3.DEZEMBER, WELTTAG DER BEHINDERUNG: RECHTE FÜR AFRIKAS MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN – Le défi du handicap en Afrique

Herausforderung für Afrikas Menschen mit Behinderungen
Für Afrikas Menschen mit Behinderungen ist es ein Leben in Armut und Kampf
Der 3. Dezember ist der Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen. Behinderte Menschen in Afrika können oft keine Ausbildung machen oder noch weniger einen Job finden, der ihnen hilft zu überleben. Wenige Entwicklungshilfeprojekte ziehen das in Betracht.
Deutsche Welle – 02.12.2016
Jemimah Kutata hatte Glück.

DEUTSCH (VON MIR VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG DER ENGL. VERSION – ganz unten) WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Journée mondiale du handicap

Le défi du handicap en Afrique

Le 3 décembre est la journée internationale des personnes handicapées. En Afrique, les handicapés vivent souvent dans des conditions difficiles. Peu de projets de développement les prennent en considération.
Deutsche Welle – 02.12.2016

Foto © DW/dpa (Archive): Environ un milliard de personnes à travers le monde vivent avec un handicap – Ungefähr 1 Milliarde Menschen leben weltweit mit Behinderungen.

Jemimah Kutata a eu de la chance. À cause de ses deux béquilles et de son appareil orthopédique à la jambe droite, elle n’aurait jamais pu parcourir le chemin jusqu’à l’école primaire. Mais ses parents l’ont inscrite dans un internat où elle a pu suivre sa scolarité normalement.
„Aller à l’école en Afrique pour une personne handicapée, c’est un rêve. Les garçons ont priorité. Donc être une fille et handicapée est une double tragédie.“

Foto © DW/D.Pelz: Jemimah Kutata, de l’Association pour les Handicapés physiques du Kenya – Die Kenianerin Jemimah Kutata hatte Glück, eine Ausbildung zu bekommen

C’est à son entrée dans la vie professionnelle que Jemimah Kutata, aujourd’hui âgée de 41 ans, a compris ce que signifiait de vivre avec un handicap. Malgré les difficultés rencontrées, elle est consciente de s’en être bien sortie. En Afrique, seuls 10 % des enfants handicapés vont à l’école. Et 80% des adultes handicapés n’ont pas d’emploi. Pour la plupart, cela revient à une vie de pauvreté et de discrimination.
„La situation est extrêmement complexe, explique Facundo Chavez Penillas, conseiller en matière de handicap au bureau du Haut Commissaire aux Droits de l’Homme. Il y a de nombreux défis en raison du contexte africain. Manque de ressources, manque d’infrastructure. Dans de nombreux cas il y a aussi des jeux de pouvoir politiques au détriment du développement du pays. Et bien sûr il y a des facteurs religieux.“
L’inclusion, en théorie
La plupart des pays d’Afrique ont introduit des législations pour venir en aide aux personnes handicapées, mais elles ne sont pas appliquées, faute de moyen. Même les projets de développement omettent souvent de prendre en considération les besoins spécifiques liés aux handicaps, malgré l’Article 32 de la Convention internationale des Droits des personnes handicapées. Un article entré en vigueur il y a dix ans, mais qui a entraîné peu de progrès.

L’Allemagne fait figure de bon élève dans l’application de cet article. Selon Hans-Joachim Fuchtel, du ministère allemand de la Coopération, de plus en plus de projets – actuellement plus de 40 projets dans 20 pays – sont menés sur la base de l’inclusion. „Nos projets pour les réfugiés, ainsi que le programme travail contre nourriture autour de la Syrie a des structures pour les personnes handicapées, donc nous faisons des actions concrètes“. Le ministère de la Coopération planche actuellement sur une stratégie pour inclure systématiquement les personnes handicapées dans ses projets de développement.
Habituée à lutter par elle-même pour une vie plus digne, Jemimah Kutata gère désormais un programme de microfinance pour 71 personnes handicapées, sous la houlette de l’Association des handicapés physiques du Kenya. 71 personnes dont la vie s’est améliorée grâce à cette activité.
© 2016 dw.com

Herausforderung für Afrikas Menschen mit Behinderungen
Für Afrikas Menschen mit Behinderungen ist es ein Leben in Armut und Kampf
Der 3. Dezember ist der Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen. Behinderte Menschen in Afrika können oft keine Ausbildung machen oder noch weniger einen Job finden, der ihnen hilft zu überleben. Wenige Entwicklungshilfeprojekte ziehen das in Betracht.
Deutsche Welle – 02.12.2016
Jemimah Kutata hatte Glück. Angewiesen auf zwei Krücken und eine orthopädische Strebe an ihrem rechten Bein, hätte sie niemals den Weg zur Grundschule zurücklegen können. Aber ihre Eltern konnten sie auf ein Internat schicken, wo sie ganz normal ihre Schulzeit absolvierte.
„In Afrika ist die Schule ein Traum für die meisten Menschen mit Behinderungen“, sagt die 41-jährige Kenianerin. „Jungen gehen immer vor. Wenn man eine behinderte Frau ist, ist das eine doppelte Tragödie.“
Als sie später ihren ersten Job begann, merkte sie bald wieder, was es bedeutet, mit einer Behinderung zu leben.
„Als ein Mensch mit Behinderungen würde es Jahre dauern, um eine Förderung zu erhalten. Sie werden als eine kranke Person angesehen, Sie können nicht in der Position eines Managers sein“, sagte Kutata.
– Ein hartes Leben –
Trotz ihrer Herausforderungen gehört Jemimah Kutata zu den Bessergestellten. Nur etwa 10 Prozent aller Kinder mit Behinderungen in Afrika besuchen die Schule und fast 80 Prozent aller behinderten Menschen in Afrika sind arbeitslos. Für viele bedeutet es ein Leben in Armut, Elend und Diskriminierung.
„Die Situation der Menschen mit Behinderungen in Afrika ist äußerst komplex und es gibt viele Herausforderungen im Zusammenhang mit dem afrikanischen Kontext“, sagt Facundo Chavez Penillas, Berater für Menschenrechte und Behinderungen im Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Laut Penillas haben viele Länder in Afrika Gesetze eingeführt, um Menschen mit Behinderungen zu helfen, aber das Geld dafür fehlt.
„Die meisten Fragen sind entwicklungsbezogen. Mangel an Ressourcen, ungenügende Infrastruktur. In viele Fällen gibt s auch Probleme mit Spielchen von Politikern zum Schaden der Entwicklung des Landes. Und dann sind da noch die religiösen Faktoren. Die Frage ist, wie die Länder die erforderlichen Dienste und die Änderungen leisten können“, sagt Penillas.
– Hilfe aus dem Ausland? –
Aber viele Entwicklungsprojekte haben es versäumt, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen, trotz des Artikels 32 der Internationalen Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Er ist vor zehn Jahren in Kraft getreten, hat aber noch wenig Erfolg gezeigt.
„Wir haben noch einen langen Weg zu gehen“, sagt die kenianische Aktivistin Kutata. „Internationale Programme müssen Systeme haben, um Menschen mit Behinderungen einzuschließen.“
Deutschland ist ein gutes Beispiel.
„Wir haben unser Programm erweitert und inzwischen mehr als 40 Projekte in mehr als 20 Ländern“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, parlamentarischer Staatssekretär im BMZ.
„Unsere laufenden Großprojekte für Flüchtlinge sowie Finanzierung von Arbeitsprogrammen in den Ländern um Syrien enthalten Strukturen für Menschen mit Behinderungen, so dass wir konkrete Maßnahmen ergreifen“, sagt Fuchtel. Das Ministerium arbeitet auch an einer neuen Strategie, um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in die von ihr finanzierten Projekte einzubeziehen. Aber für das Ministerium bleibt noch viel zu tun.
„Deutschland steht nicht am Ende der Länderliste, die den Artikel 32 umsetzen, könnte aber von anderen Gebern lernen“, sagt die deutsche Juraprofessorin Theresia Degener, die bei der Aushandlung der Konvention mitwirkte, auf einer kürzlichen Konferenz im Ministerium.
Jemimah Kutata hat bereits die Lehren aus ihrem eigenen Kampf für ein menschenwürdiges Leben gelernt. Sie leitet jetzt ein Mikrofinanzierungsprogramm für 71 Menschen mit Behinderungen an der kenianischen Küste. Das Programm wird von der kenianischen Association of the Physically Disabled organisiert. 71 Menschen, denen es durch ihre Aktivitäten besser geht.
„Ich bin so glücklich darüber“, sagte Kutata. „… aber ich fühle, dass für Menschen mit Behinderungen mehr getan werden muss, um ihre Rechte und ihre Träume wirklich zu verwirklichen.“
© 2016 dw.com

For Africa’s disabled, a life of poverty and struggle

December 3 is the International Day for Persons with Disabilities. Disabled people in Africa often cannot get an education or even a job to survive. Can development aid make a difference?
Deutsche Welle – 02.12.2016
Foto (above) © DW/dpa (File): About 1 billion people worldwide live with disabilities
Being dependent on two crutches and a brace on her right leg, Jemimah Kutata learned to struggle against all odds very early in her life. „In Africa, going to school is a dream for most people with disabilities,“ the 41-year-old Kenyan said. „Boys are given the first priority. When you are a woman with a disability, it is a double tragedy.“
Attending a local primary school was out of the question for Kutata, although her parents wanted her to get an education. This meant that she could not walk long enough to reach it. Fortunately, her parents sent her to a boarding school. But when she landed first job later in life, she soon realized again what it means to live with a disability.
„Those days, as a person with disabilities, it would take you years to get a promotion. You are seen as a sick person, you are on your table, you cannot be in the position of a manager,“ Kutata said.
– A tough life –
Despite her challenges, Jemimah Kutata is among the better off. Just about 10 percent of all children with disabilities in Africa attend school and close to 80 percent of all disabled persons in Africa are unemployed. For many, it means a life of poverty, misery and discrimination.
„The situation of people with disabilities in Africa is extremely complex. There are many challenges related to the African context,“ said Facundo Chavez Penillas, Advisor on Human Rights and Disabilities in the office of the United Nations High Commissioner for Human Rights.
According to Penillas, many countries in Africa have introduced legislation to help people with disabilities but money to implement it is what’s lacking.
„Most of the issues are development-related. [The question is] how countries can afford the necessary services and changes required,“ Penillas said.
Help from abroad?
But many development projects failed to take the needs of persons with disabilities into account. Article 32 of the International Convention on the Rights of Persons with Disabilities requires them to do so. It came into force 10 years ago, but progress has been mixed.
„We still have a long way to go,“ said Kenyan disability activist Kutata. „International programs need to have systems that will include people with disabilities.“
Germany is a case in point. „We have extended our programs. We currently have more than 40 projects in more than 20 countries,“ says Hans-Joachim Fuchtel, parliamentary state secretary of Germany’s Ministry for International Cooperation and Development.
„Our ongoing large-scale projects for refugees, such as the cash for work program in the countries around Syria, have structures for persons with disabilities, so we are taking concrete action,“ said Fuchtel. The ministry is also working on a new strategy to include the needs of people with disabilities in the projects it funds. But a lot of work remains to be done for the ministry.
Work still needed
„Germany is not at the bottom of the countries which are implementing Article 32 but could learn from other donors,“ German law professor Theresia Degener, who helped negotiate the treaty, said at a recent conference at the Ministry.
Jemimah Kutata has already learned the lessons from her own struggle for a dignified life. She’s now running a micro-finance program for persons with disabilities on the Kenyan coast. The program is organized by the Association of the Physically Disabled of Kenya.
„I’m so happy about it,“ said Kutata. „Many participants can now put food on their tables. But I feel that more needs to be done for people with disabilities to really realize their rights and their dreams.“
© 2016 dw.com

Advertisements

Ein Gedanke zu “3.DEZEMBER, WELTTAG DER BEHINDERUNG: RECHTE FÜR AFRIKAS MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN – Le défi du handicap en Afrique

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s