DIE GEMEINDE FANA KÄMPFT GEGEN DEN KLIMAWANDEL, UND 3500 ANDERE GEMEINDEN MÜSSTEN DAS AUCH KÖNNEN – Le combat du maire de Fana et de sa commune contre le désert

« Innovative Entwicklungsplanung zur Anpassung an den Klimawandel in Mali »
Im Rahmen der InternationalenKlimaschutzinitiative (IKI) vom BMU sowie der malischen AGENCE POUR L’ENVIRONNEMENT ET LE DEVELOPPEMENT DURABLE (AEDD) gefördert und von der GIZ durchgeführt, hat dieses Projekt inzwischen zu weitreichenden Ergebnissen geführt.

Mali: Ein Bürgermeister kämpft gegen die Wüste
Deutsche Welle – 02.12.2019
Von Jürgen Schneider
Abdoulaye Coulibaly ist Bürgermeister der Gemeinde Fana in Mali und er ist ein Klimawandel-Experte. Er will seine Gemeinde auf den Klimawandel vorbereiten. Das ist auch eine Frage von Krieg und Frieden in dem krisengeschüttelten Land.

© 2019 dw.com

Falls das Video (6:13) sich nicht öffnet: bitte HIER KLICKEN

Der Film ist auch unter dem Titel Bürgermeister aus Mali belegen Klimakurse, um die Wüstenbildung zu bekämpfen auf dw zu sehen.

Mali mayors take climate classes to fend off desertification
Deutsche Welle – 03.12.2019
By Jürgen Schneider
As Mali gets hotter and drier, local mayors and lawmakers are learning how they can teach others how to adapt to climate change.
A local mayor fights climate change

If the video is not opening, please CLICK HERE
Project goal: To inform people of ways they can adapt to climate change by training decision-makers at various levels — including mayors and local political representatives — to pass on their knowledge.
Project scope: So far, 3,500 mayors and politicians have been trained, 65% of them women. A total of 12,000 will be trained if the project is refinanced.
Project size: Regions of Mali hit by climate change.
Budget: The training programs are part of a wider climate adaptation project in Mali that is partly funded by the German Environment Ministry (BMU) with €3,150,000 in the framework of its International Climate Initiative (IKI) . (And partly by the Malian Agency for Environment and Sustainable Development (AEDD), Ed.)
A decade ago, Fana in southern Mali was surrounded by fields of rice. Now it’s so dry, only millet will grow.
Climate change has meant the rainy seasons are no longer wet enough , and logging is exacerbating the problem. Without trees to anchor the soil, the desert is spreading, says the community’s mayor Abdoulaye Coulibaly.
Coulibaly is worried what the future will hold. But with knowledge from a training program aimed at helping community leaders to inform others about adapting to climate change, he hopes he can convince locals to protect trees and use greener farming methods.
© 2019 dw.com

ENDLICH NATIONALE BERATUNGEN: WENN DOCH ALLE MITMACHEN WÜRDEN! – Le dialogue national inclusif va enfin se tenir

« J’ai mon mot à dire » – in der Hauptstadt hängen die Plakate noch; nicht in der Provinz. Konnte man mitreden? Das fragen sich viele Malierinnen und Malier, und vor allem die Jugend ist nicht überzeugt. Allerdings waren „concertations nationales“ schon über mehrere Jahre von der Zivilgesellschaft gefordert und auch angekündigt, aber nie realisiert worden.
Die Meinungen gehen weit auseinander, auch über die Frage, ob Frankreich der Grund allen Übels ist oder das Chaos – das man im Alltag des Südens und Südwestens nicht spürt – bei einem Abzug der französischen und internationalen Truppen perfekt wäre. IBK hat in seiner Ansprache nochmal ganz klar gemacht, dass Mali gegeben hat und jetzt etwas zurückbekommt, dass man keinen Grund zur Glorifizierung hat, aber auch keinen, die Hand zu beissen, die einem hilft.
Trotzdem bleiben Zweifel. Dazu mehr in einem späteren Beitrag. Hier kann man sich an einem fundierten Überblick der taz-Westafrika-Korrespondentin Katrin Gänsler etwas orientieren.

1. Ohne Plan gegen den Terror
BAMAKO/ABUJA (tageszeitung) – 19.11.2019
Im Zentrum von Malis Hauptstadt Bamako hängen an den Straßenrändern überall große Plakate. Sie zeigen Malier*innen verschiedener Ethnien, jung und alt, Männer und Frauen. Dazu der Slogan: „J’ai mon mot à dire“ – Ich habe ein Wörtchen mitzureden.
2. Mali führt seinen inklusiven nationalen Dialog am 14. Dezember durch.
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 um 10h18
Nach der Phase der Beratungen auf regionaler Ebene und in den malischen Botschaften und Kanzleien auf der ganzen Welt wird der inklusive nationale Dialog am 14. Dezember 2019 stattfinden.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE DeepL-ÜBERSETZUNG VON #2) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Foto (c) reuters: Des manifestants à Bamako montrent leur solidarité avec les soldats tués – „Nieder mit Frankreich!“ – Demonstranten in Bamako solidarisieren sich mit getöteten Soldaten

2. Le Mali tient son dialogue national inclusif le 14 décembre
Journal du Mali/APA – 01.12.2019 à 10h18
Après la phase des concertations régionales et au sein des ambassades et chancelleries maliennes à travers le monde, le dialogue national inclusif aura lieu le 14 décembre 2019, a annoncé, samedi soir, le chef de l’État, Ibrahim Boubacar Keïta lors de son adresse à la nation. Weiterlesen

DIE DIAMBURU: DIE MENSCHEN, DIE SICH NICHT UNTERWERFEN WOLLEN – Les Diambourou : Esclavage et émancipation à Kayes

Der Welttag gegen die Sklaverei oder Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei wurde am 02. Dezember begangen.


Les Diambourou : Esclavage et émancipation à Kayes – Mali (2014) from Ker Doff Productions
L’esclavage fut officiellement aboli au Soudan français (Mali actuel) par l’administration coloniale française en 1905, mais l’émancipation réelle des anciens esclaves fut en réalité un processus beaucoup plus long, qui continua d’être d’actualité bien au-delà de l’indépendance du pays en 1960.
Ce documentaire collecte les mémoires de l’esclavage à Kayes dans l’Ouest du Mali. Il relate l’histoire de ceux et de celles qui résistèrent à l’esclavage par la fuite et la création de nouvelles communautés libres et indépendantes, dans la première moitié du vingtième siècle : les Diambourou.
Ce documentaire est une archive audio-visuelle unique de l’histoire de l’émancipation des esclaves au Mali, qui rend compte des traumatismes vécus par ces communautés.

Die Sklaverei wurde 1905 im französischen Sudan (dem heutigen Mali) von der französischen Kolonialverwaltung offiziell abgeschafft, aber die tatsächliche Emanzipation ehemaliger Sklaven war in Wirklichkeit ein viel längerer Prozess, der weit über die Unabhängigkeit des Landes 1960 hinaus von Bedeutung blieb.
Diese Dokumentation sammelt die Erinnerungen der Sklaverei in Kayes im Westen Malis. Es erzählt die Geschichte derer, die sich der Sklaverei widersetzten, indem sie flohen und neue freie und unabhängige Gemeinschaften in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gründeten: die Diamburu.
Diese Dokumentation ist ein einzigartiges audiovisuelles Archiv der Geschichte der Emanzipation der Sklaven in Mali, die die Traumata dieser Gemeinschaften aufzeigt.
© 2017 Ker Doff Productions

WATCH the video with English subtitles => The Diambourou: Slavery and Emancipation in Kayes (2014)