AKTIVISMUS ÜBERS INTERNET: DIE FRAU, DIE FÜR MEINUNGSFREIHEIT IN MALI KÄMPFT – Fatouma Harber, combattante pour la liberté d’expression

Wieder eine der hervorragenden Reportagen des Journalisten und Musikexperten und und und Jonathan Fischer, der häufig der Musik wegen nach Mali kommt. Die bisherigen in den MALI-INFOS übernommenen lesen Sie HIER.
Dieses Interview mit Fatouma Harber erschien zuerst am 16.10.19 in der SZ und auch im Züricher Tagesanzeiger.

1. Les hommes suivront : La psychologue et blogueuse Fatouma Harber a fait front aux islamistes et à l’Etat malien – maintenant elle forme des femmes pour devenir des activistes du numérique à Tombouctou.
Lorsque Fatouma Harber arrive à l’Auberge du Désert, les gardes, mitrailleuses sur l’épaule, saluent la petite femme presque avec admiration. Tout le monde la connaît à Tombouctou. …
=> VOIR la traduction de la page en français par google

2. Fatouma Harber, die unsichtbare Frau, die für die Meinungsfreiheit in Mali kämpft .
el diario – 10/04/2019

Spanisches Original und DEUTSCHE ÜBERSETZUNG NACH DEM ZWEITEN FOTO

1. Die Männer werden folgen: Die Psychologin und Bloggerin Fatouma Harber hat den Islamisten und dem malischen Staat die Stirn geboten – jetzt bildet sie in Timbuktu Frauen zu digitalen Aktivistinnen aus
jonathanfischer.wordpress.com – 26.10.2019
Als Fatouma Harber in der Auberge du Desert eintrifft, nicken die Wachmänner mit den umgehängten Maschinengewehren der kleinen Frau fast ehrfürchtig zu. Jeder kennt sie in Timbuktu. Und jeder weiß, dass die 40-jährige Psychologin, Lehrerin und Bloggerin mit dafür verantwortlich ist, dass die „Mysteriöse“ und „Stadt der 333 Heiligen“, wie die Einwohner sie gerne nennen, heute nicht von der Weltöffentlichkeit vergessen wird.

Foto (c) Jonathan Fischer: Fatouma Harber in Timbuktu

Vielleicht hatte man sich eine militante Menschenrechts-Aktivistin anders vorgestellt. Irgendwie westlicher gekleidet. Weniger traditionell: Dass Harber – Hornbrille, schwarzer Hijab, bis zu den Knöcheln reichende Kleider – ihre strenge islamische Religiösität auch nach außen demonstriert, hat ihr in Timbuktu jedenfalls nicht zum Nachteil gereicht. Wer hätte gerade sie verdächtigt, während der Besatzung der Stadt durch Dschihadisten in den Jahren 2012 bis 2013 unter dem Pseudonym Fatittystar brisante Nachrichten aus der abgeschnittenen Stadt in die Welt zu schicken? Wer hätte hinter ihrer bewusst nüchternen Fassade den rebellischen Geist einer der bekanntesten Blogerinnen Malis vermutet?
„Als die bewaffneten Gruppen in unser Gebiet kamen, waren alle Ausländer, alle Journalisten geflohen. Wir waren uns selbst überlassen. Da fing ich an, den ganzen Tag darüber zu twittern, was hier vor sich geht: Über die ständigen Kleiderkontrollen, die Frauen, die von den Dschihadisten wegen angeblicher Sittenverstöße in der Polizeistation gefangen gehalten wurden, das Verbot, Musik zu hören oder auch nur an den Gräbern der Sufi-Heiligen zu beten…“ . Später als ausländische Medien ihre Berichte aufnahmen und Harbers Blog für einen Preis nominiert wurde, musste sie aus der Stadt nach Bamako fliehen. Aber sie kam zurück. Weil der Kampf nach der Befreiung der Stadt durch eine französisch-malische Interventionstruppe noch längst nicht gewonnen war. Auch heute noch gelte die Region um Timbuktu weitgehend als rechtsfreies Gebiet und Selbstbedienungsladen für militante Gruppen. Niemand sei hier sicher, sagt sie. Und nicht einmal die heimische Presse berichte darüber, wenn in einem abgelegenen Dorf geplündert und gemordet werde. „Heute sind wir immer noch Opfer, nur dass die Übergriffe nun auch von den Milizen und der malischen Armee kommen, die die Regierung angeblich hierherschickt, um uns zu beschützen.“
Dass Fatouma Harber das offen anspricht, macht sie verwundbar. Sie und ihre Familienmitglieder hätten Morddrohungen erhalten: „Die bewaffneten Gruppen betrachten meine Arbeit als Einmischung in ihre Geschäfte.“ Geschäfte, die oft illegal sind und auch den lukrativen Handel mit Kokain und Marihuana einschließen, der Transport der Rauschgift-Ladungen aus Kolumbien über die Wüste Nord-Malis und das Mittelmeer Richtung Europa ist ein Milliarden-Geschäft. Allerdings lässt sich Harber nicht einschüchtern: Seit einigen Jahren schon bildet sie heimische Frauen in digitaler Technik und ihrer politischen Nutzung aus. Sie hat so Dutzende von Bloggerinnen und Journalistinnen hervorgebracht. Ihr Bildungszentrum Sankoré-Labs – benannt nach dem Stadtteil Sankoré, wo vor 900 Jahren, zu einer Zeit also als Berlin noch ein Dorf war, in Koranschulen und Universitäten Gelehrte aus ganz Arabien lehrten – will den alten demokratischen Geist Timbuktus im Zeichen der Digitalisierung erneuern.
Doch bevor es um Menschenrechte, staatliche Korruption und die Rolle des Islam geht, will sie erst mal über einen ihrer ehemaligen Schüler reden: Mohammed Ag Khaedy. Er war während der Besatzung einer der lokalen Anführer der Dschihadistengruppe Ansar Dine gewesen. Heute morgen hatte sich ein Selbstmordattentäter dieser inzwischen als JNIM firmierenden Bewegung dem einzig verbliebenen Hotel der ehemaligen Touristen-Attraktion Timbuktus genähert. Die Auberge du Desert, das selbe Hotel, in dessen neon-beleuchtetem Speisesaal wir nun das Interview führen. Harber kennt einige der Dschihadisten nur allzugut. Mohammed Ag Khaedy etwa sah sie im Fernsehen, als er zusammen mit anderen mit Spitzhacke bewaffeneten Dschihadisten ein Grabmal eines Sufi-Heiligen zerstörte. „Er war ein wohlerzogener Tuareg-Junge“, sagt Harber, die mal seine Lehrerin war. „Zwar hat Ag Khaedy aufgrund seiner religiösen Erziehung schon damals Frauen nicht die Hand gegeben – aber das war nicht bösartig. Oft hat er mir aus seinem Dorf handgefertigten Schmuck aus Kamelleder mitgebracht“.
Ein Kommuniqué der Ansar Dine Nachfolgeorganisation JNIM verkündet am nächsten Tag, „einer unserer Märtyrer“ habe seine Mission erfolgreich abgeschlossen und fünf ungläubige Franzosen in den Tod befördert. Eine Falschmeldung. Tatsächlich hatte sich der Attentäter nur selbst in die Luft gejagt. Die Hotelgäste, ein paar malische Musiker, Fotografen und Frauenaktivistinnen kommen mit dem Schrecken davon. Angereist waren sie für ein Kulturfestival mit Konzerten, Lesungen und Führungs-Workshops für Frauen. Der Bürgermeister der Stadt hatte die Besucher in seiner Eröffnungsansprache als „Zeichen der Normalisierung“ gefeiert. Nun lassen die Gastgeber mich nur noch streng bewacht, verkleidet in Tuareg-Gewänder und Turban mit Sehschlitz außer Haus. Harber aber gibt sich unerschrocken: „Klar, dass wir das Festival nicht abbrechen. Sonst lassen wir sie gewinnen – und bleiben frustriert zurück.“ Auf ihrem Twitter-Account meldet sie in den letzten Wochen: Vier Entführungen oder Entführungsversuche lokaler Amtsträger und Geschäftsmanner. Schüsse auf fahrende Autos. Und die gewaltsame Entwendung eines Krankenwagens.
Dennoch denkt Harber nicht daran, fortzugehen: „Mich treibt vor allem eine Frage um: Wie können wir den Frauen helfen, wieder auf die Beine zu kommen?“ Diese seien einerseits die Hauptleidtragenden der Besatzung und nachfolgenden Krise. Andererseits könne sie auf die Tatkraft der Frauen zählen: „Frauen haben schon immer die Führerschaft in Timbuktu übernommen. Wenn sie vorangehen folgen die Männer nach“. Harber selbst steht für diese weibliche Unbeirrbarkeit. Als der Staat 2012 die Order ausgab, an eine Schule nach Bamako zu wechseln, blieb sie trotzdem da. Sie absolvierte dank einer holländischen NGO eine Ausbildung als Bloggerin. Und als die Organisation 2015 beschloss, Mali zu verlassen, machte sie einfach auf eigene Faust weiter. Sie übernahm das Mobiliar und die 15 Computer, rekrutierte ein Team von Freiwilligen und nannte das ganze Sankoré Labs: Ein Ort, an dem sie vor allem Frauen und Jugendliche in digitaler Technik und ihrer journalistischen Nutzung unterrichtet. Harber selbst gründete einen Verband malischer Blogger (DoniBlog – La Communauté Des Blogueurs Du Mali, seit 2015, Ed). Als deren Präsidentin achtet sie vor allem auf journalistische Standards. Und strikte Unabhängigkeit: „Die traditionellen Presseorgane und Radiosender haben allesamt politische Sponsoren. Ohne deren Unterstützung könnten sie gar nicht ihre Rechnungen zahlen. Und dieser Einfluss färbt auch auf die Berichterstattung. Deswegen sind wir Blogger wichtig: Man kann uns nicht so einfach kaufen.“

Harbers Aktivismus bleibt nicht im Digitalen. Sie erzählt von Selbsthilfe-Initiativen, die man sich vor der Krise kaum habe vorstellen können: Etwa der Aufräumaktion, in der Freiwillige jeden siebten Sonntag die Straßen entmüllen und reparieren. Sie unterstützt auch die lokalpolitisch engagierten Jugendlichen von „Collectif Tombouctou Reclame Ses Droits“ . Und hat mit Sankoré-Labs Debattier-Clubs ins Leben gerufen. Schüler aller höheren Bildungseinrichtungen studieren dafür die politischen Nachrichten und Journale, um sich schließlich in einem preisgekrönten Debattier-Wettbewerb zu messen. Das vorgegebene Thema: Was bedeutet Demokratie? Das entspreche, sagt Harber, der Tradition der Stadt, in der es in den Koranschulen üblich gewesen sei, dass Schüler ihre Lehrer alles fragen durften. „Warum glauben Sie, haben die Dschihadisten sich ausgerechnet Timbuktu als Zielscheibe gewählt? Weil wir hier Toleranz leben.“ Die Gotteskrieger hätten ein Exempel an der für ihre Wissenschafts-Tradition berühmten Stadt statuieren wollen. Nur die wenigsten Dschihadisten seien aus Timbuktu selbst gekommen. Vielmehr hätten in Saudiarabien geschulte Prediger seit den Achtzigerjahren die Stadt aufgesucht – und mangels Zuspruch der Bevölkerung, Gläubige mit Essen und Geldgeschenken in ihre Moscheen am Stadtrand und auf den Dörfern gelockt. Auch ihr Schüler Ag Ghaly habe sich dort radikalisiert. Harber sagt: „Wir hatten aufgrund unserer Religion den Dschihadisten gegenüber eine Haltung der Passivität. Heute würden sie uns nicht mehr so leicht unterkriegen.“
Trotzdem sieht Harber die Zukunftsperspektiven Timbuktus skeptisch. Nicht die Islamisten seien das größte Problem. Sondern die Gleichgültigkeit des malischen Staates. Alle sozialen Initiativen vor Ort würden ausschließlich von ONGs getragen. Und dann erst der Zustand des Straßennetzes! Harber hat in den letzten Wochen auf Twitter den Kampf der Einwohner für die Instandsetzung der Überlandstraße vom Süden nach Timbuktu dokumentiert. Eine Schlammpiste, die zur Regenzeit oft unpassierbar wird. Seit Jahrzehnten schon dauere dieser Zustand an – während Milliarden Francs an Entwicklungsgeldern rund um die Hauptstadt Bamako versickerten.

Voici le logo de Yermatoun ("On se lève" en sonrhaï), cette association de citoyen.ne.s de Tombouctou qui se battent pour leur ville

Voici le logo de Yermatoun („On se lève“ en sonrhaï), cette association de citoyen.ne.s de Tombouctou qui se battent pour leur ville – Das Logo von Yermatoun, der von Fatouma gegründeten Bürgerinitiative in Timbuktu. Yermatoun heisst „Wir erheben uns“ in Sonrhaï.

„Dritte Nacht der Blockade des Militär-Flughafens durch Demonstranten“, meldet Harber am 8.9. unter dem Hashtag „Tombouctouveutuneroute“. Dazu ein Bizeps-Emoji. Drei Tage später kommen tatsächlich drei Minister aus Bamako und unterschreiben ein Abkommen über die Fertigstellung einer Überlandstraße und der Sanierung des maroden Krankenhauses. Ein Etappensieg für Harber und ihre Verbündeten. Das nächste Projekt: Eine Kampagne zur Senkung der horrenden Online-Gebühren durch die zwei malischen Monopol-Telefongesellschaften – damit mehr Bürger sich im Netz informieren und austauschen können. „Ein Parlamentsabgeordneter“, sagt Harber, „hat uns Blogger als Drogenabhängige geschimpft. Aber sie können uns nicht stoppen. Wenn sie die sozialen Netzwerke blockieren, finden wir einen Umweg“. Harber nestelt an ihrer Brille – und lächelt zum ersten mal vorsichtig. „Vielleicht sind wir wirklich berauscht. Berauscht von Demokratie.“
© 2019 jonathanfischer.wordpress.com

Foto (c) eldiario.es/Alejandro Ramos: Fatouma Harber, activista, psicóloga y docente de Malí. – Fatouma Harber, malische Aktivistin, Psychologin und Lehrerin

2. Fatouma Harber, la mujer invisible que lucha por la libertad de expresión en Malí
Las Palmas de Gran Canaria (el diario) – 10/04/2019 – 22:42h
By Natalia G. Vargas
* La psicóloga y docente dirige Sankorelabs, un proyecto dirigido a usar la informática como herramienta de empoderamiento para las mujeres y para informar a la juventud sobre el valor que tienen en la sociedad y evitar que emigren a Europa
* La activista ha visitado Gran Canaria para participar en un Foro Internacional de Gobernanza, Movimientos Sociales y Participación Ciudadana
* Fatouma Harber es una de las tres mujeres activistas que hay en Malí: “Si quieres serlo te mirarán mal, y si estás casada será tu marido el que decida por ti”
En la mente de Fatouma Harber, una joven de Tombuctú, región del norte de Malí, nació la solución para recuperar la libertad de expresión del país africano: el activismo a través de Internet. Que la tradición hubiera atribuido al activismo maliense el género masculino fue un muro que no le importó derribar, y con 27 años se convirtió en una de las tres mujeres activistas de un país de 19 millones de habitantes. „Las mujeres no tienen capacidad para elegir quién quieren ser. Si quieres ser activista te mirarán mal, y si estás casada, tu marido será el que decida por ti“, subraya Harber.
El terrorismo islamista radical tomó Malí en 2012. Las regiones del norte fueron absorbidas por el narcotráfico y por los reclutamientos de jóvenes por parte de los grupos armados. La inseguridad se apoderó del lugar, obligando a buena parte de la población a huir. A partir de entonces, el territorio fue escenario de una imponente operación militar dirigida por la antigua metrópoli, Francia, y Naciones Unidas. A este contexto se sumaron la vigésima rebelión tuareg y el golpe de Estado contra la democracia, y Malí quedó sumida en una crisis multidimensional que obligó a las personas a reinventarse. La celebración de elecciones en 2013 supuso un soplo de aire fresco, o eso parecía. Sin embargo, según Harber, un valor democrático fundamental se había perdido por el camino: la libertad de expresión.
Para la psicóloga y también docente, elegir el camino de la reivindicación le costó amenazas de muerte por parte de grupos armados y, según su intuición, también del Gobierno. Incluso tuvo que dejar su casa en 2013. Al año siguiente volvió. Ahora tiene 40 años, vive tranquila con su hija y dirige Sankorelabs, un proyecto que pretende convertir la informática en una herramienta de empoderamiento para las mujeres y en un instrumento que permita a los jóvenes conocer la importancia de su papel en la sociedad de Malí.
La falta de apoyo económico interno es la mayor dificultad a la que se enfrenta Sankorelab. Ni el Estado, ni las asociaciones, ni los grupos locales aportan dinero. „La mayoría de fondos de los que disponemos son internacionales, especialmente de la embajada de Holanda“, señala. Según Harber, para el país se trata de un proyecto fantasma que no tiene repercusión en el exterior, pero tampoco dentro de sus fronteras. „Yo siento que no existo para el Estado“, lamenta. „Los medios sí se hicieron eco de nuestra participación con el Banco Mundial, pero porque participó una organización multinacional. Cuesta muchísimo trascender“, recuerda.
El norte de Malí es un punto de tránsito para muchos jóvenes que deciden marcharse hacia Europa. Su decisión está, en muchas ocasiones, condicionada por el desconocimiento del valor que tienen en su país de origen y por la posesión de una imagen distorsionada del continente europeo. „Sankorelabs quiere hacerles ver todo lo que pueden lograr en Malí, mostrarles la importancia que tienen en esta población y evitar que se vayan“, relata Harber.
Además, con un equipo integrado por quince ordenadores y una generosa plantilla de jóvenes voluntarios, el proyecto que dirige Harber también instruye a los jóvenes en los peligros con los que pueden chocar en Internet. „La red se ha convertido en un lugar de reclutamiento para los grupos armados, que aprovechan para captar a los jóvenes“, cuenta la psicóloga. Una estrategia que puede contrarrestarse con formación e información. Por su parte, la actuación de los jóvenes en Internet ha tenido consecuencias. Fatouma Harber recuerda cómo un joven homosexual fue perseguido al subir un vídeo hablando abiertamente de su orientación sexual. A pesar de que en Malí no haya en la actualidad ninguna ley que la condene, la homosexualidad no está bien vista.
Bloqueos en la red
Los blogueros integran hoy una de las mayores fuerzas contra el sistema maliense. „Somos pocos, pero muy activos“, señala Harber. Por ello, la mayor presencia de activistas en la web ha provocado la irrupción y el control de las redes por parte de las autoridades, que intentan „fiscalizar y filtrar“ los contenidos que se vuelcan en las plataformas. „La semana pasada se produjo un bloqueo total en Internet“, narra la psicóloga. En la capital, Bamako, la tensión es aún más latente. „Siento más desprotección ahí que en Tombuctú“, valora. Además, la docente cree que también el Gobierno ha sido cómplice de la desaparición de un periodista crítico con el hijo del presidente del país africano.
„El Gobierno intenta vender la imagen de una Malí en la que todo va bien, pero coarta la libertad de expresión“, considera Harber. Por ello, ha participado esta semana en el Foro Internacional de Gobernanza, Movimientos Sociales y Participación Ciudadana que ha tenido lugar en Gran Canaria. La activista ha visto este encuentro como una ventana abierta al mundo y un altavoz para dar a conocer al exterior los proyectos que están creciendo en su país. La oportunidad para romper con un muro de desconocimiento y acercar a Canarias a las nuevas realidades que conviven en África.
© 2019 eldiario.es

2. Fatouma Harber, die unsichtbare Frau, die für die Meinungsfreiheit in Mali kämpft .
el diario – 10/04/2019 – 22:42h
Von Natalia G. Vargas
* Die Psychologin und Lehrerin leitet Sankorelabs, ein Projekt, das darauf abzielt, Computer als Instrument zur Stärkung von Frauen zu nutzen und junge Menschen über ihren Wert in der Gesellschaft zu informieren und zu verhindern, dass sie nach Europa auswandern.

* Fatouma Harber ist eine von drei Aktivistinnen (Das ist auf jeden Fall zu kurz gegriffen! Ed) in Mali: „Wenn du es sein willst, werden sie auf dich herabsehen, und wenn du verheiratet bist, wird es dein Mann sein, der für dich entscheidet“.
Im Kopf von Fatouma Harber, einer jungen Frau aus Timbuktu, einer Region im Norden von Mali, entstand die Idee, die Meinungsfreiheit des afrikanischen Landes wiederherzustellen: Aktivismus über das Internet. Dass die Tradition den malischen Aktivismus mit dem männlichen Geschlecht in Verbindung gebracht hatte, war eine Mauer, die ihr nichts ausmachte, und im Alter von 27 Jahren wurde sie eine von drei (???) Aktivistinnen aus einem Land mit 19 Millionen Menschen.

Weitere deutsche Übersetzung folgt

Ein Gedanke zu „AKTIVISMUS ÜBERS INTERNET: DIE FRAU, DIE FÜR MEINUNGSFREIHEIT IN MALI KÄMPFT – Fatouma Harber, combattante pour la liberté d’expression

  1. En anglais sur le site Human Rights Defenders
    Fatouma Harber
    HRD, Founder
    Fatouma Harber is a human rights defender, teacher and blogger based in Timbuktu. When the Islamist armed groups occupied Timbuktu in 2012, she started writing articles in her blog to speak out against the human rights abuses committed against civilians, and particularly violence against women. Initially, Fatouma tried to remain anonymous, but after her blog was nominated for a prize, she started to use her own name and to participate in radio and TV shows. She became well-known and she started receiving death threats. Her parents, who live with her in Timbuktu, started to receive threats from armed groups. Despite the threats, Fatouma continued to document human rights abuses and to write in her blog. She also co-formed the #Mali100Mega Movement, that advocates for better and cheaper Internet access in Mali, and she founded the organisation Doniblog, a collective of Malian bloggers who write mainly about democracy and freedom of expression. Fatouma also created an association called Yermatoun, which demands justice for the victims in Northern Mali and works on democracy, youth empowerment and government accountability.
    => yermatoun.wordpress.com & => https://www.facebook.com/Yermatoun/

    VOIR AUSSI: Fatouma Harber de 2:28 à 3:22

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