Ins heiße Herz Afrikas – Auf den Spuren Mungo Parks in Mali

Der Niger ist die Lebensader Malis. Der Fluss durchzieht das Land in seiner gesamten Breite, an seinen Ufern liegen die größten Ansiedlungen Bamako, Segou, Mopti, Timbuktu und Gao. Der Fluss spendet Reis und Fisch, die Grundnahrungsmittel der Malier, und den Personenschiffen und Pinassen dient er als Transportweg.
Mali wäre ohne den Niger Fluss nicht lebensfähig, nicht denkbar. Man könnte sagen:
Wer den Niger kennt, der kennt Mali, oder umgekehrt:
Wer den Niger nicht kennt, der kennt Mali nicht.

Foto (c) DW_In Ségou leben vor allem Fischer vom Stamm der Bozo, die mit Pirogen ihre Netze im Niger auslegen

Das Nigerbinnendelta um Mopti und die Uferlandschaft am Rande der Süd-Sahara zwischen Timbuktu und Gao sind für Kraftfahrzeuge unzugängliche Gebiete. Es gibt deshalb keine bessere Art die Flusslandschaft des Niger zu bereisen als mit einer traditionellen Pinasse oder mit einem der alten Linienschiffe wie der „Général Soumaré“ (1964 in Duisburg-Ruhrort auf Kiel gelegt).

Am Sonntagabend wurde um 20.15 Uhr im Fernsehkanal Phoenix die zweiteilige Dokumentation „Ins heiße Herz Afrikas“ wiederholt. Herbert Querfurt teilte uns mit: „Dabei handelt es sich um die Rekonstruktion der abenteuerlichen Reisen Mungo Parks zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Es wird aber auch sehr viel und m.E. sehr gut auf das heutige Leben Bezug genommen und die Filmaufnahmen sind sehr gut.
Also sehr empfehlenswert.“

Das stimmt. Wir konnten den 2.Teil in der 3sat.Mediathek wiederfinden, wo die Dokumentation am 03.09.2010 ausgestrahlt wurde. Hier ist der link zur

Entdeckungsreise auf dem Niger.

Die Hälfte der 40minütigen Sendung beschreibt die Reise von Timbuktu bis Gao auf dem malischen Teil, danach geht es weiter in den Niger, Malis Nachbarstaat im Osten.

Sehenswert! A regarder!

Foto gefunden bei PROGRAMM MALI-NORD, mit sehr interessantem blog einer deutschen Entwicklungshelferin, die von 1994-2011 in der Nähe von Goundam arbeitete. „Malerisch ist das Leben an den Ufern des Niger, hart ist der Alltag und weit verbreitet die Armut. Von der Härte und der Armut tragen die Frauen den größeren Teil und sind dabei doch lebenslustig und gewitzt. Ein Licht auf deren tägliches Leben zu werfen, hat sich Barbara Rocksloh-Papendieck vorgenommen.“ Das entspricht den Intentionen unseres blogs, deshalb hier der Verweis.
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