ÜBER STRASSENKINDER IN MALI – Les enfants de la rue: La vie de Djélika (Vidéo)

Djelika: mein Leben auf der Straße
Droit Libre TV – 16.01.2015
In Bamako leben fast 6.000 Kinder auf der Straße.
Ein Zuhause für Straßenkinder
Caritas International – Juli 2012
Extreme Armut und ein extrem hohes Bevölkerungswachstum führen dazu, dass unzählige Familien in Niger ihre Kinder nicht ernähren können. Viele Kinder und Jugendliche sind daher auf sich alleine gestellt.

DEUTSCH WEITER UNTER DEM VIDEO.

Djelika: ma vie dans la rue
Droit Libre TV – 16 Jan 2015
À Bamako au Mali, près de 6 000 enfants vivent dans la rue, se livrant bien souvent à la mendicité ou à la petite délinquance.


Les filles sont moins visibles, mais leur sort est encore moins enviable : nombreuses sont celles qui n’ont d’autre choix que de se prostituer pour survivre. Droit Libre TV a passé quelques jours avec Djelika Coulibaly et ses amis. Djelika qui a seulement 13 ans nous explique que vivre dans la rue n’est pas une partie de plaisir.
Voir la vidéo sur YouTube (en français, le sous-titrage suivra peut-être)

Djelika: mein Leben auf der Straße
Droit Libre TV – 16. Januar 2015
In Bamako, Mali, leben fast 6.000 Kinder auf der Straße. Sehr häufig leben sie von Betteln oder Kleinkriminalität. Die Mädchen sieht man nicht so leicht, aber ihr Schicksal ist noch weniger beneidenswert: viele von ihnen haben keine andere Wahl, als durch Prostitution zu überleben. Droit Libre TV hat ein paar Tage lang Djelika Coulibaly und ihre Freunde begleitet. Djelika, die erst 13 ist, sagt uns, dass das Leben auf der Straße kein Kinderspiel ist.

Foto (c) Caritas international: Viele Straßenkinder in Mali schützen sich gegenseitig in Kleingruppen

Caritas Österreich: Ein Zuhause für Straßenkinder war ein Projekt der Caritas, das jedoch ausgelaufen ist und über das es keine Informationen mehr im Netz gibt. Stattdessen berichtet der folgende Artikel über die Situation der Straßenkinder im Nachbarland Niger. Wir dokumentieren ihn hier, weil die Grundvoraussetzungen die gleichen und die Zahlen denen in Mali sehr ähnlich sind.

Niger: Hilfe für Straßenkinder
Caritas International – Juli 2012
Extreme Armut und das weltweit höchste Bevölkerungswachstum führen dazu, dass unzählige Familien in Niger ihre Kinder nicht ernähren können. Viele Kinder und Jugendliche sind daher auf sich alleine gestellt.
Die Jobs, die die Straßenkinder annehmen müssen, sind meist Gelegenheitsarbeiten im informellen Sektor – von Schuhputzen bis hin zur Kinderprostitution. Vor allem Mädchen sind häufig von sexueller Ausbeutung betroffen. Nur acht Prozent der Jugendlichen in Niger arbeiten in regulären Arbeitsverhältnissen. Zur Schule gehen können viele dieser Kinder im Niger nicht, obwohl offiziell sogar Schulpflicht besteht und der Unterricht kostenlos ist. Mit nur 35 Prozent ist die Einschulungsquote in Niger extrem niedrig.
Das größte Problem des Landes im Sahel ist die Armut der Bevölkerung. Damit einher geht ein hohes Bevölkerungswachstum, das eine große Herausforderung darstellt. Die Bevölkerung Nigers ist sehr jung. Den Statistiken zufolge liegt das Durchschnittsalter bei 16 Jahren. Weit über die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahren.
Während in der Vergangenheit die Armut in den ländlichen Regionen immer deutlicher sichtbar wurde, hat sie in den vergangenen Jahren gerade auch in Großstädten wie Niamey, Maradi und Agadez zugenommen. Besonders Kinder und Jugendliche sind stark betroffen. Mit Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Hoffnungslosigkeit werden viele junge Menschen täglich konfrontiert.
– Wenn ein Missgeschick dem nächsten folgt –
Vor allem Straßenkinder, einige Koranschüler und inhaftierte Jugendliche leben in großer Unsicherheit, denn ihnen wird das Recht auf eine angemessene Bildung, auf Schutz und Entwicklung oft nicht gewährt. Straßenkinder leben vom Betteln und von Diebstählen. Sie sind daher immer auch von Gefängnisstrafen und längeren Haftaufenthalten bedroht. Sind sie erst einmal inhaftiert, kann es aufgrund des Mangels an Richtern Monate oder sogar Jahre dauern, bis eine Gerichtsverhandlung über ihr Schicksaal entscheidet.
Eine Besonderheit muslimischer Länder stellen die Koranschüler dar. In den Koranschulen des städtischen Kontextes besteht ganz offensichtlich ein Ausbeutungsverhältnis zwischen Lehrern und Schülern: Häufig werden Schüler zum Betteln gezwungen, um auf diese Weise unter anderem zum Unterhalt des Lehrers beizutragen. Das Betteln läuft oft anonym ab und ist häufig mit Kleinkriminalität verknüpft.
Ein weiteres Problem stellt die Prostitution von Straßenmädchen dar. Vor allem im städtischen Milieu mit durchreisenden Händlern und Saisonarbeitern ist sie weit verbreitet. Caritas international unterstützt seit einigen Jahren die Arbeit der Caritas Niger im präventiven Bereich der offenen Jugendarbeit, insbesondere mit Straßenkindern.
© 2012 caritas-international.de

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