FILM AUF ARTE: DER SCHATZ VON TIMBUKTU

Regisseur Lutz Gregor: «Der Mali Blues geht weiter!»
Der Schatz von Timbuktu

Eine Rettungsgeschichte

Sendetermin: Mittwoch, 22. Februar um 22.20 Uhr
53 min – Livestream: ja
Online vom 22. Februar bis zum 23. Mai 2017


SEHEN SIE DEN TRAILER / REGARDEZ
Extrait avec Kettly Noel – 2 min

Als Dschihadisten im März 2012 den Norden Malis eroberten, zerstörten sie zahlreiche Mausoleen und verbrannten mehr als 4.000 historische Handschriften der einstigen Universitätsstadt Timbuktu. Doch – und dies ist die ermutigende Geschichte der Dokumentation von Lutz Gregor – einige tapfere Menschen konnten die meisten der über 300.000 Manuskripte in riskanten Geheimtransporten an sichere Orte bringen und so das einzigartige Kulturerbe vor der Zerstörung bewahren. Die Buddha-Statuen in Afghanistan, die assyrischen Skulpturen im Museum von Mossul, die Ruinen von Nimrod, die Tempel von Palmyra: Wenn Islamisten die Macht übernehmen, sind Schätze des Weltkulturerbes, die nicht in ihr religiös-fundamentalistisches Weltbild passen, ernsthaft bedroht. Ihre medienwirksame Strategie des Bildersturms und des Terrors gegen Kulturgut zielt auf die Zerstörung historisch gewachsener Identität und völkerverbindender kultureller Gemeinsamkeiten. Meist steht die Weltgemeinschaft hilflos vor dem Vandalismus der „Gotteskrieger“, da sie keinen militärischen Zugang zu den besetzten Kulturstätten hat. Die berühmten Manuskripte der mittelalterlichen Universitätsstadt Timbuktu – Zeugnisse einer hochentwickelten Schriftkultur und der islamisch-afrikanischen Gelehrsamkeit – waren in höchster Gefahr, als Dschihadisten den Norden Malis besetzten. Doch konnten einige Einwohner Timbuktus selbst das Schlimmste verhindern und das Weltkulturerbe mit der Unterstützung der UNESCO in einer historisch einzigartigen Rettungsaktion in Sicherheit bringen. Die Dokumentation verbindet die Geschichte der Rettung der Manuskripte Timbuktus mit bisher unveröffentlichten Bildern aus der Zeit der dschihadistischen Besatzung und den Erfahrungen der Bewohner mit einem Leben unter der Scharia.
© 2017 arte.tv

Das Musikfilmfestival Bremen vom 26.-29.Januar zeigte in neun internationalen Filmen, wie Musik Heimat schaffen kann.

Grenzen weiter fassen

Weser Kurier – 26.01.2017
… Unter dem Festivaltitel „Leaving Home“ werden hier an vier Festivaltagen insgesamt neun Filme aus verschiedenen Ländern gezeigt. In den Filmen zeigen Musiker, wie Traditionen Menschen und ihre Musik verbinden, und kulturelle sowie gesellschaftliche Grenzen ausweiten können.
(…) steht unter anderem der Film „Mali Blues“ aus Deutschland auf dem Programm. Der Dokumentarfilm erzählt von vier Musikern, die Hass und Gewalt in ihrem Land nicht akzeptieren wollen und mit ihrer Musik für einen toleranten Islam kämpfen. …Weiterlesen

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