DIE BUNDESWEHR IST IN MALI DABEI – AUCH BEIM WEIHNACHTSMARKT – La Bundeswehr est aussi de la fête au SANTA

1. Pionier-Arbeit: Mit der Bundeswehr in Mali
Deutsche Welle – 08.12.2013
Blutige Anschläge, ungelöste Konflikte: Malis Armee will die Kontrolle über den Norden zurück. In einer Trainingsmission macht die EU malische Soldaten fit für den Einsatz. Auch deutsche Ausbilder sind dabei.
2. Deutsche Soldaten grillen Würstchen in Mali
tagesspiegel – 19.12.2013
Einige Monate nach Kriegsende gibt es in der malischen Hauptstadt wieder einen Weihnachtsmarkt. Auch die Bundeswehr ist vertreten und serviert gegrillte Würstchen mit Sauerkraut.
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DEUTSCH WEITER UNTER DER FRANZÖSISCHEN ÜBERSETZUNG

1. Un travail de pionnnier – au Mali avec la Bundeswehr
Deutsche Welle – 08.12.2013
Des attentats sanglants, des conflits sans solution: l’armée malienne veut récupérer le nord. Dans une mission de formation, l’UE prépare l’entrée en action de militaires maliens. Des formateurs allemands sont sur place. A partir d’ici, il n’y a plus de traduction, pardon.

2. Les soldats allemands font des saucisses grillées au Mali
Tagesspiegel – 19/12/2013
Santa, le marché de Noël à l’allemande, s’est tenu à nouveau dans la capitale malienne quelques mois après la guerre. La Bundeswehr était aussi de la partie et a prépare des saucisses grillées à la choucroute.
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C’est déjà la 12e édition du marché de Noël. Plus de 200 artisans et d’autres personnes se sont inscrits pour attirer les visiteurs de voir leur stands qui débordent d’artisanat et de décorations de Noël. Tout comme Oulougem Koné : «Je suis venu ici pour avoir du plaisir avec les enfants, pour voir ce que les artisans exposent, et aussi pour déguster les spécialités allemandes .. “ Effectivement, il y en a ici. Depuis des années, les Allemands travaillant au Mali proposent ici les marchandises en provenance de leur pays d’origine. Cette année, les soldats allemands qui ne sont pas partis en Allemagne pendant les fêtes leur donnent un coup de main. Ils vendent des saucisses et de la choucroute. Leur porte-parole, le capitaine Baumeister: “ Les Allemandes qui organisent ce marché de Santa nous ont demandé si nous pouvons aider. Et puisque c’est aussi dans la tradition de l’armée et du génie militaire, nous étions prêts à le faire. Car le EUTM est en effet une mission de restaurer la normalité dans la société civile, et cette fête en est le meilleur exemple.“
Cependant, le marché ne tourna pas à plein régime pour tous les commerçants. Alors que Bintou Sidibe a vendu ses pagnes avec succès, Abdul Traoré a eu moins de chance avec ses bijoux. „Il n’y a pas eu beaucoup de clients, cette année, nous n’avons pas vendu beaucoup parce que le marché est moins bon qu’avant . Mais c’est ok, nous avons eu un petit bénéfice.“ Après tout. Parce que beaucoup de vendeurs viennent du nord du pays dans la capitale pour vendre leurs produits. Ils essaient de trouver des clients puisque le tourisme s’est effondré en temps de guerre.
© 2013 tagesspiegel.de

1. Pionier-Arbeit: Mit der Bundeswehr in Mali
Deutsche Welle – 08.12.2013
Von Sandrine Blanchard
Blutige Anschläge, ungelöste Konflikte: Malis Armee will die Kontrolle über den Norden zurück. In einer Trainingsmission macht die EU malische Soldaten fit für den Einsatz. Auch deutsche Ausbilder sind dabei.

Malische Soldaten der EU-Trainingsmission in Koulikoro
Foto (c) Sandrine Blanchard/DW: Des soldats maliens en formation dans le cadre de la EUTM – Malische Soldaten der EU-Trainingsmission in Koulikoro

60 Kilometer sind es von der Hauptstadt Bamako nach Koulikoro. Hier, im Süden Malis, ist die Trainingsmission der EU stationiert, die „European Union Training Mission Mali“ (EUTM). Der Weg führt über eine holprige Piste. Die schweren Transporte der EUTM, die hier seit April 2013 entlang fahren, haben Schlaglöcher hinterlassen. Die malische Armee hat der EU Gebäude für ein Camp zur Verfügung gestellt. Auf der einen Seite arbeiten und wohnen die Europäer, insgesamt 500 Frauen und Männer: Es gibt eine Kantine, ein Militärkrankenhaus, Unterrichtsräume, auch Bars und sogar einen Pizzaofen, den italienische und deutsche Soldaten gebaut haben. Einige hundert Meter weiter übernachten die malischen Soldaten in Zelten.
Die Aufgaben sind klar verteilt unter den 20 Nationen, die sich an der EU-Trainingsmission in Koulikoro beteiligen. Die Deutschen sind mit 90 Sanitätern und Ausbildern vor Ort. Insgesamt 600 malische Pioniere sollen sie trainieren – innerhalb von 15 Monaten, denn so lange dauert das Mandat der Mission. „Wir bilden Kampftruppen der malischen Armee aus, damit sie im Norden des Landes eingesetzt werden können“, sagt Oberstleutnant Thorsten Ickert, der das deutsche Kontingent führt. Die Bedingungen in Nordmali sind hart: Die Infrastruktur in der Wüste ist schlecht, am Tag wird es sehr heiß, in der Nacht kalt. „Wer dort militärisch im Einsatz ist, muss sehr selbstständig sein“, sagt der Oberstleutnant. Das heißt: Die Truppen müssen lernen, mit Versorgungsengpässen klar zu kommen oder nachts draußen zu schlafen.
– Prekäre Sicherheitslage im Norden –
Der Norden Malis gilt als besonders instabil und gefährlich: Im April 2012 besetzten Tuareg-Rebellen der MNLA („Nationale Bewegung für die Befreiung von Azawad“) weite Gebiete. Islamisten terrorisierten die Bevölkerung, immer wieder gibt es blutige Anschläge – auch gegen die Stellungen internationaler Truppen im Land. Begünstigt wurde das Chaos im Norden von einem Militärputsch im Süden: Eine Gruppe von Offizieren stürzte im März 2012 in der Hauptstadt Bamako Präsident Amadou Toumani Touré. Frankreich hatte daraufhin Truppen entsandt. Mit malischer und afrikanischer Hilfe gelang es, die Extremisten weitgehend aus der Region zu vertreiben.
In den vergangenen Monaten schien Mali auf einem guten Weg: Seit dem Sommer versuchen internationale Truppen der MINUSMA-Friedensmission, darunter auch deutsche Soldaten, den Norden zu stabilisieren. Im Juni hatten die Tuareg-Rebellen einen Waffenstillstand mit Streitkräften der malischen Armee geschlossen. Im September trat ein neu gewählter Präsident ins Amt. Und erst vor Kurzem konnte Putschisten-Chef Haya Sanogo verhaftet werden.
Doch der Frieden ist äußerst fragil: Zwei Wochen vor der zweiten Runde der Parlamentswahlen am 15. Dezember – kündigten die Tuareg-Rebellen die Waffenruhe auf, nachdem es wieder häufiger zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Armee gekommen war. Die Soldaten im Trainingslager der EU-Mission in Koulikoro wissen noch nicht, was sie nach der Ausbildung erwartet.
– Disziplin und Übung für den Ernstfall –
Am Tag unseres Besuchs trainieren Pioniere des dritten Bataillons, die bereits am Ende ihrer Ausbildung angelangt sind, gemeinsam mit Infanterie-Soldaten. Die Übung findet auf offener Straße statt, unter möglichst realistischen Bedingungen. Die malischen Pioniere sollen eine Brücke auf Sprengsätze überprüfen. Die Ausbilder greifen nur ein, wenn sich die Soldaten in Gefahr bringen würden. Bereits ausgebildete Offiziere sehen bei der Übung zu, um später selbst als Trainer zu arbeiten. „Wir haben etwa 200 Meter vor uns eine Brücke. Es wird jetzt überprüft, ob sich dort ein IEDD befindet“, erklärt Hauptmann Alexander Rost im typisch militärischen Fachjargon und meint einen improvisierten Sprengsatz. „Ich habe ihnen gesagt, dass sie weiter links suchen sollen“, gibt ein malischer Offizier Anweisungen. Die Pioniere arbeiten sich langsam in Richtung Brücke vor.
– Sprengsätze und Anschläge –
Zu Beginn ihrer Mission waren die Bundeswehrsoldaten nicht nur überrascht von der schlechten Ausbildung, sondern vor allem von der mangelhaften Ausrüstung der Pioniere. Doch nach einigen Wochen Zusammenarbeit haben auch die Deutschen von den Maliern etwas gelernt. „In Deutschland können wir viele Überlebenswerkzeuge einfach im Baumarkt kaufen, hier haben das die Soldaten eben selber gebaut“, erklärt ein deutscher Soldat. „Die Malier bewegen sich auf diesem Terrain sehr gut. Unsereins würde wahrscheinlich nach zwei Tagen verdursten. Die Malier wissen genau, den Schatten auszunutzen und hauszuhalten.“
Plötzlich werden die Übungs-Teilnehmer unruhig. „Sehen Sie diese Steine, die mitten auf der Straße aufeinander gestapelt sind? Das ist suspekt!“, ruft ein malischer Pionier. Er will die Brücke sichern und den Minenräumdienst benachrichtigen. Dann fallen unerwartet Schüsse, die Soldaten werfen sich auf den Boden. Ein Ausbilder hat sich versteckt, und spielt den Dschihadisten im Hinterhalt. „Der Feind steht uns gegenüber. Das heißt, dass wir uns auf den Kampf vorbereiten müssen, bevor wir die Minen entschärfen“, erklärt der Soldat.
– Es bleibt noch viel zu tun –
Ein Schwerpunkt der Ausbildung in Koulikoro liegt auch auf der Einhaltung der Menschenrechte. Dazu gehört der Umgang mit Kriegsgefangenen, etwa dass sie ein Recht auf Nahrung und Getränke haben. Auch wenn sie mit der deutschen Ausbildung zufrieden sind, wünschen sich die malischen Pioniere mehr Zeit und eine bessere Ausrüstung – gerade diejenigen, die bereits im Norden im Einsatz waren.
Auch die Bundeswehrausbilder sehen, dass noch viel zu tun ist, bevor die malische Armee professionell funktioniert. „Wann das so weit ist, das kann ich jetzt noch nicht sagen, aber wir sind dabei, die ersten Schritte jetzt zu gehen“, sagt Oberstleutnant Thorsten Ickert. Es gebe aber schon Bemühungen, die Mission nach 15 Monaten zu verlängern. Die EU will Mitte Dezember beraten. Dass die Deutschen noch eine ganze Weile in Koulikoro bleiben werden, gilt als wahrscheinlich.
© 2013 DW.DE

2. Deutsche Soldaten grillen Würstchen in Mali
tagesspiegel – 19.12.2013
Einige Monate nach Kriegsende gibt es in der malischen Hauptstadt wieder einen Weihnachtsmarkt. Auch die Bundeswehr ist vertreten und serviert gegrillte Würstchen mit Sauerkraut.

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Den Weihnachtsmarkt gibt es hier bereits zum 12. Mal. Über 200 Stände wurden dafür aufgebaut, um Besucher meist mit Handwerk und Weihnachtsdekoration zu locken. So wie Oulougem Kone: „Ich bin hierher gekommen, um mit den Kindern Spaß zu haben. Um zu sehen, was die Handwerker ausstellen, und auch, um die deutschen Spezialitäten zu kosten.“ Denn die gibt es hier tatsächlich. Seit Jahren präsentieren Deutsche, die zum Arbeiten in Mali sind, Güter aus dem Heimatland. In diesem Jahr werden sie von deutschen Soldaten unterstützt, die über die Feiertage nicht nach Deutschland gereist sind. Sie verkaufen Würstchen und Sauerkraut. Der Sprecher, Hauptmann Baumeister: „Wir sind gefragt worden hier von den ortsansässigen deutschen Frauen, die diesen Santa Markt organisieren, ob wir helfen können. Und da dies auch in der Bundeswehrtradition steht mit der Beratergruppe der Pioniere haben wir uns bereiterklärt, da die EUTM Mission ja auch dafür da ist die zivile Normalität wieder herzustellen, und dieses Fest ist das beste Beispiel hierfür.“
Nicht bei allen brummte das Geschäft jedoch gleichermaßen. Während Bintou Sidibe erfolgreich Baumwolle verkaufte, obwohl sie erst spät zum Markt kam, hatte Abdul Traoré mit seinem Schmuck weniger Glück. „Es gibt nicht viele Kunden, wir haben dieses Jahr nicht viel verkauft, weil der Markt nicht so gut ist wie bisher. Aber es ist ok, wir haben ein bisschen was verdient.“ Immerhin. Denn viele der Verkäufer kommen aus dem Norden des Landes, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie versuchen damit, Einkommensverluste auszugleichen, da der Tourismus infolge des Krieges eingebrochen ist.
© 2013 tagesspiegel.de

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=> EUTM À KOULIKORO: INSGESAMT 600 MALISCHE PIONIERE WERDEN VON DER BUNDESWEHR TRAINIERT – La Bundeswehr allemande forme les soldats maliens à Koulikoro – 22.08.2013 in den MALI-INFORMATIONEN

Foto (c) dpa: Ein Soldat der malischen Armee zeigt eine Karte der neuen Ausbildungsmission der Europäischen Union

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