EBOLA-GEFAHR IN MALI DOCH NOCH NICHT GEBANNT – Deux nouveaux cas d’ebola: le Mali lutte pour endiguer la propagation du virus

Während in Europa Ebola wieder aus den Medien verschwunden ist, ist die heimtückische Krankheit hier in Mali immer noch in aller Munde, und es wird vor allem in den Nachrichten immer wieder auf die Präventionsmaßnahmen verwiesen. Die größte Gefahr scheint jedoch überstanden zu sein.
Ein sehr gut recherchierter Bericht aus Kayes von der Freelance-Journalistin Katarina Höije, der die meisten noch ausstehenden Fragen beantwortet. Vorerst nur auf Englisch.

0. SMS von „InfoGouv“ am 12.11.2014 gegen 18h auf meinem Handy (also auch auf allen anderen, die mit einer Orange-Mali oder Malitel-Sim-Karte ausgerüstet sind):
Eine ähnliche sms war vor etwa einem Monat verbreitet worden, hab ich erfahren.
1. Schneller Gegenschlag und altmodische Detektivarbeit vereiteln Ebola in Mali
New York / Kayes (The New York Times) – November 10, 2014
… Die 21-Tage-Quarantäne seit dem Tod der 2-jährigen Fanta Condé am 24. Oktober ist fast vorbei, und 41 der 108 Malier in Quarantäne sollen am Dienstag entlassen werden, und der Rest am Freitag. Da keiner der Patienten Symptome zeigt, haben die Gesundheitsbehörden die berechtigte Hoffnung, dass es ihrer schnellen Reaktion wegen bei Malis erstem Ausbruch bei einem einzigen Fall geblieben ist.
1a. Zweiter Ebola-Ausbruch in Mali verfinstert den schnellen Erfolg
New York (NYT) – 12.11.2014
2. Das Ebolavirus fordert ein neues Opfer in Mali
RFI – 12.11.2014
Ein Krankenpfleger der privaten Klinik Pasteur in Bamako ist an Ebola gestorben. Er soll von einem guineischen Patienten angesteckt gewesen sein, der vor einigen Wochen in die Klinik eingeliefert worden war und danach starb.
3. Isolierte Patienten in Bamako sich selbst überlassen
RFI – 13/11/2014
Während die WHO bekanntgab, dass der Meilenstein von 5.000 Todesfällen aufgrund von Ebola überschritten ist, ist in Mali der Krankenpfleger, der einen Patienten aus Guinea versorgt hatte, dem Virus am Dienstag auch erlegen.
4. Ebola: mehr als 5.000 Tote, Mali kämpft gegen die Ausbreitung des Virus
Bamako (AFP) – 13.11.2014 07:39
Mali, das letzte Land in Westafrika, das die Ebola-Epidemie erreicht hat, kämpfte am Mittwoch, um jede Ausbreitung einzudämmen nach mehreren Todesfällen (2) aufgrund des Virus in Bamako.

DEUTSCH (ÜBERSETZTE) ARTIKEL WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO

=> Ebola in Mali ‘Under Control’ If No Case Next Week, MSF Says
bloomberg.com – 08.11.2014
Mali will probably have limited the outbreak of Ebola to one case if there are no new patients next week, medical charity Medecins Sans Frontieres said.
Malian and international health workers reacted “much faster” after the first case was confirmed than in other West African countries, Teresa Sancristoval, head of the emergency unit for Ebola at Doctors Without Borders, said in an interview yesterday. Mali has the equipment to deal with a small outbreak and MSF is training workers, she said.
“We can say that if next week there are no cases, it’s a one-case situation,” she said by phone from Bamako, the capital of Mali. “This is the key. If you detect it on time, you can manage the outbreak.”
The World Health Organization declares a nation Ebola-free if no new cases have been reported in 42 days, twice the incubation period. Senegal and Nigeria were cleared last month. …Continue
=> MORE by Katarina Höije, most for IRIN, in MALI-INFORMATIONEN

0. SMS de „InfoGouv“ sur mon cellulaire le 12 novembre vers 18h:
Les mesures de prévention Ebola: évitez les cas suspects, lavez-vous les mains au savon. Pour signaler un cas ou + d’infos appelez le 80 00 77 77

1. Quick Response and Old-Fashioned Detective Work Thwart Ebola in Mali
New York / Kayes ( The New York Times) – NOV. 10, 2014
By DONALD G. McNEIL Jr. and KATARINA HÖIJE

Foto (c) NYT: Limiting Ebola's spread in Mali
Photo © by Nick Loomis for The New York Times: Mali’s Ebola scare is not yet over. But with a quick diagnosis, extensive communication, and no shortage of luck, authorities and partners may be able to limit the number of cases to one.
Malis Angst ist noch nicht vorbei. Aber mit schneller Diagnose, extensiver Kommunikation, und auch etwas Glück könnten die Behörden und Partner in der Lage sein, die Anzahl der Fälle auf einen zu beschränken.

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