…….DIE AUFGABEN DER UN-MISSION MINUSMA IN MALI UND WAS DIE BUNDESWEHR DABEI HELFEN KANN: INTERVIEW MIT MONGI HAMDI – Soutien de la MINUSMA pour la scolarisation des enfants à Gao

UN-Mission in Mali: „Wir brauchen deutsche Unterstützung“
Deutsche Welle – 27.11.2015
Bis zu 650 Soldaten will Deutschland nach Mali schicken. Die UN-Mission ist bereits seit 2013 dort. Deutsche Hilfe könnte sie dringend brauchen, sagt MINUSMA-Chef Mongi Hamdi im DW-Interview.

DEUTSCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM FRANZÖSISCHEN
Deutsche Übersetzung der Minusma-Reportage folgt

Soutien de la MINUSMA pour la scolarisation des enfants à Gao
MINUSMA – 5. November 2015
« Vous n’êtes pas seulement des gardiens de la paix, mais vous êtes également des soldats du développement et de l’éducation » avait déclaré M. Amadou Déguéni, directeur de l’Académie d’enseignement, lors du lancement par la MINUSMA, des travaux de réhabilitation de l’école militaire Firhoun au mois de juillet dernier.
La justesse de son assertion s’est encore vérifiée ce jeudi 5 novembre 2015 suite à la remise du matériel de construction à l’orphelinat Centre Modibo Maiga.

Offert par le contingent néerlandais de la MINUSMA à Gao, ce matériel contribuera à créer un environnement d’études sain pour les enfants démunis de la ville de Gao, puisqu’il permettra de construire deux salles de classe.
Situé au quartier Château-secteur IV et possédant deux hangars vétustes et rudimentaires, le centre a un effectif de 60 élèves dont 40 sont des filles. Le personnel du Centre est composé d’une Directrice et de quatre enseignantes qui encadrent les enfants dès la première jusqu’à la quatrième année. Par manque d’infrastructures appropriées, les enfants sont transférés dans d’autres établissements scolaires pour aller y poursuivre leurs études.


Fotos (c) minusma: Une membre du contingent néerlandais avec la directrice de l’orphélinat
Eine Soldatin des niederländische Minusma-Kontingents mit de Direktorin des Waisenhauses, in dem die Grundschule unerstützt wird

« Nous remercions la MINUSMA pour être intervenue au bon moment. Les enfants ont besoin d’étudier dans de bonnes conditions et, ils pourront être à l’abri en cas d’intempéries » a déclaré Mme Fatoumata Tiégoun Maiga, Directrice du centre.
Mme Zeinabou Maiga, promotrice de l’orphelinat s’est toujours préoccupée de l’encadrement et de l’éducation des enfants de Gao, sa ville natale. « L’éducation des enfants en bas âges a toujours été ma vocation première. J’étais très préoccupée de voir des enfants qui passaient leurs journées entières dans la rue pour gagner de quoi vivre. D’où l’idée de créer cet orphelinat en 2008 ».
Les éléments du contingent néerlandais de la Mission onusienne sont arrivés très tôt ce matin-là, au siège du Centre avec du matériel de construction qu’ils ont pris soin de décharger eux-mêmes d’un camion remorque à la grande joie des enfants. Ce précieux matériel permettra à la direction de l’orphelinat de démarrer au plus vite les travaux de construction des salles de classe.
Salma Idrissa, élève en 4ème année, était très émue par ce geste. « Merci à la MINUSMA » a-t-elle déclarée. Elle a ensuite encouragé les autres filles à apprendre à lire et à écrire.
Le centre collabore avec des partenaires qui partagent les mêmes idées et objectifs et qui, dès le départ, participent à la promotion de l’éducation pour tous.
© 2015 minusma.org

UN-Mission in Mali: „Wir brauchen deutshttp://www.blog.de/admin/b2edit.php?action=edit&post=20793804&force_sdata=1&use_old_editor=1che Unterstützung“
Deutsche Welle – 27.11.2015
Bis zu 650 Soldaten will Deutschland nach Mali schicken. Die UN-Mission ist bereits seit 2013 dort. Deutsche Hilfe könnte sie dringend brauchen, sagt MINUSMA-Chef Mongi Hamdi im DW-Interview.
Das Interview führte Eric Topona
DW: Herr Hamdi, im Norden Malis herrscht noch immer große Unsicherheit – obwohl die Friedensmission der Vereinten Nationen, MINUSMA, dort präsent ist. Wie erklären Sie sich das?
Mongi Hamdi: Wir wissen mit Sicherheit, dass es sehr viele terroristische Gruppen und auch Drogenhändler gibt, die versuchen, den Friedensprozess zu behindern. Diese Gruppen gefährden alles, was bisher für den Frieden im Land unternommen wurde.

UN-Soldaten in Mali
Foto (c) EPA/TANYA BINDRA: Des soldats de la Minusma au Mali –
UN-Soldaten in Mali


Am letzten Dienstag ist ein Mitglied der MINUSMA von einer Mine getötet worden. Zeigt das nicht, dass die MINUSMA im Norden selbst in Gefahr ist?
Die Lage ist hier beständig unsicher. Aber sie hat sich stark verbessert, seit das Friedensabkommen (zwischen malischer Regierung und verschiedenen bewaffneten Gruppen, Anm. d. Red.) unterzeichnet wurde. Trotzdem gibt es von Zeit zu Zeit Angriffe. Das habe ich bereits kurz nach der Unterzeichnung des Abkommens gesagt: Jetzt, wo es an die Umsetzung geht, werden wir uns negativen Kräften gegenübersehen, die versuchen werden, den Friedensprozess zu behindern und uns anzugreifen. Darunter fällt auch der Angriff vor wenigen Tagen, bei dem wir einen unserer Männer verloren haben.
Regierung und Bevölkerung in Mali kritisieren die MINUSMA. Ist es nicht an der Zeit, das Mandat zu verstärken und es in ein robustes Mandat umzuwandeln, so dass die Soldaten Waffen nicht nur zur Selbstverteidigung, sondern auch zur Verteidigung der Mission und von Zivilisten einsetzen dürfen?
Das MINUSMA-Mandat ist bereits ziemlich robust. Aber ich kann Ihnen erklären, woher die Kritik am MINUSMA-Einsatz kommt: Die malische Bevölkerung dachte, die MINUSMA kommt nach Mali, um den Terrorismus zu bekämpfen, den Norden zu befreien und die bewaffneten Gruppen dort zu vertreiben. Das ist aber nicht unsere Aufgabe. Unser Mandat ist ganz klar: die Regierung und die Gruppen im Norden im Friedensprozess zu begleiten.
Darüber hinaus sind wir hier, um darauf zu achten, dass die Zivilgesellschaft respektiert wird. Wir sind hier, um das Justizsystem zu stärken, humanitäre Hilfe zu leisten, kleinere Entwicklungsprojekte auf den Weg zu bringen und die nationale Aussöhnung zu unterstützen. Wir haben also ein sehr umfangreiches Mandat, aber das umfasst bis heute keine Kampfhandlungen. Wir haben der Bevölkerung klar gemacht, was wir hier tun, und sind optimistisch, dass wir unsere Mission erfolgreich zu Ende bringen werden.
Sollten die Vereinten Nationen eine Interventionsbrigade für die MINUSMA schaffen?
Wir bekommen unseren Auftrag vom UN-Sicherheitsrat. Den Mitgliedern dieses Sicherheitsrates obliegt es auch, das zu bestimmen und ein solches Mandat zu beschließen. Wenn wir das Mandat für eine Interventionsbrigade bekämen, würden wir entsprechend handeln. Bis jetzt sieht unser Mandat keinerlei Eingreiftruppe vor.
Deutschland ist bereit, bis zu 650 Soldaten nach Mali zu schicken um die MINUSMA zu verstärken und um die französischen Truppen in Mali zu unterstützen. Begrüßen Sie diese Ankündigung?
Die deutschen Streitkräfte sind selbstverständlich willkommen. Wir freuen uns sehr, dass die Möglichkeit besteht, dass deutsche Streitkräfte die MINUSMA verstärken. Vor allem, da die deutsche Armee für ihre Expertise, ihre Technologie und ihre Zuverlässigkeit weltweit bekannt ist.
Erwarten Sie auch mehr deutsche Unterstützung in der Ausbildung malischer Streitkräfte?
Die Europäische Union hat einige Experten hier in Mali, die malische Streitkräfte ausbilden. Deutschland ist an dieser Mission beteiligt. Wenn Deutschland auch zu uns in die MINUSMA käme, um bei der Ausbildung der malischen Streitkräfte zu helfen, wären wir sehr geehrt.
Sollten die deutschen Soldaten ein robustes Mandat erhalten, damit sie sich nicht in derselben Situation wiederfinden wie die MINUSMA, die vor Ort ja keine Kampfhandlungen vornehmen darf?
Ehrlich gesagt möchte ich mich in die deutsche Politik nicht einmischen. Aber deutsche Streitkräfte sind immer willkommen. Wir brauchen die deutsche Technologie, wir brauchen deutsche Ingenieure, wir brauchen deren Unterstützung, wir brauchen deren Expertise.
Der Tunesier Mongi Hamdi ist Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Mali und leitet die dortige Mission MINUSMA (United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali).
© 2015 dw.com

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