TÖDLICHER AUSGANG EINER ENTFÜHRUNG VOR ANDERTHALB JAHREN – Mort de l’otage français Gilberto Rodrigues Leal, selon un groupe jihadiste

1. Tod der französischen Geisel Gilberto Rodrigues Leal, nach der Meldung einer Dschihad-Gruppe
Bamako ( AFP) – 22.04.2014 20.59
Eine der letzten beiden in Mali entführten französischen Geiseln, Gilberto Rodrigues Leal, ist tot, wie am Dienstag die Bewegung für die Einzigartigkeit und den Heiligen Krieg in Westafrika (Mujao) verkündete, die Dschihad-Gruppe, die sich zu seiner Entführung im November 2012 bekannt hatte.
2. Islamisten in Mali verkünden Tod französischer Geisel
Deutsche Welle – 22.04.2014
Ein vor anderthalb Jahren in Mali verschleppter Franzose ist nach Angaben seiner Entführer tot. Als Begründung gaben die Geiselnehmer lediglich an: „Er ist tot, weil Frankreich unser Feind ist.“

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Mali: mort de l’otage français Gilberto Rodrigues Leal, selon un groupe jihadiste
Bamako (AFP) – 22.04.2014 20:59
Par Serge DANIEL
L’un des deux derniers otages français enlevés au Mali, Gilberto Rodrigues Leal, est mort, a annoncé mardi le Mouvement pour l’unicité et le jihad en Afrique de l’Ouest (Mujao), groupe jihadiste qui avait revendiqué son rapt en novembre 2012.
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Foto © AFP/Ho: L’otage français Gilberto Rodrigues Leal, enlevé en novembre 2012dans l’ouest du Mali par le Mouvement pour l’unicité et le jihad en Afrique de l’Ouest (Mujao) qui a annoncé sa mort le 22 avril 2014
Die französische Geisel Gilberto Leal Rodrigues, im November 2012 in West-Mali entführt von der Mujao, die seinen Tod am 22. April 2014 bekanntgab.

„Nous annonçons la mort de Rodrigues. Il est mort, parce que la France est notre ennemie“, a déclaré dans une brève communication téléphonique à l’AFP Yoro Abdoul Salam, un responsable du Mujao.
Il n’a pas précisé quand, où et dans quelles circonstances l’otage était mort.
Interrogé sur les preuves de sa mort, en l’absence de photo ou de vidéo de son corps, le responsable du Mujao a simplement répondu: „Au nom d’Allah, il est mort“.
La semaine dernière, un autre responsable du Mujao avait annoncé, dans un court message envoyé à l’AFP à partir d’un téléphone portable malien, „la fin de vie“ de l’otage, âgé de 62 ans.
„La France fera tout pour connaître la vérité sur ce qui est arrivé à Gilberto Rodrigues Leal et elle ne laissera pas ce forfait impuni“, a assuré le président français François Hollande dans un communiqué diffusé mardi soir.
„Il y a tout lieu de penser que notre compatriote est décédé depuis plusieurs semaines du fait des conditions de sa détention“, a-t-il affirmé.
(…)
M. Rodrigues Leal avait été enlevé le 20 novembre 2012 par des hommes armés dans l’ouest du Mali, près de la ville de Kayes, alors qu’il circulait dans un camping-car venant de Mauritanie.
Bien que fortement déconseillée aux voyageurs par les pays occidentaux, aucun enlèvement n’était auparavant survenu dans cette zone. Les prises d’otages des dernières années au Mali ont toutes eu lieu dans le nord de ce pays.
– ‚Silence assourdissant‘ –
L’enlèvement de M. Rodrigues Leal avait été revendiqué le 22 novembre 2012 par le Mujao, un des groupes islamistes armés alliés à Al-Qaïda au Maghreb islamique (Aqmi), avec lequel il avait occupé pendant près de 10 mois le nord du Mali.
En février dernier, la famille de M. Rodrigues Leal avait réclamé aux ravisseurs des informations sur le sort de l’otage.
„L’inquiétude grandit. Ce silence est assourdissant“, avait alors dit à l’AFP la soeur de l’otage, Irène Rodrigues, expliquant n’avoir „plus aucune nouvelle“ depuis le 26 janvier 2013, date à laquelle le Mujao avait annoncé à l’AFP être prêt à négocier la libération de Gilberto Rodrigues Leal.
Après l’annonce de sa mort, il ne reste plus qu’un seul otage français dans le Sahel, Serge Lazarevic, enlevé en novembre 2011 à Hombori, dans le nord du Mali.
„En ce qui concerne Serge Lazarevic, il y a un certain nombre d’éléments et nous nous en occupons activement“, a affirmé dimanche M. Fabius.
Le 24 novembre 2011, Serge Lazarevic et Philippe Verdon, en voyage d’affaires au Mali, avaient été enlevés dans leur hôtel de Hombori, enlèvements revendiqués par Aqmi.
Le corps de Philippe Verdon, 53 ans, avait été retrouvé en juillet 2013, assassiné d’une balle dans la tête.
Le 4 novembre 2013, Thierry Dol, ex-otage français enlevé au Niger avec trois autres français qui venaient d’être libérés quatre jours auparavant, avait affirmé à la fille de Serge Lazarevic avoir rencontré son père au cours de sa détention et qu’il avait l’air en bonne santé.
(…)
© 2014 AFP
 (Archivbild AFP Ollo Hien)
Foto (c) AFP archive/Ollo Hien: Voir le zoom: Islamistische MUJAO-Rebellen in Mali

1. Tod der französischen Geisel Gilberto Rodrigues Leal, nach der Meldung einer Dschihad-Gruppe
Bamako ( AFP) – 22.04.2014 20.59
Von Serge DANIEL
Eine der letzten beiden in Mali entführten französischen Geiseln, Gilberto Rodrigues Leal, ist tot, wie am Dienstag die Bewegung für die Einzigartigkeit und den Heiligen Krieg in Westafrika (Mujao) verkündete, die Dschihad-Gruppe, die sich zu seiner Entführung im November 2012 bekannt hatte.
„Wir geben den Tod von Rodrigues bekannt. Er starb, weil Frankreich unser Feind ist“, sagte in einem kurzen Telefonat mit AFP Yoro Abdoul Salam, ein Verantwortlicher der Mujao .
Er gab nicht an, wann, wo und unter welchen Umständen die Geisel starb.
Auf die Frage nach dem Beweis für seinen Tod … antwortete er einfach : „Im Namen Allahs, er ist tot.“
Letzte Woche hatte ein anderer Mujao-Führer, in einer kurzen Nachricht von einem malischen Handy an AFP geschickt, das „Ende des Lebens“ der Geisel (62) gemeldet.
„Frankreich wird alles tun, um die Wahrheit über das, was mit Gilberto Rodrigues Leal passiert ist, herauszufinden, und nichts ungestraft durchgehen lassen“, versicherte der französische Präsident François Hollande in einer am Dienstagabend veröffentlichten Erklärung.
„Es gibt allen Grund zu glauben, dass unser Landsmann bereits vor einigen Wochen infolge der Haftbedingungen gestorben ist“, sagte er.
(…)
Herr Rodrigues Leal wurde 20. November 2012 von bewaffneten Männern im Westen Malis verschleppt, in der Nähe der Stadt Kayes, während seiner Reise in einem Campingwagen, aus Mauretanien kommend.
Obwohl Reisenden aus westlichen Ländern dringend von dieser Gegend abgeraten wurde, waren dort keine Entführung aufgetreten. Die Geiselnahmen in Mali in den letzten Jahren fanden alle im Norden des Landes statt.
– ‚ Ohrenbetäubende Stille ‚ –
Zur Entführung von Herrn Rodrigues Leal hatte sich 22. November 2012 die Mujao bekannt …
Im Februar hatte seine Familie von den Entführern Informationen über sein Schicksal gefordert.
„Die Sorge wächst. Dieses Schweigen ist ohrenbetäubend“, sagte damals die Schwester der Geisel, Irene Rodrigues, zu AFP und sie habe „keinerlei Nachricht mehr“ seit dem 26. Januar 2013, als die Mujao sich AFP gegenüber bereiterklärt hatte, über die Freilassung von Gilberto Leal Rodrigues zu verhandeln.
Nach der Ankündigung seines Todes bleibt nur eine französische Geisel in der Sahel-Zone übrig, Serge Lazarevic , im November 2011 entführt in Hombori im Norden Malis .
„Was Serge Lazarevic betrifft, gibt es eine Anzahl von Elementen und wir sind aktiv daran“, erklärte am Sonntag (der französischen Außenminister) Fabius.
Am 24. November 2011 waren Serge Lazarevic und Philippe Verdon auf einer Geschäftsreise nach Mali aus ihrem Hotel in Hombori entführt worden. AQMI hatte sich zu der Entführung bekannt.
Die Leiche von Philippe Verdon , 53, war im Juli 2013, von einer Kugel in den Kopf getroffen, aufgefunden worden.
Am 4. November 2013 hatte Thierry Dol, ehemalige französische Geisel mit drei anderen Franzosen in Niger entführt, die vier Tage zuvor entlassen worden waren, der Tochter von Serge Lazarevic gesagt, habe ihren Vater während seiner Haft getroffen und er habe gesund ausgesehen.
(…)
© 2014 AFP

2. Islamisten in Mali verkünden Tod französischer Geisel
Deutsche Welle – 22.04.2014
Ein vor anderthalb Jahren in Mali verschleppter Franzose ist nach Angaben seiner Entführer tot. Als Begründung gaben die Geiselnehmer lediglich an: „Er ist tot, weil Frankreich unser Feind ist.“
Das sagte ein Sprecher der islamistischen „Bewegung für die Einheit und den heiligen Krieg in Westafrika“ (MUJAO) der Nachrichtenagentur AFP. Nähere Angaben zum Zeitpunkt und den Umständen des Todes verweigerte der Extremist, der sich als Yoro Abdoul Salam vorstellte, in dem kurzen Telefonat.
Der Franzose Gilberto Rodrigues Leal war am 20. November 2012 im Westen Malis von Bewaffneten verschleppt worden. Der 62-jährige Rentner soll dort in einem Camping-Wagen als Tourist unterwegs gewesen sein. Zwei Tage später hatte sich die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete MUJAO zu der Entführung bekannt.
Vor einem Jahr hatten sich die Extremisten dann bereit erklärt, mit Frankreich über eine Freilassung des Franzosen zu verhandeln. In letzter Zeit hatte es allerdings keine Kontakte mehr gegeben. Er sei „sehr besorgt“ über das Schicksal der Geisel, hatte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius noch am Sonntag erklärt.
(…)
© 2014 DW.DE

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