VON DER LEYEN IN MALI: WEITERE UNTERSTÜTZUNG DER BUNDESWEHR ZUGESAGT – La ministre allemande de la Défense réaffirme le soutien de l’Allemagne au Mali

1. Von der Leyen: Bundeswehr bekämpft in Mali Fluchtursachen
Deutsche Welle – 04.04.2016
Verteidigungsministerin von der Leyen besucht das gefährlichste Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afrika.
„Je stabiler hier in diesem Teil Westafrikas die Region ist, desto besser kann es uns gemeinsam auch gelingen, die Ursachen für illegale Migration zu beseitigen“, sagte die Ministerin bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako.
2. Von der Leyen: Keine Bundeswehr im Kampf gegen Terror
Deutsche Welle – 05.04.2016
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu einem Truppenbesuch im gefährlichen Norden Malis eingetroffen. Sie landete im Camp Castor in der Nähe von Gao, wo seit zwei Monaten deutsche Blauhelmsoldaten stationiert sind. Mehr als 200 Soldaten sind es dort inzwischen. Sie beteiligen sich an der UN-Mission Minusma mit Aufklärungsspezialisten, Drohnen und Spähpanzern.

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER UNTER DEM FRANZÖSISCHEN
DW 040416Ursula v.d.Leyen mit ihrem Amtskollegen Tiéman Coulibaly
Foto (c) REUTERS/Michael Kappeler: La ministre allemande avec son homologueUrsula von der Leyen in Mali mit ihrem Amtskollegen Tieman Hubert Coulibaly

Audience à Koulouba : Dr. Ursula Von Der LEYEN réaffirme le soutien de l’Allemagne au Mali
maliweb – 05.04.2016
Le Président de la République, Son Excellence Monsieur Ibrahim Boubacar KEITA, a accordé une audience cet après-midi au ministre allemand de la Défense, Dr. Ursula Von Der LEYEN.
Dr. LEYEN était porteuse de bonne nouvelle puisqu’elle est venue réaffirmer au Chef de l’Etat l’engagement de la République Fédérale d’Allemagne aux côtés du Mali dans la mise en œuvre du processus de paix.
Dr. LEYEN est surtout venue annoncer au Président IBK la décision de son pays de renforcer son effectif au sein de la MINUSMA et de l’EUTM. Cette décision va se traduire notamment par l’envoi de 650 soldats supplémentaires.
L’Allemagne déploiera également dans notre pays des drones de surveillance pour renforcer le dispositif de sécurité.
Cette décision concrétise, à n’en pas douter, la volonté affichée par le Président allemand, lors de sa visite dans notre pays, d’accompagner le Mali dans sa quête de paix et de stabilité.
C’est un Président IBK particulièrement heureux qui a accueilli toutes ces bonnes nouvelles dont la mise en œuvre contribuera à renforcer les efforts en cours dans le sens de plus de sécurité et de stabilité.
Le Chef de l’Etat a l’engagement de l’Allemagne aux côtés du Mali et chargé Mme LEYEN de transmette ses sincères remerciements à son r son homologue ainsi qu’au peuple allemand pour ce soutien fort appréciable.
Le Ministre allemand de la Défense séjourne dans notre pays dans le cadre d’une visite de 72h qui la conduira à Gao où elle y rencontrera les éléments du contingent allemand.
© 2016 Présidence de la République du Mali

1. Von der Leyen: Bundeswehr bekämpft in Mali Fluchtursachen
Deutsche Welle – 04.04.2016
Verteidigungsministerin von der Leyen besucht das gefährlichste Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afrika. Die Arbeit der deutschen Soldaten in Mali würdigte sie als wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Fluchtursachen.
„Je stabiler hier in diesem Teil Westafrikas die Region ist, desto besser kann es uns gemeinsam auch gelingen, die Ursachen für illegale Migration zu beseitigen“, sagte die Ministerin bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako. Die Stadt gilt als ein Knotenpunkt auf der Migrationsroute von Westafrika nach Libyen und dann über das Mittelmeer nach Europa.

– „Prototyp“ für Staatstabilisierung –
In Mali beteiligen sich mehr als 400 deutsche Soldaten an der Lösung des Konflikts zwischen Regierung und Rebellen, darunter islamistische Terrororganisationen. Bereits zum dritten Mal besucht von der Leyen Mali, um sich über den Friedensprozess und die internationalen Anstrengungen zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes zu informieren.
Unter internationaler Hilfe haben die malische Regierung und verschiedene Rebellengruppen im vergangenen Jahr ein Friedensabkommen unterzeichnet. Es sieht einen nationalen Aussöhnungsprozess und die Entwaffnung und Wiedereingliederung der irregulären Kräfte vor. Die Ministerin sieht Mali nach Angaben aus ihrem Ministerium als einen „Prototyp“ für eine breit aufgestellte und nachhaltige Stabilisierung eines Staates, die auf die gesamte Region ausstrahlen soll.

– MINUSMA und EUTM sollen Frieden sichern –
Im Norden eines der ärmsten Länder der Welt hatten Rebellen 2012 ein Gebiet von der Größe Frankreichs unter ihre Kontrolle gebracht, bevor französische und afrikanische Truppen es Anfang 2013 zurückerobern konnten. Dort versucht nun die UN-Friedenstruppe MINUSMA für Stabilität zu sorgen. Die Bundeswehr ist seit zwei Monaten mit aktuell 230 Blauhelmsoldaten beteiligt. Sie sind in Gao stationiert, 1200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako. Ihre Hauptaufgabe ist Aufklärung, unter anderem mit mehreren kleinen Drohnen, aber auch mit gepanzerten Fahrzeugen. Im Süden des Landes bilden zudem rund 200 deutsche Soldaten im Rahmen der EU-Ausbildungsmission EUTM die malischen Streitkräfte aus.
Anders als die UN-Mission MINUSMA beschränkt sich das Einsatzgebiet der EU-Ausbildungsmission bislang auf den Süden des Landes. Nach einem Beschluss des Rates der Europäischen Union in der vergangenen Woche soll es auch auf Gebiete im Norden ausgeweitet werden. Das Mandat der Bundeswehr zum Wiederaufbau der malischen Streitkräfte läuft Ende Mai aus. Nach dem Willen der Bundesregierung soll es verlängert werden.
© 2016 dw.com

2. Von der Leyen: Keine Bundeswehr im Kampf gegen Terror
Deutsche Welle – 05.04.2016
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu einem Truppenbesuch im gefährlichen Norden Malis eingetroffen. Sie landete im Camp Castor in der Nähe von Gao, wo seit zwei Monaten deutsche Blauhelmsoldaten stationiert sind. Mehr als 200 Soldaten sind es dort inzwischen. Sie beteiligen sich an der UN-Mission Minusma mit Aufklärungsspezialisten, Drohnen und Spähpanzern. Anfang Juni soll die Truppe mit dann etwa 400 Soldaten voll einsatzfähig sein.
Dort sollen sie nicht im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden. Dafür seien die französischen Streitkräfte mit ihrer Operation „Barkhane“ zuständig, sagte sie nach einem Treffen mit ihrem malischen Kollegen Tiéman Hubert Coulibaly in Bamako, der Hauptstadt des westafrikanischen Wüstenstaats. Die UN-Mission Minusma habe eine andere Aufgabe. Sie sollen den Friedensprozess begleiten, so von der Leyen. Minusma ist der gefährlichste aktuelle UN-Einsatz. Mehr als 70 UN-Soldaten kamen in den vergangenen drei Jahren bei Angriffen oder Anschlägen ums Leben.
– Aufstand militanter Separatisten und Islamisten –
Die Weiten der Sahara im Norden Malis sind seit Jahren ein Rückzugsgebiet für militante Separatisten und Islamisten. Der Norden des westafrikanischen Wüstenstaats war 2012 für einige Monate in die Hände teils von Rebellen gefallen. Als die Islamisten drohten, auch den Süden zu erobern, intervenierten französische Truppen im Januar 2013 auf Bitten der Regierung in Bamako mit der „Operation Serval“ und schlugen den Aufstand rasch nieder. Gao mit seinen etwa 100.000 Einwohnern war damals vorübergehend Hauptstadt des Rebellenstaates Azawad. Islamistische Gruppierungen wie Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) terrorisieren die Gegend bis heute.
Aber auch der Süden des Landes, in dem die Hauptstadt Bamako liegt, ist vor Anschlägen nicht sicher. Die sunnitische Terrororganisation AQMI ist zuletzt wieder erstarkt. Vor wenigen Monaten wurden bei Anschlägen auf Luxushotels in Bamako mehrere Menschen getötet. Anfang Januar entführten die Extremisten in der nordmalischen Stadt Timbuktu auch eine Schweizer Missionarin. Im März griffen mutmaßliche Islamisten eine Unterkunft der EU-Ausbildungsmission EUTM in Bamako an.
© 2016 dw.com

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Ein Gedanke zu “VON DER LEYEN IN MALI: WEITERE UNTERSTÜTZUNG DER BUNDESWEHR ZUGESAGT – La ministre allemande de la Défense réaffirme le soutien de l’Allemagne au Mali

  1. Große Pläne
    Ursula von der Leyen in Mali

    junge welt – 06.04.2016 / Ansichten
    Von Jörg Kronauer
    Ein »Prototyp« soll Mali werden, hat Ursula von der Leyen in Bamako gesagt: ein »Prototyp« für einen Staat, den die EU nach schweren inneren Konflikten stabilisiert und der dann seinerseits die spannungsreiche Region, die ihn umgibt, konsolidiert. So sieht das Wunschbild der Verteidigungsministerin also aus, die am Montag in der malischen Hauptstadt zu politischen Gesprächen eintraf, bevor sie gestern zum Truppenbesuch ins nordmalische Gao weiterreiste. …Weiterlesen

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