAHLEN FETISCHISIERT? (Analyse) – Pourquoi la question exclusive « À quand les élections? » est mal posée

1. Mali, was ist mit den Wahlen? Oder die Fetischisierung der Formen der Demokratie
wathi.org – 11.01.2022
Von Jacques Ould Aoudia
Übergang und Beratungen in Mali, Dezember 2021 – Januar 2022
Die aus dem Staatsstreich vom Mai 2021 hervorgegangenen malischen Behörden organisierten im Dezember 2021 die „Assises nationales de la refondation“ (Nationale Versammlungen der Neugründung). Diese hatten zum Ziel, die ernsten Schwierigkeiten, mit denen das Land konfrontiert ist, zu identifizieren und Lösungen zu deren Überwindung vorzuschlagen. Ein Bruchteil der politischen Parteien und bewaffneten Gruppen nahm nicht an diesen Assises teil.
2. „Die Führer des Übergangs sind in die Chronogramm-Falle getappt“
Deutsche Welle – 19.01.2022
Jacques Ould Aoudia kritisiert insbesondere die Tatsache, dass sich die regionalen und internationalen Akteure nur auf die Dauer des Übergangs in Mali und nicht auf die Reform des Wahlsystems und der Regierungsführung fokussieren. Diese sei jedoch von vorrangiger Bedeutung, um das Land aus der Krise zu führen.

DEUTSCH WEITER (IN VON MIR ETWAS VERBESSERTER DEEPL-ÜBERSETZUNG) UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. Mali, à quand les élections ? Ou la fétichisation des formes de la démocratie
wathi.org – 11.01.2022
Par Jacques Ould Aoudia
Transition et concertation au Mali, décembre 2021 – janvier 2022
Les autorités maliennes, issues du coup d’État de mai 2021 ont organisé en décembre 2021 les « Assises nationales de la refondation ». Celles-ci avaient pour but d’identifier les graves difficultés auxquelles le pays est confronté et de proposer des solutions pour les dépasser. Une fraction des partis politiques et groupes armés n’a pas participé à ces Assises.

Une immense pression sur la société
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ALTERNATIVEN ZU DEN SANKTIONEN: MEHR DEMOKRATIE WAGEN – Faire avancer la terreur ou oser plus de démocratie ?

Un essai de la Chargée de mission et gestionnaire de projets et du chef du bureau RLS Afrique de l’Ouest à Dakar, Fondation Rosa Luxemburg.

Voici la traduction du site web par google:
=> Promouvoir la terreur ou oser plus de démocratie ?
Alternatives actuelles aux sanctions contre le Mali

Den Terror fördern oder mehr Demokratie wagen?
Aktuelle Alternativen zu den Sanktionen gegen Mali
Rosa-Luxemburg-Stiftung – 20.01.2022
Von Franza Drechsel, Claus-Dieter König

Die Lage in Mali sieht alles andere als rosig aus: Das Land ist das  sechstärmste der Welt, radikal-dschihadistische Gruppen instrumentalisieren die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise und verschlimmern sie durch Anschläge und Vertreibung, ausländische Militärs fördern die Instabilität, und der politischen Elite mangelt es an visionären Lösungsstrategien. Doch die am 9. Januar von den ECOWAS-Staaten verhängten Sanktionen gegen Mali machen alles noch schlimmer. Dabei braucht es einen mutigen demokratischen Neuanfang – von außen unterstützt statt torpediert.

Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP | Nicolas Remene / Le Pictorium

Foto (c) Nicolas Remene/dpa: Des milliers de personnes se sont retrouvés sur la Place de l’Indépendance à Bamako pour manifester contre les sanctions de la CEDEAO – Tausende Menschen versammelten sich am Freitag, den 14. Januar 2022 auf dem «Independence Square» in Bamako, Mali, um gegen die ECOWAS-Sanktionen zu demonstrieren.

Eigentlich hätte die aktuelle Regierung Malis fleißig in Wahlvorbereitungen stecken sollen – so jedenfalls wünschten es sich westliche Staaten und auch die Mitglieder der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS. Weiterlesen

EINIGE IDEEN ZUR DEMOKRATIE IN MALI – Quelques idées sur la démocratie au Mali

Ein „Gastbeitrag“, der gut zum Thema passt. Aus dem Blog « Askia Mohamed – Blog d’expression politique sur le Mali » (Eröffnet im April 2012, nach dem ersten Putsch in Mali am 21.03.2012.  Damals setzten die Militärs den Präsidenten ATT ab, kurz vor den geplanten Wahlen, zu denen er nicht mehr kandidiert hätte.)

Un “ contribution d’invité “ qui est bien en rapport avec le sujet. Extrait du blog „Askia Mohamed – Blog d’expression politique sur le Mali“ ( Ce blog a été créé en avril 2012, après le premier coup d’Etat au Mali le 21.03.2012. A l’époque, les militaires ont chassé le président ATT à 1 mois d’une présidentielle ou le président sortant ne pouvait pas se présenter et n’allait pas le faire.)

« Nous devons nous pénétrer de l’idée que la démocratie ne se résume pas à la tenue d’élections… » – Wir müssen uns mit der Idee vertraut machen, dass Demokratie mehr ist als die Abhaltung von Wahlen… – wird dort Kofi Annan zitiert, 2000 in seiner Eigenschaft als Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Das kommt auch in der Rede des malischen Premiers zum Ausdruck.


Einige Ideen zur Demokratie in Mali
Askia Mohamed – 14.02.2022
In Mali, Burkina Faso und Guinea wurden innerhalb weniger Monate drei Präsidenten gestürzt. Diese Machtübernahmen durch bewaffnete Akteure wurden von einem Teil der Bevölkerung begrüßt. Die bestehenden Regime sahen sich mitunter teilweise gewalttätigen Protesten gegenüber. Der Druck des 83-jährigen Alpha Condé, der eine dritte Amtszeit anstrebte, wird nach Angaben der Opposition mehr als 90 Menschen das Leben gekostet haben. In Mali waren es die umstrittenen Ergebnisse der Parlamentswahlen 2020, die dem Regime zum Verhängnis wurden und ebenfalls zum Tod mehrerer Demonstranten führten.  All diesen Demonstrationen ist eines gemeinsam: der Durst nach Demokratie.
Lesen Sie weiter in der deutschen google-Übersetzung der website.

Askia Mohamed

Au Mali, au Burkina Faso et en Guinée trois Présidents ont été renversés à quelques mois d’intervalle. Ces prises de pouvoir par des acteurs armés ont été salués par une partie de la population. Les régimes en place faisaient face à des contestations parfois violentes. Le forcing de Alpha Condé 83 ans, pour accomplir un 3ième mandat aura coûté la vie à plus de 90 personnes selon l’opposition. Au Mali ce sont les résultats contestés des législatives de 2020 qui conduiront le régime à sa perte avec là aussi la mort de plusieurs manifestants. On note un point commun à toutes ces manifestations, une soif de démocratie. Cette soif peut s’expliquer par une dérive observée au sein de nos Etats depuis une quinzaine d’années.

Plusieurs organismes dont Freedom House et The Economist group (EUI) analysent annuellement l’état de la démocratie dans le monde en se basant sur plusieurs dizaines…

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