EUTM À KOULIKORO: INSGESAMT 600 MALISCHE PIONIERE WERDEN VON DER BUNDESWEHR TRAINIERT – La Bundeswehr allemande forme les soldats maliens à Koulikoro

Bundeswehr trainiert Malis Armee für Ernstfall
Deutsche Welle – 30.04.2013
Die Europäische Union will Malis Armee in die Lage versetzen, selbst gegen radikale Islamisten im Norden des Landes kämpfen zu können. Von der Bundeswehr lernen Malis Soldaten den Umgang mit Sprengstoff und Erste Hilfe.

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1. La Bundeswehr forme les soldats maliens
Deutsche Welle – 30.04.2013
Par Katrin Gänsler / Laure Wallois
Au total, 80 soldats de l’armée allemande apprendront durant les prochains mois à des soldats maliens comment se défendre et comment donner les premiers soins de secours.
Katrin Gänsler a suivi pour nous les premiers entraînements dans le camp de formation de Koulikoro, à un heure de route de Bamako. Son reportage est présenté par Laure Wallois:„Nous voulons simplement leur apprendre à agir de manière structurée“
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2. La Bundeswehr au chevet de l’armée malienne
Deutsche Welle – 19.08.2013
Par Konstanze von Kotze, Katrin Gänsler
Cela fait bientôt quatre mois que l’armée allemande forme des soldats au Mali. Si la motivation des jeunes recrues maliennes est au rendez-vous, il reste beaucoup à faire pour reconstruire une armée digne de ce nom.
La Bundeswehr est responsable du génie militaire
Foto (c) DW/Katrin Gänsler: La Bundeswehr est responsable du génie militaire
Die Bundeswehr ist für die Pioniere verantwortlich.

Malgré des températures avoisinant les 50°, les jeunes soldats maliens sont concentrés. Aujourd’hui, ils sont une trentaine à apprendre comment renforcer leurs positions sur le terrain à l’aide de barrages.
Leurs formateurs ? Des instructeurs allemands stationnés depuis près de quatre mois dans la petite ville de Koulikoro, située non loin de la capitale malienne, Bamako. Ils font partie de la mission européenne chargée de la formation de l’armée malienne, l’EUTM. Une mission qui a débuté en avril et dont l’objectif est de professionnaliser 2.600 militaires d’ici février 2014. La Bundeswehr est, quant à elle, chargée principalement de former les soldats du génie militaire.
– De la bonne volonté … –
L’armée malienne a mauvaise réputation et sa déconfiture début 2012 face aux rebelles touaregs du MNLA n’a pas arrangé les choses, loin de là. En trois mois, le mouvement de libération de l’Azawad, dont les combattants avaient fait leurs armes en Libye, a réussi à conquérir tout le nord du Mali. Une expérience traumatisante pour les gradés maliens.
Malgré tout, l’armée continue d’attirer de jeunes recrues, explique le lieutenant Momou Saye : « C’est ce qu’on dit au Mali ici. C’est peut-être le destin. J’aime mon métier. J’aime être soldat et je l’ai choisi. Chaque métier a son risque, donc c’est comme ça. »
Parmi les risques encourus par les jeunes soldats : être envoyés au nord une fois leur formation terminée. Même si de nombreuses zones sont désormais pacifiées, les tensions restent vives dans certaines parties du pays notamment autour de la ville de Kidal, dernier bastion du MNLA.
– … et des critiques –
Depuis l’arrivée des instructeurs de l’armée allemande, aucun incident majeur n’a été signalé. Le sergent Christophe Bailleux estime que c’est une bonne chose que la Bundeswehr soit sur le terrain : « Chacun peut penser ce qu’il veut, mais moi je trouve ça bien que nous soyons là. Je me suis porté volontaire pour cette mission et j’en suis très content. »
Des voix se sont effectivement élevées en Allemagne et au Mali pour critiquer l’efficacité réelle de la mission de la formation de la Bundeswehr et, plus largement, de la mission européenne. Nombreux sont ceux qui estiment qu’il faudra plus que des cours sur l’installation de barrages pour que l’armée malienne se reconstruise et parvienne à assumer pleinement sa fonction.
© 2013 DW.DE
Ausbildung malischer Soldaten durch die Bundeswehr im Militärlager Koulikoro
Fotos (c) DW/Katrin Gänsler:
30 soldats maliens sont formés par la Bundeswehr au camp militaire de KOULIKORO
30 malische Soldaten werden von der deutschen Bundeswehr im Trainingscamp Koulikoro ausgebildet
 EUTM à Koulikoro: Soldats et instructeurs sont motivésMalische Soldaten schleppen SandsäckeMobiles Krankenhaus der Bundeswehr in Mali
Soldats et instructeurs sont motivés mais cela suffira-t-il pour reconstruire l’armée ?
Soldaten und Ausbilder sind motiviert – aber reicht das um die Armee wieder aufzubauen?
Des soldats maliens trimbalent des sacs de sable
Malische Soldaten schleppen Sandsäcke
Un hôpital mobile de la Bundeswehr en service au Mali
Mobiles Krankenhaus der Bundeswehr im Einsatz in Mali

Bundeswehr trainiert Malis Armee für Ernstfall
Deutsche Welle – 30.04.2013
Von Katrin Gänsler
Die Europäische Union will Malis Armee in die Lage versetzen, selbst gegen radikale Islamisten im Norden des Landes kämpfen zu können. Von der Bundeswehr lernen Malis Soldaten den Umgang mit Sprengstoff und Erste Hilfe.
In Koulikoro brennt schon am frühen Morgen die Sonne. In der Kleinstadt, die rund 60 Kilometer von Malis Hauptstadt Bamako entfernt liegt, sind die Temperaturen längst auf über 40 Grad Celsius geklettert. 30 malische Soldaten stehen trotz der Hitze vor einem großen Sandberg, um rotbraunen Sand in lange, schmale Säcke zu füllen.
Die Knochenarbeit gehört zum Training der Bundeswehr, das am Montag (29.04.2013) begonnen hat. Im Rahmen der EU-Ausbildungsmission Mali – kurz EUTM – sind die deutschen Soldaten ab sofort für die Pionierausbildung zuständig. Diese absolviert auch Soldat Salif Kouyaté. „Dafür sind wir hier. Und es macht uns Freude, die Europäer hier zu sehen“, sagt er.
– Große Ausbildungsmission für das krisengebeutelte Mali –
Die verschiedenen Armeen aus Europa haben in den vergangenen Wochen in Koulikoro ein großes Trainingscamp errichtet. Möglich wurde das durch die Entscheidung der Europäischen Union, eine groß angelegte Ausbildungsmission in das krisengebeutelte Mali zu schicken. Jede Nation übernimmt dabei einen bestimmten Teil der Ausbildung. Die 30 malischen Soldaten in der deutschen Pionierausbildung sollen nun zum Beispiel lernen, wie sie mit Stacheldraht Sperren bauen können, wie Minen entdeckt werden und wie Sprengstoff benutzt wird.
Dieses Grundlagentraining scheint bitter nötig zu sein, denn die malische Armee gilt schon seit Jahren als schwach, schlecht ausgerüstet und schlecht ausgebildet. Gegen die Kämpfer der Befreiungsbewegung von Azawad – die MNLA – mussten sich die Soldaten beispielsweise Anfang 2012 geschlagen geben.
Viele Soldaten fürchteten sich davor, im Norden des Landes eingesetzt zu werden. Obwohl Malis Norden trotz französischer Militärintervention noch immer als unsicheres Pflaster gilt, hat Soldat Salif Kouyaté nun aber keine Angst mehr vor einem möglichen Einsatz dort. „Mit dem Material und der Ausbildung, die wir erhalten, ist das kein Problem mehr. Dafür werden wir trainiert“, sagt er und nickt bestätigend mit dem Kopf.
– Malis Soldaten lernen auch Erste-Hilfe-Grundlagen –
Einige 100 Meter weiter scharren sich junge Soldaten um einen malischen Rettungssanitäter. Auf dem Boden liegt einer ihrer Kameraden und spielt das verletzte Opfer. Der Soldat liegt regungslos da. Niemand weiß, ob und wie stark er verletzt ist. Der Ausbilder erklärt Schritt für Schritt, wie man mit einem Verletzten umgeht.
Oberstabsarzt Fabian Spies schaut der Gruppe zu. Ziel sei es, einfache Handgriffe zu vermitteln, die auch dann umgesetzt werden könnten, wenn nur wenig Material vorhanden ist, so Spies.
„Die Soldaten wissen teilweise schon, dass man mit einem Gewehrriemen oder Gürtel eine Blutung stoppen kann“, hat Spies in den vergangenen Tagen beobachtet. Jetzt sollen diese Grundkenntnisse ausgebaut werden.
Eine solche Grundausbildung in Erster Hilfe sollen nach Möglichkeit alle 2600 Soldaten, die die EUTM-Ausbildung durchlaufen, bis zum derzeit geplanten Ende der Mission im Februar 2014 erhalten. Weitaus spezieller sollen allerdings die Rettungssanitäter und Ärzte weitergebildet werden.
Die malischen Soldaten können sich auch im mobilen Krankenhaus umschauen, in dem auch die Rettungssanitäter ausgebildet werden sollen. Hauptmann Jörg Hein führt durch die Räume des aufblasbaren Krankenhauses mit verschiedenen Abteilungen. Im Ernstfall sollen hier verletzte Soldaten behandelt werden.
Doch hier in Koulikoro geht niemand davon aus, dass es zu solchen Szenarien kommen wird. Die Bundeswehr betont immer wieder, dass sich der Einsatz nicht mit dem in Afghanistan vergleichen lasse. „Die Bedrohungslage bewerten wir hier als sehr gering“, sagt Alexander Müller-Cramer, Kontingentführer in Mali. Es gebe keine Anzeichen für eine konkrete Gefährdung.
© 2013 DW.DE

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