ENDE DER WAHLEN IN MALI; IBK KANN ZUFRIEDEN SEIN – Législatives: victoire du parti présidentiel et ses alliés

Parlamentswahlen in Mali: Sieg der Präsidentenpartei und ihrer Verbündeten
Bamako (AFP) – 2013.12.18 15:04
Die Partei von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta aus Mali und ihre Verbündeten gewannen die absolute Mehrheit bei den Parlamentswahlen in Mali, deren zweite Runde am Sonntag stattfand, nach am Dienstag veröffentlichten vorläufigen offiziellen Ergebnissen.
Von den 147 Sitzen in der Nationalversammlung erhält die Partei des Präsidenten, der Zusammenschluss für Mali (RPM), fast 60 und seine verschiedenen Verbündeten, darunter eine der großen malischen Parteien, das Bündnis für die Demokratie in Mali (Adema), mehr als 50, insgesamt 115 Sitze.

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Législatives au Mali: victoire du parti présidentiel et ses alliés
Bamako (AFP) – 18.12.2013 15:04
Le parti du président malien Ibrahim Boubacar Keïta et ses alliés ont obtenu la majorité absolue aux élections législatives au Mali dont le second tour s’est déroulé dimanche, selon les résultats officiels provisoires officiels publiés mardi soir.

Infographie présentant les résultats du 2e tour des élections législatives au Mali
Foto (c) AFP: voir le ZOOM : Infographie présentant les résultats du 2e tour des élections législatives au Mali
Infographie der Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen in Mali


Sur les 147 sièges que compte l’Assemblée nationale, le parti présidentiel, le Rassemblement pour le Mali (RPM), en obtient près de 60 et ses divers alliés dont l’un des principaux partis maliens, l’Alliance pour la démocratie au Mali (Adéma), en obtiennent plus de 50, soit au total 115 sièges.
L’Union pour la République et la démocratie (URD), le parti de Soumaïla Cissé, battu au second tour de la présidentielle du 11 août par Ibrahim Boubacar Keïta, aura entre 17 et 19 députés dans la nouvelle assemblée et M. Cissé devrait devenir le chef de l’opposition parlementaire.
Le taux de participation a été de 37,2%, en baisse par rapport au premier tour du 24 novembre (38,6%). Avec près de 50%, il avait été nettement plus élevé lors des deux tours de le présidentielle des 28 juillet et du 11 août.
Ces résultats provisoires annoncés par le ministre de l’Administration territoriale, Moussa Sinko Coulibaly, doivent encore être confirmés et validés par la Cour constitutionnelle avant que la nouvelle Assemblée nationale n’entre en fonction.
L’ensemble des scrutins que vient de connaître le Mali scelle le retour à l’ordre constitutionnel interrompu le 22 mars 2012 par un coup d’Etat ayant précipité la chute du nord du pays aux mains de groupes jihadistes.
Ces groupes liés à Al-Qaïda ont été affaiblis par une intervention militaire internationale lancée par la France en janvier et toujours en cours, mais ils restent actifs.
Le second tour des législatives de dimanche s’était tenu sans ferveur au lendemain d’un attentat jihadiste qui a tué deux soldats sénégalais de l’ONU à Kidal (nord-est) et a blessé au moins sept autres Casques bleus ainsi que des soldats maliens.
Lundi soir, deux obus ont été tirés sur un camp militaire abritant des soldats français et des Casques bleus, sans toutefois faire de blessés ni de dégâts, les projectiles ayant raté leur cible. Cette action n’avait pas été revendiquée mardi.
Les observateurs nationaux et internationaux qui ont assisté à l’ensemble du processus électoral depuis juillet, dont ceux de l’Union européenne (UE), ont estimé qu’il s’était déroulé dans la transparence et selon les normes internationales.
Louis Michel, qui conduisait la mission des observateurs de l’UE, a estimé lundi, au lendemain du second tour des législatives, qu’il était „évident“ qu’il „parachevait tout le processus de reconstruction institutionnelle qu’on imaginait difficile (…) après le drame que ce pays a connu“.
„Personne n’aurait pu croire qu’on pouvait organiser le retour à l’ordre constitutionnel et à l’Etat de droit aussi vite“, avait-il ajouté, affirmant que le Mali avait „retrouvé les conditions démocratiques qui devront lui permettre de redémarrer pour s’occuper pleinement du développement, de l’éducation et de la réconciliation“.
La communauté internationale a promis un montant de plus de trois milliards d’euros pour aider le Mali à se relever de près de deux ans de conflits qui ont ruiné son économie et attisé les divisions, en particulier entre les différentes communautés ethniques qui peuplent ce pays.
© 2013 AFP

Foto (c) Le Matin/aujjar: Législatives au Mali

Assemblée Nat
Foto (c) malijet: L’Assemblée Nationale
Foto (c) AFP: Le président malien Ibrahim Boubacar Keïta met son bulletin dans l’urne lors des législatives dans son bureau de vote à Sébéninkoro, Bamako

Ein Mann in Landestracht gibt in Bamako seine Stimme ab

Foto (c) AFP/Habibou Kouyaté: Contrôle de sécurité devant un bureau de vote à Bamako
Sicherheitskontrolle vor einem Wahllokal in der Hauptstadt
Fotos (c) AFP: un électeur dépose son bulletin de vote dans l’urne
Ein Mann steckt seinen Stimmzettel in die Wahlurne

Parlamentswahlen in Mali: Sieg der Präsidentenpartei und ihrer Verbündeten
Bamako ( AFP) – 2013.12.18 03.04 Uhr
    Die Partei von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta aus Mali und ihre Verbündeten gewannen die absolute Mehrheit bei den Parlamentswahlen in Mali, deren zweite Runde am Sonntag stattfand, nach am Dienstag veröffentlichten vorläufigen offiziellen Ergebnissen.
Von den 147 Sitzen in der Nationalversammlung erhält die Partei des Präsidenten, der Zusammenschluss für Mali (RPM), fast 60 und seine verschiedenen Verbündeten, darunter eine der großen malischen Parteien, das Bündnis für die Demokratie in Mali (Adema), mehr als 50, insgesamt 115 Sitze.
Die Union für die Republik und Demokratie ( URD ), die Partei von Soumaïla Cissé, am 11. August von Ibrahim Boubacar Keita in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen geschlagen, wird zwischen 17 und 19 Mitglieder in der neuen Volksversammlung haben und Cissé soll der Führer der parlamentarischen Opposition werden.
Die Wahlbeteiligung betrug 37,2 %, niedriger als beim ersten Wahlgang am 24. November (38,6%). Mit fast 50 % war sie signifikant höher in beiden Runden der Präsidentschaftswahl, am 28. Juli und 11. August.
Diese vorläufigen Ergebnisse, vom Minister für territoriale Verwaltung Moussa Sinko Coulibaly angekündigt, müssen noch durch die Verfassung bestätigt und validiert werden, bevor die neue Nationalversammlung ihr Amt antritt.
Alle Wahlgänge, die jetzt in Mali durchgeführt wurden, besiegeln die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung, die seit dem 22. März 2012 durch einen Staatsstreich unterbrochen war, der den Fall des Nordens des Landes in die Hände von Dschihad-Gruppen beschleunigt hatte.
Diese mit Al-Quaida verbündeten Gruppen wurden von der internationalen militärischen Intervention, von Frankreich im Januar gestartet und noch nicht abgeschlossen, geschwächt, aber sie bleiben aktiv.
Die zweite Runde der Parlamentswahlen am Sonntag wurde ohne Inbrunst abgehalten am Tag nach einem Dschihadisten-Angriff, der zwei senegalesische UN-Blauhelme in Kidal ( Nord-Ost ) tötete und mindestens sieben weitere Blauhelme und malische Soldaten verletzte.
Montagabend wurden zwei Granaten auf ein Militärlager französischer Soldaten und Friedenstruppen abgefeuert, aber verursachte keine Verletzungen oder Schäden, da die Geschosse ihr Ziel verfehlten. Zu dieser Aktion bekannte sich am Dienstag noch niemand.
Nationale und internationale Beobachter, die den gesamten Wahlprozess seit Juli begleiteten, darunter auch die der Europäischen Union (EU), sagten, dass er transparent und nach internationalen Standards abgelaufen ist.
Louis Michel, der die Mission der EU-Beobachter führte, sagte am Montag, nach der zweiten Runde der Parlamentswahlen: es „war offensichtlich, dass der der Prozess des institutionellen Wiederaufbaus, den man sich schwierig vorstellte nach der Tragödie, die dieses Land erlebt hat, damit abgeschlossen wurde.“
„Niemand hätte gedacht, dass man die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung und zur Rechtsstaatlichkeit so schnell organisieren könnte“, fügte er hinzu und sagte, dass Mali „die demokratischen Bedingungen wiedergefunden hat, die es ihm ermöglichen, neu zu starten, um sich voll der Entwicklung, Bildung und Versöhnung anzunehmen.“
Die internationale Gemeinschaft hat insgesamt mehr als drei Milliarden Euro zugesagt, um Mali zu helfen, sich von fast zwei Jahren des Konflikts zu erholen, der seine Wirtschaft ruiniert und Spaltungen insbesondere zwischen den verschiedenen ethnischen Gemeinschaften, die dieses Land bewohnen, geschürt hat.
© 2013 AFP

Präsidentenpartei gewinnt Parlamentswahlen in Mali
DEUTSCHE WELLE – 18.12.2013
Von Hilke Fischer
Die Partei von Malis neuem Präsident Keïta hat auch die Parlamentswahlen gewonnen. Die Wahlbeteiligung bei der vierten Wahlrunde in diesem Jahr fiel gering aus. Grund dafür ist nicht nur die Sicherheitslage.
Die Ergebnisse sind zwar noch vorläufig, aber eindeutig: Die „Rally für Mali“, kurz RPM, von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta hat 60 der insgesamt 147 Sitze im Parlament erhalten. Keine absolute Mehrheit, aber eine Koalition mit anderen Parteien, die den im Sommer gewählten Staatschef unterstützen, käme auf 115 Abgeordnete in der neuen malischen Volksvertretung. Die endgültigen Ergebnisse sollen Ende der Woche vorliegen.
Am Sonntag (15.12.2013) hatten Malis Bürger gewählt – zum vierten Mal in diesem Jahr: Ende Juli fanden die ersten Präsidentschaftswahlen nach dem Militärputsch vor anderthalb Jahren statt. In einer Stichwahl wurde zwei Wochen später Ibrahim Boubacar Keïta zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. Ende November gingen die Parlamentswahlen in die erste Runde. Weil keine Koalition die erforderliche Mehrheit erhielt, war ein zweiter Durchgang nötig geworden.
Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag nur bei etwa 37 Prozent. Dass sei in Mali normal, äußerte sich Louis Michel, Leiter der EU-Beobachtermission, auf einer Pressekonferenz. In der ersten Runde der Parlamentswahlen hatten jedoch noch 38,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, bei der Präsidentschaftswahl war es sogar jeder Zweite.
Ein Grund für die niedrige Wahlbeteiligung könnte die schlechte Sicherheitslage im Land sein: Am Tag vor der Wahl hatte sich in der Stadt Kidal im umkämpften Norden Malis ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und zwei senegalesische Blauhelmsoldaten mit in den Tod gerissen. „Im Norden sind viele Menschen zu Hause geblieben, weil sie sich keiner Gefahr aussetzen wollten“, sagt Fatoumata Sy Gueye, Mali-Beauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Mali war durch einen Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt. Erst ein militärisches Eingreifen Frankreichs konnte das Vorrücken islamistischer Rebellen und Tuareg-Kämpfer im Norden des Landes stoppen. Nach seinem Wahlsieg im August hatte Präsident Keïta die Versöhnung und die Lösung der Tuareg-Frage als oberste Priorität genannt. Aber das ist inzwischen in weite Ferne gerückt: Ende November kündigten die Tuareg der separatistischen Gruppe „Nationale Bewegung für die Befreiung des Azawad“ (MNLA) den Waffenstillstand mit dem malischen Staat auf. Die permanente Unsicherheit und das Gefühl, dass keine Besserung in Sicht ist, könnte ebenfalls die Wahlmüdigkeit vieler Menschen erklären: „Bei der Präsidentschaftswahl waren die Menschen noch sehr euphorisch, sie hatten das Gefühl, dass ihre Stimme tatsächlich einen Unterschied machen kann“, so Mali-Expertin Gueye.
Aber auch die Politik habe die Bedeutung der Parlamentswahlen nicht ausreichend deutlich gemacht: „Hätte die Regierung den gleichen Aufwand wie bei den Präsidentschaftswahlen betrieben und die Menschen ebenso gut informiert, dann wäre die Wahlbeteiligung sicherlich höher gewesen“, so Gueye. Viele hätten die Bedeutung der Parlamentswahlen schlichtweg nicht verstanden. „Möglicherweise hatten die politischen Parteien nicht genug Zeit, an ihren Wahlprogrammen zu feilen“, gibt auch Badié Hima vom Nationalen Demokratie-Institut zu bedenken. Es sei noch viel Arbeit notwendig, damit die Bürger sich wieder fürs politische Geschehen interessierten.
Trotz allem: Die Wahlen seien keineswegs zu früh anberaumt worden, sagt Fatoumata Sy Gueye. „Hätte es die Wahlen nicht gegeben, dann hätte sich die Lage in Mali nur weiter verschlimmert, dann wäre es noch chaotischer.“ Es sei wichtig für die Menschen, zu spüren, dass die verfassungsgemäße Ordnung zurückgekehrt sei.
© 2013 DW.DE

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