CONTAINER NACH MALI – Des conteneurs à destination du Mali

L’association „Action pour l’Afrique“ envoie trois conteneurs remplis de dons humanitaires et médicaux au Mali – un article dans le quotidien Westdeutsche Allgemeine Zeitung, presse locale.

Der Verein „Aktion pro Afrika“ aus Langendreer sendet drei Ladungen mit humanitären und medizinischen Sachspenden ins westafrikanische Mali – eines der fünf ärmsten Länder der Welt.
Bochum (WAZ) 04.11.2011
Von Anna Ernst

Container-Pro-Afrika_543x199WAZ
Foto (c) Ingo Otto: Mitglieder der Aktion Pro Afrika (hier: Heiner Behrmann) laden 60 Krankenhausbetten für medizinische Einrichtungen in Mali in einen Container.

Randhoch ist jeder der drei Seecontainer gefüllt: 70 Kubikmeter mit Betten, Verbänden, Rollstühlen, OP-Besteck, medizinischen Geräten, Fahrrädern und weiteren Objekten, die in deutschen Gesundheitseinrichtungen und Privathäusern ausrangiert wurden, begeben sich auf eine vier- bis sechswöchige Reise. Ihr Ziel: der westafrikanische Staat Mali.

Über ein Jahr lang haben die rund 30 Mitglieder des Vereins „Aktion pro Afrika“ diese Hilfsgüter zusammengetragen, in Krankenhäusern, Altenheimen und bei Praxisauflösungen nach ungebrauchten Gegenständen gebeten. Die Räumlichkeiten des Vereins in der ehemaligen Feuerwache in Langendreer entwickelten sich zum großen Lager. In jeder freien Minute kontrollierten die ehrenamtlichen Mitglieder die Sachspenden, die Ärzte des Vereins überprüften fachkundig die Funktion der medizinischen Gerätschaften.

Lange Wunschliste

Im Vorfeld der Container-Beladung hatten sie eine lange Wunschliste von den Vereinspartnern aus Mali, einer Gruppe afrikanischer Mediziner, erhalten. Sie wünschten sich die nötigsten Mittel, die zur Ausstattung eines Untersuchungsraumes oder einer Hebammenstation von Nöten sind: Liegen, Stethoskope, oder Fieberthermometer. Alles Gegenstände, die den medizinischen Gesundheitsstandard in Deutschland nur in elementaren Zügen sichern, in Westafrika aber ein dringend benötigtes Gut sind.

„Wir können uns das kaum vorstellen, aber in vielen Dörfern in Mali werden Entbindungen nur mit einer kleinen Taschenlampe durchgeführt — ohne richtige Lichtquellen, ohne Liegen, ohne ein Minimum an medizinischer Ausrüstung“, weiß Vereinsgründer Dr. Herbert Querfurt von seinen unzähligen Reisen in die Region zu berichten.

Lebensbedrohliche Versorgungslage

„Unsere Regierung baut in den großen Städten zwar äußerlich schöne Krankenhäuser“, fügt der afrikanische Arzt Dr. Seydou Sougoule hinzu, „doch innen fehlt es überall an Materialien.“ In den ländlichen Regionen – oft Hunderte Kilometer von den nächst größeren Gesundheitszentren entfernt – herrsche oft eine lebensbedrohliche Versorgungslage, erzählt der Mediziner. „Wenn der Seecontainer in einigen Wochen in Mali ankommt, müssen wir die schwere Entscheidung treffen, in welche Dörfer die Sachen weitergeschickt werden.“ Denn die Nachfrage sei riesig, es fehle an jeder Ecke.

Für die deutschen Vereinspartner ist dies ein immer neuer Ansporn, weiterzuhelfen: Brunnenbauprojekte zu unterstützen, Schulen zu sponsern, Gemeindepfleger und Hebammen mit Stipendien-Programmen bei der Ausbildung unter die Arme zu greifen.

„Diese Unterstützung, die wir von den deutschen Menschen erfahren, macht uns Mut und gibt uns Kraft“, sagt Dr. Sougoule. Doch die Container spenden nicht nur Hoffnung: sie retten Leben.
© 2011 WAZ

!!!APA-Meldung!!!
APA-Einladung zum Arbeitstreffen Lagertag

Samstag 15.10.2011
Lagertag 9.30 bis 12 Uhr

Dieser Lagertag ist dringend notwendig , um das Lager aufzuräumen.
Nach dem Container ist vor dem Container , es ist ca. für einen Container Material stehen geblieben, das wir nicht mehr reingekriegt haben. Dies muss noch einmal durchgesehen werden, unser Arbeitsmaterial muss überprüft werden , der obere Raum muss für den Tag der offenen Tür hergerichtet werden und neue Spenden laufen schon wieder ein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s