ABDERRAHMANE SISSAKO BERÜHRT IN CANNES MIT SEINEM FILM "TIMBUKTU" – "Timbuktu", superbe plaidoyer contre l’islam intransigeant des jihadistes

(c) maliactu_timbuktu affiche1. „Timbuktu“, wunderbares Plädoyer gegen den kompromisslosen Islam der Dschihadisten
Cannes ( AFP) – 15. Mai 2014
Nicht weit von Timbuktu, das unter die Kontrolle der Dschihadisten gefallen war, leben Kidane und seine Familie friedlich, verborgen in den Dünen. Aber ein tragisches Ereignis wird sie zwingen, den kompromisslosen Islam dieser Ausländer ohne Gnade zu ertragen.
“ Timbuktu “ , ein bewegender und harter Film von Regisseur Abderrahmane Sissako aus Mauretanien hat am Donnerstag in Schönheit den offiziellen Wettbewerb in Cannes gestartet.

2. Afrikanisches Drama in Cannes mit Preis-Chancen
Cannes (dpa) – 16.05.2014 11:57
Mit einem Drama über islamistische Fundamentalisten in Afrika gibt es beim Filmfest Cannes gleich vom ersten Wettbewerbstag an einen Anwärter auf eine der Auszeichnungen.

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1. „Timbuktu“, superbe plaidoyer contre l’islam intransigeant des jihadistes
Cannes (AFP) – 15 mai 2014
Non loin de Tombouctou tombé sous la coupe des jihadistes, Kidane et sa famille vivent paisiblement, nichés dans les dunes. Mais un événement tragique va les forcer à subir l’islam intransigeant de ces étrangers sans pitié.

La ville de Tombouctou
Foto (c) abamako: La ville de Tombouctou, ancienne université coranique de Sankoré
Die Sankoré-Moschee, ehemals Sitz der islamischen Universität

„Timbuktu“, un film émouvant et dur signé du réalisateur mauritanien Abderrahmane Sissako, a lancé en beauté jeudi la compétition officielle à Cannes. Un scénario inspiré de faits réels: Tombouctou a bien été occupé pendant près d’un an en 2012 par Al-Qaïda au Maghreb islamique (Aqmi) et Ansar Dine (Défenseurs de l’islam), qui ont laissé de profondes cicatrices — amputations, coups de fouet aux couples „illégitimes“, aux fumeurs, brimades
et humiliations — avant d’être délogés par les forces françaises début 2013 via l’opération Serval.
Tombouctou, ville morte. Dans les rues de la ville ocre, baignées de la lumière du désert, des jihadistes armés d’AK-47 parlant l’arabe font régner la terreur: cigarettes et musique interdites, plus de football, gants, chaussettes et voile obligatoires pour les femmes, mariages forcés… Pour les habitants, de bons musulmans vivant en paix, le choc est rude. D’autant que les nouvelles règles édictées par ces hommes parlant l’arabe frôlent souvent l’absurde.
„Comment veux-tu que j’arrose mes poissons si je porte des gants?“ s’exaspère une commerçante pas impressionnée.
– ’Combat silencieux’ –
Dans une autre scène savoureuse, une patrouille de nuit traque de la musique qui s’élève d’un foyer, comme on chercherait un ennemi. Les combattants se rendent finalement compte qu’il s’agit de „louanges à Dieu et son prophète“… „Je les arrête quand même?“ interroge au téléphone une jeune recrue.
D’autres, qui parlent entre eux de Zidane et Messi avec passion, condamnent quelques heures plus tard un jeune homme à 20 coups de fouet pour avoir joué au football. Pour les offenses jugées plus graves, c’est la mort. „Où est le pardon, la clémence? Où est Dieu dans tout ça?“ interpelle en vain l’imam local.
A l’écart de cette folie, sous leur tente en plein désert, Kidane (Ibrahim Ahmed), sa femme Satima (Toulou Kiki) et leur fille Toya vivent heureux en compagnie d’Issan, le petit garçon qui garde leur bétail. Mais leur destin bascule quand un pêcheur voisin tue une des vaches de la famille. Kidane, en colère, commet l’irréparable et tombe entre les mains des jihadistes…
Un fait divers survenu au Mali a décidé le réalisateur à écrire „Timbuktu“, tourné dans la ville-oasis mauritanienne de Oualata, inscrite au patrimoine mondial de l’Unesco.
„L’élément déclencheur a été la lapidation d’un couple non marié dans un village au nord du Mali (en 2012, ndlr), a-t-il expliqué lors d’une conférence de presse à Cannes. Parce qu’on n’en a pas parlé, alors que quand un nouveau téléphone sort, la presse le filme. On devient indifférent à l’horreur si on ne fait pas attention“, a-t-il lancé.
Évoquant les autres sources d’inspiration de son film, Abderrahmane Sissako a dû s’interrompre un instant, tête entre les mains, voix cassée par l’émotion. „Je pleure à la place de ceux qui ont vécu cette réelle souffrance“, s’est-il justifié. „Le vrai courage, c’est ceux qui ont vécu un combat silencieux. Tombouctou n’a pas été libéré par Serval. La vraie libération, c’est ceux qui chantaient au quotidien dans leur tête une musique qu’on leur avait interdite, ceux qui jouaient au foot sans ballon.“
© 2014 AFP
Abderrahmane Sissako poses during a photocall for the film Timbuktu

Foto (c) chinadaily: Le réalisateur Abderrahmane Sissako pose lors d’une session de photos pour son film
Abderrahmane Sissako während eines Fototermins für seinen Film in Cannes am 15.05.2014

1. „Timbuktu“, wunderbares Plädoyer gegen den kompromisslosen Islam der Dschihadisten
 Cannes ( AFP) – 15. Mai 2014
Nicht weit von Timbuktu, das unter die Kontrolle der Dschihadisten gefallen war, leben Kidane und seine Familie friedlich, verborgen in den Dünen. Aber ein tragisches Ereignis wird sie zwingen, den kompromisslosen Islam dieser Ausländer ohne Gnade zu ertragen.
“ Timbuktu “ , ein bewegender und harter Film von Regisseur Abderrahmane Sissako aus Mauretanien hat am Donnerstag in Schönheit den offiziellen Wettbewerb in Cannes gestartet. Ein durch reale Ereignisse inspiriertes Drehbuch: Timbuktu ist 2012 seit fast einem Jahr von Al-Qaïda im islamischen Maghreb (AQMI) und Ansar Dine ( Verteidiger des Islam) besetzt, die tiefe Narben hinterlassen haben – Amputationen , Peitschenhiebe für „illegitime“ Paare, für Raucher, Schikanen
und Demütigungen – bevor sie von den französischen Truppen Anfang 2013 in der Operation Serval verdrängt wurden.
Geisterstadt Timbuktu. In den Straßen der ockerfarbenen Stadt, im Licht der Wüste gebadet, verbreiten mit AK-47 bewaffnete, arabisch sprechende Dschihadisten eine Herrschaft des Terrors : Zigaretten und Musik sind verboten, kein Fußball mehr, Handschuhe, Socken und Schleier für Frauen verpflichtend, Zwangsverheiratungen … Für die Menschen, gute Muslime die in Frieden lebten, ist der Schock gravierend. Umso mehr als die neuen Vorschriften, die von diesen Arabisch sprechenden Männern aufgestellt werden, oft nah am Absurden entlang schrappen.
„Wie soll ich meine Fische begießen , wenn ich Handschuhe trage?“ ärgert sich eine Händlerin, unbeeindruckt.
– „Stiller Kampf“ –
In einer anderen köstlichen Szene macht eine Nachtpatrouille Jagd auf Musik, wie man einen Feind suchen würde. Die Kämpfer erkennen schließlich, dass es sich um „Lob Gottes und seines Propheten“ handelt … „Soll ich sie trotzdem festnehmen? “ fragt durchs Telefon ein junger Rekrut .
Andere, die untereinander leidenschaftlich von Zidane und Messi sprechen, verurteilen ein paar Stunden später einen jungen Mann zu 20 Peitschenhieben, weil er Fußball spielte. Auf Straftaten, die als ernster eingestuft werden, folgt der Tod. „Wo ist die Vergebung, die Barmherzigkeit? Wo ist Gott in all dem?“ ruft vergeblich der Imam des Ortes.
Abseits von diesem Wahnsinn, in ihrem Zelt mitten in der Wüste, leben Kidane (Ibrahim Ahmed) , seine Frau Satima (Toulou Kiki) und ihre Tochter Toya glücklich in der Gesellschaft von Issan , dem kleinen Jungen, der ihr Vieh hütet. Aber ihr Schicksal gleitet ab, als ein benachbarter Fischer eine Kuh der Familie tötet. Kidane, wütend, begeht einen nicht wiedergutzumachenden Fehler und fällt in die Hände der Dschihadisten …
Ein Vorfall, der in Mali stattgefunden hat, brachte den Regisseur dazu, „Timbuktu“ zu schreiben, gedreht in der mauretanischen Oasenstadt Oualata, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.
„Der Auslöser war die Steinigung eines unverheirateten Paares in einem Dorf im Norden Malis (2012, Ed), sagte er auf einer Pressekonferenz in Cannes. Weil man nicht darüber gesprochen hat, während, wenn ein neues Handy herauskommt, die Presse sofort dabei ist. Man wird gleichgültig gegen die Schrecken, wenn man nicht aufpasst“, sagte er.
Als er die anderen Quellen der Inspiration für seinen Film erwähnte, hatte Sissako sich für einen Moment unterbrechen müssen, den Kopf zwischen den Händen, die Stimme von Emotion gebrochen. „Ich weine anstelle derer, die dieses wirkliche Elend durchlebt haben“, rechtfertigte er sich. „Der wahre Mut, das sind diejenigen, die einen stillen Kampf gelebt haben. Timbuktu ist nicht von Serval befreit worden. Die wahre Befreiung, das sind die, die täglich in ihrem Kopf eine Musik sangen, die ihnen verboten worden war, die Fußball ohne Ball spielten.“
© 2014 AFP

2. Afrikanisches Drama in Cannes mit Preis-Chancen
Cannes (dpa) – 16.05.2014 11:57
Mit einem Drama über islamistische Fundamentalisten in Afrika gibt es beim Filmfest Cannes gleich vom ersten Wettbewerbstag an einen Anwärter auf eine der Auszeichnungen.
Das von wahren Ereignissen inspirierte „Timbuktu“ erzählt vom Leben in einer kleinen Stadt, in der sich die Menschen gegen die Herrschaft der islamistischen Polizei auflehnen. Das teilweise sehr poetisch gefilmte Werk des Regisseurs Abderrahmane Sissako aus Mauretanien berührte viele Kritiker.
Die Islamisten verkünden scheinbar willkürlich neue Regeln: Rauchen ist verboten, Fußballspielen und Musik auch, Frauen müssen außer einem Chador auch Handschuhe und Socken tragen. Doch die Bewohner der Stadt begehren auf. Einige Frauen weigern sich, Handschuhe anzuziehen, junge Erwachsene musizieren. In einer besonders eindringlichen Szene kicken heranwachsende Männer voller Elan über ein staubiges Fußballfeld – ohne Ball, sie spielen mit ihrer Imagination.
Die Steinigung eines Paares im Jahr 2012 sei der Ausgangspunkt seines Films gewesen, erklärte der Regisseur. Dessen Vergehen: Die beiden hatten ohne Trauschein zusammengelebt. Auch in „Timbuktu“ thematisiert Sissako (52) solch eine Steinigung – und schneidet in diese Szene Bilder eines in sich versunken tanzenden Islamisten. Denn auch das offenbart der Regisseur immer wieder: Was den Unterdrückten verboten ist, gilt noch lange nicht für die Machthaber selbst.
© 2014 dpa

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Ein Gedanke zu “ABDERRAHMANE SISSAKO BERÜHRT IN CANNES MIT SEINEM FILM "TIMBUKTU" – "Timbuktu", superbe plaidoyer contre l’islam intransigeant des jihadistes

  1. Filmausschnitte auf youtube / on trouve d’autres extraits du film sur youtube, p.ex. La Mosquée.

    Hier die Gegenstimme einer malischen Bloggerin / voici le contravis d’une blogeuse malienne:
    Fatouma Harber : le „Timbuktu“ de Sissako n’est pas le Tombouctou que j’ai vécu
    Journaldumali – 16/05/2014
    Le film du cinéaste mauritanien a été annoncé tambour battant comme étant le seul film africain sélectionné pour la palme d’or du prestigieux festival de Cannes cette année, cela interpelle. Encore plus quand la tombouctienne que je suis apprend que le film s’appellerait « Timbuktu » (Tombouctou en anglais) et porterait sur l’occupation que nous avions vécue d’avril 2012 à janvier 2013. …
    Hum… quand le sage dit que le chasseur raconte toujours ses parties de chasse comme il le veut car la version de l’histoire du lion a un angle bien différent … je le comprends.
    Je ne mâcherai pas mes mots encore une fois, mais le scénario de ce film, les scènes qui ont un tel effet sur le cinéaste mauritanien, est cousu de mensonges et d’approximations qui sont honteux. => LIRE PLUS

    Blog von Faty (Fatouma Harber)
    => Les nouvelles du Mali, Tombouctou au Féminin

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