UNTER DER DRITTEN NIGERBRÜCKE BAMAKOS LEBEN DIE GEISTER – Des djinns qui vivent sous le troisième pont de Bamako

Oben/en haut: Foto (c) AFP/NICOLAS REMENE: Le grand et large „3e pont“ et le petit pont de l’époque coloniale, à Bamako le 2 juillet 2021 – Die große breite „3. Brücke“ und die kleine Brücke aus der Kolonialzeit, Bamako am 2. Juli 2021

Unter der dritten Brücke Bamakos fließt der Niger, und da leben die Geister
AFP – 05.08.2021 um 18:00
„Da unten sind böse Geister, die Menschen und ihre Motorräder in den Fluss saugen“ : Boucary Sagara runzelt die Stirn, wenn er von einer der drei Brücken in Bamako spricht, von dieser geheimnisumwobenen Brücke, die er um nichts in der Welt benutzen würde: In Mali wird sie „dritte Brücke“ oder „Brücke der Chinesen“ genannt.

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Sous le troisième pont de Bamako, coule le Niger et vivent les génies
AFP – 05.08.2021 à 18:00
Par Amaury HAUCHARD
„Il y a les mauvais esprits là-bas, ils prennent les gens et leur moto pour les aspirer dans le fleuve“: Boucary Sagara fronce les yeux quand il parle d’un des trois ponts de Bamako, teinté de mystères, qu’il n’emprunterait pour rien au monde.Au Mali, on l’appelle le „troisième pont“, ou le „pont des Chinois“, car il est le dernier des trois ouvrages d’art franchissant le fleuve Niger à avoir vu le jour dans la capitale malienne, construit et financé il y a 11 ans par une entreprise chinoise.

Alle Fotos (c) AFP/NICOLAS REMENE: Le site sacré du „3e pont“ de Bamako, le 2 juillet 2021 – Der heilige Ort unter der „3. Brücke“ Bamakos, am 2.Juli 2021


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Es muss krachen

Man lebt in Sanankoroba, und umzu! Mit der Musik von DJ Diaki.
Jonathan Fischer weiß ein Lied davon zu singen.

Von malischen Dorfplätzen in westliche Clubs: DJ Diaki zeigt mit hochgepitchten Folk-Rhythmen
und lärmenden Loops, warum elektronischer Musik aus Afrika die Zukunft gehört

Die Ankunft in Diakis Heimatdorf Sanakoroba ist ernüchternd und extrem zugleich. Das Taxi, ein zerbeulter Mercedes 190, hatte sich von Malis Hauptstadt Bamako gut 30 Kilometer seinen Weg zwischen Lastwagen mit Achsenbruch, überfüllten Kleinbussen, Melonenbergen und Kohlesäcken gebahnt. Roter Staub wirbelt von den Schlaglöchern auf und dämpft das Sonnenlicht zu einem matten Orange. Umso krasser die hereinwehenden Soundfetzen: Muezzin-Rufe, brüllende Dieselmotoren, der Sirenengesang der Musikerin Oumou Sangarés, übersteuertes Balafon-Geklöppel von Hochzeitsgesellschaften am Straßenrand. Ein Frontalangriff auf das Nervensystem. Oder doch der Grundstoff für die hochtourigen Rhythmen, mit denen sich DJ Diaki einen Namen gemacht hat?

Wenn die Zukunft elektronischer Musik in Afrika liegt, dann muss DJ Diaki zu ihren künftigen Superstars gezählt werden. Der englische Guardian führte sein Debütalbum „Balani fou“ in den Top Ten seiner Jahresbestenliste…

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DER NIGER – Les pêcheurs de Mopti

1. Im Nigerdelta, ein Fischervolk im Spannungsfeld der Missstände in der Sahelzone
AFP – 22.04.2021 um 10:00
Ousmane Djebare Djenepo hat das Gewand der großen Tage herausgeholt, grün wie das kurze Gras an den Ufern des Niger. Auf seiner Pirogue präsentiert der 76-jährige Fischer stolz „seinen“ Fluss.
2. Die Bozos, nomadische Fischer auf dem Weg zur Sesshaftigkeit
AFP – 22/04/2021 um 12:50
Die Bozos, Hüter einer nomadischen Fischereitradition am Niger, tragen die Hauptlast des Klimawandels und der Konflikte in der Sahelzone.
Sie sind eine von Hunderten ethnischer Gruppen in der Sahelzone, hatten aber schon immer ihr eigenes gutes Recht: den Fischfang in dieser halbtrockenen Region an einem der drei größten Flüsse Afrikas, zusammen mit dem Nil und dem Kongo.
Die Bozos waren lange Zeit, zusammen mit den Somonos, die einzigen, die den Niger in seinem Abschnitt in der Sahelzone befahren haben.

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2. Die Bozos, nomadische Fischer auf dem Weg zur Sesshaftigkeit
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1. Dans le delta du fleuve Niger, un peuple de pêcheurs à la confluence des maux sahéliens
AFP – 22.04.2021 à 10:00
Par Amaury HAUCHARD
Ousmane Djebare Djenepo a sorti la tenue des grands jours, verte comme les herbes courtes des rives du Niger. Droit sur sa pirogue, le pêcheur de 76 ans n’est pas peu fier de faire découvrir «son» fleuve.
Mais sous ses larges lunettes de soleil et son sourire facile, le président de la fédération des pêcheurs du delta du Niger cache son désarroi devant le sort de ses pairs qui vivent, de moins en moins nombreux, du poisson de plus en plus rare dans cet immense territoire au coeur du Mali et du Sahel.

Foto (c) AFP/MICHELE CATTANI: Un pêcheur en pirogue sur le fleuve Niger, le 17 mars 2021 à Mopti, au Mali – Ein Fischer in einer Pirogue auf dem Niger, am 17. März 2021 in Mopti

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WENN DIE FRAUEN IHRE EIGENE SPARKASSE AUFMACHEN – Le système des tontines pour faire avancer l’autonomisation des femmes

2. Die Tontinen der Frauen: Im Zeichen einer neuen urbanen Solidarität
Bamako (AMAP) – 19/02/2021
Malische Frauen haben eine fruchtbare Fantasie. In der schwierigen Situation, die Mali wegen des Covid-19 und der Sicherheitskrise durchmacht, schaffen es findige Ehefrauen, ihren Männern zu helfen, die Brötchen nach Hause bringen. Diese Frauen haben über Tontinen einen wöchentlichen Solidaritätsdienst in ihrem Umfeld eingerichtet.
1. Die Tontine: ein Hebel zur Stärkung der Frauen
Benbere – 22. Oktober 2020
In Mali ist die Tontine ein Hebel für das wirtschaftliche Empowerment von Frauen. Sie hilft vielen von ihnen, unternehmerisch tätig und unabhängig zu sein. Auch wenn sie oft eine Quelle für Unstimmigkeiten ist.

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2. Tontines des femmes : Sur un air de nouvelles solidarités urbaines
Bamako (AMAP) – 19/02/2021
Par Sasuke
Les Maliennes ont l’imagination fertile. Dans le contexte difficile que traverse le Mali, à cause de la Covid-19 et de la crise sécuritaire, les ingénieuses épouses arrivent à aider les époux à faire bouillir la marmite. Ces femmes ont mis sur pied une chaîne hebdomadaire solidarité, à travers des tontines dans leur domaine d’activité. L’originalité dans cette solidarité résout ainsi, chaque jour, des petits problèmes dans les ‘Ténèni’, au ‘Taratani’, ‘Arabani’, ‘Alamoussani’, ‘Dioumani’, au ‘Sibiribi’ au « Karini », du nom en bambara de chaque jour de la semaine qui devient le label du maillon de solidarité.  Weiterlesen

DIALOG STATT GEWALT UND CHAOS (Analyse und Hintergrund)

Désolée, il n’y a pas de version française.

Ein Beitrag zum Verständnis der Situation in Mali, der auch auf die Kultur des Dialogs hinweist und diese Tradition ausleuchtet – ich habe mich schon vor 8 Jahren gefragt, warum das immer ein Krisenbewältigungsmittel in Mali war und jetzt nicht mehr wirksam scheint. Oder doch?

Der sanfte Putsch
Brennende Barrikaden und tote Demonstranten: Die Bilder aus Mali scheinen Klischees von Gewalt und Chaos zu bestätigen. Doch die malische Gesellschaft liebt den Dialog.
ZEIT online – 21. Juli 2020, 20:22 Uhr
Eine Analyse von Issio Ehrich
Der Boden für noch mehr Chaos schien in Mali bereitet, als die Anführer der Protestbewegung M5 vor gut einer Woche zu „zivilem Ungehorsam“ aufriefen. Tausende forderten daraufhin in den Straßen der Hauptstadt Bamako den Rücktritt von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta, genannt IBK. Sie belagerten das Parlament und das Staatsfernsehen und setzten Barrikaden in Brand. Die Staatsführung hielt mit Gewalt dagegen: Sie ließ M5-Anführer einsperren und entsandte Antiterroreinheiten. Mindestens elf Zivilisten wurden erschossen. Es schien, dass sich in diesen Tagen Mitte Juli ein friedlicher Protest in einen gewaltvollen Aufstand verwandeln würde. Doch dann passierte … nichts.

Foto (c) Matthiew Rosier/​Reuters: Protestierende in Mali bei einer Demonstration gegen Präsident Ibrahim Boubacar Keïta am 10. Juli in der Hauptstadt Bamako

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MACHT MUSIK! Ein Ethnologe versorgt die Menschen in Mali mit Instrumenten. Denn wenn sie ihre Traditionen pflegen können, haben Dschihadisten keine Chance – FAITES DE LA MUSIQUE ! Un ethnologue fournit des instruments aux Maliens contre les djihadistes

Foto (c) J.Fischer: Cours de danse à Kirina – Tanzunterricht in Kirina

Von Jonathan Fischer, zuerst publiziert in  Süddeutsche Zeitung (10.07.2018)

Voir ici la traduction française du site web par google!

Das Hauptquartier der Minusma, der Friedensmission der Vereinten Nationen in Mali, thront wie eine Festung über dem nördlichen Niger-Ufer im Botschaftsviertel von Bamako. Stacheldraht, Scheinwerfer, Schützenpanzer. Wer eintreten will, muss zwei Schranken mit Sprengstoffdetektoren passieren. Aber am Ende schütteln die Sicherheitsoffiziere den Besuchern die Hand – so gehört es sich in Mali nun mal.

Paul Chandler, ein amerikanischer Musikethnologe, soll heute seine Dokumentation „It Must Make Peace“ vorführen. Eine Art kultureller Nachhilfeunterricht für das Personal der Friedensmission. „Militärisch ist dieser Konflikt nicht zu gewinnen“, sagt Chandler, ein weißhaariger Mittvierziger, während sich Offiziere aus aller Welt in die roten Samtsessel des Kinosaals zwängen. „Wer in Mali etwas bewegen will, muss erst einmal die Kultur verstehen.“ Das ist Chandlers Mantra.

Die Lage in dem Land verdüstert sich zunehmend. Weite Teile von Nord- und Zentralmali entziehen sich der staatlichen Kontrolle, Dschihadisten terrorisieren dort die Bevölkerung. Wenn in den Dörfern gefeiert wird, fallen sie…

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SIBY HAT EINE WEITERE ATTRAKTION: DIE BEMALTEN HÄUSER – Les cases décorées de Siby, village du Mandé qui vaut vraiment le voyage

LESEN SIE AUCH / VOIR AUSSI in MALI-INFORMATIONEN:
=> BOGEN VON KAMANDJAN (BEI SIBY) ALS KULTURERBE EINGESTUFT – Siby et son site historique de l’Arche de Kamandjan

Siby macht sich bereit!
Meeting am 24. & 25. Februar zum Wettbewerb der bemalten Häuser

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Siby se prépare !
RDV les 24 & 25 février prochains pour le concours de maisons décorées Weiterlesen

TAOUDENI IST EIN ALTES SALZZENTRUM – Taoudéni, un centre minier de sel au nord de Tombouctou

Kleiner Beitrag über Taoudéni, neue Regionshauptstadt und altes Zentrum des Salzbergbaus im Norden von Timbuktu

Taoudéni, un centre minier de sel au nord de Tombouctou
Quand le village se réveille – 21/02/2017
Article coproduit avec les commentaires de Aïssa Haidara Toure, Sumudu Dhanapala et Caid Barbouchi

Foto (c) Sumudu Dhanapala:
Les barres de sel gemme

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SCHAFE FÜRS TABASKIFEST – La casse-tête des moutons pour la fête de Tabaski

Photo en haut: Toute l’équipe de Malijet vous souhaite une bonne fête de Tabaski. Aw sambé sambé
De même par MALI-INFORMATIONEN, qui présente ses meilleurs vœux de paix, de quiétude et de prospérité à tous les lectrices et lecteurs, tout d’abord aux musulmans, mais également à tous les autres. Que Dieu nous montre l’année prochaine – se dit souvent au Mali.
Es gibt diese Veröffentlichungen der Zeitungen und Infoketten im zu 95% islamischen Mali, und es werden die Mobiltelefone rege genutzt, um Verwandten und Freunden an diesem Tage, meist per SMS, „Sambè Sambè“ zu sagen. So wünscht auch Mali-Informationen seinen muslimischen LeserInnen zuerst, aber auch allen anderen Frieden und Ruhe, Glück und Wohlstand. Um mit einem weiteren oft geäußerten Wunsch zu schließen: Ala ka san were ta jira anla (dass Allah uns das nächste Jahr zeigen möge).

1. Tabaskifest: Wenn die malischen Züchter massiv Schafe exportieren
Bamako (Le Pays) – 29. August 2016
Das Land mit genügend Schafen zu versorgen und den Preis erschwinglich zu gestalten anlässlich des Festes Eid al Kébir oder „ Seliba “ ist jedesmal eine harte Nuss für die malischen Behörden.
2. Minister für Viehzucht und Fischerei auf den Viehmärkten: Die Lage in der Hauptstadt ist zufriedenstellend
maliweb.net – 6. September 2016
Der Minister für Viehzucht und Fischerei, Dr. Nango Dembélé, führte einen Besuch auf verschiedenen Viehmärkten durch, um sich über die Sonderverkaufsaktion für Hammel und auch den Versorgungsstatus einiger Viehmärkte der Hauptstadt zu informieren.

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Mehr, auch eigene Berichte, zum Fest Tabaski, dem Opferfest, das dieses Jahr am 12. September stattfindet, in den MALI-INFORMATIONEN => HIER KLICKEN
MORE => TABASKI dans MALI-INFORMATIONEN, p.ex. le reportage personnel de 2012 de l’auteure de ce blog

1. Fête de Tabaski: Quand les éleveurs maliens exportent massivement des moutons
Bamako (Le Pays) – 29 Août 2016
Approvisionner le pays en moutons suffisants et moins chers à l’occasion de la fête de l’Aïd el kébir ou « Séliba » est un casse-tête pour les autorités maliennes. Cela s’explique par le fait que des éleveurs maliens transportent massivement des moutons dans les pays voisins notamment le Sénégal.

mw-29-0816a-deux-semaines-de-tabaski-le-marche-du-mouton-est-peu-approvisionne

Foto (c) maliweb: A deux semaines de tabaski : Le marché du mouton est peu approvisionné – Zwei Wochen vor Tabaski: Der Schafmarkt ist nicht gut bevorratet

Chaque année quand la fête de Tabaski communément appelée ‘’la fête des moutons’’ approche, les éleveurs maliens se livrent à transporter des moutons en dehors du Mali. Du coup, les rares moutons au marché coutent la peau des fesses. Weiterlesen