DIE "ILLEGALEN" REISEN DER KRIEGER IN DEN NORDEN, VON FATOUMATA DIAWARA – Les clandestins = les guerriers

Fatoumata Diawara


Clandestin – Illegal aus ihrem Debutalbum/ de son premier album „FATOU“, veröffentlicht/sorti September 2011
(Das Originalvideo ist leider bei youtube nicht mehr verfügbar.)

Worum geht es in diesem Song? (in Fatous Worten)

Für die deutsche Übersetzung aus dem Englischen danken wir der Co-Autorin Aminata Ba. Version française en bas.

Sie wollten verreisen, wie jeder es kann. Sie wollten den Ozean überqueren können. Ihnen wurde gesagt, dass sie nicht das Recht dazu hätten. Konnten ihre Staatsoberhäupter etwas tun, um sie zu motivieren in der Heimat zu bleiben und zusammen ein besseres Leben zu gestalten? Grade das förderte noch mehr den Wunsch zu verreisen: Je mehr es einem verwehrt wird, je größer ist das Verlangen! Die Leute sagten ihnen „Nein!“. Nachdem zehn Jahre lang ihre Visaanträge abgewiesen wurden, beschlossen sie zu Fuß zu gehen. Die Reise dauert einen Tag, ein Jahr, zwei Jahre, fünf Jahre, zehn Jahre. Viele kommen um, sie sterben auf der Reise und niemand weiß mehr über sie. Sie werden „Illegale“ genannt, aber ich nenne sie Krieger, denn es ist nicht leicht alles zurückzulassen und ins Ungewisse zu gehen. In Bambara nennen wir sie „Nomaden“. Reisen ist Teil unserer Kultur geworden, deswegen nenne ich sie bei ihren richtigen Namen. Dieser Song ist allen Brüdern gewidmet, die auf dieser Reise sterben und jenen die schon gestorben sind! Ihre Eltern weinen ihnen jeden Tag nach.

=> LIRE PLUS: la biographie de Fatou dans wikipedia
=> READ MORE: ihre spannende Biografie beim Label World Circuit (engl.)

De quoi cette chanson parle-t-elle? (D’après les paroles de Fatou.)

Un jour ils ont voulu voyager comme tout le monde. Un jour ils ont décidé de traverser l’océan. On leur a dit qu’ils n’avaient pas le droit. Leurs dirigeants ne peuvent-ils rien faire pour les encourager à rester pour construire ensemble une vie meilleure ?
Cela leur a donné encore plus envie de voyager: plus on te refuse, plus l’envie est grande! On leur dit « Non! » Après 10 ans de refus à leurs demandes de visa ils décident de partir à pied ! Le voyage dure un jour, un an, deux ans, cinq ans, dix ans…beaucoup périssent, meurent sur la route et personne n’en sait plus. Ils sont appelés «Clandestins», mais moi je les appelle guerriers car il n’est pas facile de tout laisser derrière soi et de se confier à l’inconnu. En Bambara, nous les appelons les nomades. Partir est une vraie culture chez nous, c’est pourquoi je les appelle par leurs vrais noms. Cette chanson est dédiée à tous les frères qui sont morts pendant ce voyage et à ceux qui sont déjà en route ! Les parents les pleurent chaque jour !
© 2012 worldcircuit

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