DER ZWEITE CONTAINER MIT MATERIAL FÜR DIE GESUNDHEITSPOSTEN DES KREISES KENIEBA IST UNTERWEGS!

….und wird am 16. September dort, im Südwesten Malis, ankommen.
Der Lokalreporter der Wittener Zeitung war am Mittwoch am Lager und berichtete über den Container Nr. 15, bestimmt für Krankenhäuser und Gesundheitsposten in Kéniéba und den Dörfern der Umgebung (s. Artikel unter dem gelben Kasten).
Am Freitag wurde der Container Nr. 16 mit gleicher Destination gepackt, und das wegen der guten Vorarbeiten in einer Rekordzeit von 1,5 h!

Lager Witten Container 16 Lager Witten Container 16  fertig
Fotos (c) H.Querfurt: Im Lager Witten, am 22.08.2014

Kéniéba ist Gold- und Uranabbaugebiet im Südwesten Malis, und die meisten Menschen, auch Kinder, arbeiten dort unter prekärsten Bedingungen in der traditionellen Goldwäscherei. Eine bessere Ausstattung der Gesundheitsposten ist von vorrangigem Interesse für die Bevölkerung.
=> MORE / MEHR ZU KENIEBA in MALI-INFORMATIONEN

=> AFRIKA’s GOLDMINEN: AUSBEUTUNG, KINDERARBEIT, GESUNDHEITS- u UMWELTSCHÄDEN – MULTIMEDIA-COLLAGE – Mines d’or en Afrique: exploitation, travail des enfants, poison pour santé et environnement,
Multimediacollage vom AFRIKANEWS ARCHIV

Helfer beladen großen See-Container für Mali
Witten (WAZ) – 22.08.2014
Von Thomas Borowski
Einen prall gefüllten Container mit Hilfsgütern für eine Klinik im westafrikanischen Mali haben die Mitarbeiter der „Aktion Pro Afrika“ beladen. „Die Lieferung umfasst unter anderem chirurgische Geräte, Betten und Verbandsmaterial für das Krankenhaus Kenieba“, erläutert die 55-jährige Susanne Bottländer vom Verein „Aktion Pro Afrika“.
Seit sieben Jahren schicken die Wittener Helfer bereits Sachspenden nach Mali und unterstützen das bitterarme Land mit Brunnenbauprojekten, Mikrokrediten und Patenschaften. Beim Beladen packte auch Dr. Seydou Sougoulé (44) aus Mali mit an.
Vorsitzender Dr. med. Herbert Querfurt war lange in der Kubahilfe tätig und gründete den Verein, als er die katastrophalen Zustände in Mali mit eigenen Augen gesehen hatte. Jährlich ein Mal ist er noch selbst in dort. Bisher gingen schon 15 große Seecontainer mit Hilfsgütern von Witten aus auf die Reise nach Westafrika.
– Neue Lagerräume gesucht –
Dass die medizinische Hilfslieferung auch dieses mal wieder richtig ankommt, dafür sorgt das deutsche Entwicklungshilfeministerium, das die Projekte des Vereins mitfinanziert und auch vor Ort die Hilfsgüter in Mali in Empfang nimmt. Allein der Transport eines solchen großen Containers kostet in etwa 6500 Euro.
Der gemeinnützige Verein „Aktion Pro Afrika“ ermöglichte bisher ein Bewässerungs- und Gartenbauprojekt, einen Schulneubau und versorgte drei Dörfer mit Trinkwasserbrunnen. „Bei allen Projekten handelt es sich um Hilfe zur Selbsthilfe“, betont Dr. Herbert Querfurt.
Der Verein „Aktion Pro Afrika“ hat keine festangestellten Mitarbeiter, sämtliche Mitarbeit in Mali wie auch in Deutschland erfolgt ehrenamtlich. Nur 40 Prozent der Bevölkerung Malis haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die medizinische Versorgung dort ist katastrophal – auf 16 000 Einwohner kommt lediglich ein Arzt. Die mittlere Lebenserwartung in Mali beträgt nur 48 Jahre.
Der Verein, der bislang sein Lager für Hilfsgüter auf dem Gelände einer Spedition am Neddenburweg unterhält, sucht dringend neue Lagerräume. Wer etwas weiß und dem Verein helfen will, kann sich umgehend melden. Kontakt stellt man am besten per E-Mail her: querfurt@t-online.de
(c) 2014 derwesten.de

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