IM FLÜCHTLINGSCAMP GOUDOUBO: DIE FRAUEN STÄRKEN SICH SELBST – Broom-wielding refugee sweeps away the cobwebs in Burkina Faso camp; Séparatistes et sceptiques parmi les réfugiés

1. Besenschwingende Flüchtlingsfrau fegt die Spinnweben im Lager in Burkina Faso weg
Menschliche Geschichte erzählen, 31. Dezember 2013
GOUDOUBO CAMP, Burkina Faso (UNHCR) – 31. Dezember 2013
Roky ist jemand, der stolz auf ein sauberes Zuhause ist, und sie lässt solche Standards im Exil nicht wegrutschen, auch wenn sie sich über vieles Sorgen machen muss. Ihr wichtigster Besitz ist ein Besen, den sie aus Sträuchern, in der Nähe ihres Hauses in der trockenen Sahelzone im Norden von Mali gesammelt, hergestellt hat.
2.Mali: Französische Intervention mit Nebenwirkungen
Goudebou (derstandard) – 1. Juni 2014
Paris hat Truppen geschickt, um die Islamisten aus dem Land zu vertreiben – Dadurch mussten viele Malier flüchten, die nun auf die ehemalige Kolonialmacht schimpfen: „Es ist schlimmer als zuvor.“
Kommt das militärische Eingreifen Frankreichs in Mali zur Sprache, wird es schnell laut. Dann setzt im Flüchtlingscamp Goudebou im burkinisch-malischen Grenzgebiet eine minutenlange Schimpftirade ein. Schließlich sollte die Anfang 2013 begonnene Intervention die Situation im westafrikanischen Mali befrieden, nachdem Islamisten und Tuareg-Rebellen Teile des Landes einnahmen. Doch nun, eineinhalb Jahre später, ist von Stabilität kaum etwas zu spüren, hunderttausende Flüchtlinge leben weiterhin hunderte Kilometer von der Heimat entfernt.

Es gibt aber auch kritische Stimmen unter den Touareg in den Lagern. Lesen Sie hierzu:
3. Separatisten und Skeptiker: die Flüchtlinge sind über die Zukunft von Nord-Mali geteilter Meinung
Djibo (IRIN) – 22. Mai 2014
Die Kämpfe haben sich wieder verstärkt in der Region Kidal im Norden Malis…. Trotz des Scheiterns der Rebellion im Jahr 2012 im Norden von Mali und des Verlustes des größten Teils des Gebietes, das sie kurz kontrollierten, sagen die Tuareg-Separatisten, dass der Kampf für ein unabhängiges Azawad noch nicht zu Ende ist. Aktivisten der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA), die jetzt in Flüchtlingslagern im benachbarten Burkina Faso leben, sagen, ihre früheren Ansprüche seien immer noch gültig.

DEUTSCHE ARTIKEL (Z.T. VON MIR KORROGIERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNGEN) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

=>Bericht über einen Besuch der anderen Art im Flüchtlingslager:
WELTFLÜCHTLINGSTAG 2014: DIE MALISCHE SÄNGERIN ROKIA TRAORE IM LAGER GOUDOUBO: „WAS WIR ALLE GEMEINSAM HABEN, IST UNSERE HOFFNUNG AUF FRIEDEN“ – Malian singer Rokia Traore urges support for World Refugee Day whilst meeting Malian refugees in Burkina Faso – 30.06.14 in MALI-INFORMATIONEN

1. Broom-wielding refugee sweeps away the cobwebs in Burkina Faso camp
Version française pas disponible, pardon.
Voir l’article „3. Séparatistes et sceptiques : les réfugiés sont divisés quant à l’avenir du nord du Mali“ d’IRIN en bas.

Telling the Human Story, 31 December 2013
GOUDOUBO CAMP, Burkina Faso (UNHCR) – December 31
By Hugo Reichenberger
Roky is someone who takes pride in keeping a clean home and she’s not letting standards slip in exile, even though she has a lot to worry about.
Her most important possession is a broom that she made from shrubs collected near her home in the arid Sahel region of northern Mali.

Roky explains to other refugees the importance of cleanliness, including washing one's ha
Foto © UNHCR/H.Reichenberger: Roky explains to other refugees the importance of cleanliness, including washing one’s hands before meals.
Roky erklärt anderen Flüchtlingen die Bedeutung der Sauberkeit, auch das Händewaschen vor dem Essen.

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NON-MALI? EIN BEISPIELHAFTER BIOBAUERNHOF IN BENIN NAMENS SONGHAI – Au Bénin, une ferme bio comme modèle pour l’Afrique

In Benin, ein Bio-Bauernhof als Modell für Afrika
Porto Novo (Benin) (AFP) – 2014.06.24 11.20
Mit seinem Pilgerstab und Panamahut durchläuft Vater Godfrey Nzamujo zügig die Alleen von Songhai, dem Bio-Bauernhof, den er dort vor fast 30 Jahren gründete mit dem ehrgeizigen Projekt, gegen die Armut und Landflucht in Afrika zu kämpfen. Diese Kleinfarm von nur einem Hektar, die er im Jahr 1985 in Porto-Novo bepflanzte, wurde zu einem Pilotprojekt für den Rest von Afrika.
Das Zentrum erstreckt sich mittlerweile über 24 Hektar, in denen eine Armee von Mitarbeitern und Auszubildenden schon in der Morgendämmerung in der Produktion von landwirtschaftlichen Rohstoffen, deren Verarbeitung und Verteilung aktiv sind. Obst und Gemüse, Reis, Fischfarmen, Schweine und Geflügel, mit einem Prinzip: für die Umwelt „geht nichts verloren, alles wird verarbeitet.“

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

=> MORE Umwelt/Landwirtschaft – Environnement et agriculture in MALI-INFORMATIONEN
=> MORE LANDWIRTSCHAFT – AGRICULTURE – ARMUT – PAUVRETÉ in AFRIKANEWS ARCHIV

Au Bénin, une ferme bio comme modèle pour l’Afrique
Porto Novo (Bénin) (AFP) – 24.06.2014 11:20 – Par Cecile DE COMARMOND
Armé de son bâton de pèlerin et d’un panama, le père Godfrey Nzamujo parcourt d’un pas alerte les allées de Songhaï, la ferme bio qu’il a créée il y a près de 30 ans avec un projet ambitieux: lutter contre la pauvreté et l’exode rural en Afrique. La petite exploitation d’à peine un hectare qu’il a créée en 1985 à Porto-Novo est devenue un projet-pilote pour le reste de l’Afrique.

Le père Godfrey Nzamujo, directeur de la ferme bio Songhaï, à Porto-Novo, le 30 janvier 2014
Vater Godfrey Nzamujo, Direktor des Bio- Bauernhofes Songhai in Porto-Novo. Benin
Le père Godfrey Nzamujo, directeur de la ferme bio Songhaï, à Porto-Novo, le 30 janvier 2014
afp.com – Charles Placide Tossou

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