WIE DER „KRIEG GEGEN DEN TERROR“ DIE GEWALT IN DER SAHELZONE ANHEIZT – Comment la « guerre contre le terrorisme » alimente les violences entre les communautés au Sahel

Massaker in Mali: Wie der „Krieg gegen den Terror“ die Gewalt zwischen den Communities in der Sahelzone anheizt
Middle East Eye – 28.03.2019
Von Amandla Thomas-Johnson
(…)
Die Gewalt wird begünstigt, da Malis international unterstützte Militäraktion gegen extremistische bewaffnete Gruppen laut Analysten zunehmend zu einem Krieg gegen die Fulani (auch Peulh oder Fulbe genannt, Ed) wird.
Der Ernst der Situation wird durch einen perfekten Sturm von al-Qaida-verbundenen Gruppen, die um Einfluss wetteifern, von der Armee unterstützte Milizen mit Rechnungen, die zwischen Volksgruppen zu begleichen sind, und durch einen verzweifelten Kampf um Wasser und Land inmitten einer drohenden Klimakatastrophe unterstrichen.
Stämme der Sahelzone
Rund 40 Millionen Fulani leben in ganz Afrika, vor allem in der Sahelzone, einer semi-ariden Landschaft, die von Ost- bis Westafrika – vom Roten Meer bis zum Atlantik – reicht und am südlichen Rand der Sahara liegt.
Während einige von ihnen Macht- und Privilegienpositionen einnehmen, sind viele arm und behalten eine uralte pastorale Tradition bei, indem sie mit Hornviehherden auf der Suche nach frischem Weideland und sauberem Wasser umherstreifen.
Die Dogon, eine viel kleinere Gruppe, konzentrieren sich im Zentrum von Mali, wo ihre sorgfältig errichteteten Lehmhäuser hoch oben in einer Landschaft aus Klippen und sandigen Hochebenen zu finden sind. …Weiterlesen in der google-Übersetzung

Massacres au Mali : comment la « guerre contre le terrorisme » alimente les violences tribales au Sahel
Middle East Eye French edition – 11 juin 2019
Par Amandla Thomas-Johnson

Foto (c) Malian Presidency handout: A woman stands outside a house at the site of an attack by gunmen on Fulani herders in Ogossagou – Une femme se tient devant une maison sur le site d’une attaque par des hommes armés contre des éleveurs peuls à Ogossagou

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KAMPF GEGEN DIE KORRUPTION IN MALI: NEUE METHODEN UNERLÄSSLICH – Des nouveaux codes pour en finir avec la corruption

1. (Facts) Korruption: Was wäre Mali ohne diese Plage?
Journal du Mali – 17.05.2019 um 10:00
Wie würde Mali ohne Korruption aussehen? …
Der letzte Jahresbericht des Rechnungshofs im Jahr 2017 berichtet von zahlreichen finanziellen Unterschlagungen bei verschiedenen öffentlichen Diensten im ganzen Land. Korruption ist ein echtes Entwicklungshindernis.
2. (Bekämpfungsverfahren? Meinung von Wissenschaftlern) Korruptionsbekämpfung: Methodenwechsel angesagt
Journal du Mali – 17.05.2019 um 09h46 Uhr
Der Kampf gegen die Korruption in Mali scheint bei weitem nicht effektiv, sondern von Nachgiebigkeit geprägt zu sein, die zu einer Verharmlosung des Phänomens führt.
3. Porträt von Professor Ibrahim N’Diaye
Absolvent der Ecole Normale Supérieure (ENSUP) in Bamako (Mali) und der University of West Virginia in Morgantown (USA), unterrichtet Professor Ibrahim N’Diaye Englisch, Multikulturalismus und Geschichte der Zivilisationen, während er gleichzeitig über die malischen und afrikanischen Traditionen und das Phänomen der kulturellen Übergänge und/oder sozialen Transformationen forscht.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. (Facts) Corruption : Où en serait le Mali sans ce fléau ?
Journal du Mali – 17.05.2019 à 10h00
Par Germain Kenouvi
À quoi ressemblerait le Mali sans la corruption ? La question prête à sourire pour beaucoup. Pour autant, elle mérite d’être posée, d’autant que tout le monde s’accorde à reconnaitre que les conséquences de ce phénomène qui gangrène le pays portent un sérieux coup à son développement sur plusieurs plans.

Foto (c) jdM: Vue de Bamako – Ansicht der Hauptstadt Bamako

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Saite gerissen – Malis berühmte Kunst- und Musikschule „Institut National des Arts“ bringt trotz Notstand und Vernachlässigung durch die Politik noch Stars wie Wassa Kouyaté hervor

Von Jonathan Fischer:

Corde brisée – L’Institut national des arts du Mali, célèbre école d’art et de musique, produit toujours des stars telles que Wassa Kouyaté en dépit du délaissement par l’État
=> VOIR la traduction de la page en français par google

Bamako, Parc National: Wassa Kouyatés klarer nasaler Gesang dringt durch den Lärm der Mofas, das Gehupe der Busse und das Lachen von Schulkindern, die in ihren blauen Uniformen über den Rasen rennen. Hier im einzigen Park der staubigen Metropole am Niger probt sie ihre neuen Lieder. Songs über ihr Heimatdorf Djoliba, über die Liebe und den Verlust der Menschlichkeit in der Stadt. Ab und zu bleiben Passanten stehen, zücken ihre Handys und filmen die junge Frau, die ihr Saiteninstrument auf dem Schoß wiegt wie ein zu groß geratenes Baby.

Wassa Kouyaté aber scheint ihre Umwelt kaum zu bemerken. Sie spricht mit der Kora. Sie atmet, sie schreit, sie fleht mit den perlenden harfenartigen Klangkaskaden, die sie dem Instrument entlockt. Es scheint fast, als sei das westafrikanische Saiteninstrument mit dem Kalebassen-förmigen Bauch und dem schmalen Hals eine natürliche Verlängerung ihres weiblichen Körpers.

„Ich bin schon als Kind auf unerklärliche Weise von der Kora…

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KANN DIE NEUE REGIERUNG DIE HOHEN ERWARTUNGEN DER MALIER*INNEN ERFÜLLEN? – Voilà le nouveau gouvernement sorti d’un carrousel ministériel

Le gouvernement du Mali formé le 5 mai 2019 par le Premier ministre Boubou Cissé marque un profond remaniement de l’équipe gouvernementale : 12 ministres quittent leurs fonctions (dont plusieurs poids lourds), 7 changent d’attributions. La nouvelle équipe compte 9 femmes seulement parmi 38 membres (voir #3).

Die am 5. Mai 2019 von Premierminister Boubou Cissé gebildete Regierung von Mali markiert eine tiefgreifende Umgestaltung des Regierungsteams: 12 Minister verlassen ihre Funktionen (darunter mehrere Schwergewichte), 7 ändern ihr Portefeuille. Das neue Kabinett zählt nur noch 9 Frauen bei 38 Mitgliedern (s.#3).

Foto (c) maliweb: Photo de famille des membres du gouvernement, le 6 mai 2019 – Die Regierung Boubou Cissé


1. Neue Regierung: Wird es Dr. Boubou Cissé gelingen, die Herausforderung zu meistern ??
Nouvelle Libération – 9. Mai 2019
Die Regierung wurde von Dr. Boubou Cissé am 5. Mai 2019 präsentiert.
2. Boubou Cisse an der Spitze einer Regierung von 38 Ministern: Die sieben großen Herausforderungen einer Mannschaft in einer beauftragten Mission.
Inf@sept – 10. Mai 2019
Am Sonntag, den 5. Mai 2019, fand schließlich die schwierige Geburt einer lang erwarteten Regierung statt, nach so vielen Schlichtungen und Konsultationen. Dr. Boubou Cissé, an der Spitze eines 38-köpfigen Teams, trägt die sehr große Verantwortung, die vielen Herausforderungen, denen Mali gegenübersteht, sowohl aus gesellschaftspolitischer als auch aus wirtschaftlicher und sicherheitstechnischer Hinsicht, anzugehen.
3. Die NGO Wildaf ist wütend über den Rückgang der Frauenquote in der Regierung.
Inter De Bamako – 13. Mai 2019
Die NGO Wildaf, bekannt für die Verteidigung der Rechte der Frauen (Gleichberechtigung, Gleichstellung, Genderfragen usw.), ist empört über die Regierung Boubou Cissé, weil sie die Zahl der Ministerinnen auf 9 begrenzt hat gegenüber 11 in der scheidenden Regierung.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DEEPL-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEN FRZ. ORIGINALEN

1. Nouveau gouvernement : Dr. Boubou Cissé réussira-t-il à relever le challenge ?
Nouvelle Libération – 9 Mai 2019
Par Paul Dembélé
Le gouvernement du Dr. Boubou Cissé a été dévoilé le 5 mai 2019. Le moins que l’on puisse dire, c’est qu’il s’agit d’une équipe éléphantesque de 38 membres, qui comprend des personnalités issues aussi bien de la majorité que de l’opposition. Weiterlesen

OFFENER BRIEF AFRIKANISCHER FRAUEN AN DIE REGIERENDEN – Lettre ouverte de femmes africaines aux dirigeant(e)s

Caren Marks, parlamentarische Staatssekretärin, hat letzte Woche Deutschland beim Treffen der Gleichstellungsministerinnen- und minister aus den G7-Staaten 🇩🇪 🇫🇷 🇮🇹 🇺🇸 🇯🇵 🇨🇦 🇬🇧 in Paris vertreten. Sie sagt, am Ende von guten und intensiven Beratungen zu Themen wie digitale Gewalt an Frauen und Mädchen habe sie deutlich gemacht, dass in der diesjährigen Abschlusserklärung das Thema sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen fehlt. Denn: Diese Rechte sind Menschenrechte!
Ob sie den folgenden offenen Brief von 45 afrikanischen Aktivistinnen, unterstützt von ONE und von 125 000 Menschen unterzeichnet, auch verlesen hat, weiss ich nicht.

Offener Brief
An die Staats- und Regierungschef*innen weltweit
Wir sind die Frauen, die an vorderster Front gegen Geschlechterungerechtigkeit und globale Armut kämpfen.

DEUTSCHE VERSION WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Plus de 40 activistes, à travers le continent africain, ont co-signé une lettre ouverte adressée aux dirigeants mondiaux. Au-delà des grandes promesses, elles exigent de réels progrès.
ONE.org – 07.05.2019
(La lettre a été signée par plus de 125.000 personnes, Ed)

Lettre ouverte

Chers dirigeants mondiaux,

Nous faisons partie des femmes en première ligne dans le combat contre les inégalités de genre et la pauvreté dans le monde. Weiterlesen

PEULH UND DOGON IN DEN UNRUHEN IN MALI: DIE GESCHICHTE EINER LANGEN UND AMBIVALENTEN BEZIEHUNG – Peuls et Dogons dans la tourmente au Mali : histoire d’une longue relation ambivalente

Leider keine deutsche Übersetzung, außer => von google

Peuls et Dogons dans la tourmente au Mali : histoire d’une longue relation ambivalente
The conversation – 29.03.2019
Par Dougoukolo Alpha Oumar Ba-Konaré, Institut national des langues et civilisations orientales – Inalco – USPC

Au centre du Mali, dans la moitié Est de la région de Mopti, où des tueries sans précédent se déroulent, il a existé depuis des siècles une cohabitation plus ou moins paisible au gré des circonstances politiques des divers peuples présents.

Des éleveurs Peuls (ici en 2005, au sud de Gao).
KaTeznik/Wikimedia, CC BY-SA

De manière schématique, les Dogons agriculteurs vivent sur les falaises et dans les plaines exondées. Les Peuls sont traditionnellement des pasteurs transhumants, allant des zones arides au delta du fleuve Niger. Dans cette zone, ces deux grands peuples vivent d’échanges de leurs denrées, se complétant les uns les autres. Les Peuls apportent le lait et le fumier ; les Dogons, toutes les denrées alimentaires cultivées. L’écosystème local rend donc chaque communauté dépendante des autres.

Région centre du Mali.
Wikimedia

Des Peuls dominants, des Dogons dominés

Pourtant, l’équilibre théorique qui voudrait que ces peuples puissent cohabiter en se complétant a été souvent mis au mal au cours de l’Histoire. Tous ont, certes, été dominés par les grands empires ayant couvert le Mali actuel, comme l’empire Songhaï entre le milieu du XVᵉ siècle et la fin du XVIᵉ siècle.

La création d’un royaume peul théocratique et ethnocentrique, la Dîna du Macina, établie définitivement en 1818, est un tournant capital dans les relations entre Peuls et Dogons.

Face aux vexations de leurs voisins – notamment celles du puissant royaume bambara de Ségou, au Sud-Ouest, et des Touaregs au Nord –, des Peuls se rebellent et travaillent à une régénération sociale sur la base de principes islamiques. Ils délimitent et occupent des régions nouvelles. L’islam régit la vie sociale. Les parcours de transhumance des bêtes sont tracés. Face à ce joug, des Peuls païens refusant la domination du clan régnant des Barry s’exilent. Les populations non-peules, considérées comme païennes également, sont asservies, et réduites à des conditions de citoyens de seconde zone.

Quelques décennies plus tard, Oumar Tall, un autre conquérant djihadiste venu de l’ouest, peul également, s’oppose au Macina, et crée un nouvel ordre. Son neveu et ses fils ont régné et perpétué la domination peule dans ce pays, bien que les relations avec les Dogons se soient améliorées, à travers des alliances occasionnelles.

La colonisation, quelques décennies plus tard, écrase toutes les communautés, rééquilibre les statuts sociaux et interdit formellement l’esclavage (bien que le système de castes persiste dans les rapports sociaux, jusqu’à aujourd’hui), comme Amadou Hampâté Bâ le décrit si bien dans son œuvre Amkoullel, l’enfant peul.

À l’indépendance du Mali, en 1960, le socialisme du pays tout juste né réitère l’égalitarisme social. La féodalité peule est morte pour de bon.

Dans les années 1970-80, changements de dynamiques

Les grandes sécheresses des années 1970 et 1980 impactent toutes les populations locales. Les agriculteurs et les agro-pasteurs s’en sortent difficilement, mais mieux que les pasteurs. Avec la décimation des troupeaux, les Peuls (pasteurs) chutent encore plus socialement. Ils sont obligés de compter bien davantage sur les autres communautés. Spécialistes reconnus de l’élevage, ils s’occupent des bêtes de leurs voisins, tels les Dogons, dans des relations de nature clientéliste.

Les plans agricoles nationaux donnent la préférence aux agriculteurs qui, désormais, occupent des espaces autrefois situés dans le sillage des troupeaux des Peuls. Les anciens voisins entrent régulièrement en tension du fait de cette problématique d’accès aux terres. Celle-ci reste une source essentielle de griefs, bien au-delà des mémoires d’un autre siècle.

Dans le même temps, l’État devient plus présent. L’industrie du tourisme fleurit dans ce qui est appelé « le Pays Dogon », suscitant un récit selon lequel les Dogons seraient les véritables autochtones de cette région, occultant sa nature hétérogène. Les autres peuples ont tout de même tous pu bénéficier de l’intérêt pour le « Pays Dogon », joint à un circuit intégrant l’illustre ville de Djenné, ainsi que la capitale de la région administrative, Mopti.

Le « Pays dogon »
Office du tourisme du Mali

Malgré des incidents fréquents, la violence intercommunautaire n’a jamais prévalu. L’État a su s’interposer. La période plutôt calme des années 1990 à 2012 a alimenté l’idée que les populations vivaient ensemble depuis des générations dans la paix. L’histoire et la mémoire sociale des antagonismes sont tues. Il n’en reste pas moins que Dogons et Peuls vivaient effectivement côte à côte.

En 2012, l’apparition d’un nouvel antagonisme

Avec le coup d’État de mars 2012 à Bamako, la chaîne de commandement de l’armée malienne s’est effondrée. Le fonctionnement des services de l’État a été remis en question. Sans agents de l’État pour s’interposer, les affrontements se multiplient entre agriculteurs dogons et pasteurs peuls, provoquant la mort de dizaines de personnes. Une violence nouvelle, sans borne, voit alors le jour.

L’État malien perd du terrain dans la région de Mopti face à la rébellion touarègue du MNLA (Mouvement national de libération de l’Azawad) et son allié Ansar Dine. Quelques zones de la région de Mopti ont alors été occupées par ces deux mouvements. Les habitants de Douentza, par exemple, ont connu de nombreuses exactions sous le joug des occupants.

Une autre organisation, le Mouvement pour l’Unicité et le Djihad en Afrique de l’Ouest (MUJAO) émerge durant cette même période. Ce mouvement djihadiste s’empare de la ville de Douentza en septembre 2012. La population se sent délivrée du joug des rebelles. Les nouveaux maîtres des lieux gèrent la ville selon leur idéologie rigoriste. Un certain ordre s’installe alors, malgré la limitation des libertés des citoyens.

La ville de Douentza, dans le centre du Mali.
Google Maps

Durant la période allant de l’occupation d’une partie du cercle administratif de Douentza à sa reconquête lors de l’opération militaire française « Serval », en janvier 2013, de nombreux jeunes Peuls ont rejoint les rangs du MUJAO. Ces derniers ont justifié leur adhésion par une soif de justice sociale, une forme de pragmatisme et d’opportunisme, mais aussi par une volonté de survie face à de nouveaux bourreaux.

Cette brève période a marqué durablement les esprits sur place. Les Peuls ont commencé à être assimilés aux djihadistes.

En 2015, l’irruption du Front de libération du Macina

La présence de l’État malien est restée précaire, malgré la reconquête de ce territoire. En 2015, la situation sécuritaire de la région n’était toujours pas stabilisée, tout comme les antagonismes récents, nés durant l’occupation de la zone par les djihadistes.

Un nouveau mouvement djihadiste émerge en 2015, le Front de libération du Macina. Il est commandé par un Peul, Amadou Kouffa. Considérant les Peuls comme étant des alliés naturels des djihadistes, du fait de l’histoire fondatrice du Macina au XIXe siècle (dont il s’approprie l’héritage), Kouffa invite tous les musulmans à le rejoindre et à lutter contre l’État malien. Cependant, il indique bien dans des prêches qu’il ne mène pas cette guerre de régénération sociale au nom d’une communauté particulière, mais dans une certaine forme d’égalitarisme inclusif.

Ce discours résonne au sein des communautés peules appauvries, mécontente de l’ordre social dans lequel elles vivent, et victimes d’exactions répétées par des membres de l’armée malienne.

Le Front de Libération du Macina fait rapidement allégeance à Ansar Dine (dirigée par Iyad ag-Ghaly), fusionnant au sein d’un nouveau mouvement : le Groupe de soutien à l’islam et aux musulmans (GSIM). Cette nouvelle corporation mène de nombreuses opérations dans la zone, terrorisant les populations civiles issues de toutes les communautés.

Par ailleurs, de nouveaux groupuscules djihadistes apparaissent sur place, dont Ansar ul Islam, basé au nord du Burkina Faso et qui mène fréquemment des incursions dans la région de Mopti. Ansar ul Islam est lui aussi dirigé par des Peuls, et recrute en priorité dans cette communauté.

Le cycle de la violence s’installe

Le ressentiment des communautés voisines des Peuls augmente alors. Les civils peuls sont accusés d’être des informateurs, des alliés des djihadistes. Des groupes d’autodéfense se constituent. Des hameaux peuls sont attaqués en représailles aux actions des djihadistes. Le cycle de la violence s’installe, avec les velléités de revanche des Peuls face aux agressions dont ils sont victimes. Peuls et Dogons s’accrochent fréquemment dans des heurts sanglants. Les anciens antagonismes surgissent à nouveau et nourrissent l’hostilité ambiante.

Une étude à visée préventive du United States Holocaust Memorial Museum avait, dès 2016, mis en lumière les discours négatifs croisés entre les deux communautés. Certains Peuls perçoivent les Dogons comme « barbares » et « peu civilisés ». En retour, ils sont accusés d’avoir « un tempérament dominateur » de manière atavique et d’être des fidèles du djihad.

La parole violente se répand dans les discussions, sur des pages Internet. L’idée qu’il existe un pays dogon unifié, dans un continuum géographique, émerge. Les Peuls sont considérés par des radicaux comme étant des éléments allogènes à cet espace. Dans certaines zones, ils sont tous expulsés dès 2016. La persistance des actions des djihadistes renforce ces accusations, bien que l’immense majorité des civils peuls soient opposée à ces mouvements fondamentalistes armés.

La naissance d’une idéologie de nettoyage ethnique

C’est dans ce contexte que naît la milice dogon Dan Na Ambassagou (« Les chasseurs se confient à Dieu ») en décembre 2016. Dès sa création, ses leaders annoncent leur volonté indéfectible de s’attaquer à tout ennemi des Dogons. Leur bellicisme est présenté comme nécessaire et héroïque, contribuant à la « guerre contre le terrorisme » qui capte tant l’attention de l’État malien et de ses alliés. Les attaques contre les villages peuls s’intensifient.

En réaction, des groupes de peuls organisent des expéditions punitives contre des localités dogons. De nombreux civils se voient donc doublement attaqués par ces groupes et par les djihadistes, accentuant le sentiment que Peuls et djihadistes mènent bien un combat commun.

Cependant, Dan Na Ambassagou et ses alliés prennent l’avantage, avec de l’équipement militaire sophistiqué, des armes lourdes, des gilets pare-balles dont la provenance reste à ce jour inconnue. Leur coalition comprenant des combattants étrangers à la zone entame des patrouilles. Ces combattants sont décrits comme des mercenaires, mais nul ne sait ce qui les motive, et qui les dirige.

Parallèlement à ces développements, des messages de haine contre les Peuls commencent à circuler sur les médias sociaux. Dans de nombreuses pages, des allusions sont faites à une idéologie de domination de la part des Dogons. La minorité de Dogons qui se montre hostile aux Peuls, encourageant l’action des milices, appelle à leur expulsion définitive, voire à leur élimination, et à la destruction de leur culture. Une idéologie du nettoyage ethnique prend forme.

Chasseur dogon traditionnel (ici en 2010).
J. Drevet/Wikimedia, CC BY-SA

A partir de 2016 jusqu’à aujourd’hui, les civils peuls fuient par milliers la violence exercée par les milices vers les grandes villes de la région, certains se réfugient très loin de chez eux, jusqu’à Bamako, où il vivent dans une indigence extrême.

Dans le centre du Mali, les milices s’enorgueillissent d’une supposée alliance avec des agents de l’État. Elles sont fréquemment aperçues en train de mener des patrouilles avec des soldats. Cette vision amplifie la terreur chez des Peuls faisant face à ce qui ressemble à une lutte totale contre eux, sans possibilité de se tourner vers l’État – des soldats s’étant d’ailleurs livré à des exactions et des arrestations arbitraires sur des civils peuls, amalgamés encore et toujours aux terroristes. Le gouvernement de Bamako élabore certes des plans de sécurisation, mais ils restent lettre morte.

Malgré cet antagonisme, des civils dogons ont su abriter des Peuls en fuite, et à de nombreuses reprises. Des communautés peules entières doivent ainsi leur salut à ces Dogons.

Ogossagou, le point culminant de la violence

Face à l’augmentation de la violence, des milices peules se revendiquant comme non-islamistes apparaissent. Elles prônent, elles aussi, l’autodéfense comme raison d’être et mènent, à leur tour, des actions armées, accroissant la peur chez les civils dogons. À l’exode continu des Peuls s’ajoute donc celui de certaines communautés dogons.

Malgré l’émergence de ces groupes peuls d’autodéfense, ces derniers restent largement la population la plus touchée par les exactions. Dan Na Ambassagou et ses alliés, mieux équipés et plus nombreux, prennent le dessus. À partir de 2018, de nombreuses vidéos et témoignages prouvent que ces groupes se livrent à des actes de torture sur des Peuls, n’hésitant pas à les mutiler. Face à ces crimes, soumis à une propagande efficace, la terreur s’installe de plus belle chez eux. C’est dans ce contexte que les meurtres de masse actuels ont lieu. De nombreuses localités peules sont complètement incendiées, leurs habitants exécutés.

Et, finalement, l’effroyable carnage de Ogossagou arrive. Dans ce village, le 23 mars 2019, la violence atteint son paroxysme : des enfants, des femmes enceintes, des personnes âgées – toute personne ayant pu être attrapée par les assaillants – sont exécutés. Certains sont brûlés vifs. D’autres sont égorgés. Les images du massacre circulent, et font prendre enfin conscience aux Maliens et à l’opinion internationale à quel point les violences actuelles vont bien au-delà de conflits intercommunautaires. Il est devenu aujourd’hui évident qu’une idéologie de nettoyage ethnique meut les milices coupables de ces exactions.

Ces évènements tragiques et hautement médiatisés prennent place dans une longue histoire de coexistence souvent difficile entre Peuls et Dogons. Le défi à relever, si la paix advient, sera de réconcilier ces deux peuples, et de bâtir la société idéalisée des années 90 et 2000.

Une grande partie des tensions actuelles est due à l’irruption d’acteurs externes et à la diffusion de fausses informations altérant les perceptions mutuelles : djihadistes et milices de mercenaires divisent. Chacun se sent vulnérable.

Or, sans État pour s’interposer, défendre, expulser les acteurs de la discorde, la violence risque bien, hélas, de continuer de s’accroître.

[This article is republished from The Conversation under a Creative Commons license. Read the original article.]

VOIR d’autres articles de Dougoukolo Alpha Oumar Ba-Konaré,
p.ex. =>
Entre faux djihadistes et faux chasseurs traditionnels, les civils piégés dans le centre du Mali
October 22, 2018

only one in English:
November 13, 2016
=> Central Mali gripped by a dangerous brew of jihad, revolt and self-defence
By Yvan Guichaoua, University of Kent and Dougoukolo Alpha Oumar Ba-Konaré, Institut national des langues et civilisations orientales – Inalco – USPC

=> Djihad, révolte et auto-défense au centre du Mali
October 12, 2016

MASTER SOUMY IM INTERVIEW ÜBER SEINEN KAMPF FÜR EINE BESSERE GESELLSCHAFT UND GEGEN EIN KORRUPTES SYSTEM – Master Soumy se bat pour une meilleure société et contre la corruption

Ismaïla Doucouré alias Master SOUMY: „Ich kämpfe nicht gegen einen Mann, sondern gegen ein System: gegen schlechte Regierungsführung“
mali24 – 22. Februar 2019
Master Soumy, mit bürgerlichem Namen Ismaïla Doucouré, ist ein malischer Rapper-Künstler, ausgebildeter Jurist und Kulturunternehmer. Master Soumy profiliert sich zwischen 1996 und 2006 als einer der unumgänglichen Leader des malischen Hip-Hop mit der Originalität seiner Texte, seinem Engagement für die Sache der Unterprivilegierten, er nähert sich mit Leichtigkeit den vielfältigen Themen, die den Alltag des malischen Durchschnittsbürgers beschreiben.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Ismaïla Doucouré alias Master SOUMY : « Je ne me bats pas contre un homme, mais contre un système : la mauvaise gouvernance »
mali24 – 22 février 2019
Propos recueillis par Ibrahim Sidibé, stagiaire
Master SOUMY, de son vrai nom Ismaïla Doucouré est un artiste rappeur malien, juriste de formation, entrepreneur culturel. Master SOUMY s’impose entre 1996 et 2006 comme un des leaders incontournables du Hip-hop malien avec l’originalité de ses textes, son engagement pour la cause des démunis, il aborde avec aisance des thématiques aussi variées que diverses qui décrivent le quotidien du Malien Lambda.

MORE „Master Soumy“ in MALI-INFORMATIONEN

Foto (c) mali24.info: Master Soumy

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