MEHR BUNDESWEHR NACH MALI – L’Allemagne va davantage intervenir en Afrique

Entwicklungsminister kündigt neue Afrika-Strategie an
Berlin (AFP) – 26.01.2014
Die Bundesregierung entwickelt nach Angaben von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) eine neue Strategie für das deutsche Engagement in Afrika.
Von der Leyen will Truppen in Mali aufstocken
Hamburg (AFP) – 26.01.2014
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bereitet die Aufstockung des deutschen Truppenkontingents in Mali vor. Dies werde „im Augenblick gerade ausgeplant“, sagte sie im ARD-„Bericht aus Berlin“. Die Ministerin kann sich eine Anhebung der Mandatsobergrenze von 180 auf 250 Soldaten vorstellen.

DEUTSCHE ARTIKEL WEITER UNTER DEM FRNZÖSISCHEN UND DER KARTE

L’Allemagne va davantage intervenir en Afrique (ministre Défense)
Hamburg/Berlin (AFP) – 26 jan 2014 12:35
L’Allemagne va accroître son action militaire en Afrique, notamment en envoyant des instructeurs supplémentaires au Mali et en soutenant l’intervention française en Centrafrique, a indiqué la nouvelle ministre de la Défense.
 -chanceliére-allemande-Angela-Merkel

Foto (c) dpa: Angela Merkel, Chancelière allemande
avec le président malien Ibrahim Boubacar Keita dit IBK
Angela Merkel mit dem malischen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita genannt IBK

Interrogé par l’hebdomadaire Der Spiegel pour savoir si l’Allemagne – souvent critiquée pour sa réticence, après la seconde guerre mondiale, à
envoyer des troupes à l’étranger – devrait accroître son engagement militaire international, la ministre Ursula von der Leyen a répondu: „dans le cadre de nos alliances, oui“.
Mme von der Leyen a ainsi annoncé qu’elle prévoyait d’augmenter le contingent allemand au Mali de 180 à 250 militaires. 99 soldats sont actuellement déployés sur place, où ils assurent la formation de l’armée malienne. L’Allemagne prévoit également de déployer un airbus médicalisé en Centrafrique en soutien à la mission militaire française Sangaris, a-t-elle précisé.
Alors que les crises se multiplient en Afrique, l’Allemagne „ne peut pas regarder ailleurs quand meurtres et viols sont quotidiens, ne serait-ce que
pour des raisons humanitaires“, a souligné la ministre, en poste depuis un mois et première femme à occuper ces fonctions à la tête de la Défense.
« En Centrafrique, une guerre sanglante oppose chrétiens et musulmans. Nous ne pouvons risquer que ce conflit embrase toute la région », a ajouté la ministre, membre influent du cabinet de la chancelière Angela Merkel.
A long terme, les différentes armées des pays européens devraient fusionner dans une armée européenne car « l’unification des forces armées est une conséquence logique d’une coopération militaire accrue en Europe », a-t-elle estimé.
Le ministre du Développement, Gerd Mueller, a de son côté déclaré que l’Allemagne projetait également d’accroître son aide humanitaire en Afrique, particulièrement au Mali, dans un entretien au journal Bild am Sonntag.
Le président de l’Association des forces armées allemandes, Andre Wuestner, a déclaré au même journal que la mission au Mali prendrait probablement plus de dix ans, vu l’état « désastreux » des forces armées dans le pays et l’objectif à atteindre « d’un Etat stable et qui fonctionne ».
© 2014 AFP


Foto (c) AFP: Engagement militaire de la Bundeswehr à l’étranger – Auslandseinsätze der Bundeswehr

Entwicklungsminister kündigt neue Afrika-Strategie an
Berlin (AFP) – 26.01.2014
Die Bundesregierung entwickelt nach Angaben von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) eine neue Strategie für das deutsche Engagement in Afrika. „Wir werden in den nächsten Monaten ein neues entwicklungspolitisches Afrika-Konzept ausarbeiten“, sagte Müller der Zeitung „Bild am Sonntag“. Deutschland werde sich „noch mehr auf Afrika konzentrieren als bisher schon“.
Ein Schwerpunkt der Arbeit solle der westafrikanische Krisenstaat Mali sein, sagte Müller weiter. Dort wolle die Bundesregierung sowohl mehr Ausbilder der Bundeswehr als auch mehr Entwicklungshelfer einsetzen. Entwicklungshelfer und Soldaten verfolgten „die gleiche Zielsetzung mit unterschiedlichen Instrumenten, die sich ergänzen“, sagte Müller.
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, André Wüstner, sagte der Zeitung, die Mission in Mali werde mehr als ein Jahrzehnt dauern. „Wer auch immer in Mali ernsthaft und nachhaltig Streitkräfte aufbauen will, muss sich auf eine Einsatzdauer von mindestens zehn Jahren einstellen, so katastrophal ist der Zustand der Armee dort“, führte er aus.
Wie in Afghanistan müsse „der Einsatz von Streitkräften mit Maßnahmen der Entwicklungshilfe einhergehen“, sagte Wüstner. Nur so könne „das Ziel von stabilen und funktionsfähigen Staaten“ erreicht werden. Von der Bundesregierung forderte Wüstner, der Bundeswehr vor einem Einsatz die politische Strategie für Afrika eingehend zu erläutern.
Islamistische Milizen hatten nach einem Militärputsch in der Hauptstadt Bamako im März 2012 den Norden Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Im Januar 2013 wurden sie aber durch eine französische Militärintervention wieder aus den größten Städten verdrängt. Die Gruppen sind deutlich geschwächt, verüben aber immer wieder Angriffe auf die Sicherheitskräfte.
In Mali sind in der im vergangenen Jahr gestarteten EU-Mission EUTM Mali etwa hundert Bundeswehrangehörige eingesetzt. Schwerpunkte sind die Soldatenausbildung und die medizinische Versorgung. Die UN-Stabilisierungsmission MINUSMA in Mali und im Senegal unterstützt die Bundeswehr mit etwa 70 Soldaten unter anderem durch Lufttransporte.
© 2014 AFP

Von der Leyen will Truppen in Mali aufstocken
Hamburg (AFP) – 26.01.2014
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bereitet die Aufstockung des deutschen Truppenkontingents in Mali vor. Dies werde „im Augenblick gerade ausgeplant“, sagte sie im ARD-„Bericht aus Berlin“. Die Ministerin kann sich eine Anhebung der Mandatsobergrenze von 180 auf 250 Soldaten vorstellen, wie sie dem „Spiegel“ sagte. Der Bundeswehrverband schätzt die Dauer einer Mission in dem nordafrikanischen Krisenstaat auf mindestens zehn Jahre.
Die Bundeswehr beteiligt sich in Mali an der EU-Ausbildungsmission EUTM, derzeit sind 99 deutsche Soldaten als Ausbilder für malische Soldaten sowie als Sanitäter vor Ort. Das Mandat für den Einsatz von bis zu 180 Soldaten läuft Ende Februar aus.
Von der Leyen sagte dem „Spiegel“: „Dieses Engagement könnten wir verstärken, das erwarten auch unsere Verbündeten, allen voran die französische Regierung.“ Insgesamt sprach sich die CDU-Politikerin für ein stärkeres internationales Engagement der Bundeswehr aus. Auf die Frage, ob Deutschland mehr internationale Verantwortung übernehmen müsse, sagte sie: „Im Rahmen unserer Bündnisse, ja.“
Zur Situation in der Zentralafrikanischen Republik sagte von der Leyen dem „Spiegel“: „In Zentralafrika entfaltet sich ein blutiger Krieg zwischen Christen und Muslimen. Wir können nicht zulassen, dass der Konflikt die ganze Region in Flammen setzt.“ Sie könne sich vorstellen, dass die Bundeswehr einen Lazarett-Airbus (MedEvac) zur Verfügung stellt, um verwundete Soldaten aus Zentralafrika zu bringen.
In der ARD verwies von der Leyen auf die Absage von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an einen Kampfeinsatz in Zentralafrika. „Dabei bleibt es auch.“ Bei der medizinischen Evakuierung gehe es nur darum, den Flughafen der Hauptstadt Bangui anzufliegen. „Der müsste sicher sein“, sagte sie.
(…)
SPD-Fraktionsvize Rolf Mützenich stellte sich grundsätzlich hinter eine Ausweitung des deutschen Engagements in Afrika. Er plädiert im „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe) aber dafür, zunächst die Ergebnisse des Afghanistan-Einsatzes „ehrlich zu prüfen“. Das Parlament werde sich die neuen Pläne daher genau ansehen.
Die Grünen übten scharfe Kritik an von der Leyen. „Das Vorpreschen der Verteidigungsministerin ist gefährlich und kopflos“, erklärte die Sicherheitsexpertin der Bundestagsfraktion, Agnieszka Brugger, am Sonntag. Auslandseinsätze dürften nicht „zur Normalität der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik“ erklärt werden.
© 2014 AFP

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s