BERICHT AUS KATI und WEITERE PRÄVENTONSMASSNAHMEN GEGEN EBOLA – Rapport de Kati: Stop Ebola

Bericht der Blogautorin:
Zu den von der malischen Regierung empfohlenen Präventionsmaßnahmen, in allen Radios und u.a. während der abendlichen Nachrichtensendung im Fernsehen massiv verbreitet, gehört: Lavons-nous les mains au savon – Waschen wir uns die Hände mit Seife.
Das soll vor allem an den Eingängen öffentlicher Gebäude passieren und muss dementsprechend installiert sein.
Im gestrigen Artikel der regierungsnahen Tageszeitung L’ESSOR waren Reporter auf die Suche gegangen, wie diese Empfehlungen in Bamako realisiert werden.


Foto (c) aramata: Des élèves au robinet dans la cour de l’école de Numorila à Kati
Schüler am Wasserhahn auf dem Schulhof von Numorila, Kati, am 31.10.2014

2. Ebola in Westafrika: Help startet Präventionsmaßnahmen in Mali
Help – Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt Mali mit Ebola-Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Ebola.

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER UNTER DEN LETZTEN FOTOS

=> MORE Ebola dans / in MALI-INFORMATIONEN

1. Rapport de l’auteure du blog:
Les mesures de prévention du gouvernement malien, diffusés massivement dans toutes les radios et à l’ORTM, entre autres pendant le journal du soir , comprennent : Lavons-nous les mains au savon.
Il devrait y avoir une installation principalement à l’entrée des bâtiments publics. Dans l’article d’hier du quotidien L’ESSOR (proche du gouvernement), des journalistes avaient rapporté leur recherche de la façon dont ces recommandations sont réalisés à Bamako.

Aujourd’hui à Kati: Le complexe scolaire Numorila (1ère à 9e année) est certainement un «bâtiment public». À première vue, on ne détecte pas de dispositifs. J’ai pu poser la question à la directrice, Mme Dembele Awa Keïta, comment elle a sensibilisés ses élèves pour se protéger contre le virus Ebola.
„Nous avons aucun dispositif à l’entrée, où il n’y a pas de robinet. Mais depuis la rentrée, le 7 Octobre, nous avons informé les élèves dans chaque classe sur le virus Ebola, et moi j’ai remis une bouilloire et du savon à chaque classe. Sur le terrain de l’école, il y a 3 robinets.“ Pas beaucoup pour les nombreuses classes du complexe, mais quand même.

Certes, l’information (laquelle, comme j’ai appris, a eu lieu dans d’autres écoles de la ville de la même façon) doit continuer – et les mesures doivent être appliquées avec rigueur.
La « ligne verte », l’appel gratuit en cas suspect, dont on parle dans l’appel aux dons de l’organisation HELP (en collaboration avec le ministère allemand des Affaires étrangères), on l’a déjà installée il y a un mois. Néanmoins, il est important sans aucun doute de renforcer la sensibilisation à tous les niveaux, ainsi que d’imprimer et distribuer des dépliants, de fournir du matériel pour la désinfection et le traitement, et de former le personnel médical.


Fotos (c) aramata: La directrice de l’école publique de Numorila (Kati), Mme Dembele Awa Keita, devant son établissement
Die Direktorin Frau Dembele Awa Keita vor ihrer Schule
Visite de l’école, la directrice 2e en partant de la gauche
Besuch bei der Direktorin (2.v.links)

1. Bericht der Blogautorin (Fortsetzung):
Heute in Kati: Der Schulkomplex Numorila (1.-9.Klasse) ist sicher ein „öffentliches Gebäude“. Beim ersten Hinsehen entdeckt man keine Vorrichtungen. Ich habe die Direktorin, Frau Dembele Awa Keïta, befragt, wie sie den Schülern nahegebracht hat, sich vor Ebola zu schützen.
„Wir haben hier keine Vorrichtung am Eingang, dort gibt es keinen Wasserhahn. Aber seit dem Schulanfang, am 7. Oktober, haben wir die Schüler im Unterricht über Ebola informiert, und ich habe für jede Klasse einen Wasserkessel und Seife ausgegeben. Auf dem Schulgelände befinden sich 3 Wasserhähne.“ Ein bisschen wenig für die Anzahl der Klassen, aber immerhin.

Sicherlich wird die Information ( die, wie ich erfahren konnte, in anderen Schulen der Stadt genau so stattgefunden hat) weiter gehen müssen – und Maßnahmen sind strikt durchzusetzen.
Die kostenlose Hotline, von der im Spendenaufruf von HELP in Verbindung mit dem Auswärtigen Amt die Rede ist, existiert bereits seit einem Monat. Dennoch ist es in unzweifelhaft wichtig, die Sensibilisierung auf allen Ebenen noch zu verstärken, Flyer zu drucken und zu verteilen, Desinfektions- und Behandlungsmaterial zu liefern und das medizinische Personal zu trainieren.

2. Ebola in Westafrika: Help startet Präventionsmaßnahmen in Mali
Help – Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt Mali mit Ebola-Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Ebola. Help wird mit einer Kampagne die malische Bevölkerung über die Krankheit Ebola aufklären und Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit medizinischem Material und Geräten ausstatten. Zudem wird Help auch die medizinischen Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen sowie das Personal der Gesundheitsbehörden zu Ebola schulen.
Foto (c) action medeor: personne du personnel soignant portant une combinaison contre Ebola Schutzanzug gegen Ebola, medizinischer Arbeiter eines Krankenhauses in Liberia

Das westafrikanische Land Mali grenzt an Guinea, das zusammen mit Sierra Leona und Liberia am stärksten vom Ausbruch der Ebola betroffen ist.
Öffentlichkeit in Mali wird über Ebola informiert
Mit einer Informationskampagne in den öffentlichen Radiosendern und TV-Stationen klärt Help die malische Bevölkerung über Ebola auf und gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit Erkrankten. Daneben werden Informationsmaterialien gedruckt, die an Gesundheitsbehörden auf lokaler Ebene verteilt werden. Help wird in Kooperation mit dem malischen Gesundheitsministerium für die Bevölkerung auch eine kostenlose Hotline einrichten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Wissensvermittlung in der Grenzregion zum Nachbarland Guinea. Dort werden Ärzte und das Pflegepersonal in Gesundheitszentren besonders intensiv geschult und die lokale Bevölkerung in Dörfern und Städten für die Ebola-Risiken sensibilisiert. Weiterhin führt help Kurse für das Grenzpersonal durch.
Ausstattung von malischen Gesundheitseinrichtungen
Help versorgt Gesundheitseinrichtungen in der Region Koulikoro, an der Grenze zu Guinea, mit Desinfektionsmaterialien, Medikamenten und medizinischen Geräten zur Erkennung von Ebola. Help baut in dem Bezirk auch eine Isolierstation auf, in der an Ebola Erkrankte behandelt werden können. Auch ein Rettungswagen wagen für den Transport von Ebolapatienten wird bereitgestellt.
Stärkung der medizinischen Fachkompetenz im Bereich hämorrhagisches Fieber
Help führt Trainings für das medizinische Personal von Gesundheitszentren und die Mitarbeiter von Gesundheitsbehörden durch und stärkt das Wissen über die Diagnose und Behandlung von Ebola.
Help ist mit seinen Bündnispartnern von Aktion Deutschland Hilft im Einsatz. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind in mehreren westafrikanischen Staaten tätig und führen Vorbeugemaßnahmen sowie direkte Hilfe für an Ebola Erkrankte durch.
Für den Ausbau seiner Hilfe ist Help dringend auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie den Kampf gegen Ebola mit Ihrer Spende.

(Der dortige Online-Spenden-Button führt allerdings zum Taifun Haiyan.)

In Kürze wird es eine Veröffentlichung des Mali-Netzwerks (Zusammenschluss der in Deutschland für Mali arbeitenden Organisationen) geben, in welcher Weise man sich in diese Unterstützung einbringen kann.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s