MALISCHE REGIERUNG WILL ENDLICH DIE VERHANDLUNGEN MIT DEM NORDEN AUFNEHMEN UND LEGT SICH FEST – Bamako lance des négociations sur le statut des régions du Nord et réitère à l’ONU sa volonté de dialogue

1. Mara startet Verhandlungen über den Status der Regionen des Nordens
RFI – 17. April 2014
In Mali hielt der neue Regierungschef Moussa Mara seine erste Kabinettssitzung am Mittwoch, dem 16. April ab. Nach deren Ende wurden in Kürze aufzunehmende politische Verhandlungen über den territorialen Status der nördlichen Regionen angekündigt.
2. Bamako bekräftigt vor den UN seine Bereitschaft zum Dialog mit den Nord-Rebellen
Vereinte Nationen (AFP) – 23. April 2014
Die malische Regierung hat am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ihre Bereitschaft erklärt, schnell Verhandlungen mit den bewaffneten Gruppen im Norden aufzunehmen

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL

1.Mara lance des négociations sur le statut des régions du Nord
RFI – 17 Avril 2014 Foto (c) maliweb: Le calme est de retour à Kidal, en décembre - un calme précaire
Au Mali, Moussa Mara, nouveau chef du gouvernement, a tenu son premier conseil des ministres ce mercredi 16 avril. Conseil à l’issue duquel une annonce a été faite sur la tenue prochaine des négociations politiques sur le statut territorial des régions du Nord.
Cela fait des mois que Bamako et les groupes armés présents dans le Nord du Mali discutent sans que de véritables négociations politiques, réclamées par les groupes rebelles, soient ouvertes. Elles vont enfin l’être, un négociateur malien est d’ailleurs sur le point d’être désigné. « Le président a annoncé qu’il allait prochainement nommer une personnalité qui sera en charge de conduire les négociations dans le cadre d’un accord politique avec les groupes rebelles, a déclaré Mahamadou Camara, ministre malien de la Communication. Pour le moment, on ne peut rien vous dire sur la date de ces négociations mais vous pouvez comprendre que déjà le fait qu’une personnalité soit prochainement nommée indique que les négociations ne devraient pas trop tarder. On peut parler en termes de semaines ».
Jusqu’ici, les autorités maliennes ont toujours exigé que les pourparlers se tiennent dans la capitale malienne, Bamako, et pas ailleurs. Aujourd’hui, pour la première fois, cette position s’infléchit. « Je peux vous dire de manière certaine qu’ils vont se tenir au Mali et qu’ils ne se tiendront pas à l’extérieur. Voilà, c’est tout ce que je peux vous dire pour l’instant », a ajouté Mahamadou Camara. La personne chargée de conduire les négociations pour le gouvernement malien a déjà été choisie, elle sera désignée dans les jours à venir, vraisemblablement lors du prochain conseil des ministres.
© 2014 RFI

2. Bamako réitère à l’ONU sa volonté de dialogue avec les rebelles du Nord
Nations Unies (AFP )- 23 Avril 2014
Le gouvernement malien a affirmé mercredi devant le Conseil de sécurité des Nations unies sa volonté de mener rapidement des négociations avec les groupes armés du nord du pays, un objectif que l’ONU a qualifié de « première priorité ».
« Je réitère l’engagement du gouvernement du Mali à vraiment ouvrir le dialogue », a déclaré à la presse le ministre malien des Affaires étrangères Abdoulaye Diop, à sa sortie du Conseil. « Nous espérons que dans les jours à venir nous allons pouvoir aller très vite dans le processus de négociation, avec les bons offices de l’ONU et des pays voisins ».
(…)
Pour le représentant spécial de l’ONU au Mali Bert Koenders, « un dialogue politique inclusif reste la première priorité et il doit impérativement démarrer dans les meilleurs délais ». Il est également « urgent d’avoir une feuille de route consensuelle qui se traduise en actions concrètes de la part du gouvernement, des mouvements et de la société civile ».
« Le train de la paix a définitivement quitté la gare et il ne pourra pas faire marche arrière », a-t-il insisté devant le Conseil. Il a cependant lui aussi estimé que la sécurité dans le Nord restait « très fragile ». (…)
© 2014 AFP

1. Mara startet Verhandlungen über den Status der Regionen des Nordens
 RFI – 17. April 2014
In Mali hielt der neue Regierungschef Moussa Mara seine erste Kabinettssitzung am Mittwoch, dem 16. April ab. Nach deren Ende wurden in Kürze aufzunehmende politische Verhandlungen über den territorialen Status der nördlichen Regionen angekündigt.
Seit Monaten diskutieren Bamako und die bewaffneten Gruppen im Norden Malis, ohne dass echte politische Verhandlungen , die die Rebellengruppen verlangen, eröffnet würden. Schließlich wird das der Fall sein, ein malischer Verhandlungsführer wird zur Zeit gerade ernannt. „Der Präsident kündigte an, dass er bald eine Person, die für die Durchführung von Verhandlungen im Rahmen einer politischen Vereinbarung mit den Rebellengruppen verantwortlich sein wird, ernennen wird“, erklärte Mahamadou Camara , malischer Minister für Kommunikation. „Im Moment können wir Ihnen nichts über den Zeitpunkt dieser Verhandlungen sagen, aber verstehen Sie bitte, dass schon die Tatsache, dass eine Persönlichkeit bald benannt wird, anzeigt, dass Verhandlungen in Kürze beginnen. Wir reden von Wochen.“
Bisher hatten die malischen Behörden immer darauf bestanden, dass die Gespräche in der malischen Hauptstadt Bamako stattfänden, und nicht anderswo. Heute wird in dieser Position zum ersten Mal eingelenkt. „Ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass sie in Mali stattfinden werden und nicht im Ausland. Nun, das ist alles was ich Ihnen momentan erzählen kann,“ fügte Mahamadou Camara hinzu. Die Person, die die Verhandlungen für die malische Regierung führen soll, ist bereits gewählt worden und wird in den kommenden Tagen benannt werden, wahrscheinlich bei der nächsten Kabinettssitzung .
© 2014 RFI

2. Bamako bekräftigt vor den UN seine Bereitschaft zum Dialog mit den Nord-Rebellen
Vereinte Nationen (AFP) – 23. April 2014
Die malische Regierung hat am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ihre Bereitschaft erklärt, schnell Verhandlungen mit den bewaffneten Gruppen im Norden aufzunehmen, ein Ziel, das die Vereinten Nationen als „Top-Priorität“ eingestuft haben.
„Ich bekräftige das Engagement der Regierung von Mali, den Dialog wirklich zu eröffnen“, sagte der Presse der malische Außenminister Abdoulaye Diop beim Verlassen des Rates. „Wir hoffen, in den kommenden Tagen sehr schnell in den Verhandlungsprozess eintreten zu können, mit den guten Diensten der Vereinten Nationen und de Nachbarländer.“
(…)
Für den Sonderbeauftragten der UN in Mali, Bert Koenders , „bleibt ein umfassender politischer Dialog die erste Priorität , und er muss so schnell wie möglich beginnen. Es besteht auch „ein dringender Bedarf für eine einvernehmliche Roadmap, die in konkrete Maßnahmen seitens der Regierung, der Bewegungen und der Zivilgesellschaft umgesetzt wird.“
„Der Zug des Friedens hat auf jeden Fall den Bahnhof verlassen und er kann nicht mehr rückwärts fahren“, betonte er vor dem Rat. Allerdings schätzte auch er die Sicherheit im Norden als „sehr brüchig“ ein. (…)
© 2014 AFP

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2 Gedanken zu “MALISCHE REGIERUNG WILL ENDLICH DIE VERHANDLUNGEN MIT DEM NORDEN AUFNEHMEN UND LEGT SICH FEST – Bamako lance des négociations sur le statut des régions du Nord et réitère à l’ONU sa volonté de dialogue

  1. Der Dauerwitz, um alle internationalen Geber und Malifreunde an einer substanzlosen Stange zu halten, Hauptsache, die Hilfen laufen und nichts muss sich wirklich verändern.
    Jeden Tag gibt es in Afrika Entwicklungen, emanzipatorische wie leider vor allem rückläufige.
    Mali sollte dabei eine der letzten afrikanischen Nationen sein, die sich ausruht.
    Und doch tut sie es,
    viele viele Freunde pumpen ja hinein,
    in die Lethargie eines ganzen zutiefst konservativen Volkes, das fast alles mit sich machen lässt.
    Hauptsache, hinterher läuft es so weiter wie vorher.

    Fortschritt, schlechter wie guter, beruht auf Dynamik. Resultate können dauern.
    So arm diese Gesellschaft ist, so reich ist sie doch im Vergleich zu anderen afrikanischen Gesellschaften, dass sie immer noch glaubt, sich Stillstand leisten zu können.
    Trotz der gegenwärtigen alt-neuen Abschlachtungen in Kongo, Zentralafrika, Sudan und Südsudan begibt sich der ganze Kontinent auf einen Weg der Emanzipation, teilweise sogar auf einen Weg zur Emanzipation der eigenen Menschen.
    In zehn Jahren wird Afrika wieder ganz anders aussehen/sein als heute, und sicherlich im Sinne der Menschenrechte besser als aktuell.
    Mali wird weiter zu den auch im afrikanischen Kontext rückständigen Nationen gehören.

    Warum?
    Lesen Sie hier einfach mal die malischen Debatten der letzten zwei Jahre!
    Es ist, als wenn es drumherum keine Welt gäbe, obwohl das Land fast zerrissen war.
    So einen Luxus leistet sich nicht eimal die Präsidentin Zentralafrikas.
    Mali kann das, Mali wird gut gefüttert, Mali ist seit der Unabhängigkeit vor 60 Jahren ein potemkisches Dorf. Auch die malischen Frauen scheinen sich zuvorderst durch Unterwürfigkeit auszuzeichnen.
    Schade nur um die vielen kleinen Kinder, die dankbarerweise lesen lernen, aber sonst wohl nichts, den Koran vielleicht.

    OXFAM
    In meiner nördlichen Heimat Oldenburg gibt es jetzt auch einen secondhand-Laden dieser NGO. Eine der Schautafeln, die oben über den Klamotten hängen, erzählt (wie die anderen auch) die pädagogische Aktivität:
    „Die Kinder lernen lesen UND universelle Werte“,
    damit es sogar da ein Morgen gibt, ganz entgegen der europäischen Lehrerbevölkerung, die ausgerechnet dort nicht lehrt, sondern „Kulturen“ akzeptiert und mitträgt und indirekt in eine Zukunft ohne Menschenrecht hineinträgt.

    Das relativ zu ärmeren afrikanischen Nationen und zu viel gebeuteteren Völkern enorm große Netzwerk von deutschen Hilfsorganisationen scheint mir im vergangenen Jahrhundert stecken geblieben zu sein.

    Diesen Preis, bedingt durch die Abwesenheit von mutigen und zielorienterten Pädagogen,
    werden allein die malischen Kinder bezahlen.

    Wie immer.

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    • Jetzt kann die Regierung gar nicht mehr anders als ihre Versprechungen für bare Münze nehmen, wo sie sich vor der Weltöffentlichkeit festgelegt hat. Nichtsdestotrotz ist es (fast) eine Quadratur des Kreises.
      Trotz und dennoch, entgegen allem Stillstand oder Rückläufigkeit in vielen Bereichen (besonders schlimm: die Universitätsausbildung) gibt es dynamische Entwicklungen in Mali. Und auch starke und selbstbewusste Frauen. Ich kenne mehrere, und dann wird es noch viele mehr davon geben.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch und erst recht wenn vieles im Argen liegt.

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