WARUM DARF ICH NICHT MEHR BASKETBALL SPIELEN? EIN MÄDCHEN AUS GAO BEKLAGT SICH – Les filles de Gao se plaignent des interdits insensés

by Blogautorin aramata:

EXCLUSIVE AFP – Mali: die stille Wut der jungen Mädchen von Gao unter dem Joch der Islamisten
GAO (AFP) – 27.09.2012 10:19 , Von Serge Daniel
„Ich hasse es zu sein, wie ich jetzt bin, von Kopf bis Fuß verhüllt. Es ist, als ob ich im Gefängnis wäre“, murmelt Aisha, 15, die in Gao, Stadt im Norden Malis, unter dem Joch der bewaffneten Salafisten lebt, die den Bewohnern die rigorose Anwendung der Scharia, des islamischen Rechts, aufzwingen.

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EXCLUSIF AFP – Mali: la colère silencieuse de jeunes filles à Gao sous le joug des islamistes

GAO (AFP) – 27.09.2012 10:19
Par Serge DANIEL
„Je déteste comme je suis actuellement, voilée de la tête aux pieds. C’est comme si j’étais en prison“, murmure Aïcha, 15 ans, habitante de Gao, ville du nord du Mali sous le joug de salafistes armés qui imposent une application rigoriste de la charia, la loi islamique.

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Fotos AFP/Archives – Issouf Sanogo: Des passants dans les rues de Gao, le 21 septembre 2012 – Passanten in den Straßen von Gao am 21. September 2012


„Je déteste ça“, insiste Aïcha, assise sur un tabouret, parmi un groupe de jeunes filles rencontrées par des journalistes de l’AFP dans un quartier de Gao, une des principales villes du vaste Nord contrôlé depuis fin mars-début avril par Ansar Dine, le Mouvement pour l’unicité et le jihad en Afrique de l’Ouest (Mujao), Al-Qaïda au Maghreb islamique (Aqmi), des groupes armés jihadistes.
Toutes les jeunes filles affirment vivre un calvaire depuis l’arrivée de ces salafistes. Au nom de Dieu, elles doivent se voiler, ne laissant paraître que l’ovale du visage, et dissimuler leur corps sous un vêtement ample.
Elles ont aussi, comme les hommes, interdiction de fumer, de boire de l’alcool, d’avoir des relations sexuelles hors mariage, d’écouter de la musique occidentale.
– Une série de nouvelles „règles de vie“ –
Les „contrevenants“ risquent la flagellation, l’amputation ou encore la lapidation.
„Nous sommes absolument contre l’application de la charia. Mais on ne peut pas le dire comme ça“, publiquement, „pour des raisons de sécurité“, déclare Mimi, les yeux cachés derrière un voile noir.
Sa jeune voisine a fui Gao „parce qu’elle ne supporte plus cette situation. Même à 45 degrés (Celsius), on est obligé de s’habiller comme s’il faisait froid. Trop, c’est trop!“, s’énerve Mimi.
Fatoumata indique que les jeunes filles de Gao s’envoient des textos pour s’encourager. „Tenons bon, grâce au même Dieu, ça va finir „, „Nos frères du sud doivent venir ici nous libérer“, lit-on sur des téléphones.
Sept mois auparavant, Amina pouvait encore aller chez sa coiffeuse et „faire des jalouses“ dans la rue avec ses nouvelles têtes. Plus maintenant, avec le voile, déplore-t-elle.
– „Nous ne sommes plus libres“ –
Zénab est encore plus en colère: cette adepte de basket-ball ne peut plus pratiquer son sport depuis près de six mois. „Comment on peut accepter ça dans un pays? Ces islamistes sont des sauvages!“, s’emporte-t-elle.
Toula se souvient du temps où elle pouvait aller avec ses amies laver le linge dans le fleuve Niger, dans la périphérie sud de Gao, et ensuite s’y baigner. „C’était tellement bien! Aujourd’hui, ces barbares ont tout refusé. Ils ne veulent pas voir les filles se baigner“, lance-t-elle.
„Nous ne sommes plus libres. C’est tout. Et personne ne peut pour le moment venir nous libérer. (…) Moi, je ne veux pas la charia. Le Mali est un pays laïc, il doit le rester“, ajoute-t-elle.
„J’ai dit à mes copines qu’on doit un jour avoir le courage de marcher tête nue pour protester contre tout ça. Mais on a eu peur“, dit une habitante sous couvert d’anonymat.
„La non-assistance à personne en danger est aussi un crime“, lâche une autre jeune fille anonyme, en s’interrogeant: „Combien de temps ça va durer?“
A Gao, auparavant une des villes les plus cosmopolites et animées de la région, les habitants n’expriment leur colère qu’en privé par crainte d’un bain de sang face à des occupants armés et prêts à tout.
bannerwomenEn juin, au moins une personne a été tuée par balle et une dizaine blessées lors d’une marche contre les islamistes. Les manifestants protestaient contre l’assassinat d’un élu municipal, qui avait été abattu par des individus armés dans des circonstances troubles.
Les islamistes sont accusés par plusieurs organisations de défense des droits de l’homme d’exactions, dont des viols, esclavage sexuel de jeunes filles et enrôlement de mineurs comme enfants-soldats.
© 2012 AFP

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Un groupe armé à Gao, le 21 septembre 2012 – Eine bewaffnete Gruppe in Gao, 21. September 2012

EXCLUSIVE AFP – Mali: die stille Wut der jungen Mädchen von Gao unter dem Joch der Islamisten
GAO (AFP) – 27.09.2012 10:19 – Von Serge Daniel
„Ich hasse es zu sein, wie ich jetzt bin, von Kopf bis Fuß verhüllt. Es ist, als ob ich im Gefängnis wäre“, murmelt Aisha, 15, die in Gao, Stadt im Norden Malis, unter dem Joch der bewaffneten Salafisten lebt, die den Bewohnern die rigorose Anwendung der Scharia, des islamischen Rechts, aufzwingen.
„Ich hasse es“, betont Aisha, sie sitzt auf einem Hocker in einer Gruppe von jungen Mädchen, die AFP-Journalisten in einem Viertel von Gao trafen. Gao ist eine der wichtigsten Städte des weiten Nordens kontrolliert seit Ende März/Anfang April von Ansar Dine, der Bewegung für die Einzigartigkeit und den Jihad in Westafrika (Mujao), Al-Qaïda im islamischen Maghreb (AQMI), bewaffneten Dschihadisten-Gruppen.
Alle Mädchen sagen, sie leben in einem Alptraum seit der Ankunft dieser Salafisten. Im Namen Gottes müssen sie sich verschleiern, so dass nur das Oval des Gesichts sichtbar ist, und ihren Körper verstecken unter lockerer Kleidung.
Sie unterliegen auch, wie Männer, dem Verbot zu rauchen, Alkohol zu trinken, Sex außerhalb der Ehe zu haben, westliche Musik zu hören.
– Eine Reihe von neuen „Regeln des Lebens“ –
Die „Zuwiderhandelnden“ riskieren Auspeitschen, Amputation oder Steinigung.
„Wir sind absolut gegen die Einführung der Scharia. Kann man aber nicht so einfach sagen“, öffentlich, „aus Sicherheitsgründen“, erklärt Mimi, die Augen hinter einem schwarzen Schleier verborgen.
Ihre junge Nachbarin ist aus Gao geflohen, „weil sie diese Situation nicht mehr aushält. Auch bei 45 Grad (Celsius) ist man gezwungen sich zu kleiden, als ob es kalt wäre. Genug ist genug!“ sagt Mimi wütend.
Fatoumata zeigt, dass die jungen Mädchen von Gao sich SMS zur Ermutigung schicken. „Haltet durch, mit Gottes Hilfe wird es aufhören“, „Unsere Brüder aus dem Süden sollten hierher kommen und uns befreien“, lesen wir auf dem Handy.
Sieben Monate zuvor konnte Amina noch zum Friseur gehen und die anderen „eifersüchtig machen“ auf der Straße mit ihren neuen Frisuren. Jetzt nicht mehr, mit dem Schleier, klagt sie.
– „Wir sind nicht mehr frei“ –
Zenab ist noch wütender: Dieser Basketball-Fan kann ihren Sport seit fast sechs Monaten nicht mehr ausüben. „Wie können wir das akzeptieren, in einem Land? Diese Islamisten sind Wilde!“, regt sie sich auf.
Toula erinnert sich an die Zeit, als sie mit ihren Freundinnen im Fluss Niger, am südlichen Stadtrand von Gao, waschen und dann baden gehen konnte. „Es war so gut! Nun haben diese Barbaren alles abgelehnt. Sie wollen nicht, dass die Mädchen schwimmen“, sagt sie.
„Wir sind nicht mehr frei sind. Das ist so. Und niemand kann jetzt kommen, um uns zu befreien. (…) Ich will nicht die Scharia. Mali ist ein säkulares Land und muss es bleiben“ fügt sie hinzu.
„Ich habe meinen Freundinnen gesagt, dass wir eines Tages den Mut haben sollten, ohne Kopftuch rauszugehen, um gegen all das zu protestieren. Aber wir hatten Angst“, sagt eine Bewohnerin unter der Bedingung der Anonymität.
„Wenn man einer Person in Gefahr nicht hilft, ist das auch ein Verbrechen“, sagt ein anderes Mädchen, nachdenklich: „Wie lange wird das dauern?“
In Gao, ehemals eine der am meisten kosmopolitischen und belebten Städte der Region, äußern die Menschen ihre Wut nur privat aus Angst vor einem Blutbad durch die bewaffneten und zu allem bereiten Besetzer.
Im Juni wurde mindestens eine Person erschossen und ein Dutzend während einer Demonstration gegen die Islamisten verwundet. Die Demonstranten hatten gegen die Tötung eines Kommunalpolitikers, der von Bewaffneten unter ungeklärten Umständen erschossen wurde, protestiert.
Islamisten werden von mehreren Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte wegen Missbrauchs, einschließlich Vergewaltigung, sexueller Sklaverei von Mädchen und Rekrutierung Minderjähriger als Kindersoldaten vorgeworfen.
© 2012 AFP

Ein Gedanke zu „WARUM DARF ICH NICHT MEHR BASKETBALL SPIELEN? EIN MÄDCHEN AUS GAO BEKLAGT SICH – Les filles de Gao se plaignent des interdits insensés

  1. Der letzte Satz zeigt wie „muslimisch“ diese Wilden sind. Allah würde auch dies nicht gut heißen. Der afrikanische Islam ist eine gute Form der Mixtur angepasst an die Tradition und Region. Nichts anderes haben einst die Christen entwickelt. Auch da gab es Hardliner.

    Mal wieder mein Lieblingsspruch: „Afrika muss alles was Europa in 400-200 Jahren entwicklet hat in 50 lernen, da würde auch ich irgendwann mal Probleme bekommen“

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