DER GEIST VON MOPTI IST VERSCHWUNDEN, MAN DENKT NUR AN KRIEG – L’esprit de Mopti a disparu. la population pense à la guerre

Mali: In Mopti denken die Menschen an Krieg
Paris (lemonde.fr) – 22.11.2012
Im Herzen von Mali, wo Wüste und Savanne sich treffen, am Zusammenfluss von Niger und Bani liegt Mopti, Stadt der riesigen Harpunen, der zarten Reisfelder, der duftenden Fische und der Berge von Gewürzen. Jeden Donnerstag lockt der große Markt zahlreiche Händler an: Bozo, Fulani, Dogon, Bambara, Bellas …, Fischer, Viehzüchter, Landwirte, Kaufleute, Lieferanten …
Man spricht dort also viele Sprachen, der Tauschhandel blüht, man verkauft und kauft dort Waren und Dienstleistungen. Komassa der Bozo, Diallo der Fulani, Karembe der Dogon und Maïga der Bella kreuzen dort ihren Weg, begrüßen sich, necken sich, um schließlich immer zu handeln.

DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM LETZTEN FOTO

Mali : à Mopti, l’esprit est à la guerre
Paris (lemonde.fr) – 22.11.2012
Mopti vue du ciel
Foto (c) maliweb/Lemonde.fr: Mopti vu du ciel – Mopti aus der Luft

Au cœur du Mali, à la rencontre du désert et des savanes, à la confluence du Niger et du Bani, se trouve Mopti, ville des harpons géants, des rizières tendres, des poissons parfumés et des montagnes d’épices. Chaque jeudi, le grand marché attire de nombreux marchands : Bozos, Peulhs, Dogons, Bambaras, Bellas…, pêcheurs, éleveurs, cultivateurs, commerçants, livreurs…
On y parle alors de nombreuses langues, on y troque, on y vend et on y achète marchandises et services. Komassa le Bozo, Diallo le Peul, Karembé le Dogon et Maïga le Bella s’y croisent, s’y saluent, s’y taquinent pour enfin toujours commercer. Car, c’est au bord du Niger, père nourricier du Mali, que les hommes et les femmes ont semé et cultivé l’esprit de Mopti. Celui qui est sourd à l’orage sera battu par la pluie.
Milice à Mopti
Foto (c) maliweb/Lemonde.fr: Certains et certaines ont la chance de porter un semblant d’uniforme et de présenter fièrement une arme « moderne » – Einige haben die Chance, eine Art von Uniform zu tragen und stolz eine eine „moderne“ Waffe zu präsentieren

Ce n’est pas ce Mopti que nous montre le documentaire de Pierre Creisson, Sylvain Pak et Isabelle Mesrine, que diffuse Arte ce samedi 24 novembre à 18 h 35. C’est une ville qui se prépare à la guerre, « dernier rempart contre les islamistes » qui ne sont qu’à quelque 150 kilomètres, barricadés dans un illusoire Azawad.
C’est à Mopti que des cars arrivant du nord descendent des femmes voilées recluses à l’arrière des véhicules. C’est toujours à Mopti que les exilés du nord rêvent la défense de leur pays, leur ville, leur village. Et se fourvoient dans des milices dites d’autodéfense, prêtes à partir à la reconquête des territoires abandonnés par une armée malienne qui a déguerpi.
Hier Ganda Koy, aujourd’hui Ganda Izo… Qu’importe le nom, la manœuvre est illusoire : patriotisme exacerbé comme pour se donner le courage nécessaire de monter au front en compagnie de sa pétoire d’un autre âge. Relents d’ethnisme, de racisme, de vengeance blanche…
L’esprit de Mopti a pour le moment disparu. Mais les pirogues franchiront toujours le fleuve, chargées jusqu’au liston d’hommes, de femmes et d’enfants, et les pinasses seront longtemps gorgées de marchandises.
© 2012 lemonde.fr
Milice à Mopti
Foto (c) maliweb/lemonde: D’autres ne portent qu’un tee-shirt de sport et n’arborent qu’une pétoire pour plusieurs. – Andere tragen nur ein Sport-T-Shirt und pflanzen ein Schießeisen für mehrere auf.

Mali: In Mopti denken die Menschen an Krieg
Paris (lemonde.fr) – 22.11.2012
Im Herzen von Mali, wo Wüste und Savanne sich treffen, am Zusammenfluss von Niger und Bani liegt Mopti, Stadt der riesigen Harpunen, der zarten Reisfelder, der duftenden Fische und der Berge von Gewürzen. Jeden Donnerstag lockt der große Markt zahlreiche Händler an: Bozo, Fulani, Dogon, Bambara, Bellas …, Fischer, Viehzüchter, Landwirte, Kaufleute, Lieferanten …
Man spricht dort also viele Sprachen, der Tauschhandel blüht, man verkauft und kauft dort Waren und Dienstleistungen. Komassa der Bozo, Diallo der Fulani, Karembe der Dogon und Maïga der Bella kreuzen dort ihren Weg, begrüßen sich, necken sich, um schließlich immer zu handeln. Denn am Ufer des Niger, dem Nährvater Malis, haben Männer und Frauen den Geist von Mopti geschaffen und kultiviert. Wer den Sturm nicht hört, wird vom Regen getroffen werden.
Dies ist nicht das Mopti, das uns der Dokumentarfilm von Pierre Creisson, Sylvain Pak und Isabelle Mesrine zeigt, den Arte am 24. November sendete. Es ist eine Stadt, die sich auf den Krieg vorbereitet, „das letzte Bollwerk gegen die Islamisten“, die nur etwa 150 Kilometer entfernt sind, in einer Scheinwelt Azawad verbarrikadiert.
Es ist in Mopti, wo aus den Bussen aus dem Norden verschleierte Frauen steigen, die im hinteren Teil des Fahrzeugs untergebracht sind. Es ist immer noch in Mopti, wo die Exilanten aus dem Norden den Traum von der Verteidigung ihres Landes, ihrer Stadt, ihres Dorfes träumen. Und sich in sogenannten Selbstverteidigungsmilizen verirren, bereit, zur Rückeroberung der aufgegebenen Gebiete aufzubrechen, wo sich die malische Armee aus dem Staub gemacht hat.
Gestern Ganda Koy, heute Ganda Izo … Was auch der Name sein mag, das Vorhaben ist illusorisch: übertriebener Patriotismus, um sich den nötigen Mut zu geben, mit seinem Schießeisen aus eine anderen Zeitalter an die Front zu gehen. Beigeschmack von Ethnizität, von Rassismus, von weißer Rache…
Der Geist von Mopti ist derzeit verschwunden. Aber noch überqueren den Fluss die Pirogen, bis zum Rand mit Männern, Frauen und Kindern beladen, und die Pinassen sind lange angefüllt mit Waren.
© 2012 lemonde.fr

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