(c) medico/Christian Gropper

GEHEN ODER BLEIBEN? GESPRÄCH MIT OUSMANE DIARRA VON DER AME; DIE LEISTUNGEN DER MIGRANTEN

Foto oben (c) medico/Christian Gropper: Des Maliens expulsés du Gabon, à Bamako – „Wir haben keine Chance hier, wir wollen sie in Europa nutzen.“ Aus Gabun Abgeschobene in Bamako.

Gespräch mit Ousmane Diarra, Mali

medico international – 14.07.2016

WEITER UNTEN:
Weißes Gold ohne Wert
Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist.
medico-Bericht Juli 2016
UND
Das nächste Mal Europa.
Abgeschobene in Mali.
Film (7′)

Europa fördert die Abschottung in Afrika – um MigrantInnen schon vor dem Mittelmeer aufzuhalten. Aber solange die Ausbeutung Afrikas weitergeht, werden die Menschen Richtung Norden fliehen. Ousmane Diarra von medico-Partner Association Malienne des Expulsés (AME) aus Mali im Gespräch mit medico. Über den Einfluss der EU in Afrika, Freizügigkeit und die Hoffnung auf ein anderes Afrika.

Das Video ist deutsch synchronisiert.

Ramona Lenz: Ich begrüße Ousmane Diarra, den Präsidenten der Abgeschobenen-Selbstorganisation AME in Mali. Guten Tag, Ousmane.

Ousmane Diarra: Ja, Guten Tag, Ramona.

Die Europäische Union beeinflusst schon seit vielen Jahren die Grenzen in Afrika, speziell auch in Westafrika. Kannst du uns erklären, wie das funktioniert und welche Konsequenzen das für die Leute dort hat?

Also, man muss wissen, dass dies alles sehr ernste Folgen hat. In diesen Regionen sollten alle Menschen Bewegungsfreiheit haben. Aber durch den Einfluss, den die Europäische Union mit bereits existierenden Fonds ausübt, die sich auf Integration und den Kampf gegen Fluchtursachen beziehen, verschärft sich die Situation. Aus all diesen Fonds möchten sich die afrikanischen Staatschefs bedienen, um die Migrationspolitik besser zu meistern. Für die Afrikaner hat das sehr ernste Folgen. Wenn einmal Vereinbarungen und Projekte da sind, die durch die Europäische Union finanziert werden, werden die Hindernisse für junge Migranten, die weiterkommen wollen, groß. Das führt zu dramatischen Missständen.

Freizügigkeit, also Mobilität über Ländergrenzen hinweg, hat in Afrika, vor allem in Westafrika Tradition und ist aber auch eine Notwendigkeit für viele Menschen. Kannst du uns das erklären?

Ja, wie Du gut gesagt hast, gab es auf dem afrikanischen Kontinent traditionell Bewegungsfreiheit, vor allem in Westafrika. Sogar vor der Kolonisierung gab es einen einfachen Föderalstaat in Westafrika, den man Mandé nennt. Zu der Zeit kannte man weder Mali noch Senegal, es gab Mandé. 1236 wurde in Kouroukan Fouga die Bewegungsfreiheit proklamiert. Und das setzte sich in allen afrikanischen oder westafrikanischen Verfassungen fort, bis zur Erklärung der ECOWAS. Diese Bewegungsfreiheit wird heute unterdrückt, wird auf Druck der Vereinbarungen und der Projekte mit Europa unterdrückt. Am Ende wird die Einführung der nationalen Migrationspolitiken die Schließung der Grenzen zwischen diesen Ländern bedeuten.

Niger ist im Moment stark im Fokus der europäischen Außenpolitik. Der deutsche Außenminister war kürzlich dort zusammen mit dem französischen Außenminister und man hat dort verhandelt über die Rückübernahme von Migrantinnen und Migranten und wie auch Entwicklungszusammenarbeit dabei unterstützen kann. Kannst du uns was erzählen über das Lager in Agadez und über die Situation in Niger?

Ich denke, in Bezug auf Niger handelt es sich um eine Politik der Entrechtung. Heute finanziert die Europäische Union im Niger, in Agadez, ein Zentrum, das vom UNHCR und von der IOM betrieben wird. Dieses Zentrum ist ein Abschiebepunkt und ein Blockadepunkt.

Selbst wenn du aus einem der 15 ECOWAS-Staaten bist, zwischen deren Mitgliedsstaaten eigentlich Freizügigkeit herrscht, erlaubt Niger dir nicht, die Grenze zu überschreiten. Die Bewegungsfreiheit wird gebremst. Außer Niger ziehen Länder wie Mali und Senegal zurzeit in Betracht, an den Grenzen biometrische Maschinen zur Identifikation der Migranten einzusetzen. Diese nigrischen Zentren in Agadez sind sehr, sehr gefährlich. Schon durch das Valletta-Abkommen gibt es einen EU-Passierschein, ein Dokument, das die Abschiebung von Migranten erleichtern wird. In Europa wurde am 30. Mai dafür gestimmt, dass eine nicht-identifizierte afrikanische Person, deren Nationalität unbekannt ist, in das Zentrum in Agadez abgeschoben werden kann. Dies ist ein sehr gefährliches Zentrum für den Kontinent, sehr gefährlich für Niger, da es traditionelle Vereinbarungen zwischen den Mitgliedsländern der ECOWAS aushebelt.

Im Moment sprechen alle davon, Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, aber was sie tatsächlich bekämpfen häufig sind die Flüchtenden und die Migrantinnen und Migranten selbst. Wie müsste ein wirklicher Kampf gegen Fluchtursachen aussehen?

Man kann den Kampf gegen die Migration führen, wenn die westlichen Länder, die Länder Europas aufhören, die Bodenschätze in Afrika auszubeuten. Dann müssten die Afrikaner nicht mehr nach Europa kommen. Solange die Ausbeutung fortgeführt wird, solange immer wieder Krieg zwischen afrikanischen Ländern hergestellt wird, möchten die Leute an einen stabilen Ort, einen sicheren Ort kommen.

Aus diesem Grund brechen aktuell tausende junge Afrikaner auf. Um diese Migration aus dem Süden, aus Afrika nach Europa zu bremsen, darf Europa uns nicht das Diktat ihrer Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen auferlegen. Die Kandidaten sind schon seit Jahren an der Macht, es gibt also eine schlechte Regierungsführung in Afrika; es gibt bestimmte Regierungen, die keinen Wechsel wollen. Und zwar, weil es die Partnerschaft mit Europa gibt. Dies alles wird die Leute weiter dazu bringen, zu kommen. Wenn der Westen nicht mehr die Bodenschätze ausbeuten würde, wie Öl, Diamanten – auch Gold und Uran werden in Afrika täglich gestohlen – wenn das aufhören würde, könnten die Afrikaner sich ihrer Güter bemächtigen, um den Kontinent besser zu entwickeln.

Man kann sagen, dass wir gegen die illegale Migration kämpfen würden. Wenn man uns jedoch alles wegnimmt und nach Europa bringt, werden die Leute weiter gehen. Es gibt keine Lösung gegen die illegale Migration, wenn es nicht auch Entwicklung und gute Governance s.o. gibt.

Was sind eure Forderungen gegenüber der Europäischen Union einerseits und gegenüber den afrikanischen Regierungen andererseits?

Also, die Forderung unserer Vereinigung, die sich Malische Vereinigung der Abgeschobenen nennt, die ihren Sitz in Mali hat, ist natürlich, den europäischen Staaten zu sagen, dass sie aufhören soll, den Einfluss auf die afrikanischen Staaten, die Finanzierung auf Basis der negativen Kooperation, fortzuführen, die dabei ist, so viele Leute zu töten. Im Mittelmeer gab es vor wenigen Tagen wieder viele Tote, 700 an drei Tagen.

Aber ich weiß, dass die Veränderung eines Tages kommen wird, vor dem Weltuntergang.

Auf der afrikanischen Seite bedauern wir, die afrikanische Bevölkerung, dass die afrikanischen Regierenden nicht für uns da sind, aber wir werden dennoch versuchen, uns wieder ein bisschen zu fangen. Wenn ich von Patrice Lumumba spreche, von Jomo Kenyatta, von Thomas Sankara, von den großen Akteuren Afrikas, die Afrika aufbauen wollten, kann man also nicht sagen, wir seien feige. Wir müssen versuchen, Änderungen herbeizuführen unter den strategischen und politischen Bedingungen, damit diese Welt in Afrika etwas stabiler wird.

Vielen Dank, Ousmane.

Vielen Dank.
Übersetzung: Regina Schleicher 
© 2016 medico.de

Weißes Gold ohne Wert

medico international – 21.07.2016

Foto (c) Reuters: Wenn Arbeit arm macht. Viele Baumwollpflückerinnen und -pflücker in Mali verlassen das Land, weil die Weltmarktpreise die lokalen Ökonomien kaputt machen.

Segen des Weltmarktes: Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist.

Mali ist nicht nur der drittgrößte Goldproduzent Afrikas, sondern auch der zweitgrößte Erzeuger von Baumwolle. Doch trotz der großen Nachfrage nach dem „weißen Gold“ auf dem Weltmarkt leben heute vier von fünf Baumwollbauern und -bäuerinnen in Mali in Armut. Die Region Sikasso, wo ein Großteil der Baumwolle angebaut wird, gilt als die ärmste des Landes.

Der Anbau und die Weiterverarbeitung von Baumwolle stellte für Mali lange Zeit eine wichtige Strategie zur Minderung der Armut auf dem Land dar. Eine verstaatlichte Wirtschaft kaufte den Bäuerinnen und Bauern die Rohbaumwolle zu einem stabilen Preis ab. Tausende Familien sicherten so ihr Überleben. Nach und nach geriet das Land jedoch in eine schwere Schuldenkrise. In den 1980er Jahren entwickelten Weltbank und Internationaler Währungsfonds Strukturanpassungsprogramme als Bedingung für die Vergabe von Krediten und den Erlass von Schulden. Dazu gehörte eine strikte Privatisierung der staatlichen Betriebe, also ihre Umwandlung in Privatunternehmen, und eine Anpassung an die vom Weltmarkt vorgegebenen – deutlich niedrigeren – Preise. Für die malischen Baumwollbauern und -bäuerinnen hatte das verheerende Konsequenzen. Viele haben den Anbau eingestellt und sind in die städtischen Zentren abgewandert oder versuchen, im Bergbau Arbeit zu finden. Dass sie auf dem Weltmarkt kaum konkurrenzfähig sind, liegt auch an den hohen Subventionen, die die USA, China und die EU ihren Produzentinnen und Produzenten zahlen, so dass diese ihre Baumwolle deutlich günstiger anbieten können. Die Regierung Malis versucht daher gemeinsam mit anderen Ländern des Südens, die Welthandelsorganisation (WTO) zu einer Abschaffung der Baumwollsubventionen zu drängen. Bislang vergeblich.

Indem die Wirtschaft in Ländern wie Mali weitgehend schutzlos dem Weltmarkt ausgesetzt wurde, sind viele lokale Strukturen und Märkte zerstört worden. Massenprodukte aus China oder Lebensmittel aus Europa verdrängen heimische Produkte und die eigenen Rohstoffe werden meist anderswo weiterverarbeitet. Da in Mali immer weniger Menschen in der Baumwollverarbeitung oder in anderen Bereichen ein Auskommen finden, wächst die Zahl der Armen. Laut UN-Angaben leben inzwischen sieben von zehn Malierinnen und Maliern unterhalb der nationalen Armutsgrenze.

Seit Anfang 2012 wird insbesondere der Norden Malis von kriegerischen Auseinandersetzungen erschüttert, die Hunderttausende zur Flucht zwangen. Angesichts von Perspektivlosigkeit und zunehmender Gewalt hat inzwischen ein Viertel aller Malierinnen und Malier das Land verlassen. Die meisten bleiben in der Region, nur wenige versuchen nach Europa zu gelangen. Da es kaum noch legale Migrationsmöglichkeiten für sie gibt, müssen sie die gefährliche Flucht durch die Sahara und über das Mittelmeer wagen. Das Geld, das die Ausgewanderten an ihre Familien überweisen, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes geworden. Die Summe ist höher als die Investitionen ausländischer Unternehmen oder als die Entwicklungshilfegelder, die ins Land fließen.

Sie gelten als Versager

Foto (c) Stephan Dünnwald: Perspektivlosigkeit treibt sie in die Migration: Zehntausende junge Malier verlassen wie Ibrahim ihr Land auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Viele scheitern.

Hochverschuldet kehrte Ibrahim Camara nach mehreren Migrationsversuchen zu seinen Eltern in Mali zurück.

Ibrahim Camara ist mit seinen 27 Jahren kein Jugendlicher mehr. Trotzdem gilt er in der Gesellschaft Malis, in der Erwachsensein über Heirat und Kinder definiert wird, als „Jeune“, als Junger, der noch auf dem Gehöft der Eltern im Süden Malis lebt. Anders als im Rest von Mali ist Landwirtschaft hier im Süden gut machbar. Das Klima erlaubt den Anbau von Mais, Hirse, Orangen, Mangos und einer Vielzahl weiterer Früchte. Vor allem der Anbau von Baumwolle hat lange dazu beigetragen, dass die Menschen in der ländlichen Region, in der die meisten von ihren eigenen Erträgen leben, über die Runden gekommen sind. Doch das hat sich mit der Privatisierung und letztlichen Stilllegung vieler Baumwollverarbeitungsbetriebe geändert. Nach wie vor ist die Landwirtschaft jedoch fast der einzige Bereich, in dem es noch Arbeit gibt.

Die Landwirtschaft in Mali braucht viele Hände, denn hier wird noch mit der Daba, der Hacke, gearbeitet. Maschinen gibt es kaum. Kinderarbeit ist selbstverständlich. Wer viele Kinder hat, hat auch viele Kosten, für medizinische Behandlung, Schulmaterial und nicht zuletzt für Essen. Die Ernten sind schwankend, der Regen kommt oft nicht zur richtigen Zeit, oder es regnet nicht genug. Nie ist sicher, ob alle satt werden. Daher gehen viele junge Leute ins Ausland, meist in Nachbarländer. Seit dem Jahr 2000 etwa zieht es immer mehr junge Männer auch nach Europa. Einige haben es geschafft, sich dort ein Einkommen und einen Aufenthalt zu sichern. Sie gelten in Mali als die Helden, alle kennen ihre Geschichten. Den Erfolgreichen folgten viele nach – und scheiterten. Seit 2002 hat vor allem Spanien seine Grenzen massiv aufgerüstet. Viele Migranten und Migrantinnen sitzen seither irgendwo entlang der Routen fest, wurden an der Grenze abgewiesen oder aus Europa abgeschoben. Oftmals sind sie mittellos wieder dort gelandet, wo sie aufgebrochen waren.

Nach der misslungenen Migration bleibt jungen Männern wie Ibrahim nichts übrig als wieder auf den Feldern der Familie zu arbeiten und nebenbei ein eigenes Stück Land zu bewirtschaften. Diejenigen, die es nach Spanien geschafft haben, mussten wegen der Wirtschaftskrise häufig in andere Länder – Frankreich, Luxemburg, die Schweiz – weiterwandern. Wie Ibrahim haben viele junge Männer wertvolle Jahre an die Migration verloren. Zu Hause gelten sie als Versager, die es nicht einmal zu einem eigenen Stück Land gebracht haben. Dabei sind nicht die Migranten und Migrantinnen Schuld an diesem Versagen, sondern „die Ungerechtigkeit der Verhältnisse“, wie Mahamadou Keita, der Generalsekretär der malischen Abgeschobenenselbstorganisation AME betont.

Diese Abschiebeerfahrung und die oft drückenden Schulden haben viele desillusioniert. Doch manche haben aus der Migration gelernt. Ibrahim hat aus Marokko Orangenpflanzen mitgebracht. Mit diesen hat er begonnen, die faserigen malischen Orangen zu veredeln. Eine Technik, die er aus Marokko kennt. Es wird noch dauern, bis seine Orangen Geld abwerfen. Aber für Ibrahim liegt darin die Hoffnung, eines Tages seine Schulden bezahlen und sich eine lebenswerte Zukunft aufbauen zu können.
© 2016 medico.de

 

Das nächste Mal Europa.
Abgeschobene Flüchtlinge in Mali auf der Suche nach einem besseren Leben

(Film von Christian Gropper)


Veröffentlicht am 15.09.2015
Keine Wüste, kein Meer und keine Zäune können Menschen aufhalten, die Hoffnung auf ein besseres Leben haben. Für die medico-Partner AME und ARACEM in Mali gehört diese Hoffnung zum Alltag. Aber auch die Enttäuschung, wenn Migrantinnen und Migranten als Abgeschobene zurückkommen. Wie der Austausch miteinander tröstet und Kraft gibt für neue Zukunftspläne, zeigt der von medico international finanzierte Film von Christian Gropper.
Für das Recht zu bleiben. Für das Recht zu gehen. Hier wie dort.

Advertisements

Ein Gedanke zu “GEHEN ODER BLEIBEN? GESPRÄCH MIT OUSMANE DIARRA VON DER AME; DIE LEISTUNGEN DER MIGRANTEN

  1. Gehen oder Bleiben? Fluchtursachen und ihre Folgen
    Deutsche Welle – 09.12.2016
    Gehen oder Bleiben? Vor dieser Entscheidung stehen Millionen Menschen in Afrika, die in ihrer Heimat keine Zukunft sehen. Um sie geht es im DW-Projekt „Dilemma Migration“. Mitreden ist die Devise.
    Junge Männer, Mütter, Ehefrauen, Politiker und Aktivisten – sie alle wollen mitdiskutieren, von ihren Erfahrungen berichten an diesem Abend in Senegals Hauptstadt Dakar. Das Thema der gemeinsamen Live-Diskussion von Deutscher Welle und dem lokalen Medienpartner Excaf Telecom hat viele Zuschauer neugierig gemacht. Selten wird hier so öffentlich über Migration diskutiert, über Fluchtursachen und die Folgen.

    Auf dem Podium sitzt auch Yayi Bayam Diouf. Sie leitet einen Verband von Frauen in Dakar, der sich gegen illegale Migration einsetzt. Vor Jahren hat sie ihren einzigen Sohn verloren. Mit einem Fischerboot ist er 2007 nach Spanien aufgebrochen – aber kam dort niemals an. „Unsere Küsten werden ausgebeutet, wegen der Fischerei-Abkommen, die unsere Regierenden mit der EU geschlossen haben“, kritisiert Diouf. „Jetzt gibt es kaum noch Fisch, den wir fangen können. Die jungen Leute haben keine Arbeit. Stattdessen beobachten sie jeden Morgen die fremden Schiffe draußen vor der Küste. Das frustriert sie – und deshalb setzen sie sich lieber in Boote und suchen woanders nach einem besseren Leben, auch wenn das Meer sie vielleicht tötet.“…Weiterlesen

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s