PRÄFEKTENSTREIK IM VORFELD DER WAHLEN LÄHMT VERTEILUNG DER WÄHLERKARTEN – Le Premier ministre malien écourte sa visite en Europe pour cause de préparatifs de la présidentielle

Präsidentschaftswahl in Mali: Der Premierminister verkürzt seine Reise nach Europa
RFI – 28-06-2018 um 11:35
Der malische Ministerpräsident Soumeylou Boubèye Maïga, auf Europareise, hat beschlossen, seinen Besuch (Arbeitsbesuch in Paris, Brüssel und Den Haag, Ed) zu verkürzen um nach Bamako zurückzukehren. Sein Ziel ist es, den Streik der Präfekten und Unterpräfekten aufzulösen, der die Verteilung der Wählerkarten vielerorts stark beeinträchtigt.

DIESMAL KEINE DEUTSCHE GOOGLEKORREKTUR

Présidentielle au Mali: le Premier ministre écourte son voyage en Europe
RFI – 28-06-2018 à 11:35-
Le Premier ministre malien, Soumeylou Boubèye Maïga, en déplacement en Europe, a décidé d’écourter sa visite (visite de travail à Paris, Bruxelles et La Haye (26-30 juin 2018), ndlr) pour revenir à Bamako. Son objectif est de résoudre notamment la grève des préfets et sous-préfets qui perturbe fortement à de nombreux endroits la distribution des cartes d’électeurs.

Foto (c) Michele CATTANI/AFP: Dans un hangar à Bamako, un employé contrôle, le 5 juin, les colis contenant les cartes biométriques en provenance de France. – In einem Hangar in Bamako kontrolliert am 5. Juni ein Angestellter die aus Frankreich eingetroffenen Pakete der biometrischen Karten.

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MOBILISIERUNG DER BÜRGER MIT DEM ZIEL, AUS MALI EIN LAND ZU MACHEN, AUF DAS DIE MALIER STOLZ SEIN KÖNNEN (INTERVIEW MIT MME SY KADIATOU SOW)

Dieses Interview mit Sy Kadiatou Sow ist während einer Vor-Ort-Recherche der Journalistin Charlotte Wiedemann bereits im Dezember 2017 entstanden, hat aber im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

Demokratie in Mali: „Wir sind gefallen und versuchen aufzustehen“
Heinrich-Böll-Stiftung – 31. Januar 2018
Von Charlotte Wiedemann
Aus der Erbitterung über die herrschende politische Klasse und die gefühlte Besatzung durch Militärinterventionen erwächst in Mali eine gestärkte Opposition. Die ehemalige Außenministerin Sy Kadiatou Sow ruft die Jugend auf, sich zu erheben.

Foto (c) Charlotte Wiedemann

Foto (c) Charlotte Wiedemann: Madame Sy Kadiatou Sow ist Mitbegründerin von „Antè a Banna“ (zu deutsch etwa: es reicht!), einem breiten oppositionellen Bündnis in Bamako. Die 62jährige ist gleichfalls Präsidentin der Vereinigung „Alliance pour la Democratie“ (Adema). Diese brachte 1991 nach dem Sturz der Militärdiktatur nicht nur die gleichnamige Partei Adema hervor, heute noch die größte des Landes, sondern auch alle anderen politischen Parteien der jungen Demokratie. Madame Sy war u.a. Außenministerin und die erste weibliche Gouverneurin ihres Landes.

Madame Sy, Sie sind eine etablierte langjährige Politikerin – und doch sitzen Sie nun in einem Oppositionsbündnis mit radikalen Jugendlichen, die vom politischen System Malis völlig frustriert sind. Was hat Sie an deren Seite gebracht? Weiterlesen