SANGHA IM DOGONLAND WIRD ZUFLUCHT FÜR BINNENVERTRIEBENE – Détresse à Sangha face au flux de déplacés

Unsicherheit im Zentrum Mali: Notsituation in Sangha gegenüber dem Ansturm der Binnenvertriebenen
RFI – 17-06-2018 um 05:04
Die Unsicherheit in Zentral-Mali fordert weiterhin Opfer. Diese Woche noch wurde die Unterpräfektur von Bankass geplündert. Wegen Anschlägen dschihadistischer Gruppen und Konflikten in der Gemeinschaft müssen Tausende von Menschen aus ihren Häusern fliehen. Die Stadt Sangha zum Beispiel, im Kreis Bandiagara, ist seit einem Monat Zufluchtsort für mehr als 2.200 Menschen.
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Insécurité dans le centre du Mali: détresse à Sangha face au flux de déplacés
RFI – 17-06-2018 à 05:04
L’insécurité continue de faire des victimes dans le centre du Mali. Cette semaine encore, la sous-préfecture de Bankass a été saccagée. Entre les attaques de groupes jihadistes et les conflits communautaires, des milliers de personnes doivent fuir leur domicile. La ville de Sangha par exemple, dans le cercle de Bandiagara, accueille plus de 2 200 personnes depuis un mois.

Foto (c) BluesyPete/Wikipedia: Vue de Sangha au Mali, en novembre 2007 – Blick auf Lehmhäuser im Zentrum von Sangha, November 2007


La commune de Sangha regroupe 61 villages entre la plaine, la falaise et le plateau. Depuis un mois, les habitants de la plaine subissent un véritable harcèlement de la part de groupes armés qui volent et pillent. Ils ont donc trouvé refuge sur le plateau.
« Au début ils tentent d’enlever les animaux, après des renforts armés viennent à moto et détruisent tout sur leur passage », explique Aly Dolo, maire de Sangha, qui assure que 8 villages sont aujourd’hui vidés de leurs habitants. « J’ai fait un rapport avec la liste des déplacés au préfet. La préfecture dit qu’elle fait remonter l’information, mais le problème c’est qu’aujourd’hui le centre malien est quasiment ingouvernable et ingouverné », dénonce-t-il.
C’est donc seule que la petite commune de Sangha doit se débrouiller pour accueillir ces déplacés qui ont été répartis dans les foyers de la ville. Les habitants ont mis en place un système D.
Hama Dolo, tient une auberge dans la ville. « Le peu de mil, le peu de céréales qu’on a sur place ont été emportés, déplore-t-il. Au bout de deux mois là c’est la famine ! L’Etat est absent. Sangha est une ville de 40 000 habitants et il n’y a même pas un agent de la sécurité dans la région. Donc les gens ont peur et en plus de cela on est inquiets puisqu’il y a l’hivernage. Donc tous ceux qui vont au champ y vont armés, avec leur fusil, leur couteau, leur bâton parce qu’ils ont peur d’être attaqué. »
Les premières pluies sont déjà arrivées. Si les habitants de Sangha ne retournent pas au champ au plus vite, c’est toute la campagne agricole qui est menacée.
© 2018 rfi.fr

Unsicherheit im Zentrum Mali: Notsituation in Sangha gegenüber dem Ansturm der Binnenvertriebenen
RFI – 17-06-2018 um 05:04
Die Unsicherheit in Zentral-Mali fordert weiterhin Opfer. Diese Woche noch wurde die Unterpräfektur von Bankass geplündert. Wegen Anschlägen dschihadistischer Gruppen und Konflikten in der Gemeinschaft müssen Tausende von Menschen aus ihren Häusern fliehen. Die Stadt Sangha zum Beispiel, im Kreis Bandiagara, ist seit einem Monat Zufluchtsort für mehr als 2.200 Menschen.
Die Gemeinde Sangha besteht aus 61 Dörfern, auf der Ebene, an der Falaise (steil abfallende Felsen) und auf dem Plateau gelegen. Seit einem Monat werden die Bewohner der Ebene von bewaffneten Gruppen stark belästigt, die stehlen und plündern. So fanden sie Zuflucht auf dem Plateau.
„Zuerst versuchen sie, die Tiere zu stehlen, danach kommen bewaffnete Verstärkungen auf Motorrädern und zerstören alles auf ihrem Weg“, sagt Aly Dolo, Bürgermeister von Sangha, der versichert, dass heute acht Dörfer von ihren Bewohnern verlassen wurden. „Ich habe dem Präfekten eine Liste mit den Vertriebenen vorgelegt. Die Präfektur sagt, sie habe die Informationen weitergeleitet, aber das Problem ist, dass heute das malische Zentrum fast unregierbar und unregiert ist“, beklagt er.
Deshalb muss die kleine Stadt Sangha sich selbst um die Vertriebenen kümmern, die in den Häusern der Stadt verteilt wurden. Die Bewohner haben ein System D (etwa: sich durchwurschteln) eingerichtet.
Hama Dolo betreibt eine Herberge in der Stadt. „Die wenige Hirse, das wenige Korn, das wir hier haben, wurde weggeschafft“, klagt er. Nach zwei Monaten gibt es eine Hungersnot! Der Staat ist abwesend. Sangha ist eine Stadt mit 40.000 Einwohnern und es gibt nicht einmal einen Sicherheitsbeamten in der Gegend. Also haben die Leute Angst und obendrein machen wir uns Sorgen, weil die Regenzeit beginnt. So gehen alle, die aufs Feld gehen, bewaffnet mit ihren Gewehren, ihren Messern, ihren Stöcken dorthin, weil sie Angst haben angegriffen zu werden.“
Die ersten Regenfälle sind bereits eingetroffen. Wenn die Menschen von Sangha nicht so schnell wie möglich auf das Feld zurückkehren, ist das ganze Erntejahr bedroht.
© 2018 rfi.fr

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