DEUTSCHLAND SCHICKT EBOLA-LABOR NACH MALI – Un nouveau laboratoire mobile pour le Mali

1. Mali erhält ein mobiles Labor, von Deutschland finanziert
Bamako (AFP) – 05/12/2014 08:50
Mali, das letzte durch das Ebola-Ausbruch in Westafrika betroffene Land, hat am Donnerstag ein mobiles Diagnostiklabor erhalten, das Deutschland in Höhe von ca. 880.000 € finanziert.
2. Deutschland schickt Ebola-Labor nach Mali
Süddeutsche Zeitung – 02.12.2014
Die Bundesregierung hat ein mobiles Labor nach Mali geschickt, das es ermöglichen soll, Krankheitserreger wie das Ebola-Virus zuverlässig zu diagnostizieren.

DEUTSCH (#1 VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

Le Mali reçoit un laboratoire mobile financé par l’Allemagne
Bamako (AFP) – 05/12/2014 08:50
Le Mali, dernier pays touché par l’épidémie d’Ebola en Afrique de l’Ouest, a réceptionné jeudi un laboratoire mobile de diagnostic du virus, financé par l’Allemagne pour 557 millions de FCFA (près de 880.000 euros), ont constaté des journalistes de l’AFP.


Foto (c) AFP: laboratoire mobile de diagnostic du virus Ebola
Mobiles Laboratorium zur Eboladiagnose

Le laboratoire, composé de divers appareils et équipements médicaux, est installé au Centre d’infectiologie Charles Mérieux de Bamako où il a été inauguré par des responsables du ministère malien de la Santé ainsi que des diplomates allemands et français.
Outre des appareils et équipements médicaux fournis, le projet comprend la formation de professionnels maliens par des experts allemands et français, ont indiqué les donateurs.
Le laboratoire est déjà prêt à être utilisé, et même s’il est installé dans la capitale, il peut être sur le terrain partout dans le pays, a expliqué l’ambassadeur d’Allemagne Günter Overfeld.
Il “permettra de lutter plus efficacement contre Ebola. Au-delà d’Ebola, il (…) peut diagnostiquer d’autres maladies” dont le paludisme, s’est félicité le Dr Ousmane Doumbia, représentant du ministre de la Santé.
Selon le professeur Samba Sow, coordinateur du centre opérationnel d’urgence de lutte contre Ebola au Mali, ce nouvel outil permettra un gain de temps précieux à la fois pour le diagnostic et pour la prise en charge des cas confirmés, augmentant ainsi leurs chances de survie.
“La première chose qu’on va gagner” avec ce laboratoire, “c’est le temps”, qui “va permettre une meilleure prise en charge des cas” confirmés positifs, a déclaré à l’AFP le Pr Sow.
Autre atout: le transport sécurisé des prélèvements, selon lui. “Dans certains pays, des convois de prélèvements ont été attaqués, des prélèvements ont été subtilisés”, a-t-il dit.
(…)
L’épidémie actuelle d’Ebola a fait 6.113 morts sur 17.256 cas recensés en moins d’un an, essentiellement au Liberia, en Sierra Leone et en Guinée, selon un bilan publié jeudi par l’Organisation mondiale de la Santé (OMS).
© 2014 AFP

VIDEO SUR LE LABORATOIRE MOBILE POUR UN DIAGNOSTIC RAPIDE:
0> Lutte contre Ebola: l’Allemagne soutient le Mali
Deutsche Welle – 05.12.2014

Mali erhält ein mobiles Labor, von Deutschland finanziert
Bamako (AFP) – 05/12/2014 08:50
Mali, das letzte durch das Ebola-Ausbruch in Westafrika betroffene Land, hat am Donnerstag ein mobiles Diagnostiklabor erhalten, das Deutschland in Höhe von 557 Millionen CFA-Francs (ca. 880.000 €) finanziert, stellten AFP-Journalisten fest.
Das Labor besteht aus verschiedenen Apparaten und medizinischer Ausrüstung und ist im Zentrum für Infektiologie Charles Mérieux in Bamako stationiert, wo es von Beamten des malischen Gesundheitsministeriums sowie deutschen und französischen Diplomaten feierlich eröffnet wurde.
Neben den Apparaten und medizinischen Ausstattungen umfasst das Projekt die Ausbildung von Fachkräften aus Mali durch deutsche und französische Fachleute, sagten die Spender.
Das Labor ist schon bereit, verwendet zu werden, und auch wenn es in der Hauptstadt stationiert ist, kann es verlegt werden im ganzen Land, sagte der deutsche Botschafter Günter Overfeld.
Es „wird erlauben, besser gegen Ebola zu kämpfen. Neben Ebola kann es (…) andere Krankheiten „wie Malaria diagnostizieren, freute sich Dr. Ousmane Doumbia, Vertreter des Gesundheitsministers.
Laut Professor Samba Sow, dem Koordinator des operativen Notfallzentrums im Kampf gegen Ebola in Mali, wird dieses neue Werkzeug wertvolle Zeit sowohl für die Diagnose und die Behandlung der bestätigten Fälle sparen, und erhöht somit ihre Chancen auf Überleben.
„Das erste, was wir gewinnen“ mit diesem Labor, „ist Zeit“, … sagte der AFP Professor Sow.
Ein weiterer Vorteil ist ihm zufolge die sichere Beförderung von Proben. „In einigen Ländern wurden Konvois mit Proben angegriffen und Proben entwendet“, sagte er.
(…)
Der aktuelle Ausbruch des Ebola forderte 6.113 Todesfälle auf 17.256 registrierte Fälle in weniger als einem Jahr, vor allem in Liberia, Sierra Leone und Guinea, nach einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
© 2014 AFP

2. Deutschland schickt Ebola-Labor nach Mali
Süddeutsche Zeitung – 02.12.2014
Von Hanno Charisius
Die Bundesregierung hat ein mobiles Labor nach Mali geschickt, das es ermöglichen soll, Krankheitserreger wie das Ebola-Virus zuverlässig zu diagnostizieren. (…)
Das Labor dient nicht der Behandlung von Ebola-Infizierten, sondern lediglich der Diagnose. Es ist für die Arbeit mit dem hochinfektiösen Virus ausgelegt und wird dabei helfen, Ebola-Fälle von anderen Krankheiten wie Lassafieber oder Malaria zu unterscheiden, die in der Region häufig auftreten und vor allem im Anfangsstadium leicht mit Ebola verwechselt werden können.
Das Projekt wird von der Bundesregierung finanziert und soll den Gesundheitssektor in Mali stärken, heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Ein Sprecher der Bundeswehr erklärte, dass die Verlegung des Labors und die Ausbildung des malischen Personals Teil des „Deutschen Biosicherheitsprogramms“ sei, dessen Ziel es ist „Partnerländer bei der Kontrolle von biologischen Sicherheitsrisiken – wie Bioterrorismus, Ausbruch hochpathogener Krankheiten oder Pandemien – zu unterstützen.“
(…)
Vom Aufbau her entspricht das neue malische Labor, den drei „European Mobile Labs“, die von der Europäischen Kommission bereits vor Monaten nach Liberia, Nigeria und Guinea entsandt worden waren. Zehn weitere Labore sind nach Angaben der WHO auf die am stärksten betroffenen Regionen in den drei Westafrikanischen Ländern verteilt.
Das Kernstücke der nunmehr vier Labore aus Europa ist eine Handschuhbox, in dem dem die hochinfektösen Proben verarbeitet werden. Die Blutproben gelangen durch ein Schleusensystem in die Kisten in denen Unterdruck herrscht, damit auch im Falles eines Lecks keine Erreger in die Umgebung entweichen können. In diesem hermetisch abgeriegelten Behältnis werden die Blutproben mit einem Mittel versetzt, das jegliche Erreger zuverlässig abtötet. Im Anschluss können die Proben außerhalb der Handschuhbox analysieren werden, ohne dass eine Gefahr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht. In anderen Labors müssen die Analytiker schwere Schutzkleidung tragen, die bei großer Hitze das Arbeits- und Konzentrationsvermögen stark einschränkt.
Der faltbare Handschuhkasten ist eine Entwicklung von Mitarbeitern des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in Neuherberg bei München. Dort steht auch ein weiteres Labor von diesem Typ, in dem bislang das Personal für den Umgang mit der Labortechnik unter erschwerten Bedingungen geschult wurde. Nachdem im Oktober der erste Ebola-Fall in Mali aufgetreten war, gab es zunächst Überlegungen, das Labor aus Neuherberg nach Mali zu verlegen. Dadurch wäre allerdings ein Engpass in der Ausbildung des neuen Laborpersonals riskiert worden.
Wie aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums hervor geht, verfügt die Bundeswehr bereits seit dem Jahr 2009 über dieses schnell verlegbare Labor, das als Vorbild für die zivile Variante, das „European Mobile Lab“, diente. Erst nach den jüngsten Entwicklungen in Mali hat sich die Bundeswehr Ende vergangener Woche entschlossen, drei weitere mobile Labore zu bestellen, die voraussichtlich bis Mitte Januar in geliefert werden.

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