ENTWICKLUNG BRAUCHT MEHR MACHT FÜR DIE FRAUEN – WELTFRAUENTAG 2014 – Le renforcement du pouvoir d’action des femmes et des filles est indispensable au développement

Und das wissen wir alle schon so lange…

„Le monde commence aussi à comprendre qu’il n’y a pas de politique de promotion du développement, de la santé et de l’éducation plus efficace que le renforcement du pouvoir d’action des femmes et des filles. J’irais même jusqu’à dire qu’il n’y a pas meilleure politique pour prévenir les conflits ou parvenir à la réconciliation après un conflit.“
(Message de M. Kofi Annan, Secrétaire général de l’ONU, à l’occasion de la Journée internationale de la femme 2006)

„Es ist unmöglich unsere Ziele zu erreichen, während die Diskriminierung der halben Menschheit andauert. Untersuchung auf Untersuchung hat uns gelehrt, dass es kein wirksameres Mittel für die Entwicklung gibt, als Frauen mehr Macht zu geben.“

„Sixty years have passed since the founders of the United Nations inscribed, on the first page of our Charter, the equal rights of men and women.
Since then, study after study has taught us that there is no tool for development more effective than the empowerment of women.“
(Kofi Annan 2005)

Weltfrauentag 2014: Frauen von den schwierigen Lebensumständen auf der Flucht besonders betroffen

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Taghry, malische Flüchtlingsfrau in Mauretanien
Ärzte ohne Grenzen – 03.03.2014
Der Krieg in Mali hat seit 2012 tausende Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen – auch nach Mauretanien. Ärzte ohne Grenzen unterstützt Gesundheitseinrichtungen im Flüchtlingslager Mbera und am Grenzübergang Fassala sowie die chirurgische Station des Krankenhauses in der Stadt Bassikounou.
DEUTSCH WEITER UNTER DEM FRANZÖSISCHEN TEXT

Témoignages de femmes : Taghry, réfugiée malienne en Mauritanie
médecins sans frontières – 3 Mars 2014
Par Karl Nawezi
Depuis 2012, la guerre au Mali a poussé des milliers de personnes à fuir vers les pays voisins, dont la Mauritanie. MSF fournit des soins de santé primaire dans le camp de Mbera, où vivent environ 70 000 réfugiés et dispose d’un bloc opératoire à Bassikounou.
 Die hochschwangere Taghry Walet Tokeye erfährt nach ihrer Flucht aus Mali nach Mauretan

Foto (c) Karl Nawezi/MSF: Les quadruplés de Taghry, nés par césarienne à l’hôpital MSF de Bassikounou, en Mauritanie.
Die Vierlinge, die Taghry mit Hilfe eines Kaiserschnitts im Krankenhaus von Bassikounou zur Welt brachte.

L’ambulance hurle à travers le Sahara. Taghry Walet Tokeye s’impatiente sur ​​le siège arrière avec son mari Masaya à ses côtés. La jeune femme est entrée en travail.
Avant de quitter le camp de réfugiés de Mbera pour la salle d’opération de MSF à Bassikounou, l’équipe lui a dit qu’elle attendait non pas un, mais peut-être quatre enfants.
A l’hôpital, l’échographie confirme que Taghry est enceinte de quadruplés. L’équipe médicale décide rapidement d’effectuer une césarienne.
Taghry donne naissance à trois garçons et une fille en bonne santé, pesant entre 1,8 kg et 2,45 kg.
Dans un premier temps les enfants sont simplement dénommés bébé 1, 2, 3 et 4. Les prénoms sont traditionnellement annoncés lors du baptême.

Taghry, Masaya et leurs six autres enfants sont parmi les 15 000 personnes qui ont fui le conflit au Mali en janvier 2013 afin de rechercher la sécurité en Mauritanie.
Ils sont arrivés avec rien d’autre que les vêtements qu’ils avaient sur le dos et sont maintenant complètement dépendants de l’aide humanitaire. « Ma famille a quitté notre village près de Léré car nous avions peur de la guerre », explique Masaya.

Trois semaines après leur naissance, les quadruplés se portent bien. Ils sont suivis de près dans l’unité néonatale.
MSF a fourni aux parents tout le nécessaire – vêtements, kits de layette et lait – pour prendre soin de leurs enfants à mesure qu’ils grandissent.
Alors que l’équipe ne se lasse pas d’admirer les quatre nourrissons, leur père Masaya reste inquiet.
« Quand il a appris qu’il y avait quatre enfants à naître dans le ventre de Taghry, son mari ne savait plus quoi dire ni quoi faire, raconte Karl Nawezi, chef de mission de MSF en Mauritanie. Avec désormais 12 bouches à nourrir et peu de perspectives de retour à la maison, il ne voit pas comment il va pouvoir assurer la survie de sa famille. »
© 2014 MSF

Weltfrauentag 2014: Frauen von den schwierigen Lebensumständen auf der Flucht besonders betroffen
Von Karl Nawezi
Der Krieg in Mali hat seit 2012 tausende Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen – auch nach Mauretanien. Ärzte ohne Grenzen unterstützt Gesundheitseinrichtungen im Flüchtlingslager Mbera und am Grenzübergang Fassala sowie die chirurgische Station des Krankenhauses in der Stadt Bassikounou.
Die hochschwangere Taghry Walet Tokeye liegt ängstlich mit ihrem Mann auf dem Rücksitz des Krankenwagens, der sie vom Flüchtlingslager Mbera durch die Sahara bis in das nächste Krankenhaus in Bassikounou bringt. Erst kurz vor der Abfahrt hat sie durch das Team von Ärzte ohne Grenzen erfahren, dass sie vier statt einem Kind erwartet.
Ein Ultraschall bestätigt nach ihrer Ankunft in Bassikounou, dass sie mit Vierlingen schwanger ist. Das Team von Ärzte ohne Grenzen entschließt sich rasch dazu, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Taghry bringt drei Jungen und ein Mädchen auf die Welt – alle sind gesund und wiegen 1,8 – 2,45kg. Momentan werden die Kinder einfach Baby 1, 2, 3 und 4 genannt, nachdem sie ihre Namen traditionellerweise erst mit ihrer Taufe erhalten.
Taghry und Masaya gehören mit ihren sechs weiteren Kindern zu den 15.000 Menschen, die vor dem Konflikt in Mali im Januar 2013 nach Mauretanien geflüchtet sind. Sie haben aus Angst vor dem Krieg ihr Dorf Nahe Léré mit nichts als ihren Kleidern am Leib verlassen und sind seitdem von humanitärer Hilfe abhängig.
In den drei Wochen seit ihrer Geburt sind die vier Babys wohlauf. Sie werden im Raum für Neugeborene genau beobachtet; die Eltern haben alle notwendigen Dinge wie Kleidung, Säuglingsausstattung und Milch erhalten, damit ihre Kinder weiterhin gesund bleiben.
Während das Team von Ärzte ohne Grenzen hocherfreut über die rasche Erholung der vier Kinder seit ihrer dramatischen Geburt ist, macht sich der Vater bereits große Sorgen über die Versorgung seiner Familie: „Als er von der bevorstehenden Geburt der vier Kinder erfuhr, wusste der hilflose Vater nicht, was er sagen oder tun sollte“, erzählt Karl Nawezi, der Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in Mauretanien. „In der aktuellen Situation mit nur wenig Hoffnung auf eine Rückkehr nach Hause muss er sich fragen, wie seine 12-köpfige Familie nun überleben soll.“
© 2014 MSF

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2 Gedanken zu “ENTWICKLUNG BRAUCHT MEHR MACHT FÜR DIE FRAUEN – WELTFRAUENTAG 2014 – Le renforcement du pouvoir d’action des femmes et des filles est indispensable au développement

  1. PRESSEMITTEILUNG von UN WOMEN Nationales Komitee Deutschland:
    Geben Sie Gewalt gegen Frauen keine Chance
    – Weltfrauentag am 8. März 2014

    Bonn,6.März 2014
    Weltweit wird jede dritte Frau Opfer von Gewalt. Südafrika hat die höchste Quote von Gewalt gegen Frauen und Mädchen: alle acht Stunden wird eine Frau durch ihren Intimpartner getötet und alle vier Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt.
    Zum Weltfrauentag ruft UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. daher zu Spenden für ein einzigartiges Programm in Südafrika auf.
    Die Organisation Grassroot Soccer, mit der UN Women in fünf südafrikanischen Städten zusammenarbeitet, ist für ihre Initiative ausgezeichnet worden und eines der anerkanntesten und wirksamsten Programme, um die schockierenden Zahlen von Gewalt an Mädchen und Frauen in Südafrika zu bekämpfen.
    Wie?
    Durch Fußball.
    Bitte lesen Sie hier weiter.

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