Donko ni Maaya – KRISENPRÄVENTION UND STÄRKUNG DES SOZIALEN ZUSAMMENHALTS – Prévention de crise et renforcement de la cohésion sociale à travers la musique et la danse

Version française: faites défiler en bas ! Un reportage actuel sur la réalisation du projet se trouve dans l’article précedent.
Eine aktuelle Reportage von
Jonathan Fischer über die Durchführung des Projekts ist im vorangehenden Blogbeitrag zu finden.

Donko ni maaya bedeutet: Tanzen und Gemeinschaft ; in etwa: Kultur im Dienste der Gemeinschaft/ La danse et la communauté; La culture au service de la communauté

Kultur und sozialen Zusammenhalt fördern
giz (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) – 2018
Von Magali Moussa
Projektbeschreibung
Bezeichnung: Donko ni Maaya – Krisenprävention und Stärkung der sozialen Kohäsion durch die Förderung des Kultursektors in Mali
Auftraggeber: Auswärtiges Amt (AA)
Land: Mali
Politischer Träger: Malisches Kulturministerium
Gesamtlaufzeit: 2018 bis 2021
Weiterlesen

AGENTEN DES WANDELS – DERADIKALISIERUNG DURCH KULTUR: DAS AA SETZT MIT DEM FÖRDERPROJEKT „Donko Ni Maaya“ AUF DIE JUGENDLICHEN IN MALI – ACTEURS DU CHANGEMENT: On mise sur la jeunesse à travers la déradicalisation par la culture

Sehr hoffnungsvoller und auch realistischer Beitrag von einem, der Mali gut kennt!
Lien vers la traduction française par google => CLIQUEZ

Foto (c) Jonathan Fischer: Ob Hip-Hop oder Brassband – die Musik ist für viele junge Malier ein Gegenmittel gegen die Botschaften islamischer Prediger.

Foto (c) Jonathan Fischer: „Von den Politikern fühlen sich die meisten nicht ernst genommen, aber wir sprechen ihre Sprache“, sagt Hip-Hop-Star Master Soumy.

Foto (c) Jonathan Fischer: Mädchen tanzen ihre eigene Lebensgeschichte.

Diallakorodji am Stadtrand von Bamako ist alles andere als chic: Löchrige Lehmpisten, geflickte Hütten, Ziegen und Eselskarren neben improvisierten Marktständen. Junge Malier aber kennen dieses Armenviertel abseits des mondänen Zentrums der malischen Hauptstadt vor allem wegen seines berühmten Hip-Hop-Festivals: „Rapou Dogokun“. In den letzten beiden Jahren strömten Zehntausende Jugendliche aus dem ganzen Land der Musik wegen hierher. Und sobald das malische Kulturministerium die Corona-Beschränkungen aufhebt, soll auch die diesjährige Ausgabe nachgeholt werden – als Förderprojekt des Auswärtigen Amtes. Und Teil einer kulturellen Initiative, die mit deutschem Geld und malischer Kreativität Alternativen zu dem teuflischen Kreislauf sucht, in dem malische Jugendliche so oft feststecken: Aufgerieben zwischen Armut, schlechten Schulen und staatlicher Vernachlässigung auf der einen und dem Ruf radikaler Prediger auf der anderen.

  Master Soumy, ein schlaksiger Typ mit Rasta-Häkelmütze, einer der bekanntesten Rapper Malis, kauert unter einem schattenspendenden Schilfdach mit Blick auf den Niger. „Hip-Hop ist die Zeitung der malischen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.425 weitere Wörter